BMW Motorrad Zelt Test: Ergebnisse, Beratung und Vergleich

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Motorradzelt sind, sind Sie hier genau richtig. Wir haben verschiedene Motorradzelte unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

Was ist beim Kauf eines Motorradzelts zu beachten?

Wer "Moto-Camping" einmal selbst erleben möchte, ist auf der Suche nach einem ganz besonderen Zelt, das ganz eigenen Ansprüchen gerecht werden muss. Denn allein schon die Tatsache, dass ein Motorrad-Zelt auf ebendiesem mittransportiert werden muss, schränkt die Auswahl an tauglichen Zelten stark ein.

Packmaß

Das A und O eines Moto-Camping-Zelts ist die Größe, die es zusammengefaltet in Seitenkoffer, Hecktasche & Co. einnimmt. Denn neben dem Zelt muss schließlich noch Gepäck, Campingzubehör und Proviant verstaut werden.

Größe

Ebenso wichtig wie die Frage, wie viel Platz das Zelt auf dem Motorrad wegnimmt ist die Frage, wie groß das Zelt an sich sein muss. Das kommt nicht nur auf die Personenzahl an, sondern wie viel Ausstattung und Zubehör, etwa Helm, Schutzkleidung oder auch ein Motorrad-Navi, trocken und blickgeschützt im Zelt aufbewahrt werden sollen.

Wir empfehlen jedoch speziell bei Motorradtouren eine Person großer zu nehmen, den schließlich benötigen Sie auch Platz für etwas Ausrüstung im Zelt.

Gewicht

Leichtbau siegt! Schließlich soll das Motorrad nicht überladen werden. Aber hier gilt, abzuwägen: Je leichter das Zelt, desto schlechter oft auch die Wärmeisolierung und Wasserdichte.

Wassersäule

Wasserdicht sollte das Zelt bei Kompaktheit und Leichtigkeit allerdings dennoch sein, daher ist auf die Wassersäule zu achten. Je höher der angegebene Wert (in mm), desto mehr Regen hält der Camping-Unterschlupf aus.

Verschiedene Zeltarten für Motorradfahrer

Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Motorradzelten auf dem Markt, die für verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen entwickelt wurden:

  • Hochwertige Allwetter-Motorradzelte: Diese Zelte sind in der Regel besonders robust und langlebig und eignen sich ideal für schlechtes Wetter.
  • Tunnelzelt: Ein Tunnelzelt ist ein kompaktes und leichtes Zelt, das besonders für Motorradreisen und Radtouren geeignet ist. Es ist in der Regel kleiner und leichter als ein herkömmliches Zelt und hat ein einfaches Gestänge. Es muss abgespannt werden und ist nicht selbst stehend.
  • Geodätzelt: Ein Geodätzelt ist ein kleines, leichtes und vor allem sehr stabil verarbeitetes Zelt, welches durch seine besondere Konstruktion und den Einsatz von hochwertigen Materialien besonders gut für das Campen in den Bergen geeignet ist. Das Zelt ist sehr robust und selbst stehend.
  • Wurfzelt: Ein Wurfzelt ist ein kleines, leichtes Zelt, das man einfach auf die Erde werfen kann, um es aufzubauen. Wurfzelte sind ideal für Motorradfahrer, da sie sehr leicht zu transportieren sind und schnell aufgebaut werden können.

Motorrad Zelt Tests und Vergleiche

Das Internet ist voll mit Motorrad Zelt Tests, jedoch werden die Motorradzelte nur selten getestet. Daher deklarieren wir unsere Motorrad Zelt Übersicht klar als Vergleich und nicht als „Test“. Jedoch schauen wir uns für unseren Vergleich viele „Test Portale“ an und tragen die gesammelten Informationen hier zusammen.

Test Zelte bis 200 Euro

Motorradfahren und Campen gehört für viele Biker untrennbar zusammen - schließlich steht beides für Freiheit und Abenteuer. Es wurden sieben Markenzelte bis 200 Euro im harten Praxistest getestet.

Dass Zelte zu diesen Preisen nicht mit expeditionstauglichen Exemplaren verglichen werden können, die teilweise viermal so viel kosten, versteht sich von selbst. Die Hersteller müssen also zwangsläufig bei Material und Verarbeitung Abstriche machen.

