Bosch, Yamaha, Shimano und Fazua E-Bike Displays: Funktionen im Überblick

Charakteristisch für E-Bikes ist natürlich zunächst einmal der Elektromotor. Um diesen optimal zu nutzen und zu bedienen, braucht es natürlich noch etwas mehr. Zu einem E-Bike Antriebssystem gehören auch ein Akku, eine Gangschaltung und vor allem ein Bordcomputer mit Display und dazugehöriger Bedienungseinheit. Der kleine Bildschirm am Lenker dient unter anderem dazu, den Überblick über die gegenwärtige Geschwindigkeit und die Akkuladung zu behalten, dem Auswählen der gewünschten Tretkraftunterstützung und vielen weiteren Funktionen. Er steuert die E-Bike Fahrt.

Da ein Bordcomputer also ein unverzichtbarer Teil eines Pedelecs und der Freude am Fahren ist, lohnt es sich, die Bandbreite der verschiedenen Modelle einmal näher in Augenschein zu nehmen. Hier ist eine Übersicht über die aktuellen Displays der renommierten Hersteller von E-Bike Antriebssystemen wie Bosch, Yamaha, Shimano und Fazua mit ihren jeweiligen Funktionen und Vorzügen.

Bosch E-Bike Displays

Nicht ohne Grund erfreuen sich die E-Bike Antriebssysteme von Bosch sowohl bei Pedelec Herstellern, als auch bei Kunden großer Beliebtheit. Die zahlreichen MitarbeiterInnen arbeiten stetig daran, die Elektromotoren wartungsarm zu halten und ein natürliches Fahrgefühl auf dem E-Bike zu fördern. Die Displays oder auch Bordcomputer von Bosch müssen dem hohen Anspruch ebenfalls gerecht werden. Dabei bietet Bosch für viele unterschiedliche Bedürfnisse das passende Display: von kompakt und puristisch, bis hin zu Farbdisplays, die sogar eine Navigations- und Fitnessfunktion bieten.

Bosch Nyon Display

Das Modell Nyon von Bosch nimmt in der Welt der E-Bike Displays eine gewisse Sonderstellung ein. Kein anderes Modell bietet aktuell so viele Funktionen an. Deswegen hat der Hersteller Bosch ihm den Titel „all-in-one“ Bordcomputer verliehen. Neben Bluetooth und Wifi verfügt das große Bosch Nyon E-Bike Display über eine Navigationsfunktion mit GPS, eine Fitnessfunktion und natürlich zeigt der Boardcomputer auch die wesentlichen Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Reichweite und Akkuladestand an. Das Smartphone lässt sich an der Mikro-USB Schnittstelle aufladen und mit dem Nyon Display verbinden.

Bedient wird das Nyon über einen Bedienungseinheit links am Lenkergriff, die neben mehreren leicht zu bedienenden Knöpfen auch über eine Art Cursor verfügt, mit dem man durch das Menü navigieren kann. Über diese Bedienungseinheit wird auch die Unterstützungsstufe gewechselt. Man hat allerdings nicht nur die Wahl zwischen den Fahrmodi Eco, Tour, Turbo und Sport (eMTB beim Bosch Performance CX), sondern auch die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche genauso zu gestalten, wie es einem bei der E-Bike Fahrt am sinnvollsten und angenehmsten erscheint. Das Nyon ist ebenfalls wie das Bosch Purion ein älteres Modell der Displays.

Bosch selbst sagt dazu All-in-one E-Bike On-Board Computer.Das Nyon Display besteht auch aus 2 Teilen: Dem Display und der Bedieneinheit.Das Display ist dabei das Highlight. Es ist groß, hat einen Farbdisplay, Touch-Funktion und noch mehr Funktionen!Wie das Intuvia Display auch, zeigt es die klassischen „Ride“ Tachofunktionen an.

