BMX Fahrrad 26 Zoll Test: Die besten Modelle im Überblick

BMX fahren ist seit Jahren eine bekannte Funsportart. Spätestens seit den legendären BMX-Filmen aus den 80er und 90er Jahren ist das BMX auch in Deutschland so populär wie nie und erfreut sich größter Beliebtheit. Ein BMX-Rad eignet sich hervorragend, um verschiedene Tricks und Sprünge zu machen.

Bei einem BMX-Rad steht nicht das von A nach B kommen im Vordergrund, sondern die Darstellung verschiedener Stunts auf relativ kleiner Fläche. Dementsprechend sind bei einem BMX zugleich leichte, robuste und hochwertige Einzelteile verbaut. Dies betrifft vor allem Lenker, Pedale und Sattel sowie Vorder- und Hinterrad.

Hier ist ein detaillierter Blick auf einige der besten 26-Zoll-BMX-Fahrräder auf dem Markt, ihre Eigenschaften und Leistung.

Was ist ein BMX?

BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motocross, wobei das X für „cross“ (Kreuz) steht. Ein BMX-Bike hat einen ziemlich niedrigen Rahmen und einen verhältnismäßig hohen Lenker, der sich einmal um sich selbst drehen lässt. Die Laufräder haben einen sehr kleinen Durchmesser von nur 20 Zoll. Für lange Strecken auf der Straße ist das BMX denkbar ungeeignet.

Das ist aber auch nicht Sinn der Sache - Denn hier geht es entweder darum einen Racing-Parcours abzufahren oder aber Tricks zu springen. So kannst du schnell erkennen, ob ein Rad für Tricks oder für Schnelligkeit ausgelegt ist: Ein BMX-Rad mit breiten Pedalen und Pegs (zwei Stangen, die rechts und links an Vorder- und Hinterrad befestigt sind) ist ein Trick-Rad.

BMX-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Ganz gleich, ob du für dich oder dein Kind ein BMX suchst, ob du hobbymäßig oder professionell BMX fahren möchtest, es ist wichtig, das passende BMX für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Je nachdem, ob du Rennen fahren möchtest, coole Stunts oder Sprünge meistern willst, brauchst du ein passendes BMX und einen passenden BMX / Dirt Helm.

Hier die wichtigsten Einsatzszenarien für BMX Räder:

  • Ein Freestyle BMX ist dafür gebaut um im Skatepark verschiedene Tricks und Stunts auszuprobieren.
  • Ein Race BMX ist hingegen für die Rennstrecke konzipiert.
  • Das Jumping BMX eignet sich besonders gut für Sprünge und Tricks.

Testberichte und Bewertungen

Im Folgenden werden einige Modelle detailliert vorgestellt, die in der BMX-Szene besonders gefragt sind, wobei der Fokus auf den technischen Eigenschaften liegt.

Mafiabikes Blackjack Dirt BMX

Ein Fahrrad nicht nur für Mafiosi: Das Blackjack Dirt BMX begeistert hinsichtlich Technik ebenso wie in puncto Design. Steht das fertige »Dirt Dirrt« vor einem, fällt schnell die gute Verarbeitung auf. Auffällig ist auch das Design: Die weißen Züge auf schwarzer Grundlackierung wirken frech und dynamisch und machen das BMX zu einem echten Hingucker. Die Konstruktionsart wirkt trotz Leichtbauweise sehr stabil.

Dank V-Brakes ist der Bremsweg äußerst kurz, des Weiteren lässt sich das Bike weich und präzise lenken. Das Fahrrad weist auf wechselndem Terrain sehr gute Fahreigenschaften auf.

SE Bikes OM-DURO

Der Hersteller SE Bikes schickt mit dem OM-DURO ein Bike mit hohem technischen Niveau ins Rennen. Auch hinsichtlich Design setzt das Dirt BMX der Marke SE Bikes ein Ausrufezeichen. Mit 16,78 kg gehört das Dirt BMX aus dem Hause SE Bikes zu den Schwergewichten im BMX-Sport.

Univega Dirtbike-BMX

Ein Dirt BMX, dass aufgrund seiner Flexibilität vor allem bei Bastlern sehr beliebt ist. Das Bike weist ein Gewicht von etwa 13 kg auf, die Rahmenhöhe beträgt 32 cm. Somit eignet sich das Dirtbike Univega besonders für größere BMX-Sportler.

Dank Dirt Expert Alloy-Rahmen, Shimano Deore Neun-Gang-Schaltwerk und Tektro HDC 300-Bremse gehört das Bike in puncto Technik zu den Marktführern. Im anschließenden Offroad-Test weiß das Dirtbike-BMX ebenfalls zu begeistern. Trotz hohem Gewicht punktet das Univega auf gemischtem Terrain mit guter Dynamik. Besonders fällt die hohe Fahrstabilität auf, darüber hinaus besticht das BMX mit enorm präziser Lenkung.

Saracen Amplitue CR2

Mit dem Saracen Amplitue CR2 bringt Hersteller Saracen ein extrem raffiniert konstruiertes Dirt Jump Bike auf den Markt. Dank RST Dirt RA-Federgabel, robuster Pats und stabilem CroMo-Stahl 4130 kann man beim Amplitue CR2 von einem Bike mit enormer technischer Ausstattung sprechen.

