BMW-Motorrad ist seit der frühesten Phase seiner Historie eng mit dem Motorsport verbunden.
Frühe Erfolge und Legenden
Bereits 1923 sorgt BMW mit der BMW R 32 auch auf der Rennstrecke erstmals für Furore, 1925 und 1926 ist die BMW R 37 das Motorrad, das es zu schlagen gilt.
In den 1930er-Jahren fahren BMW Werksfahrer auf internationalen Sechs-Tage-Fahrten eindrucksvolle Erfolge ein.
Auch die Serienfertigung der von BMW entwickelten hydraulischen Telegabel wird erst durch gnadenlose Tests im harten Umfeld von Geländesport-Veranstaltungen möglich.
Dasselbe gilt für die damals eher unübliche Geradeweg-Hinterradfederung, die über mehrere Jahre gewissenhaft auf den großen Geländeprüfungen erprobt wird.
Ernst Jakob Henne
Zu besonderer Berühmtheit bringt es Ernst Jakob Henne: Seit seiner ersten Geschwindigkeits-Bestmarke auf einem BMW Motorrad, die er am 19. September 1929 aufgestellt hat, kann er seinen Rekord mehrfach verbessern.
Am 28. November 1937 gelingt dem zu diesem Zeitpunkt 33-Jährigen sein Meisterstück: Auf der Autobahnstrecke bei Frankfurt am Main erreicht er auf einer vollverkleideten 500 ccm BMW mit 108 PS einen neuen Weltrekord - 279,503 km/h.
14 Jahre lang schafft es kein Fahrer, diese Höchstgeschwindigkeit zu überbieten.
Georg "Schorsch" Meier
1939 macht Georg Meier bei der legendären "Tourist Trophy" auf der Isle of Man auf sich aufmerksam.
Als erster ausländischer Pilot gewinnt der BMW Werksfahrer das berühmte "Senior Race" - die Königsklasse des damals populärsten Rennens der Welt.
In der Nachkriegszeit wird er in Deutschland zum Volkshelden.
Nachkriegszeit und Seitenwagensport
Auch im Seitenwagensport ist BMW mit dem Königswellen-Boxer lange Jahre das Maß aller Dinge.
Mit dem zweiten Platz des mehrmaligen deutschen Meisters Walter Zeller (GER) hinter John Surtees (GBR) in der 500-ccm-Motorrad-Weltmeisterschaft geht 1956 der erste Abschnitt des BMW Motorrad Werksengagements im Motorsport auf die Zielgerade.
Erfolge im Geländesport
Auch ohne Werksunterstützung bleiben private Rennfahrer auf BMW Motorrädern auf der Erfolgsspur.
Vor allem in der Deutschen Geländemeisterschaft beweisen die Piloten die Sportlichkeit der BMW Maschinen.
1963, 1964 und 1965 siegt Sebastian Nachtmann (GER) auf der BMW R69S, 1966 tut es ihm Kurt Tweesmann (GER) gleich.
Rolf Witthöft (GER) kann 1980 sogar die Europameisterschaft gewinnen.
Enduro-Geschichte und Paris-Dakar
Im Anschluss geht die BMW R 80 GS in Serie - und schreibt so das erste Kapitel in der Enduro-Geschichte von BMW Motorrad.
Glanzvoll gehen die Paris-Dakar-Erfolge in den 1980er-Jahren in die Geschichte ein, als Hubert Auriol (FRA) und Gaston Rahier (BEL) auf Rallye-Versionen der BMW R 80 GS jeweils zwei Offroad-Siege feiern.
1999 gelingt es Richard Sainct, den Paris-Dakar-Erfolg für BMW auf einer modifizierten Einzylinder BMW F 650 zu wiederholen.
Der damals 28 Jahre alte Franzose gewinnt mit einem Vorsprung von vier Minuten und neun Sekunden - nach 9.062 Kilometern nicht mehr als ein Wimpernschlag.
Doch damit nicht genug, denn im Jahr 2000 verbucht BMW sogar einen Vierfach-Sieg.
Wieder ist es Sainct, der auf dem Treppchen ganz oben steht.
Die Plätze zwei bis vier belegen die BMW Piloten Oscar Gallardo (ESP), Jimmy Lewis (USA) und Jean Brucy (FRA).
Comeback im Langstreckenbereich und Superbike-WM
Sein Comeback in den werksseitigen Motorsport gibt BMW Motorrad jedoch zunächst im Langstreckenbereich: Seit 2007 sammeln Endurance-Teams bei ausgewählten 24-Stunden-Klassikern und im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft Erfolge - zunächst mit dem Boxer HP Sport, dann auch mit der BMW S 1000 RR.