  1. Hier kannst du dir Karten herunterladen und dich navigieren lassen.
  2. Die Karte für deinen Wohnort wird bereits installiert.
  3. Über das Smartphone und der App "Bosch eBike Connect" findest du weiteres Kartenmaterial.

Wie beim Navi im Auto auch kannst du die Zieladresse eingeben. Zu den Grundeinstellungen kommst du über diesen Punkt. Hier kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen. Unter den Punkt Verbindungen konfigurierst du Bluetooth-Einstellungen, Smartphone-Verbindungen, eine WiFi-Verbindung oder den Herzfrequenz-Messer.

Im Grunde genommen besteht das Nyon aus 3 Elementen: dem Bordcomputer selbst, der App „eBike Connect“ und dem Online-Portal www.eBike-Connect.com.Diese 3 Komponenten brauchst du, um auch wirklich alle Funktionen zu nutzen und alle Einstellungen durch zu führen. Am Bordcomputer kannst du zum Beispiel Fahrdaten erfassen und anzeigen.

Bosch Intuvia Display

Beim sehr gängigen Bosch Intuvia E-Bike Display steht der Aspekt des Komforts im Vordergrund. Um die Handhabung möglichst angenehm zu gestalten, gehört auch zu diesem Bosch-Display eine separate Bedieneinheit, die direkt neben dem linken Lenkergriff angebracht wird. Das Display selbst befindet sich gut sichtbar in der Mitte des Lenkers. Die relevanten E-Bike Fahrdaten wie Akkuladung, Geschwindigkeit und Unterstützungsmodus sind durch die mittige Position stets im Blick.

Darüber hinaus umfasst das Paket des Bosch Intuvia E-Bike Displays eine Ladestation, an der das Smartphone während der Fahrt aufgeladen werden kann. Im Vergleich zum Nyon-Display bietet das Intuvia weniger Premiumfunktionen. Wer kein Navi oder eine Fitness-funktion benötigt, aber dennoch Wert auf eine gute Lesbarkeit und einfache Bedienung legt, ist mit dem Intuvia gut beraten.

Etwas größer aber genauso schick und komfortabel ist das Bosch Intuvia Display. Die Schaltzentrale lässt sich bei allen Lichtverhältnissen perfekt ablesen, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Die Bedieneinheit direkt am Lenker ist sehr einfach zu handhaben. Alle Informationen können mit nur einem Daumenklick abgerufen werden.

Ein großer Sicherheitsaspekt, denn die Hände bleiben zu jeder Zeit am Lenker. Auch vom E-Bike abgenommen lassen sich alle Informationen kinderleicht abrufen. Dies bewährt sich vor allem bei längeren Touren, da man während einer Pause sämtliche Informationen sortieren und eventuelle Planänderungen in einer entspannten Umgebung vornehmen kann. Hier fährt man immer im richtigen Gang!

Für noch mehr und längeres Fahrvergnügen sorgt die Schaltempfehlung des Intuvia Displays. Dies schont den Akku und ermöglicht höhere Reichweiten. Die integrierte USB-Schnittstelle des Bosch Intuvia lädt während der Fahrt das Smartphone oder einen Navigationshelfer. Als zuschaltbare Option kann man sich von dem Bordcomputer in Intervallen an den nächsten Servicetermin erinnern lassen. Auch Intuvia verfügt als weiteres Highlight über das intelligente Lichtsystem.

Das Licht wird automatisch aktiviert, wenn es auch beim Ausschalten des Displays eingeschaltet war. Und wenn man doch mal Schieben muss, wird mittels der Schiebefunktion bis zu 6 km/h sanft und komfortabel unterstützt. Mit dem smarten Bordcomputer Intuvia 100 bilden Motor und Akku eine einzigartige, vernetzte Einheit. Das übersichtliche Multifunktions-Display mit großer, gut lesbarer Schrift ist handlich und auch während der Fahrt sehr bequem und einfach zu bedienen.

