BMW Motorrad Taschen: Modelle und Testberichte

Viele Gelegenheiten, die den Transport der Motorradausrüstung am Körper vorübergehend nicht erlauben: Renntraining im Süden, Himalaja auf einer Miet-Enfield oder ein Enduro-Wochenende in Frankreich. Auto, Bahn und Flugzeug setzen weitere Limits. Hier werden zehn Lösungsvorschläge für alle Fälle getestet.

Testablauf und Besonderheiten von Motorrad-Trolleys

Die Priorität lag beim Transport der Motorradausrüstung. Erst danach wurden Kulturbeutel und Co. in die Taschen gestopft.

Gegenüber herkömmlichen Reisetaschen, die durchaus legitime Alternativen sein können, unterscheiden sich die Motorrad-Trolleys vor allem durch besondere Details wie Netzfächer im Deckel. Durch Klettverschlüsse variable Trennwände und Außentaschen mögen noch Standard sein, besondere Fächer für Stiefel und Helm sind willkommene Features. Vor allem, wenn sie belüftet und leicht waschbar sind. Zum Teil gibt es sogar einen Beutel für Schmutzwäsche oder verdreckte Stiefel.

Die offroadorientierten Taschen bieten darüber hinaus auszieh- oder entnehmbare Planen, die als saubere Unterlage zum Umziehen dienen. Die eigentliche Leistung, eine komplette Motorradausrüstung zu transportieren, erfüllten alle Teilnehmer. Die wesentlich interessantere Erkenntnis war, was darüber hinaus hineinpasst. Da wird es schon schwieriger, was auch am bewusst großzügig dimensionierten Testgepäck fürs Endurowandern liegt. Ein abgespecktes Wochenendgepäck ließ sich jedoch fast überall unterbringen.

Große Unterschiede zeigten sich nach erfolgreicher Beladung und anschließender Testfahrt. Die zum Teil sehr ausladenden Dimensionen der Taschen schreien nicht unbedingt nach Fußgängerzone am Samstagmittag, lassen sich jedoch unfallfrei bewegen. Dass die günstigeren Taschen dabei etwas unruhiger laufen, stört kaum.

Wenn dann Kofferraum, Schalter oder Gepäckabteil erreicht sind, zeigen sich wieder Unterschiede. Bei manchen Taschen weiß man gar nicht, wo man zuerst hingreifen soll, so vielfältig sind die Möglichkeiten. Bei günstigeren Taschen wären dagegen Tragegurte oder seitliche Griffe gefragt.

Um den Transport, vor allem über Gepäckbänder und Transportsysteme der Flughäfen, unbeschadet zu überstehen, sind Taschen und Trolleys umfassend durch Kunststoffblenden, Gleitschienen oder Verstärkungen an den Ecken geschützt. Austauschbare Griffe, Schienen und Rollen zeigen, welche Hersteller eine längerfristige Kundenbindung im Sinne haben. Zusammen mit entsprechend wertig wirkender Verarbeitung und Haptik relativiert sich so manch hoher Kaufpreis.

Und genauso wie sich zivile Sporttaschen und Trolleys für Motorradgepäck eignen, können auch Motorradtaschen Bekleidung aufnehmen, die keine Protektoren enthält.

Leergewicht der Motorradgepäck-Taschen

Für Vielflieger beruhigend: In puncto Leergewicht und damit zur Verfügung stehender Zuladung nehmen sich die gezeigten Taschen nicht viel. Nur mit Motorradgepäck beladen, das zwischen acht und zwölf Kilogramm liegen kann, bleiben sie bei den meisten Airlines unter dem Gewichtslimit. Durch ihre schiere Größe sollte dennoch vorab geprüft werden, ob sie als Sperrgepäck deklariert werden müssen.

Auto-, Bus- und Bahnfahrer können die Taschen so vollstopfen, wie sie es sich zutrauen. Der Shuttle-Roller von Fox etwa ist mit einer Gewichtskapazität von 52 Kilogramm angegeben. Das muss man erst mal schaffen.