Trotz dieser Sparmaßnahmen und teilweisen Verzicht auf zusätzliche Belüftungsöffnungen oder metallene Spannösen können die meisten Testkandidaten überzeugen und bieten qualitativ weit mehr als die supergünstigen Angebote einiger großer Motorrad-Zubehörketten.

Bewertungskriterien

In das MOTORRAD-Gesamturteil fließt zu 25 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis ein. Dieses ergibt sich aus dem Gesamteindruck (beispielsweise Wertigkeit und Lieferumfang) des betreffenden Zelts in Abhängigkeit zum Preis.

Die zu 75 Prozent ausschlaggebende Praxiswertung setzt sich aus folgenden Einzelkriterien zusammen:

  • Auf-/Abbau (10 Prozent)
  • Verarbeitung (10 Prozent)
  • Komfort (5 Prozent)
  • Stand/Schnitt (10 Prozent)
  • Platzangebot (10 Prozent)
  • Raumgefühl (5 Prozent)
  • Gewicht (15 Prozent)
  • Sturmstabilität (15 Prozent)
  • Weiterreißfestigkeit (10 Prozent)
  • Wassersäule Boden (10 Prozent)

Testergebnisse

Insgesamt hinterließen alle Zelte einen positiven Eindruck (das Nordisk mit Abstrichen), wobei die drei teuersten Kandidaten von Robens, Salewa und Vaude besonders gut abschnitten und sich auf keinem Campingplatz der Welt zu verstecken brauchen.

Detaillierte Testberichte

Hier sind einige detaillierte Testberichte zu ausgewählten Zelten:

Vaude Campo

Das Campo ist ein Sondermodell von Vaude für preisbewusste Kunden. Es besticht durch seine solide, ausgereifte Konstruktion sowie pfiffige Detaillösungen. Trotz zwei vollwertiger Apsiden und zwei Eingängen kommt das Vaude auf ein Minimalgewicht von unter drei Kilogramm. Gespart hat man an Details: So gibt es an den Innenzelteingängen nur ein fest integriertes Moskitonetz. Im Wind bebt das Campo zwar heftig, doch hielt es dem Druck ganz ordentlich stand. Dank des guten Schnittes und des stabilen Gestänges ist das Vaude ein sehr empfehlenswertes Allroundzelt, das nur bei der Stabilität des Außenmaterials abfällt.

  • Plus: Sehr leichter Auf- und Abbau, sehr guter Stand, absolut dichter Boden
  • Minus: Außenmaterial nicht sehr reißfest
  • MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Salewa Sarec II

Das Salewa gehört zu den teureren Modellen im Test. Dafür bekommen sie vor allem ein sehr leichtes Zelt, das sich - bis auf etwas zu schwergängige Clips - leicht aufbauen lässt und weder beim Komfort noch beim Platzangebot Wünsche offen lässt. Vor allem die Innenzelthöhe von 124 Zentimetern schafft eine geräumige Atmosphäre, ebenso die vielen Moskitonetze im Innenzelt. Obwohl das Außenzelt nachspannbar ist, gelang es den Testern nicht, das Salewa so sauber aufzustellen wie das Rejka, Robens oder Vaude. Zusammen mit den nur an vier Punkten ansetzenden Sturmleinen war dies für die mäßige Windstabilität verantwortlich - bei schmaler Seite im Wind stand es besser. Sehr gut ist hingegen die für einen Polyester-Stoff hohe Weiterreißfestigkeit des Salewa-Gewebes. Fazit: bis auf die Windstabilität ein erstklassiges Allroundzelt.