Durch die separate Bedieneinheit bleiben beide Hände sicher am Lenker. Nach einer Tour nehmen Sie das Intuvia 100 Display einfach aus der Halterung. Über die Taste auf der Rückseite können Sie Informationen wie die zurückgelegte Distanz oder die Tourdauer anzeigen. Mit jedem Druck auf die Taste wechseln Sie zwischen den Anzeigemodi. Das Intuvia 100 schaltet sich nach 60 Sekunden automatisch aus, um die Batterie zu schonen.

Wenn Ihr trenoli während der Fahrt mit der eBike Flow App verbunden war, können Sie Ihre Aktivitätsdaten auch direkt in der App einsehen. Infos zum Ladestand des Akkus zeigt Intuvia 100 prozentgenau an. Das Intuvia 100 verfügt außerdem über eine Schaltempfehlung und zeigt an, wann Sie einen Gang hoch- oder runterschalten sollten. Ein weiteres, smartes Feature ist eBike Lock, das neben einem mechanischen Schloss als zusätzlicher Dieb­stahl­schutz für Ihr trenoli fungiert. Ihr Smartphone dient hier als digitaler Schlüssel, der die Motorunterstützung aktiviert.

Bosch Purion Display

Das Purion E-Bike Display ist das kompakteste und zugleich einfachste Modell aus dem Hause Bosch. Anders als beim Intuvia und Nyon Display gehört keine separate Bedieneinheit dazu. Aufgrund der geringeren Größe beschränkt sich das Purion Display auf wesentliche Informationen. Angebracht wird es neben dem linken Lenkergriff. Auf diese Weise lässt es sich bequem während der E-Bike Fahrt handhaben. Das Purion E-Bike Display zeigt Distanz, Reichweite, Fahrmodus, Akku-Ladezustand und das Tempo an. Der kompakte E-Bike Bordcomputer wird über vier Tasten bedient.

Klein und übersichtlich aber im puristischen, modernen Design präsentiert sich der Bordcomputer PURION von Bosch. Hier erhält man alle wichtigen Informationen ganz einfach per Daumenklick. Die Anzeige ist aufgeräumt, übersichtlich und kompakt aber dennoch erfährt man alles, was man wissen muss: Ladezustand, Geschwindigkeit, Fahrmodus, Reichweite, Trip- sowie Gesamtdistanz. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display sehr gut abzulesen.

PURION von Bosch bietet die Option über die Intervall-Anzeige sich an den nächsten Service-Termin bei Ihrem trenoli-Fachhändler erinnern zu lassen. Über die Micro-USB-Schnittstelle hat der Fachhändler die Möglichkeit den Zustand des E-Bikes auf Herz und Nieren zu prüfen. Fünf Fahrmodi stehen zur Verfügung - Eco, Tour, Sport/eMTB, Turbo und Off - für jede Art von Rad-Tour gibt es die richtige Einstellung um möglichst Effizient unterwegs zu sein.

Das intelligente Lichtsystem merkt sich, ob das Licht beim Ausschalten an war. Sobald man das Purion Display wieder startet, ist auch automatisch das Licht wieder aktiviert. Last but not least gilt es die Schiebefunktion zu erwähnen. Sie wird nach zwei Gehschritten aktiviert und unterstützt fein dosiert bis zu 6 km/h und erhöht so auch zu Fuß den E-Bike-Komfort.

Bosch Purion ist ein älteres Modell der Bosch Displays und auch das einfachste, das aktuell nicht mehr am Markt erhältlich ist. Die Tasten für die Bedienung und für den Bildschirm sind beim Purion in einem Element vereint. Es wird über eine Schelle an der linken Lenkerseite am Lenker angebracht und befindet sich direkt neben dem Lenkergriff. Über ein Kabel wird es mit dem Motor verbunden. Die An- und Austaste liegt an der oberen schmalen Seite vom Display.

