BMX Fahrrad für Erwachsene Kaufen: Ein umfassender Ratgeber

BMX, kurz für „Bicycle Motocross“, ist eine aufregende Disziplin des Radsports, die in den späten 1960er Jahren in den USA entstand. Das typische BMX Rad, oft mit 20 Zoll Laufrädern ausgestattet, zeichnet sich durch seinen niedrigen Rahmen mit steil abfallender Geometrie des Oberrohrs und hohem Lenker aus. Dies ermöglicht präzise Steuerung und optimale Kontrolle beim Ausführen von Stunts. Ob du ein BMX Rad für Einsteiger, Freestyle oder Racing suchst, hier findest du eine umfassende Kaufberatung.

Rasante Touren erleben und Kunststücke meistern

Beim BMX-Fahren ist der Spaß an Stunts und Tricks entscheidend. Anders als bei anderen Fahrrädern liegt beim BMX - die Abkürzung steht für „Bicycle Motocross“ - der Fokus nicht auf dem Transport von A nach B. Die kleinen Fahrräder mit ihren dicken Reifen und den vielen stabilen Speichen sind für Stunts, Sprünge und das Grinden konzipiert, bei dem du auf Mauern und Geländer entlangrutschst. Dafür kannst du dir Axle-Pegs an die Räder montieren, das sind kleine Verlängerungen der Achsen, die auch als Standfläche dienen. Damit all das auch sicher funktioniert, ist ein BMX robuster gebaut als andere Fahrräder. Zudem hat es großflächige Pedale, die dir einen sichereren Stand erlauben. Über den richtigen Gang zerbrichst du dir nicht den Kopf: Als Single-Speed mit Freilaufritzel hat das BMX keine Schaltung.

BMX-Styles und die passenden Bikes

Der BMX-Sport lässt sich grob in zwei Kategorien aufteilen: Race und Freestyle, wobei sich der Freestyle-Bereich in weitere Unterdisziplinen, zum Beispiel Dirt-Jump, gliedert. Für jede Disziplin sind Bikes erhältlich, die bestimmte charakteristische Anforderungen erfüllen.

Flinke Race-Bikes für Rennen

Ein Race-BMX für Rennen auf Motocross-Strecken zeichnet sich zuerst durch eine leichte und stabile Rahmenkonstruktion aus Aluminium aus. Hinzu kommen sogenannte V-Brakes, die auch bei größerer Verschmutzung durch Schlamm oder Sand noch eine starke Bremsleistung haben. Einige Race-Bikes sind zudem mit Klickpedalen ausgestattet, die einen runderen Tritt und eine höhere Trittfrequenz erlauben.

Freestyle-Bikes

Freestyler nutzen für ihre Tricks meistens BMX-Räder aus Stahl. Um den oberen Bereich des Hinterrads frei zu halten, sind die als U-Brakes bezeichneten Bremsen oft unten in der Nähe des Tretlagers angebracht. Das erhöht den Spielraum für Bewegungen auf dem Rad. Street-Biker benötigen für ihre Tricks auf Bürgersteigen und Treppengeländern große Pedale und Axle-Pegs. Damit sie den Lenker um 360 Grad drehen können, haben diese Bikes häufig keine oder nur eine Hinterradbremse. Die für das Fahren in der Ebene aber erforderliche Vorderradbremse ist dabei so konstruiert, dass eine spezielle Zugverlegung durch den Gabelschaft es erlaubt, den Lenker uneingeschränkt zu drehen.

Dirt-Jump-Bikes

Dirt-Jump ist eine Disziplin des Freestyles, in der die Sportler über Trail-Elemente springen und in der Luft Tricks ausführen. Dafür brauchen sie stabile Stahlbauten. An den meisten Dirt-Bikes lassen sich wegen des Rahmens keine Axle-Pegs anbringen. Dirt-Jumper verzichten daher in der Regel auf sie. Für Sprünge über Rampen mit Trickfolgen in der Luft haben die entsprechenden Bikes häufig nur eine Hinterradbremse. So können die Fahrer wie ihre Freestyle-Kollegen aus dem Street- und Parkbereich den Lenker um 360 Grad drehen.