Einzelne Taschen im Test

Acerbis X-Moto Bag

Preis: 179,95 Euro
Farben: Orange, Blau, Rot, Schwarz/Grau
Maße: 96 x 46 x 43 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 6 kg
Fassungsvermögen: 190 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: China
Besonders geeignet für: Cross, Racing, Urlaub

  • viele kleine Fächer
  • viel Fassungsvermögen
  • Adressschild
  • abschließbarer Reißverschluss
  • ausziehbare Matte zum Umziehen
  • günstiger Preis
  • Außenfach
  • Volumen anpassbar
  • Lüftungsöffnung

Fazit: Der klare Offroad-Fokus ist kein Nachteil, die Acerbis-Tasche bietet ein großes Volumen und viele Fächer zu einem relativ günstigen Preis. Der Umfallneigung kann mit passender Beladung etwas entgegengewirkt werden.
MOTORRAD-Urteil: gut

Alpinestars Komodo Travel Bag

Preis: 239,95 Euro
Farben: Schwarz/Grau/Weiß, Schwarz/Grau/Neon­gelb, Schwarz/Blau/Rot/Neongelb
Maße: 94 x 45 x 40 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 6 kg
Fassungsvermögen: 150 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: China
Besonders geeignet für: Cross, Racing, Urlaub

  • gute und anpassbare Unterteilung mit Stiefelfach und Beutel
  • Lüftungsöffnungen
  • viel Fassungsvermögen
  • sehr stabiler Boden
  • abschließbarer Reißverschluss
  • entnehmbare Plane zum Schutz beim Umziehen
  • Außenfach
  • Tragegurte

Fazit: Mit der Komodo-Tasche bietet Alpinestars einen tollen und robusten Allrounder, der sich vielfach anpassen lässt und viel Gepäck schluckt. Je nach Beladung neigt sie zum Kippen. Die gute Verarbeitung hat aber ihren Preis.
MOTORRAD-Urteil: gut

Bering 150 L

Preis: 169,90 Euro
Farben: Schwarz/Weiß
Maße: 85 x 44,5 x 49 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 6 kg
Fassungsvermögen: 150 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: k. A.
Besonders geeignet für: Racing, Urlaub

  • große Tasche mit sehr viel Platz
  • Netzfach im Deckel
  • abschließbarer Reißverschluss
  • stabiler Stand
  • günstiger Preis
  • gute Verarbeitung
  • sehr einfach zu beladen

Fazit: Fast schon ein "Tiny House". Die Bering-Tasche­ bietet in einem großen Fach Platz für fast alles. Auf Innentaschen, verstellbare Einteiler oder sonstige Extras müssen Käufer verzichten, auf solide Verarbeitung nicht.
MOTORRAD-Urteil: gut

BMW Motorrad Giant Bag

Preis: 250 Euro, mit Aufdruck 290 Euro
Farben: Blau/Weiß/Rot, Schwarz/Grau mit Druck
Maße: 82 x 44 x 35 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 4 kg
Fassungsvermögen: 90 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: Vietnam
Besonders geeignet für: Racing, Urlaub

  • praktisches Format
  • robust und wertig wirkende Verarbeitung
  • abschließbarer Reißverschluss
  • Außenfach
  • Volumen etwas anpassbar
  • entnehmbarer Beutel
  • Netzfach im Deckel
  • leicht
  • einfach zu beladen

Fazit: Die BMW-Tasche bietet weniger Platz als der Name vermuten lässt. Das Zusatz-Testgepäck passte gerade so rein. Dafür ist die Tasche leicht und bietet ein angenehmes Format. Haptik und Verarbeitung sind top. Der Preis nicht.
MOTORRAD-Urteil: gut

Ducati Redline Trolley T1

Preis: 292 Euro
Farben: Schwarz/Rot
Maße: 86 x 41,9 x 38,7 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 6 kg
Fassungsvermögen: 160,5 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: China
Besonders geeignet für: Racing, Urlaub

  • praktisches Format
  • sehr wertig wirkende Verarbeitung
  • robuster Boden
  • abschließbarer Reißverschluss
  • Außenfächer
  • Volumen etwas anpassbar
  • viele Innenfächer
  • einfach zu beladen
  • sehr laufruhige Rollen

Fazit: Die Ogio-Tasche im Ducati-Stil kombiniert ein großes Hauptfach und viele kleine Fächer im Deckel. Trotzdem nicht besonders ausladend. Sehr teuer, aber auch Referenz in Sachen Verarbeitung. Der Tipp für Non-Ducatisti: Ogio 9800.
MOTORRAD-Urteil: gut