Zudem schickt BMW Motorrad Motorsport seit 2008 die BMW G 450 X in der Enduro-Weltmeisterschaft an den Start.
2011 folgt mit dem Team "BMW Motorrad by speedbrain" auch die Rückkehr zur Rallye Dakar.
Seit 2009 ist BMW Motorrad offiziell in der Superbike-WM engagiert.
Die erfolgreichste Saison bisher kann BMW Motorrad im Jahr 2012 feiern: Sechs Siege, insgesamt 18 Podiumsplatzierungen und sechs schnellste Rennrunden für die BMW S 1000 RR lautet die Bilanz.
In der Herstellerwertung belegt BMW damit in der Saison 2012 den zweiten Gesamtrang.
BMW Motorrad Race Trophy
Die BMW Motorrad Race Trophy vereint seit der Saison 2014 die wichtigsten Motorrad Meisterschaften rund um den Globus in einer weltweiten Rennserie, bei der am Ende des Jahres der beste BMW Motorrad-Privat-Rennfahrer gekürt und mit einem stattlichen Preisgeld für die hervorragende Leistung belohnt wird.
Mit der BMW Motorrad Race Trophy hat BMW Motorrad zudem als weltweit erster Hersteller ein alle Kontinente umfassendes innovatives Rennsportprojekt mit einer gemeinsamen Wertung für BMW Privatfahrer gestartet.
Die Resonanz unter den BMW Racern weltweit ist überwältigend.
Die aktuelle Punktezahl der Teilnehmer errechnet sich nach der „Winning Percentage“: Sie entspricht der Zahl der Meisterschaftspunkte, die die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Meisterschaft bisher gesammelt haben, geteilt durch die in dieser Meisterschaft bisher maximal mögliche Punktzahl.
Gezählt werden nur die in den Rennen selbst vergebenen Punkte.
Grundsteinlegung durch Max Friz und Rudolf Schleicher
Die Basis für die Erfolge im Motorradsport wurde von einer deutschen Ingenieurslegende gelegt.
1923 setzte Max Friz, der unter anderem durch die Flugmotoren BMW IIIa und BMW IV international bekannt wurde, mit der Entwicklung des Motorrades BMW R 32 einen weiteren Meilenstein der Unternehmensgeschichte.
Noch vor der offiziellen Präsentation startete der BMW Chefkonstrukteur im Mai 1923 mit der BMW R 32 zur „Fahrt durch Bayerns Berge“, einer Zuverlässigkeitsprüfung des Automobilclubs München, die er strafpunktfrei absolvierte.
Der Leitsatz „Erprobt im Sport - bewährt in der Serie“ wurde damit schon in der Frühphase der Motorradsparte von BMW untermauert.
Die konstruktive Detailausarbeitung der BMW R 32 lag in den Händen des jungen Ingenieurs und Rennfahrers Rudolf Schleicher.
Für die BMW R 37 konstruierte Schleicher den weltweit ersten Leichtmetall- Zylinderkopf im Motorradbau.
Erste Erfolge und internationale Durchbrüche
Mit dem neuen Modell gewann Franz Bieber 1924 das Eifel- und das Ruselbergrennen sowie die Deutsche Meisterschaft.
Bei der Stuttgarter Solitude fuhren mit Bieber, Schleicher und Rudolf Reich gleich drei BMW Werksfahrer Klassensiege ein.
So etablierte sich die Marke bereits im ersten Rennsportjahr als führendes Fabrikat.
Es folgte eine wahre Welle des Erfolgs: 91 Siege im Jahr 1925, 105 im Jahr 1926 und 171 im Jahr 1927.
Auch international gelang der Durchbruch.
Bei den Sixdays im englischen Buxton, der damals härtesten Geländefahrt der Welt, holte Rudolf Schleicher 1926 eine Goldmedaille der Fahrerwertung.
Begeisterte Kommentare in der britischen Presse über die BMW Motorräder als „interessanteste Maschinen des Wettbewerbs“ zeugen vom Renommee, das die Marke nun auch im Ausland genoss.
Eines der anspruchsvollsten Rundstreckenrennen der Welt, die italienische Targa Florio, wurde 1927 von BMW dominiert.
Die BMW Werksfahrer Paul Köppen und Ernst Henne holten auf Sizilien die Plätze eins und zwei.
Die Ära Ernst Henne und Georg Meier
1929 stellte Ernst Henne auf einem BMW Motorrad mit 750-Kubikzentimeter- Boxer-Motor den ersten von 76 Geschwindigkeits-Weltrekorden in seiner Karriere auf.