Darauf achtest du beim BMX-Kauf

„HiTen“, „CrMo“, „U-Brakes“ und „V-Brakes“ - das meist aus dem Englischen stammende Fachvokabular lässt sich beim Kauf eines BMX-Fahrrads kaum umgehen. Im Folgenden erfährst du, welche Produkteigenschaften sich hinter den Fachbegriffen verbergen.

Stabil und möglichst leicht: der Rahmen

Die Rahmen von BMX Fahrrädern bestehen häufig aus robustem Stahl oder leichtem Aluminium. Der Rahmen sowie die Gabel und die Kurbeln werden bei BMX-Rädern in der Regel aus Stahl hergestellt. Die schwerere Variante davon ist der „HiTen-Stahl“, der oft bei Anfängermodellen für die ersten Trickserien zu finden ist. Fortgeschrittene BMX-Fahrer setzen auf den leichteren und zugleich stabileren „4130-CrMo-Stahl“. Dieser Stahl zeichnet sich durch eine hohe Zugfestigkeit aus und das Bike ist auch mit dünnen Rohrsätzen sehr stabil und gleichzeitig leichter. Hochwertige Modelle verwenden oft CrMo Stahl oder eine Kombination aus Chrom und Molybdän für besonders beanspruchte Teile.

Große Trittfläche für einen besseren Stand: die Pedale

Die großflächigen Pedale von BMX-Rädern, auch Bärentatzen genannt, bestehen meistens aus Aluminium, das für Stabilität und Langlebigkeit steht. Die größere Fläche erweitert deinen Standbereich und damit die Trittsicherheit. Pedale aus Kunststoff sind leichter, dafür aber weniger robust. Robuste Pedale sind für die Beanspruchung bei Sprüngen und Tricks ausgelegt.

Unterstützung für deine Tricks: Axle-Pegs

Für das Ausführen der meisten BMX-Tricks brauchst du Axle-Pegs. Diese etwa schuhbreiten Rohre werden als Verlängerung an der Vorder- oder Hinterachse montiert und bieten neben den Pedalen eine zusätzliche Standfläche. Wie beim Rahmen bevorzugen ambitionierte Sportler Axle-Pegs aus CrMo-Stahl. Außerdem sind Axle-Pegs aus Aluminium erhältlich.

Dosierung oder starke Bremsleistung: die Bremsen

U-Brakes („U-Bremsen“) befinden sich als Mittelzugbremsen in der Regel oberhalb der Felge und greifen von dort aus wie eine Klammer um das Rad. Dabei ist die Dosierung entscheidender als die intensive Bremsleistung - das ist vor allem für Freestyler ein Argument. Im Freestyle Bereich werden oft spezielle U Brakes verwendet, die an den Rahmen angepasst sind und sich bei Stürzen weniger leicht verfangen. V-Brakes („V-Bremsen“) werden dagegen an der Gabel befestigt und greifen nicht um das Rad, sondern drücken seitlich auf die Felge. Sie bieten eine deutlich höhere Bremsleistung, auch auf schlammigem Untergrund. Zudem kann sich Dreck weniger leicht als bei U-Brakes absetzen.

Gewicht und Gesamtgewicht

In der Regel wiegen BMX-Fahrräder zwischen 12 und 16 kg. Während Modelle für Erwachsene locker 100 bis 120 kg aushalten, dürfen einige Kinderfahrräder nur mit 60 oder 80 kg belastet werden. Achte vor dem Kauf also auf das in der Produktangabe vermerkte zulässige Gesamtgewicht deines Wunschfahrrads.