Drücke die Taste und halte sie, so schaltet sich das Display und damit das komplette E-Bike an. Nun zu der + Taste und zu der - Taste: Über diese beiden Tasten wählst du die Unterstützungsstufen. Die Walk Taste liegt an der unteren schmalen Seite vom Display. Drücke die Walk-Taste am Purion Display. Das Display zeigt nun „WALK +“ an. Jetzt drücke und halte die + Taste und schon wird sich das E-Bike nach vorne bewegen, weil der Motor aktiviert wird.

Achte darauf, dass du eine der 4 Unterstützungsstufen gewählt hast, denn im OFF-Modus funktioniert die Schiebehilfe nicht. Licht: Hältst du die + Taste etwas länger gedrückt, schaltet sich darüber das Licht (Scheinwerfer vorne und Rücklicht hinten) ein. Ist das Licht aktiv, bekommst du gleichzeitig eine Anzeige am Bildschirm unten links. Voraussetzung ist natürlich, dass ein Licht vorhanden ist und es mit dem Akku verbunden ist.

Fahrradcomputer: Hältst du die - Taste etwas länger gedrückt, kannst du die Anzeige ändern. Du wechselst zwischen Trip, Total und Range. Reset: Beim Bosch Purion gibt es auch eine Reset-Taste, mit der du die gefahrenen Tageskilometer zurücksetzen und auf 0 schalten kannst. Drücke dazu gleichzeitig die - und die + Taste. Am Bildschirm steht nun RESET. Micro USB Schnittstelle: Sie befindet sich an der Seite, die zur Lenkermitte zeigt und ist mit einer Gummi-Abdeckung geschützt. Darüber kann jeder Fachhändler den Zustand des eBikes überprüfen, das eBike auslesen und eine Diagnose erstellen.

Batterie-Fach: Der Purion Bordcomputer wird von 2 CR2016-Knopfzellen versorgt. Sind die Batterien leer, wird „LOW BAT“ angezeigt, das heißt, dass die Batterien gewechselt werden. Also löse das Display samt Halterung. Du hast am Bosch Purion insgesamt 3 Zeilen:Die erste Zeile ist etwas größer und zeigt die Geschwindigkeit an. Format: 0.00 km/hIn der zweiten Zeile hast du die Fahrradcomputer-Informationen.

Unter „Trip“ wird dir die gefahrenen Kilometer angezeigt. Du kannst sie als Tageskilometer oder Tourenkilometer beschreiben, weil du diesen Wert über Reset zurücksetzen kannst. Unter „Total“ erfährst du die Gesamtkilometer und unter „Range“ siehst du die Restreichweite des Akkus pro gewählter Unterstützungsstufe. Automatisches Rotieren der Anzeige ist dadurch möglich, indem du etwas länger die - Taste gedrückt hältst.Auch in der zweiten Zeile wird dir der aktuelle Fahrmodus angezeigt, während du ihn wechselst.

Bosch Kiox Display

Sportliche E-Bike Fahrer finden im Kiox Bordcomputer einen hilfreichen Partner für das Fitnesstraining. Zum kompakten und kratzfesten Display gehört eine gut zu handhabende Bedieneinheit neben dem Lenker, sowie ein optionaler Brustgurt zum Überwachen des Pulses. Das 1,9“ große Kiox Farbdisplay kann über eine Magnethalterung entweder im Lenker integriert -, oder auf dem Vorbau befestigt werden.

Via Bluetooth kann der Bordcomputer zu Trainingszwecken mit dem Smartphone oder auch dem optionalen Brustgurt verbunden werden. Über die separate Bedieneinheit kann der Fahrmodus gewechselt - und die Schiebehilfe aktiviert werden. Im Off-Board Modus erhält man außerdem eine Zusammenfassung der Tagesaktivität zur Überwachung des Trainingsverlaufs. Das Kiox300 Display an Ebikes mit Bosch Motoren ist eines der neusten und auf E-Bikes ab dem Modelljahr 2019 erhältlich.

