BMW Motorrad Typenbezeichnung: Eine Erklärung

Die BMW Motorrad Typenbezeichnung ist ein System, das zur Identifizierung und Unterscheidung der verschiedenen Modelle des Herstellers verwendet wird. Die Bezeichnungen bestehen aus Buchstaben und Zahlen, die Informationen über die Baureihe, den Motor und den Einsatzzweck des Motorrads geben.

Die Baureihen

F und G sind die Baureihen. Sehr lange gab es E, dann kam F. F gab es nicht allzu lange. Eine Modellgeneration ungefähr. E9x war damals der 3er. Der neuere 3er hieß F3x. Ein Facelift kam, was bei generell keine neue Modellbezeichnung bekommt. Danach war der neue 3er ein Modell mit G-Bezeichung.

Beispiele für Modellbezeichnungen

  • F30 war beispielsweise die Limousine vom 3er, der F31 der Kombi.
  • Das 3er Coupé wurde in der F-Serie erstmals zum 4er, weil BMW da angefangen hat, die Coupés mir geraden Ziffern zu bezeichnen.
  • F32 wäre dann das Coupé vom 3er (4er).
  • F33 das Cabrio.
  • Vom F30 gibt es einen M3, das Topmodell. Das heißt F80.
  • Der M4 F82. 2 weil es ein Coupé ist.
  • F33 bzw F83 müsste dann das 4er Cabrio sein.

So ähnlich wird es auch beim G-Modell sein. Was BMW sich bei den neuesten Modellen (G-Serie gedacht hat) weiß ich nicht. Der 5er der G-Serie ist schon eine Weile draußen und heißt G30 (vorher F10). Der F30 Nachfolger heißt nicht G30. Der neue 1er (vorher F20) heißt jetzt F40. Keine G-Bezeichnung.

F kommt vor G und somit ein älteres Modell, dass Aktuelle kann auch jetzt schon H oder I sein. Es gibt diese internen Kürzel bei allen Herstellern.

Die Buchstaben hinter den Zahlen

Die Buchstaben hinter den Zahlen sind ja dann entsprechend der Fahrzeugart bestimmend. Also GS (Gelände / Straße) für Enduros, R für die Nackedbikes, S für Sport, ST für Sporttourer.

  • GS ist ein Töff für Gelände& Strasse.
  • Bei den ersten G's kann ich nur vermuten, dass der Begriff Gelände hier Pate stand - dies ist aber unbestätigt.

Bei einer R 1200 steht das R seit jeher ganz schlicht für Rad bzw. Kraftrad. Diesen Modellkürzel Buchstaben trug bis zu Anfang der 80er Jahre jede BMW. Bis schließlich die ersten K-Modelle gekommen sind (die fliegenden Ziegelsteine), welche einen Vierzylindermotor als Antriebsquelle nutzten. Seitdem wird das R nur noch für Modelle mit Boxermotor genutzt. Also z.b. Wobei GS wiederum für Gelände/Straße steht, das RT bei den Tourern steht für Reise/Tourer. Die Stufe darüber kommt die LT, welche ein Luxus/Tourer sein will. Das S am Ende einer Modellbezeichnung steht für Sport, also z.b. R 1150 S. Die Einzylindermodelle nutzen das Kürzel F, was für die Wortverunstaltung Funduro steht.

Weitere Erklärungen

  • Das F für die Einzylinder-Modelle kommt von Fun oder Funduro.
  • Enduros kriegen GS, und das heißt nicht Geländesport, sondern Gelände, Straße, weswegen diese Typenbezeichnung einst G/S geschrieben wurde.
  • CS gibt an, dass es sich bei dem Motorrad um einen City Scarver handelt. Scarver ist eine Wortschöpfung von BMW, zusammengezogen aus Street und Carver, taillierte Alpin-Ski, zurechtgeschnitzte Ski eigentlich, wegen englisch to carve: Holz schnitzen.
  • Das R steht für Roadster, nur nicht in der Kombination RS - RennSport. Was wiederum auch das S einer Doppelbedeutung zuführt, S wie Straße und S wie Sport.

Dass auch Tourer bei BMW unter RS laufen, unter Rennsport eben und nicht unter Roadster und Straße – was eh eine Tautologie wäre, ein weißer Schimmel also –, hat damit zu tun, dass 1976 erstmals in der Motorradgeschichte ein Serienmotorrad in eine Vollverkleidung gesteckt wurde, also jenseits der Rennstrecke, des RennSports überhaupt. Weshalb die Maschine dann R 100 RS getauft wurde und bis auf den heutigen Tag alle ihre Nachkommen auf diesen Namen hören, nunmehr aber im Sinn von ReiseSport. RT dagegen verweist auf Roadster und Touring, GT auf Grand Tourismo, die große Reise. C meint Cruiser, L Luxus, CL also Luxuscruiser und LT Luxustourer, wobei, legte man auf eine einheitliche Systematik wert, das L entweder an erster oder letzter Stelle positioniert sein müsste, nicht aber mal post-, mal präponiert.

Mit Eigennamen geht BMW sparsam um. Der Cruiser Montauk findet seinen Paten in einem Städtchen auf Long Island, die Enduro Dakar in Paris, die Rockster in ihrer Zielgruppe, Leuten, die’s auf dem Motorrad noch rocken lassen sollen, und die Adventure in ihrer Bestimmung, dem Abenteuer.

Die BMW R 18

Zeitlose Schönheit: die BMW R 18. Eine Ikone, die sich immer wieder neu erfindet. Sie vereint Exklusivität mit puristischer Coolness. Klassisches Design trifft hier auf kompromisslose Modernität. Komfortable Ergonomie, High-End-Technik und wertige Verarbeitung definieren ihren Look und Dein Fahrerlebnis. Stil und Funktion in perfekter Harmonie. Mit einer R 18 belohnst Du Dich, und sie belohnt Dich mit dem einzigartigen Fahrgefühl des Big Boxers. Das ist mehr als Motorradfahren.

Keine andere Oberfläche ist so eng mit der Custom-Cruiser Szene verbunden wie Chrom. Der neue Premium Style „Blacked Out“ bietet Dir eine ästhetische, dunkle Verchromung für Dein Bike und verleiht ihm dadurch einen dynamischen, charakteristischen Look. Die schwarzen Highlights erfüllen höchste individuelle und moderne Ansprüche. Die R 18 ist unser puristischer Cruiser mit Seele. Dass dieses Bike zeitlos und modern ist, zeigt sich in Designelementen, Ergonomie und Ausstattungen. Auf dem ergonomischen Einzelsitz lässt es sich höchst komfortabel cruisen. Mit dem großen 18” Hinterrad bringt dieses Bike nicht nur Style, sondern auch Dynamik auf die Straße. Das 18” Hinterrad sorgt für ein dynamisches Erscheinungsbild. Das moderne Design wird durch den „Rough Look” unterstrichen. BMW setzt auf den ikonischen Boxer - aus Überzeugung. Der 1.802 ccm Zweizylinder-Boxermotor der R 18 ist der hubraumstärkste Boxer, den wir je gebaut haben. Sein maximales Drehmoment von 163 Nm liegt bereits bei 3.000 min-1 an.

Die R 18 steht vor allem für einen starken Charakter und ein unverkennbares Design. Mit ihr machst Du die Straße zu Deiner Bühne.

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