Profil und Grip: die Reifen

Typisch für BMX-Räder für Erwachsene sind 20 Zoll große Räder mit 36 oder 48 Speichen. Zentrale Merkmale der Fahrradreifen sind Profil und Gummimischung. Über deren Beschaffenheit entscheiden wiederum der Fahrstil sowie der Untergrund, auf dem du im Normalfall unterwegs bist. Für trockene und harte Untergründe wie die Straße gibt es flache Profile auf breiteren Reifen - das erhöht den Grip. Intensivere, tiefere Muster dagegen erleichtern das Fahren durch Schlamm oder Matsch. Um den Belastungen von Sprüngen und Stunts standzuhalten, haben alle BMX-Reifen eine stärkere Karkasse als andere Fahrradreifen.

Mehrere Optionen: Sattel und Sattelstütze

BMX-Sättel gibt es in vier Ausführungen. Ein Pivotal-Sattel ist von oben montiert und gibt dir damit die Möglichkeit, ohne großen Aufwand den Winkel zu verändern - vier Stufen für die Einstellung sind dabei üblich. Beim Tripod funktioniert das nicht. Solche Sättel montierst du von unten starr an der Sattelstütze, so bleibt er jederzeit in Position. Ein Combo-Sattel ist direkt mit der Sattelstütze verbunden, während ein Rail-Sattel über eine Schiene auf der Stütze montiert wird. Indem du den Sitz nach vorne oder hinten schiebst, kannst du sowohl den Winkel als auch die Position verändern. Ein Rail-Sattel eignet sich für das Race- und für das Freestyle-Bike, kommt aber hauptsächlich beim Rennen zum Einsatz. Da du auf dem BMX relativ selten sitzt, geht es hier vor allem um Langlebigkeit, Kompaktheit und Leichtigkeit.

Robuste Trittbasis: Schaltwerk und Kurbel

Eine Schaltung kennt das BMX nicht. Statt auf mehrere Gänge setzt es auf ein Freilaufritzel, mit dem du immer gegen denselben Widerstand trittst - kleinere Anstiege natürlich ausgenommen. Variieren kannst du ihn über einen Austausch des Ritzels vorne. Je nachdem, wie viele Zähne das Rad hat, erhöht oder mindert sich die Übersetzung. Bei der Kurbel wählst du für dein BMX unter zwei Varianten: der einteiligen, die komplett am Stück aus massivem Stahl hergestellt wird, und der mehrteiligen aus Achse und zwei Kurbelarmen. Letztere bietet konstruktionsbedingt mehr Stabilität und Haltbarkeit. Einteilige Kurbeln können Kettenblätter mit einem Lochkreisdurchmesser von 24 mm aufnehmen. Zudem bringst du Pedale mit einem 1/2"-Gewinde (12,5 mm Durchmesser) an. Mehrteilige Kurbeln erhältst du in fünf Ausführungen: Es gibt dreiteilige mit 8-Zahn-Kurbelachse und Drei-, Zwei- und 2,5-teilige mit je 48-Zahn-Kurbelachse. Die Kurbellänge beläuft sich beim BMX im Normalfall auf 170 oder 175 mm.

Das richtige BMX für deine Anforderungen

Natürlich hast du als Profi andere Ansprüche an dein Sportequipment, als wenn du die Sportart erst einmal ausprobieren möchtest. Im Folgenden liest du, wie sich die Bikes von Neulingen und fortgeschrittenen BMX-Fahrern unterscheiden.

Passende Räder für BMX-Neulinge

Zum Kennenlernen und um ein Gefühl für das BMX-Fahren zu bekommen, erfüllen Modelle aus dem schwereren HiTen-Stahl ihren Zweck. Die Axle-Pegs dürfen hier nicht fehlen. Kunststoffpedale mindern das Verletzungsrisiko und sind deshalb gerade für Anfänger empfehlenswert. Solche Modelle für Einsteiger in den BMX-Sport gibt es für rund 300 €.

Leichtigkeit für Fortgeschrittene

Mit dem Wunsch, sich weiter zu verbessern, steigen die Ansprüche. Leidenschaftliche Freestyler fahren BMX-Räder aus CrMo-Stahl, die Pedale bestehen aus einer Alu- oder Magnesiumlegierung. Mit hohlen Achsen und jeweils 36 Speichen vorne und hinten sparen erfahrene Fahrer Gewicht ein. Diese hochwertige Ausstattung kann um die 1.000 € kosten.