Beim Kiox 500 ertönen zusätzlich Hinweistöne, beispielsweise vor einer Abbiegung. Dank des Kiox 300 Displays haben Sie alle wichtigen Informationen für Ihr E-Bike immer vor Augen. Dieser kompakte Bordcomputer mit Farbanzeige verleiht Ihrem E-Bike-Lenker eine aufgeräumte Optik und ist unter allen Bedingungen leicht ablesbar.

Im Rahmen des neuen smarten Systems bietet das Kiox 300 von Bosch auch die Möglichkeit, die Fahrmodi zu individualisieren, alle relevanten Fitnessdaten wie Ihre aktuelle Trittfrequenz und den Kalorienverbrauch während der Fahrt anzuzeigen. Am Ziel angekommen können Sie alle gesammelten Statistiken über die eBike Flow App mit komoot, Strava oder Apple Health teilen.

Mit der eBike Flow App steuern sie nicht nur alle Funktionen, Sie laden damit auch einfach neue Services herunter oder installieren Updates bequem via Bluetooth. Dadurch bleibt Ihr trenoli immer auf dem neuesten Stand und wird mit neuen Funktionen kontinuierlich erweitert.

Cobi.Bike System

Mit Hilfe des Cobi.Bike Systems fungiert das eigene Smartphone als Bordcomputer des E-Bikes. Anstelle des Bosch Displays wird das Cobi.Bike System in die Halterung am Vorbau gesteckt, an der wiederum das Smartphone angebracht wird. Es lassen sich auf diese Weise alle Funktionen des Smartphones bequem auf der E-Bike Fahrt nutzen.

Bosch SmartphoneHub

Bosch verfolgt mit dem SmartphoneHub den Gedankengang des smarten E-Bikes. Mit der Verknüpfung des Hubs, des Smartphones und der Bosch Cobi.Bike App, verfügt man über ein vollvernetztes E-Bike. Das SmartphoneHub bietet somit die Möglichkeit, eine Vielzahl von Funktionen wie Navigation, Musik-Steuerung, Fitnesstracking, Telefonie und viele weitere Dienste zu nutzen. Selbstverständlich funktioniert das SmartphoneHub auch ohne Smartphone und das mithilfe des integrierten Displays im Hub. Das SmartphoneHub kann über das Internet mit dem Bosch-eigenen Online-Portal eBike Connect und mit sämtlichen Online-Diensten verbunden werden.

Zudem ist es in der Lage, über Bluetooth mit dem Smartphone zu kommunizieren. Auf dem Onlineportal kannst du zum Beispiel zukünftige Routen planen und bis zu 8 Zwischenstopps auf der Strecke festlegen. Außerdem kannst du deine Heimat- oder Arbeitsadresse speichern. Per Shortcut kannst du jederzeit auf diese Adressen zugreifen und die Navigation starten. Das Online-Portal und der SmartphoneHub sind über die COBI.Bike App mit dem Smartphone verbunden.

Yamaha E-Bike Displays

Die E-Bike Antriebssysteme von Yamaha sind bereits seit dem Jahr 1993 fester Bestandteil der Pedelec-Welt und gelten gewissermaßen als Vorreiter in Sachen Elektromotor. Zum klassischen Yamaha PW Antrieb gesellten sich in den letzten Jahren ausgefeilte E-Bike Antriebssysteme hinzu, wie zum Beispiel der neue Yamaha PW-Series TE für City- und Trekking E-Bikes. So verschieden die Elektromotoren des Herstellers sind, so vielseitig sind auch die E-Bike Display Konzepte. Ab dem Modelljahr 2019 ist es aber trotz aller Diversität möglich, jedes Display mit jedem Elektromotor zu kombinieren.

Yamaha Display X

Das Display X baut auf dem LCD Display Modell mit seinem robusten Gehäuse für das Gelände auf. Es richtet sich weiterhin an das ausgelassene Fahren mit dem E-Mountainbike. Daher eignet es sich für den Yamaha PW-X und den PW-SE Antrieb, die ebenfalls für den Offroad-Bereich konzipiert sind. Außerdem kann bestimmt werden, welche zusätzliche Informationen auf dem E-Bike Display neben Geschwindigkeit, Akkustand und gegenwärtigem Unterstützungsmodus angezeigt werden sollen.