Mit etwa 14 kg ist das Dirt BMX eher schwer, was Speed-Fans als nachteilig empfinden werden. Die fehlende Schnelligkeit relativiert das Bike allerdings mit sehr guten Fahreigenschaften. Das Saracen-BMX beweist im Offroad-Test enorme Fahrstabilität, des Weiterern ist das Amplitue CR2 trotz seines Gewichts sehr wendig.

Rooster BMX

Das Bike trumpft mit hohem, technischen Niveau auf, besonders der 360-Grad-Rotor und die vier Grindpegs gefallen uns gut. V-Brakes, ein neuartiger Street-Park-Rahmen und leichte Aluminium-Felgen gehören ebenfalls zur technischen Ausstattung. Wir testen das BMX auf verschiedenen Untergründen und sind zufrieden.

Rooster Big Daddy Skyway

Auf asphaltierter Strecke punktet das Bike mit guten Fahreigenschaften. Der Bremsweg ist dank der V-Brakes sehr kurz, die Lenkung lässt sich präzise und weich bedienen. Wir testen anschließend auf verschiedenen Natur-Untergründen. Das Rooster Big Daddy Skyway meistert auch diesen Part im BMX Test mit Bravour.

deTOX BMX

Das Bike zeigt auf Asphalt sehr gute Fahreigenschaften, weshalb wir schnell zum Offroad-Test übergehen. Verarbeitung und Konstruktionsweise gefallen uns sehr gut, die technische Ausstattung des Fahrrads kann sich absolut sehen lassen. Die Königsdisziplin im BMX Test, den Outdoor-Test, nutzt das Bike der Marke deTOX für Pluspunkte.

Bergsteiger Tokyo

Das Bike lässt sich auf Asphalt einwandfrei lenken und bremsen, weshalb wir schnell zur Finale im BMX Test übergehen: Es folgt der Offroad-Test. Hier sammelt das BMX der Marke Bergsteiger Pluspunkte, egal ob auf Waldwegen, Wiesen, Trampelpfaden oder gemischtem Terrain.

KS Cycling Hedonic

Auf Asphalt fallen schnell die sehr guten Fahreigenschaften des Bikes auf. Das BMX überzeugt mit kurzem Bremsweg, guter Dynamik und feiner Lenkung.

BMX Vergleichstabelle

Hier ist eine vergleichende Übersicht einiger der getesteten BMX-Modelle:

Modell Gewicht Bremsen Besondere Merkmale
Mafiabikes Blackjack Leichtbauweise (ca. 17 kg) V-Brakes Freches Design, stabile Konstruktion
SE Bikes OM-DURO 16,78 kg - Hohes technisches Niveau, auffälliges Design
Univega Dirtbike-BMX 13 kg Tektro HDC 300 Dirt Expert Alloy-Rahmen, Shimano Deore Neun-Gang-Schaltwerk
Saracen Amplitue CR2 14 kg V-Brakes RST Dirt RA-Federgabel, CroMo-Stahl 4130

Diese Tabelle bietet einen schnellen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Modelle, um die Auswahl zu erleichtern.

Weitere wichtige Informationen

Früher musste man Kilometer weit fahren, um sich ein neues BMX-Rad zu kaufen. Die Zeiten sind vorbei - denn im großen BMX-Online-Shop von Fahrrad-XXL kannst du bequem und einfach von zu Hause aus dein neues BMX-Fahrrad unter einer Vielzahl von Modellen aussuchen, bestellen und nach Hause liefern lassen. Vergleiche in aller Ruhe die einzelnen Modelle und Preise.

BMX - Welche Größe brauche ich?

Die Rahmengröße eines BMX-Rads orientiert sich nicht am Alter des Fahrers, sondern an seiner Körpergröße. Leider gibt es keine universelle Größentabelle für BMX-Fahrräder, die für jeden Fahrer zu 100 % passt.

Eine 180 cm große Person kann ein 20 Zoll BMX fahren, ist sich aber wesentlich seltener mit Knie und Füßen im Weg, wenn ein möglichst langes Oberrohr gewählt wird. Ein 130 cm großes Kind ist mit einem 20 Zoll BMX nicht so beweglich und souverän wie mit einem BMX mit 18 Zoll Rädern. Es kann aber ein 20 Zoll BMX fahren.

Welche BMX Größe für Kinder?

Die Rahmengröße von zwölf Zoll eignet sich schon für die Kleinsten. Ab 1,30 Meter Körpergröße können Kinder BMX-Räder mit 16 Zoll fahren. 18 Zoll sind erst ab 1,50 Meter zu empfehlen. Bei den Rädern mit 20 Zoll Rahmengröße gibt es verschiedene Längen für Oberrohre.

Darf ich mein BMX im Straßenverkehr benutzen?

Da es sich bei den BMX-Rädern um Sport- und Spielgeräte handelt, dürfen sie außerdem nur auf den dafür zugelassenen Straßen benutzt werden (siehe § 31 StVO). Ohne StVZO-konformer Ausstattung haben diese Räder im öffentlichen Straßenverkehr, also auch in Tempo-30-Zonen, nichts verloren.

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