  • Plus: Für seine Größe extrem leicht, viel Platz für zwei Personen, sehr komfortabel, sehr stabiles Außenmaterial
  • Minus: Nur mit schmaler Seite zum Wind stabil
  • MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Robens Lemon Grey

Das Lemon Grey von Robens wurde im vergangenen halben Jahr gründlich überarbeitet, vor allem bei der Gestängeführung hat sich zum Vorgängermodell einiges getan: Die Bögen verlaufen jetzt außerhalb des Außenzelts und werden einfach mit Clips eingehängt. Der ohnehin schon vorbildliche Aufbau - mit seinen nachspannbaren Gestänge-Bechern - wird dadurch noch einfacher. Trotz der außen verlaufenden Gestängebögen bietet das Zelt erstaunlich wenig Windwiderstand. So bebt das Robens zwar relativ stark im Luftstrom der Windmaschine, bleibt aber stehen und zeigt eine annähernd so gute Vorstellung wie das konstruktionsbedingt bevorteilte Naboo von Nordisk. Diese Leistung ist beachtlich, denn das Robens ist keine Hundehütte: Es bietet noch etwas mehr nutzbare Grundfläche als das Rosswell 2, ist mit 95 Zentimeter Innenraumhöhe jedoch um einiges niedriger. Dafür gibt’s reichlich Komfort: eingehängte Himmeltasche, zwei Apsiden und ein kleines Fenster. Verarbeitung, Stand und Schnitt sind sehr gut, die verwendeten Materialien ebenfalls. So bietet das Außenmaterial den zweithöchsten Widerstand beim Weiterreißtest, und der Boden ist absolut dicht. Für Gewicht und Preis gibt’s aber Punktabzug: Mit 3644 Gramm Minimalgewicht ist es das schwerste Modell und mit 199,95 Euro das teuerste im Test.

  • Plus: Sehr leichter Auf- und Abbau, sehr großes Platzangebot, äußerst komfortabel, windstabil, gut verarbeitet
  • Minus: Hohes Gewicht, hoher Anschaffungspreis
  • MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Rejka Zatara

Mit 183 Euro Kaufpreis gehört das Rejka zu den teureren Modellen im Vergleich. Dementsprechend mehr darf der Käufer erwarten - und die Zweieinhalb-Bogen-Kuppel enttäuscht nicht. Sie bietet ordentlich Platz für zwei Personen mit Gepäck, für das es neben der Eingangs-Apsis eine zweite ohne Eingang auf der gegenüberliegenden Seite gibt. Dieser zwischen Außen- und Innenzelt liegende Stauraum sorgt für mehr Ordnung im Innenraum. Mit einem Nettogewicht von unter drei Kilogramm gehört das Rejka zu den Leichtzelten im Test. Das Raumgefühl ist befriedigend, und der gebotene Komfort geht in Ordnung, auch wenn der Innenzelteingang größer sein dürfte. Immerhin lässt sich der Außenzelteingang in drei Stufen öffnen und fixieren. Beim Aufbau stört allerdings die schwierig einzufädelnde Firststange. Doch was Stand, Schnitt und Verarbeitung angeht, findet sich das Zatara auf den vorderen Rängen wieder. Überzeugen kann auch die kräftige Beschichtung des Bodens mit 10000 Millimeter Wassersäule. Nur bei der Weiterreißfestigkeit hielt das Rejka nicht Schritt: 2,3 Kilogramm, der zweitniedrigste Wert im Test, sind zu wenig - auch hinterließ die Beschichtung einen ungleichmäßigen Eindruck. Hinter der Windmaschine hielt es sich anfangs zwar gut, doch nach etwas mehr als einer Minute knickte es einseitig weg.

  • Plus: Gute Verarbeitung, leicht und komfortabel, dabei sauberer Stand, absolut dichter Boden
  • Minus: Sehr windempfindlich, wenig weiterreißfester Außenstoff
  • MOTORRAD-Urteil: befriedigend
Zeltmodell Preis Gewicht (min/max) Wassersäule MOTORRAD-Urteil
Vaude Campo 189 Euro 3220 g / 2987 g 10000 mm Sehr gut
Salewa Sarec II 189,95 Euro 2900 g / 2702 g 8700 mm Sehr gut
Robens Lemon Grey 199,95 Euro 3840 g / 3644 g 8300 mm Sehr gut
Rejka Zatara 183 Euro 3160 g / 2980 g 10000 mm Befriedigend

Weitere Zeltempfehlungen

Hier sind einige weitere Zeltempfehlungen für Moto-Camping:

  • High Peak Kingfisher 2 LW
  • Salewa Litetrek II
  • Sea to Summit Alto TR2
  • Robens Voyager 2 EXP
  • Exped Venus 2 Extreme
  • Norrona Falketind 3-Season Dome Tent
  • Nordisk Seiland 2 SP
  • Big Agnes Tiger Wall UL2
  • Rejka Antao II light XL
  • Hilleberg Helags 2

Tipps zum Aufbauen des Zeltes

Ein Motorradzelt ist ein großartiges Zubehör für alle, die regelmäßig mit dem Motorrad unterwegs sind. Es bietet einen bequemen und sicheren Ort zum Übernachten, wenn Sie auf Reisen sind, und schützt Sie vor den Elementen. Wenn Sie das erste Mal ein Motorradzelt kaufen, kann es eine Herausforderung sein, es aufzubauen.

  1. Als Erstes sollten Sie eine gute Stelle auswählen, besonders wichtig ist es das auf dem Boden wenig spitze Steine oder Pflanzen liegen. Den es gibt genügend Stacheln, die eure Plane beschädigen können.
  2. Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle Teile Ihres Zeltes haben. Nehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und legen Sie sie auf den Boden.
  3. Dann sollten Sie das Gestänge des Zeltes zusammenbauen. Die meisten Zelte haben ein Gestänge aus Metall oder Kunststoff. Befolgen Sie die Anleitung des Herstellers, um sicherzustellen, dass das Gestänge richtig zusammengebaut wird.
  4. Nachdem das Gestänge des Zeltes zusammengebaut ist, können Sie mit dem Aufbau der Zeltwand beginnen. Beginnen Sie damit, eine der Zeltwände an einem Ende des Gestänges zu befestigen. Dann strecken Sie die Zeltwand nach oben und befestigen Sie sie an der anderen Seite des Gestänges. Wiederholen Sie diesen Schritt mit den anderen Zeltwänden, bis das Zelt vollständig umgeben ist.
  5. Zuletzt sollten Sie den Boden des Zeltes befestigen. Beginnen Sie damit, eine der Ecken des Zeltbodens an eine der Zeltwände zu befestigen. Dann strecken Sie den Zeltboden nach unten und befestigen Sie ihn an der anderen Zeltwand.

Tipps zum Zusammenpacken des Zeltes

Wenn Sie Ihr Zelt für Ihr Motorrad mitnehmen, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Zelt für das Motorrad geeignet ist. Viele Zelte sind zu schwer oder zu sperrig für Motorräder. Achten Sie also darauf, ein Zelt zu wählen, das für die Art Ihrer Fahrt geeignet ist.

Bevor Sie Ihr Zelt verpacken, sollten Sie es auf Schäden untersuchen und sicherstellen, dass alle Teile vorhanden und in Ordnung sind. Wenn Sie ein Zelt mit Reißverschlüssen haben, stellen Sie sicher, dass sie alle ordnungsgemäß funktionieren. Wenn Sie ein Zelt mit Schnüren haben, stellen Sie sicher, dass sie nicht verdreht oder kaputt sind.

Packen Sie Ihr Zelt sorgfältig und vermeiden Sie es, es zu quetschen oder zu verdrehen. Wenn Sie Ihr Zelt ordnungsgemäß verpacken, wird es bei Ihrer Ankunft leichter auf- und abzubauen sein.

Zeltreinigung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Motorradzelt zu reinigen. Das Zelt kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Alternativ kann das Zelt auch in einem Waschbecken mit Seifenwasser gewaschen werden. Danach sollte das Zelt gut abgespült und getrocknet werden.

Zeltreinigung ist wichtig, um Schmutz, Bakterien und andere Keime zu entfernen. Zeltreinigung ist auch wichtig, um das Zelt länger haltbar zu machen.

Befestigung am Motorrad

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Zelt am Motorrad zu befestigen. Die einfachste Methode ist wahrscheinlich, es in oder auf dem Motorradkoffer oder am Heckträger zu befestigen.

Wenn Sie jedoch ein schwereres Zelt haben, möchten Sie vielleicht in Erwägung ziehen, es auf dem Soziussitz Ihres Motorrads zu befestigen.

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