Möglich sind die Uhrzeit, die Zahl der zurückgelegten Kilometer am Tag, die Gesamtzahl der Kilometer, die durchschnittliche und die maximale Geschwindigkeit, die Trittfrequenz, oder auch eine Stoppuhr.

Yamaha Display C

Das größte der drei aktuellen E-Bikes Displays von Yamaha glänz mit seiner guten Lesbarkeit, einfachen Handhabung, sowie den zahlreichen Funktionen. Dieses Modell gehört zum bewährten Yamaha PW E-Bike Antriebssystem und eignet sich damit für jeden E-Bike Typ. Besonders ist das Farbdisplay und die Möglichkeit über die „Komoot“- und die „Wellfit e-kit connection“ noch mehr Funktionen nutzen zu können. Dazu zählen Navigation, Fahrtenmanagement und Fitness-Tracking.

Geschwindigkeit, Akkustand und gegenwärtige Unterstützungsstufe werden standardmäßig auf dem Yamaha Display C angezeigt. Über eine Taste an der Lenkerfernbedienung lassen sich aus einem großen Angebot weitere Informationen zur Darstellung wählen. Die Unterstützungsstufe des Elektromotors wird ebenfalls an zwei Tasten an der Fernbedienung höher oder kleiner eingestellt. Auch für die Einstellung des Lichts und die Aktivierung der Schiebehilfe gibt es jeweils eine separate Taste. Das Display C verfügt über einen USB Anschluss.

Yamaha Display A

Das LED Display von Yamaha wird mit dem Display A mit LCD abgelöst. Das neue Modell ist über das Retro Fit Kit mit allen Antriebssystemen von Yamaha kombinierbar. Es zeichnet sich durch eine aufgeräumte Anzeige aus, die sich auf die Informationen Geschwindigkeit, Ladestand und Fahrmodus beschränkt. Tasten an der Seite des Display A dienen zum Wechsel des Fahrmodus. Dieses Modell kommt ohne separaten Schalter aus.

Shimano E-Bike Displays

Shimano SC-E8000 Display

Beim SC-E8000 Display von einem Bordcomputer zu sprechen liegt nahe. Dieses Modell vom Shimano ist allerdings nicht nur komplex in seinen Funktionen, sondern auch robust und gut abzulesen. Das SC-E8000 E-Mountainbike Display wurde besonders robust und kompakt konzipiert und befindet sich direkt am Lenker. Bei eventuellen Stürzen ist das Display somit gut geschützt. Der zum Display dazugehörige E-MTB-Schalter ist ergonomisch designt und befindet sich direkt am Lenkergriff. Nicht nur der Fahrmodus lässt sich am SC-E8000 Display auswählen, sondern mit „Dynamic“, „Explorer“ und „Custom“ darüber hinaus auch ein Fahrprofil. Der Bordcomputer wird über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. In der Shimano E-Tube App ist es über ein simpel gehaltenes Menü möglich, das Fahrprofil zu definieren.

Shimano SC-E6010 Display

Für den City- und Trekking E-Bike Bereich hat das SC-E6010 Display von Shimano das SC-E6000 abgelöst. Das SC-E6010 ist mit der elektronischen Di2-Schaltung kombinierbar, mit der man Gang-Empfehlungen direkt auf das Display erhält. In diesem Fall ist das Handling mittels eines weiteren optionalen Schalters für Gangwechsel angenehm gehalten.

Shimano SC-E6100 Display

Das neue SC-E6100 Display zum ebenfalls neuen E6100 E-Bike Antrieb von Shimano ist kompakt und übersichtlich. Über die Junction Box funktioniert die Kopplung mit dem Smartphone oder einem Drittanbietergerät via Bluetooth oder ANT problemlos. Und wer der Display-Anzeige überdrüssig ist, kann sich auch ganz auf die Junction Box konzentrieren, die Akkuladestand und Unterstützungsmodus anzeigt. Das Display ist schlank gehalten und wird am Lenker montiert.