Kompakte Bikes für Kinder und kleinere Fahrer

Kinder, die bereits sicher Fahrrad fahren können, sollten mit einem 12-Zoll-Bike ihre ersten BMX-Ausflüge machen. Bis zu einer Körpergröße von etwa 1,30 m können Kinder auch ein 16-Zoll-Rad wählen. Kleine, aber schon geübte BMX-Fahrer unter 1,50 m Körpergröße üben ihre Tricks auf einem 18-Zoll-Bike. Sobald sie die 1,50-m-Marke überschritten haben, können sie sich ein 20-Zoll-Modell zulegen. BMX-Räder für Kinder findest du für etwa 180 bis 300 €.

Geschützt und gut ausgestattet für BMX-Kunststücke

Bei all den Sprüngen und Grinds steigst du nicht auf dein BMX, ohne Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Hier erfährst du, welches Equipment dich schützt und dein BMX-Erlebnis aufwertet:

  • Um bei Freestyle und Rennen möglichst sicher unterwegs zu sein, statten sich BMX-Fahrer mit Protektoren aus. So schützen Schienbeinschoner die Unterschenkel, während Knie- und Ellenbogenschoner bei Stürzen auf die Gelenke das Gröbste verhindern können.
  • Bei Dirt-Jumpern beliebt sind Protektorenhosen und Protektorenwesten, die du unauffällig unter Fahrradhosen und Fahrradtrikots tragen kannst. So polsterst du den Bereich rund um den Rumpf, das Gesäß, die Hüfte und die Oberschenkel.
  • Wie bei jedem Ausflug mit dem Fahrrad ist ein Fahrradhelm auch auf dem BMX unverzichtbar. Spezielle BMX-Helme sorgen für den nötigen Schutz und sehen dank ihres runden Designs auch ansprechend aus.
  • Ein BMX hat bekanntlich keinen Gepäckträger. Proviant, etwas zu trinken, vielleicht auch die Funktionsjacke möchtest du dennoch mit in den Park oder zum Parcours nehmen. Fahrradrucksäcke lohnen sich daher auch auf dem BMX.
  • Für den Fall, dass du im Parcours die Zeit aus den Augen verlierst und plötzlich im Dukeln nach Hause radeln musst, sind portable Fahrradlichter oder Fahrrad-Stirnlampen sinnvoll.

Tipps und Tricks für BMX-Biker

Während sich Race-Fahrer ihren Adrenalinkick bei Rennen in hügeligem Cross-Gelände holen, beweisen Freestyler beim Ausführen von Tricks eine beeindruckende Körperbeherrschung und ein großes Feingefühl. Die Tricks der Freestyler haben eigene Namen. One-Eighty und Three-Sixty sind Drehungen des Lenkers, die schon Anfänger ausprobieren können. Der Name bezieht sich auf den Drehgrad. So wird eine Drehung um 180 Grad als „One-Eighty“, eine um 360 Grad als „Three-Sixty“ bezeichnet.

  • Geübte Fahrer bekommen auch Drehungen mit dem gesamten Bike hin. Zudem kann sich der Fahrer mitdrehen oder er dreht sein Bike, während seine Körperposition in der Luft nahezu unverändert bleibt.
  • Beim X-Up drehst du den Lenker um 180 Grad, ohne ihn dabei loszulassen. Mit etwas Übung gelingt dieser Trick auch BMX-Neulingen.
  • Dirt-Jumps, Nohand und Nofoot sind Namen für spezielle Sprünge. Ein „Dirt-Jump“ wird durch einen Anlauf über einen Hügel eingeleitet. Lässt der Fahrer während des Sprungs seine Hände vom Lenker, macht er einen „Nohand“, nimmt er hingegen die Füße von den Pedalen, wird dies „Nofoot“ genannt.
  • Grinds sind häufig vom Skateboardfahren übernommene Tricks wie das Rutschen auf Geländern, Treppen oder Mauern und eher etwas für erfahrene Sportler.