Auf der Ingolstädter Landstraße bei München erreichte er 216,75 km/h.
In den folgenden Jahren schraubte Henne, einer der erfolgreichsten Motorradsportler der Geschichte, die Bestmarke immer weiter nach oben.
Mit einer kompressoraufgeladenen und vollverkleideten 500er BMW kam er schließlich am 28. November 1937 auf einer Autobahn bei Frankfurt am Main auf 279,5 km/h.
Neben Ernst Henne wurde noch ein weiterer Fahrer zum idealen Botschafter für die Motorradmarke BMW.
Georg „Schorsch“ Meier machte 1938 durch den Gewinn der Deutschen und der Europameisterschaft in der 500- Kubikzentimeter-Klasse von sich reden.
Sein größter internationaler Coup folgte im Jahr darauf: Auf einer BMW Kompressor-Rennmaschine gewann Meier bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man als erster Nicht-Brite die 500er-Klasse, die sogenannte Senior-TT.
Der Brite Jock West, ebenfalls BMW Fahrer, wurde Zweiter.
Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg
Mit dem Namen „Schorsch“ Meier ist auch der Wiederbeginn des Motorradsports nach dem Zweiten Weltkrieg eng verbunden.
Diesen Erfolg konnte Deutschlands „Sportler des Jahres“ 1949 in den drei folgenden Jahren wiederholen.
Doch auch andere Piloten waren für BMW erfolgreich.
Insgesamt 119 Siege und sieben nationale Meistertitel stehen für das Unternehmen zwischen 1947 und 1949 zu Buche.
Bereits zur Saison 1951 hatte der Internationale Motorsportverband FIM den Ausschluss deutscher Fahrer von seinen Veranstaltungen aufgehoben.
Verbannt wurden hingegen aufgeladene Motoren.
BMW musste daher für das internationale Kräftemessen die erfolgreichen Kompressor-Aggregate durch neue Saugmotoren ersetzen.
Mit der 33 kW/45 PS starken und 130 Kilogramm leichten BMW RS 54, deren Boxer-Motor mit Königswellen und zwei obenliegenden Nockenwellen pro Zylinder versehen wurde, gelang 1954 die Umrüstung.
Die fast 200 km/h schnelle „BMW RS“ wurde vor allem bei Privatfahrern auf Anhieb zu einer festen Größe.
Auch auf internationalem Parkett knüpfte BMW bald an alte Glanzzeiten an.
Walter Zeller wurde 1956 Vizeweltmeister mit der BMW Werksmaschine.
Dickie Dale beendet die Saison 1958 auf Rang drei.
Dominanz im Gespannrennsport
Weitaus imposanter fällt die Siegesserie aus, die Wilhelm Noll und Fritz Cron im Gespannrennsport starteten.
Zwischen 1954 und 1974 konnte BMW nicht weniger als 19 Fahrer- und 20 Marken-Weltmeistertitel sammeln.
Allein das BMW Team Klaus Enders und Ralf Engelhardt war Ende der 1960er-/Anfang der 1970er- Jahre sechsmal erfolgreich.
Nie zuvor dominierte ein Hersteller derart eine Motorsportdisziplin.
BMW gelangen in dieser einmaligen Erfolgsperiode auch 21 Langstreckenweltrekorde.
1955 sicherte sich Wilhelm Noll mit einem BMW-Gespann den absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord mit 280,2 km/h.
Erfolge im Geländerennsport und die BMW R 80 G/S
Die 1960 vorgestellte BMW R 69 S stellte ihr sportliches Potenzial unter anderem bei Langstreckenrennen wie dem Bol d’Or und den 24 Stunden von Montlhéry in Frankreich sowie mit Langstreckenweltrekorden unter Beweis.
Darüber hinaus nahmen Privatfahrer mit einer für den Offroad-Einsatz umgerüsteten Variante der BMW R 69 S überaus erfolgreich an Geländewettkämpfen teil.
Sebastian Nachtmann und Kurt Tweesmann gewannen mehrfach die Deutsche Geländemeisterschaft, Herbert Schek tat es ihnen mit dem Nachfolgemodell BMW R 75/5 in den Jahren 1970 bis 1972 nach.
Und auch Richard Schalber und Werner Schütz gehörten zu den nationalen Titelträgern auf BMW Motorrädern mit Boxer-Motor.
Internationale Erfolge wurden in den 1970er-Jahren auch im Straßenrennsport erzielt.