Fox Shuttle Roller

Preis: 250 Euro
Farben: Schwarz, Camouflage
Maße: 88,9 x 40,6 x 45,7 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 5,9 kg
Fassungsvermögen: k. A.
Herstellungsland: China
Besonders geeignet für: Cross, Racing, Urlaub

  • gute Unterteilung mit Stiefelfach und Helmfach
  • Lüftungsöffnungen
  • großes Fassungsvermögen
  • ausziehbare Matte
  • wertig wirkende Verarbeitung
  • abschließbarer Reißverschluss
  • Außenfach
  • Tragegurte
  • Adressschild

Fazit: Der unscheinbare Shuttle-Roller von Fox ist ein Multitalent für nahezu jedes Motorrad-Reiseziel. Die Aufteilung in mehrere Fächer lässt sich anpassen und bietet Platz für das komplette Urlaubsgepäck.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Q-Bag Reisetasche Sponsor 120 Liter

Preis: 129,99 Euro
Farben: Schwarz mit Logos
Maße: 87 x 47 x 27 bis 40 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 4,8 kg
Fassungsvermögen: 120 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: China
Besonders geeignet für: Racing

  • leicht
  • großes Hauptfach und viele Innentaschen
  • Adressschild
  • Volumen etwas anpassbar
  • angenehme Größe
  • Tragegurte
  • abschließbare Reißverschlüsse
  • Preis

Fazit: Der Preiskracher von Polo bietet ausreichend Platz für Helm, Anzug und Stiefel. Darüber hinaus kann es eng werden. Die etwas einfachere Verarbeitung ist für diesen Preis in Ordnung, der Werbeaufdruck Geschmackssache.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Racefoxx Mega Racebag

Preis: 149 Euro, mit Aufdruck 159 Euro
Farben: Schwarz
Maße: 90 x 38 x 35 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 3,5 kg
Fassungsvermögen: 110 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: China
Besonders geeignet für: Racing

  • leicht
  • sehr platzsparendes Format
  • gro­ßes Hauptfach und viele Innentaschen
  • Adressschild
  • Volumen anpassbar
  • sehr angenehme Größe
  • abschließbare Reißverschlüsse
  • Preis
  • Klettfläche
  • individuelle Beschriftung bestellbar

Fazit: Der Racebag macht keine falschen Versprechungen und spricht vor allem Wochenend-Racer an. Innen bietet er gerade so ausreichenden Platz und schöne Details. Verarbeitung und Ergonomie sind jedoch ausbaufähig.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Thor Transit Wheelie Bag

Preis: 273 Euro
Farben: Schwarz/Grau
Maße: 94 x 43 x 45 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 7 kg
Fassungsvermögen: k. A.
Herstellungsland: Vietnam
Besonders geeignet für: Cross, Racing, Urlaub

  • tolle Verarbeitung und Haptik
  • belüftetes Helm- und Stiefelfach
  • sehr robuster Boden
  • Außenfächer
  • abschließbare Reißverschlüsse
  • viele Griffe
  • Volumen etwas anpassbar
  • viel Platz

Fazit: Der Transit-Wheelie überzeugt durch seine tolle Haptik und wertig wirkende Verarbeitung. Die sinnvolle Aufteilung bietet viel Platz für die komplette Ausrüstung und mehr. Trotz Offroad-Fokus eine Universalempfehlung.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Touratech Duffle RS 110 l

Preis: 259,90 Euro
Farben: Gelb/Schwarz, Schwarz
Maße: 86 x 45 x 33 cm (Herstellerangabe)
Gewicht: 2 kg
Fassungsvermögen: 110 l (Herstellerangabe)
Herstellungsland: Deutschland
Besonders geeignet für: Cross, Urlaub

  • wasserdicht
  • sehr gute Verarbeitung
  • robust
  • Tragegurte
  • einfach waschbar
  • platzsparend einrollbar
  • abschließbarer Reißverschluss
  • sehr leicht

Fazit: Ein Seesack auf Rädern. Touratech bietet Puristen eine top verarbeitete Packtasche. Doch im Vergleich zu anderen Trolleys fällt sie konzeptbedingt etwas ab. Sie schluckt gerade so das Motorradgepäck und bietet keine Extras.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

BMW Motorrad Softgepäcklösungen

BMW ergänzt mit der neuen Black Collection sein Angebot an Soft-Gepäcklösungen für jedes Wetter und eine Vielzahl von Motorrädern. In der neuen Black Collection offeriert BMW Tankrucksäcke, Hecktaschen und Hipbags, die funktional und farblich aufeinander abgestimmt sind.