BMX Räder und die Technik

Das BMX Fahrrad hat sich über die Jahre sehr gewandelt. War es früher noch einfache Technik wie z.b. eine One Piece Kurbel besitzt das BMX Rad heutzutage ausschliesslich 3-teilige Chromoly Kurbeln. Der technische Fortschritt hat einiges vereinfacht. Bahnbrechend war z.b. auch der Einsatz von Integrierten Steuersätzen, wo direkt die Lagerschale im Rahmen mit verbaut ist. Sprich es gibt weniger Fehlerquellen und somit mehr Spass und Freude am BMX Rad fahren. Oder nimmt man das heute standardmässig verbaute Mid BB Lager, wo ebenso wie beim Steuersatz im Tretlagerbereich keine Lagerschalen verwandt werden, sondern die Lager im Rahmen eingelegt werden. Die Räder der heutigen Generation besitzen sehr viele Vorzüge in Punkto Gewicht und Stabilität, drehfreudig und wendig beschreibt man die Eigenschaften von einem BMX Rad.

Was will man denn mehr wie nach der Schule sich auf sein Zwanzig Zoll BMX Rad zu schwingen und mit seinen besten Kumpels das neueste Geländer am Eck zu Grinden. Pegs, die Wunderdinger mit denen man eben solche Stunts und Tricks machen kann. Werf dich in dein Abenteuer wenn dein BMX Rad zu Hause angekommen ist, bau es rasch zusammen und du wirst schnell den Spirit von Bicycle Moto Cross spühren. Übrigens solltest du Hilfe beim Aufbau benötigen, auch an das haben wir gedacht. Eine Montageanleitung-BMX für dein BMX Rad findest du auch bei uns auf der Seite.

Auf dem heutigen Markt gibt es eine viele Hersteller, Marken wie Wethepeople, Stereo Bikes, Subrosa um nur einige zu nennen haben sich über die Jahre behauptet und stellen heute mit das Beste an Kompletträdern her was es gibt. Diese Marken unterhalten Teams somit kann man sich sicher sein, der Input und das Know How der Fahrer fliesst in die Entwicklung der Räder mit ein.

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✅ Was ist ein BMX?

BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motocross, wobei das X für „cross“ (Kreuz) steht. Ein BMX-Bike hat einen ziemlich niedrigen Rahmen und einen verhältnismäßig hohen Lenker, der sich einmal um sich selbst drehen lässt. Die Laufräder haben einen sehr kleinen Durchmesser von nur 20 Zoll. Für lange Strecken auf der Straße ist das BMX denkbar ungeeignet. Das ist aber auch nicht Sinn der Sache - Denn hier geht es entweder darum einen Racing-Parcours abzufahren oder aber Tricks zu springen.

So kannst du schnell erkennen, ob ein Rad für Tricks oder für Schnelligkeit ausgelegt ist: Ein BMX-Rad mit breiten Pedalen und Pegs (zwei Stangen, die rechts und links an Vorder- und Hinterrad befestigt sind) ist ein Trick-Rad.

✅ BMX - Welche Größe brauche ich?

Die Rahmengröße eines BMX-Rads orientiert sich nicht am Alter des Fahrers, sondern an seiner Körpergröße. Leider gibt es keine universelle Größentabelle für BMX-Fahrräder, die für jeden Fahrer zu 100 % passt. Eine 180 cm große Person kann ein 20 Zoll BMX fahren, ist sich aber wesentlich seltener mit Knie und Füßen im Weg, wenn ein möglichst langes Oberrohr gewählt wird. Ein 130 cm großes Kind ist mit einem 20 Zoll BMX nicht so beweglich und souverän wie mit einem BMX mit 18 Zoll Rädern. Es kann aber ein 20 Zoll BMX fahren. Kauft man ein 20 Zoll BMX für ein Kind, sollte somit das Oberrohr kurz sein.