Hans-Otto Butenuth und Helmut Dähne holten 1976 mit der BMW R 90 S den Klassensieg bei der Production TT.
Steve McLaughlin gewann mit ihr das 200-Meilen-Rennen von Daytona, sein Teamkollege Reg Pridmore wurde im gleichen Jahr US-Superbike-Champion.
Helmut Dähne nahm auch an den Weltrekordfahrten teil, die 1977 und 1980 im italienischen Nardo mit der BMW R 100 RS absolviert wurden.
Zum gleichen Zeitpunkt nahm BMW auch im Geländerennsport wieder internationale Titel ins Visier.
1980 wurde Rolf Witthöft Europameister, bei den Sixdays in Frankreich gewann er mit dem deutschen Team die Mannschaftswertung.
Eine Ableitung des erfolgreichen Motorrades wurde bald darauf auch als Serienmodell angeboten.
Der Siegeszug der BMW R 80 G/S hatte begonnen.
Der Franzose Hubert Auriol ging mit dem Enduro- Boxer-Modell im Jahr 1981 bei der legendären Rallye Paris-Dakar an den Start und gewann auf Anhieb die Motorradwertung.
1983 wiederholte Auriol seinen Erfolg beim schwersten Off-Road-Etappenrennen der Welt.
1984 und 1985 setzte sich Gaston Rahier jeweils mit seriennahen 1 000- Kubikzentimeter-Modellen durch.
Erfolge in der jüngeren Vergangenheit
1999 und 2000 gewann Richard Sainct mit der Rallye-Versionen der BMW F 650.
Das Jahr 2000 ist auch deshalb bemerkenswert, weil die vier vorderen Plätze von BMW Fahrern belegt wurden.
In jüngster Vergangenheit sorgte der Finne Juha Salminen für Erfolge im klassischen Geländesport.
Der Einzylinder-Motor der BMW F 650 diente darüber hinaus nicht nur bei der Wüsten-Rallye Paris-Dakar als Kraftquelle für das siegreiche Motorrad, sondern auch beim ähnlich legendären Straßenrennen der Tourist Trophy.
Das Team Chrysalis aus dem englischen Southampton integrierte ihn in einen Aluminium-Brückenrahmen der britischen Fahrwerksschmiede Harris.
Comeback des Boxer-Motors im Langstreckensport
Erfolgreich verlief auch das Comeback des BMW Boxer-Motors im Langstreckensport.
Genau 50 Jahre nach Walter Zellers letztem Werkseinsatz im Jahre 1957 ging das BMW Motorrad Motorsport Endurance Team erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start.
Mit ihrer BMW HP2 Sport belegten die Fahrer Markus Barth, Thomas Hinterreiter und Rico Penzkofer Rang 16 im Gesamtklassement und Platz eins in der Open Class.
Insgesamt konnte das BMW Motorrad Team in der Saison 2007 vier Klassensiege bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft für sich entscheiden und somit souverän den WM-Titel in der Open Class einfahren.
Zwischenzeitlich konnte BMW Motorrad außerdem mit einem attraktiven Markencup für Furore sorgen.
identischen BMW R 1100 S gegeneinander an.
In der Saison 2005 wurde der BMW Motorrad Boxer Cup zum BMW Motorrad Power Cup.
Engagement in der Superbike-Weltmeisterschaft
Mit der Vorstellung der BMW S 1000 RR wurden die Weichen für ein weiteres Rennsport-Engagement gestellt.
Das neuformierte BMW Motorrad Motorsport Team griff mit dem neuen Supersportler 2009 erstmals in das Geschehen bei der Superbike-Weltmeisterschaft ein.
Gleich zum Auftakt der Saison im australischen Phillip Island machte Lokalmatador Troy Corser mit Rang acht sowie mit der schnellsten Rennrunde auf sich aufmerksam.
In der Folgezeit ging es national wie international kontinuierlich bergauf.
2010 sicherte sich Corser die ersten Podestplatzierungen in der Superbike-WM.
In der Superbike-Wertung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) landete BMW auf Anhieb auf Rang zwei in der Markenwertung.
Die ersten WM-Erfolge wurden 2012 erzielt.
Der Italiener Marco Melandri gewann mit der BMW S 1000 RR gleich sechs Rennen und verpasste den WM-Titel nur knapp.
Rückkehr in die Seitenwagen-Weltmeisterschaft
Nach mehr als 30-jähriger Unterbrechung kehrte BMW Motorrad zudem im Jahr 2012 auch in die Seitenwagen-Weltmeisterschaft zurück.