Erweiterbare Tankrucksäcke

Black Collection-Tankrucksäcke gibt es in drei Größen für die GS, Tourer und Roadster-Modelle. Gefertigt werden sie aus strapazierfähigem, TPU-beschichtetem Polyestergewebe. Die 2-Wege-Reißverschlüsse sind gummiert und wasserabweisend. Die beiden größeren Modelle lassen sich im Volumen von 13 auf 18 Liter erweitern. Der kleine Tankrucksack fasst fünf Liter. Den Kontakt zum Tank sichern rutschhemmende Schaumpolster sowie eine Drei-Punkt-Riemenbefestigung. Mit zusätzlichen Gurten lassen sich alle drei Modelle auch auf dem Heckträger fixieren.

Vor Wasser geschützt wird der Inhalt mit einem wasserdichtem herausnehmbarem Innenbeutel inkl. Rollverschluss. Netzfächer an den Seitenwänden im Hauptfach sowie eine Außentasche bieten zusätzlichen Stauraum. Zur weiteren Ausstattung zählen je nach Modell eine Kabeldurchführung oder ein wasserdichtes touchfähiges Klarsichtfach.

Taschen für das Heck

Zum Black Collection-Portfolio gehören aber auch Hecktaschen in zwei Größen. In beiden Varianten verfügt die Tasche über eine wasserdichte TPU-Beschichtung. Der herausnehmbare Innenbeutel ist wasserdicht gestaltet. Der gummierte 2-Wege-Reißverschluss am Hauptfach ist wasserabweisend und darüber hinaus abschließbar. Durch einen weiteren rundumlaufenden Reißverschluss am Hauptfach kann bei Bedarf das Volumen der Tasche noch zusätzlich erweitert werden. Eine Einstecktasche auf der Deckelinnenseite und beidseitig aufgesetzte Reißverschlussfächer helfen beim Organisieren des Gepäcks. Mit Gurten werden die Hecktaschen auf dem Gepäckträger fixiert. Ein Schultertragegurt hilft beim Transport abseits des Motorrads. Zu haben sind die Hecktaschen mit einem Volumen von 50 bis 60 Liter und mit 35 bis 42 Liter.

Seitentaschen in zwei Größen

Ebenfalls in zwei Größen (10 und 15 Liter) finden sich die wasserdichten Black Collection-Seitentaschen im Angebot. Das Volumen der Taschen mit TPU-Beschichtung lässt sich durch Kompressionsgurte schnell und einfach verringern. Eine Außentasche mit wasserabweisendem Reißverschluss erlaubt einen schnellen Zugriff auf wichtige Inhalte. Den Tascheninhalt schützen herausnehmbare, wasserdichte Innentaschen. Die Anbindung ans Fahrzeug übernehmen fahrzeugspezifische Halter, die Fixierung Schnellverschlüsse.

Ran an die Hüfte

Für das kleine Gepäck hält die Black Collection eine Hüfttasche bereit. Das wasserdichte Hauptfach mit umlaufendem Zwei-Wege-Reißverschluss bietet drei Liter Volumen und hält die persönlichen Gegenstände dabei auch bei Regen trocken. Neben dem Innenfach verfügt die Hip Bag über drei Außentaschen mit Reißverschluss sowie links eine zusätzliche kleine Netztasche und eine Grifflasche. 3D-Abstandsgewirke auf der Rückseite sorgen für Luftzirkulation. Ein stufenlos einstellbarer Hüftgurt erleichtert die Anpassung.

Auf den Buckel

Wer sein Gepäck lieber auf dem eigenen Rücken mitführt, wird mit zwei neuen Rucksäcken bedient. Zu haben sind Varianten mit 20 Liter und mit 25 bis 30 Liter Volumen. Das Hauptfach ist dank Rollverschluss und getapten Nähten wasserdicht. Auch die gummierten Reißverschlüsse sind wasserabweisend. Spezielle Fächer nehmen Laptops bis 15 Zoll auf. Die Größere Variante nimmt in einem Bodenfach sogar einen Helm auf. Die Schulterriemen sind gepolstert. Ergänzend gibt es Hüft- und Brustgurte. Außenfächer nehmen Kleinutensilien auf.