Beim BMX in Sachen Oberrohr zu beachten: Oberrohrlänge ändert ein BMX deutlich in Abstufungen von ~0,25 Zoll gestaffelt großer Mensch - langes Oberrohr

✅ Welche BMX Größe für Kinder?

Die Rahmengröße von zwölf Zoll eignet sich schon für die Kleinsten. Ab 1,30 Meter Körpergröße können Kinder BMX-Räder mit 16 Zoll fahren. 18 Zoll sind erst ab 1,50 Meter zu empfehlen. Bei den Rädern mit 20 Zoll Rahmengröße gibt es verschiedene Längen für Oberrohre. Wenn Kinder BMX-Fahren lernen möchten, sollten sie ihre ersten Fahrversuche auf einem Rad mit möglichst kurzem Oberrohr unternehmen. Das ermöglicht eine bequeme Sitzposition.

Egal, in welchem Alter Kinder BMX-Fahren lernen: Erste Übungen sollten immer an verkehrsberuhigten Orten durchgeführt werden.

✅ Was gibt es beim Kauf von BMX Rädern zu beachten?

Ganz gleich, ob du für dich oder dein Kind ein BMX suchst, ob du hobbymäßig oder professionell BMX fahren möchtest, es ist wichtig, das passende BMX für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Je nachdem, ob du Rennen fahren möchtest, coole Stunts oder Sprünge meistern willst, brauchst du ein passendes BMX und einen passenden BMX / Dirt Helm. Hier die wichtigsten Einsatzszenarien für BMX Räder:

  • Ein Freestyle BMX ist dafür gebaut um im Skatepark verschiedene Tricks und Stunts auszuprobieren.
  • Ein Race BMX ist hingegen für die Rennstrecke konzipiert.
  • Das Jumping BMX eignet sich besonders gut für Sprünge und Tricks.

✅ Darf ich mein BMX im Straßenverkehr benutzen?

Damit dürfen sie nur unter besonderer Berücksichtigung der Fußgängersicherheit auf Gehwegen benutzt werden (siehe § 24 StVO). Da es sich bei den BMX-Rädern um Sport- und Spielgeräte handelt, dürfen sie außerdem nur auf den dafür zugelassenen Straßen benutzt werden (siehe § 31 StVO). Ohne StVZO-konformer Ausstattung haben diese Räder im öffentlichen Straßenverkehr, also auch in Tempo-30-Zonen, nichts verloren.

Freestyle BMX-Räder werden verwendet, um Tricks, Sprünge und Stunts auszuführen und können entweder auf der Straße oder im Skatepark gefahren werden. Die Fahrräder sind robust und stabil gebaut, um allen Auswirkungen standzuhalten, die mit stunt BMX einhergehen.

Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Freestyle BMX Stile oder Disziplinen entwickelt.

  • Street BMX ist zum Ausführen von Tricks und Stunts auf der Straße und in städtischen Gebieten gedacht, ähnlich wie Skateboarding und Skaten.
  • Park BMX findet normalerweise in Skateparks statt und das Ziel ist es, Tricks auf Hindernissen wie Rampen und Schienen auszuführen.
  • Hier geht es darum, Stunts und Tricks auf einer Vert-Rampe auszuführen, die im Wesentlichen aus einer großen Halfpipe mit einem vertikalen oberen Abschnitt besteht. Die BMXer fahren von einer Seite der Halfpipe zur anderen und zielen darauf ab, so viel Airtime wie möglich für verschiedene Tricks zu gewinnen.
  • Im Flatland BMX zielen Fahrer darauf ab, Tricks und Drehungen auf flachen Oberflächen auszuführen. Es gibt keine Rampen und Rails, und Flatland wird oft als der künstlerischste aller BMX Stile angesehen.

Bei der Auswahl eines BMX-Komplettrads müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass es den Bedürfnissen und Vorlieben des Fahrers entspricht.