Jörg Steinhausen, Sohn des zweimaligen Gespannweltmeisters Rolf Steinhausen (1975 und 1976), pilotierte zusammen mit Beifahrer Grégory Cluze ein in den traditionellen BMW Motorsportfarben gehaltenes Renngespann mit dem Motor der BMW S 1000 RR.
Die Comeback-Saison beendete das Duo als Vize -Weltmeister.
Wichtige Jahrestage in der BMW Motorrad Geschichte
Zu Beginn des neuen Jahres sende ich nicht nur die besten Wünsche an alle, sondern möchte auch an wichtige Jahrestage in der BMW Motorrad Geschichte erinnern.
Letztes Jahr (2023) konnte BMW seinen 100. Geburtstag begehen; nun in 2024 liegt die erste deutsche Meisterschaft 100 Jahre zurück.
Das ist nur ein Teil der Geschichte.
Hier ein paar weitere Daten.
- 1.1.1924: Geburtstag von Willi Faust, Weltmeister 1955
- 18.1.1894: Geburtstag von Rudolf Reich, erster Sieger bei einem Rennen auf BMW: Bergrennen Oberjoch, Klasse 4, 16.9.1923
- 18.1.1934: Geburtstag von Sebastian Nachtmann, besonders als Geländefahrer erfolgreich auf BMW in den 1960er Jahren
- 21.1.1929: Geburtstag von Wolfgang Kalauch, Beifahrer bei vielen Seitenwagenfahrern auf BMW und anderen
- 1.2.1894: Geburtstag von Josef Stelzer, Techniker und einer der ersten Werksfahrer bei BMW
- 17.2.1924: Bei der Deutschlandfahrt erzielen die BMW-Fahrer Georg Hoegl und Ignatz Rosenbaum Goldmedaillen
- 22.2.1904: Geburtstag von Ernst Jakob Henne
- 23.3.1924: Geburtstag von Florian Camathias, einer der weltweit bekanntesten Schweizer Motorradrennfahrer, vornehmlich auf BMW sowie andere Marken
- 24.3.1929: Geburtstag von Hans Bartl, erster Privatfahrer auf RS 54 (solo)
- 18.5.1924: Erster Anerkennungserfolg beim Bergrennen in Stuttgart (Heslach) durch 3 Klassensiege von Franz Bieber, Rudolf Reich und Rudolf Schleicher
- 24.5.1929: Geburtstag von Helmut Fath, Weltmeister 1960 (und 1968)
- 15.6.1924: Franz Bieber erzielt mit einer BMW R 37, 500 ccm solo, Klasse 4, den ersten DM-Titel - und damit auch für BMW - beim Rennen in Schleiz
- Deubel-Hörner erzielen ihren vierten und letzten WM- Titel mit Rennen am/in 3.5.1964 Barcelona, 17.5.1964 Clermont-Ferrand, 8.6.1964 IOM TT, 27.6.1964 Assen, 5.7.1964 Spa, 19.7.1954 Stuttgart
- 25.8.1974: letzte Seitenwagenweltmeisterschaft für Klaus Enders-Ralf Engelhardt und Teamchef Dieter Busch.
- Noll-Cron werden deutsche Meister durch die Rennen am/in 9.5.1954 Hockenheim, 23.5.1954 Eifelrennen, 18.7.1954 Feldberg, 1.8.1954 Nürnberg und 8.8.1954 Schotten.
- Kurt Mansfeld wird deutscher Bergmeister (750er BMW).
- Wilhelm Noll und Fritz Cron erzielen ihren ersten WM-Titel und damit auch den ersten für BMW, 500 ccm Seitenwagengespann, BMW RS Motor Typ 253, WM-Läufe: 18.6.1954 IOM TT, 26.6.1954 Ulster, 4.7.1954 Spa, 25.7.1954 Stuttgart, 22.8.1954 Bern und 12.9.1954 Monza
- 19.9.1929: Erste Rekordfahrt von Ernst Henne, auf der Ingolstädter Landstrasse bei München, Höchstgeschwindigkeit 216,8, km/h, Motor mit 750 ccm und Kompressor
- 21.9.1939: Geburtstag von Siegfried Schauzu, neunmaliger TT-Sieger sowie mehrfacher deutscher Meister, überwiegend mit BMW-Gespannen
- 30.9.1934: Erstes Hamburger Stadtparkrennen; es fuhren auf BMW die Privatfahrer Ralf Röse (Platz 5), Kurt Mansfeld (Platz 6) in der 1000 ccm Lizenzklasse, sowie F. Schneider (Platz 1) in der 1000 ccm Ausweisklasse.
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