Praktikabel, flexibel, modern: Unsere Softgepäcktaschen passen sich Deinen Bedürfnissen an - auf und abseits des Motorrads. Dank hochwertiger Materialien halten unsere Taschen und Rucksäcke auch großen Herausforderungen stand und das puristische Design macht sie dabei vielfältig einsetzbar, auch ganz ohne Motorrad.

Die Taschen lassen sich mit fahrzeugspezifischen Anbindungen auf unterschiedlichen Modellen montieren. Praktisch, wenn Du auf mehreren BMW Bikes unterwegs bist oder auf ein neues Modell umsteigst. Die Gepäckstücke sind in bewährter BMW Motorrad Qualität gefertigt und werden Dich in jeder Situation überzeugen. Auf dem Bike, bei einem Kurztrip oder im Flieger: diese Taschen begleiten Dich überallhin. Das Design ist zeitlos und modern.

Alle BMW Motorrad Softgepäck-Kollektionen beinhalten Rucksack, Hecktaschen, Tankrucksäcke und Seitentaschen. Je nach Kollektion variieren Farbkonzept und Oberflächenstruktur. Die Black Collection begleitet Dich auf kurzen Trips genauso zuverlässig wie auf langen Touren. Sie steht für Understatement und überlässt Deinem Bike den Auftritt. Blaue Details setzen spannende Akzent.

BMW Black Collection im Detail

BMW Tankruck Black Collection, groß

Der große Tankrucksack der Black Collection besteht aus TPU-beschichtetem Polyestergewebe und wird mit drei Riemen befestigt. Steckverschlüsse vorn und hinten erlauben ein schnelles Auf- und Absetzen beim Tanken. Das Volumen des Rucksacks kann über einen Reißverschluss von 13 auf 18 Liter vergrößert werden. Das Hauptfach wird über einen abschließbaren Zwei-Wege-Reißverschluss verschlossen. Er ist gummiert und dadurch wasserabweisend. Im Inneren findet sich dennoch ein wasserdichter Innenbeutel mit Rollverschluss. Netzfächer an den Seitenwänden im Hauptfach sowie eine Außentasche bieten zusätzlichen Stauraum. Elektronische Geräte können im wasserdichten Klarsichtfach mit Kabeldurchführung sicher untergebracht werden. Das Touch-Display soll sich auch im Fach liegend bedienen lassen. Mit den zusätzlich beigelegten Gurten kann der vielseitige Tankrucksack des Weiteren auch als Hecktasche auf Gepäckbrücke und Soziussitz befestigt werden. Der Rucksack ist in Schwarz gehalten und verfügt über blaue Akzente sowie blaues Innenfutter.

Volumen: 13 - 18 l
Maße: 32 × 22 × 19/26 cm; wahlweise: 34 × 22 × 16/21 cm

BMW Tankrucksack klein

Die kleine Variante des Tankrucksack verfügt über eine ähnliche Ausstattung. Sie Volumen ist mit fünf Litern jedoch deutlich kleiner. Dank der zusätzlich beigelegten Gurte kann der Tankrucksack auch als Hecktasche auf Gepäckbrücke oder Soziussitz befestigt werden.

Volumen: 5 l
Maße: 25 × 20 × 10 cm

BMW Hecktaschen

Die neuen Hecktaschen soll es in einer großen (50 - 60 Liter) und einer kleinen (35 - 42 Liter) Ausführung geben. Das TPU-beschichtete Außenmaterial, die Zwei-Wege-Reißverschlüsse und die wasserdichte Innentasche entsprechen der Ausstattung der Tankrucksäcke. Per Rundum-Reißverschluss kann auch das Volumen der Hecktaschen nochmals erweitert werden. Eine Einstecktasche auf der Deckelinnenseite und beidseitig aufgesetzte Reißverschlussfächer helfen beim Organisieren des Gepäcks. Für den Transport abseits des Motorrads sind die Hecktaschen faltbar.

Hecktasche Black Collection, groß
Volumen: 50 - 60 l
Maße: 55 x 30 x 30/35 cm

Hecktasche Black Collection, klein
Volumen: 35 - 42 l
Maße: 41 x 30 x 30/35 cm

BMW Seitentaschen

Die wasserdichten Seitentaschen fassen wahlweise 10 oder 15 Liter Gepäck. Sie werden mit einem fahrzeugspezifischen Halter am Motorrad befestigt.