Ein komplettes BMX-Rad zu finden, das Ihren Bedürfnissen entspricht, muss nicht schwierig sein. Wenn Sie die einzelnen Produktspezifikationen lesen und die Größentabellen für jedes Rad in unserer Auswahl beachten, sollten Sie eine gute Wahl treffen können.

Wenn du ein Anfänger bist, empfehlen wir dir, ein komplettes Rad zu kaufen, anstatt es von Grund auf neu zu bauen. Wenn Sie ein erfahrener Fahrer mit spezifischen Vorlieben sind, empfehlen wir Ihnen, einen Blick auf einige der hochwertigen BMX-Kompletträder in unserem Sortiment zu werfen.

Wir haben eine große Auswahl an hochwertigen BMX-Kompletträdern. Sie reichen von preiswerten, einsteigerfreundlichen Setups bis hin zu Profi-Rädern, die aus hochwertigen Aftermarket-Teilen bestehen.

  1. Oberrohrlänge
  2. Der Standard-Raddurchmesser für alle Freestyle-BMX-Disziplinen beträgt 20 Zoll, auch für Fahrräder in Erwachsenengröße. Die kleinen Räder machen Freestyle-BMX-Räder wendig und trickfreundlich. Kinder oder kleinere Personen, die sich für trickorientiertes Freestyle-Radfahren interessieren, benötigen eine noch kleinere Laufradgröße.

Wenn du sehr groß bist oder ein Rad zum Cruisen suchst, mit dem du gelegentlich Tricks machen kannst, könnte ein 22- oder 24-Zoll-Freestyle-BMX eine gute Wahl sein. Ein weiterer wichtiger Aspekt der BMX-Größe ist die Länge des Oberrohrs, die bei Freestyle-BMX-Rädern in der Regel zwischen 19,5 und 21 Zoll liegt.

Hinweis: Die Tabelle dient als allgemeine Referenz. Der Fahrstil spielt eine große Rolle, wenn es um BMX-Größen geht. Freestyle BMX kann in Disziplinen wie Park, Street und Flatland BMX unterteilt werden. In diesem Kapitel werden wir uns einige der Spezifikationen ansehen, die bei der Suche nach einem Fahrrad, das zu einem bestimmten Fahrstil passt, wichtig sind.

Street-BMX ist eine technische Disziplin, bei der es darum geht, Rails und Leads zu schleifen, über Treppen zu springen und Tricks auf der Straße zu zeigen. Park-BMX wird in Skateparks praktiziert, wo Freestyle-Tricks auf speziell für diesen Zweck entworfenen Hindernissen ausgeführt werden. In Skateparks kann man Air-Tricks üben und Strecken fahren, die Straßenhindernisse simulieren.

Für Flatland BMX braucht man nur eine flache Oberfläche, wie einen Parkplatz oder einen Stadtplatz. Ein gutes Flatland-BMX-Rad hat eine Geometrie, die den Fahrer dazu einlädt, Drehungen und Tricks bei niedrigen Geschwindigkeiten auszuführen.

Kleinere und niedrigere Rahmen: Kleinere Rahmen für Agilität und einfaches Handling. Kürzere Oberrohre und chainstays sorgen für ein schnelles und reaktionsschnelles Setup.

  1. Chainstay
  2. Sitzrohr
  3. Radstand

Wenn Sie sich dem Flatland verschrieben haben, achten Sie auf diese Merkmale. Wenn Sie sich für ein komplettes BMX-Rad entscheiden, sollten Sie sich für ein Modell entscheiden, das Sie leicht mit hochwertigen Nachrüstteilen aufrüsten können.

Innenlager und Kurbeln: Fahrräder mit amerikanischen Innenlagern und einteiligen Kurbeln sind weniger haltbar und gehören zum unteren Ende des Qualitätsspektrums. Integrierte vs. Treibernabe vs. Ein-Gang-Freilaufnabe: Antriebsnaben sind haltbarer und einfacher zu warten als Freilaufnaben. Diese Eigenschaften sollten Sie beim Vergleich von Fahrrädern berücksichtigen.

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