Seitentasche Black Collection, groß
Volumen: 15 l
Maße: 35 × 32 × 14 cm

Seitentasche Black Collection, klein
Volumen: 10 l
Maße: 26 × 32 × 14 cm

BMW Rucksäcke und Hip Back

In der Hüfttasche können Wertsachen sicher verstaut werden und sind somit immer am Mann oder der Frau. Das Hauptfach mit umlaufendem Zwei-Wege-Reißverschluss soll wasserdicht sein. Zusätzlich gibt es drei Außentaschen mit Reißverschluss. Damit sich im Sommer nicht die Hitze unter der Tasche staut, hält ein 3D-Material sie auf Abstand zum Körper und ermöglicht die Luftzirkulation.

Volumen: 3 l
Maße: 18 × 20 × 11 cm

Zwei Rucksäcke im passenden Design müsste man an dieser Stelle nicht nennen, ließe sich im größeren von ihnen nicht ein Integralhelm (bis Größe 61) verstauen. Der findet im unteren Bereich der Rucksacks Platz. Darüber findet sich ein integriertes Laptopfach (bis 15 Zoll). Ein ergonomisch geformtes Rückenteil, Brust- und Hüftgurt sowie luftdurchlässige Schultertragegurte sollten hohen Tragekomfort sicherstellen. Der kleinere Rucksack fasst 20 Liter, der größere 30 Liter.

Weitere Optionen: Held Roll-Bag

Die Gepäckrolle ist eine günstige Alternative zu Koffern, Taschen und Topcases, um sein Hab-und-Gut für den nächsten Wochenendausflug oder den Urlaub schnell und einfach auf dem Motorrad zu verstauen. Die wichtigste Entscheidung vor einer Fahrt mit Gepäck auf dem Motorrad ist natürlich: Was muss alles mit?

Da dies eine sehr individuelle Auswahl ist, bietet Held die „Roll-Bag“ in drei unterschiedlichen Größen an: 40, 60 und 90 Liter stehen zur Auswahl. Die Held Roll-Bag besteht aus beschichtetem, staub- und wasserdichtem Tarpaulin, also einem Kunststoff, aus dem hochwertige Planen hergestellt werden. Die weißen Flächen an der Gepäckrolle sind reflektierend, sodass diese bei Dunkelheit eine zusätzliche Sicherheit zur Erkennung bieten. Die Nähte sind hochwertig verschweißt und der Verschluss ist ein variabler Roll-/Klickverschluss wie üblich bei solchen Taschen.

Die äußeren Abmessungen des 60 Liter Modells betragen 75 x 30 cm (40 Liter: 70 x 25 cm, 90 Liter: 80 x 40 cm). Wer auf der Suche nach einer universellen Lösung zur Mitnahme von Gepäck auf dem Motorrad ist, sollte sich die Held Roll-Bag mal genauer anschauen. Zum Preis (UVP) von 37,50 Euro (40L), 44,95 Euro (60L) und für die geplante Weltreise 49,95 Euro (90L) ist die Gepäckrolle auf jeden Fall auf der günstigen Seite der Gepäckvarianten für Motorradfahrer angesiedelt.

Motorrad-Gepäck bei Flugreisen

Die Motorradausrüstung fällt meist unter Sperrgepäck. Eine einheitliche Definition gibt es nicht, in der Regel handelt es sich jedoch um Gepäck, dessen Summe aus Länge, Breite und Höhe mehr als 158 Zentimeter beträgt. Neben den Maßen zählt auch das Gewicht, in den meisten Fällen liegt die Grenze bei 23 Kilogramm. Ob und wie viel Aufpreis der Transport dann kostet, ist ebenso wenig einheitlich geregelt und liegt meist zwischen 40 und 200 Euro.

Die Gepäckabgabe muss zumeist angemeldet werden, das Aufgeben am Check-in-Schalter kostet zusätzlich, falls es überhaupt möglich ist. Rennfahrer, die mit ihren Airbag-Kombis verreisen wollen, müssen sich ebenfalls um notwendige Modalitäten kümmern. Pyro-Technik und Gaskartuschen können nicht so einfach im Flieger transportiert werden. Also: Rechtzeitig bei der Airline nachfragen.

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