Wenn die Junction Box mit dem Smartphone verbunden ist, können die Vorteile der E-Tube App genutzt werden. Der Bordcomputer wird über ein ergonomisches Bedienelement gesteuert. Entdecke E-Bikes mit einem Shimano Display in unserem Online-Shop

Shimano SC-E7000 Display

Zum neuen E7000 Antrieb für das E-Mountainbiken in der Freizeit gehört natürlich auch ein neues Display, das sich bei Shimano im SC-E7000 findet. Der Fokus bei diesem Modell liegt darauf, das Cockpit des E-Mountainbikes möglichst aufgeräumt zu belassen und ist darum schlank gehalten. Nichts desto trotz sind zahlreiche Funktionen gegeben, sowie Bluetooth und ANT-Konnektivität. Der Wechsel der Unterstützungsstufe und der Übersetzung funktioniert über je einen ergonomisch gehaltenen Schalter links und rechts am Lenker.

Der Modus der Unterstützung lässt sich wie im Falle des SC-E8000 Displays individuell konfigurieren. Das SC-E7000 Display ist besonders flach und leicht gehalten und lässt sich somit besonders gut handhaben.

Fazua E-Bike Remote

Der noch recht neue Fazua Evation E-Bike Antrieb ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich. So klein, dass man ihn am Pedelec kaum sieht, sehr leicht und dabei dennoch durchaus leistungsfähig. Das Ziel dieses Antriebskonzepts ist es, dass E-Bike Fahren so nah an reguläres Fahrradfahren anzunähern wie möglich, weswegen sich der Antrieb bei Bedarf auch vollständig entnehmen lässt. Da verwundert es nicht, dass die Fazua-Remote ebenfalls eine eher minimalistische Route einschlägt.

Fazua Remote Display

Das Fazua Remote orientiert sich am gleichen Prinzip wie das ganze Antriebssystem. Leicht, kompakt und gut zu bedienen soll es sein. Daher ist dieses Pedelec Bedienelement mit nur wenigen Funktionen bestückt, um die Handhabung möglichst simpel zu halten. Anstelle eines Bildschirms erhält man mit dem Fazua Remote Display eine sehr kompakte Bedieneinheit mit LED Anzeige, die sich intuitiv handhaben lassen soll. Das Fazua Remote zeigt über die Anzahl der leuchtenden Balken den Akkuladestand an.

Die Farbe der Balken steht für die Unterstützungsstufe. Grünes Licht steht für BREEZE (bis 75%), blaues für RIVER (bis 150%) und rosa für ROCKET (bis 240%).

Weitere Informationen zu Bosch E-Bike Systemen

Ist es möglich, das Display zu wechseln?

Hast du das Purion Display, kannst du dir das Intuvia Display nachrüsten lassen. Dazu brauchst du das Display, den Display Halter und die Bedieneinheit am Lenker. Vom Intuvia Display auf Nyon Display ist auch möglich, indem du Display und Bedieneinheit nachrüstest. Insbesondere vor dem Kauf eines neuen E-Bikes mit Bosch-Antrieb sollte man überprüfen, ob das verbaute E-Bike-Display zur geplanten Nutzung passt. Allerdings gibt es auch im Nachhinein die Möglichkeit einer Umrüstung oder eines Upgrades.

Das smarte System von Bosch

Beim neuen Smart System sagt der Name schon (fast) alles. Konkret steht „Smart“ hierbei für Funktionen, die im Zusammenspiel mit dem eigenen Smartphone ermöglicht werden. Über dieBluetooth-Verbindung kannst du dir in der Flow-App Informationen wie gefahrene Kilometer oder den Akkustand anzeigen lassen, die Unterstützungsmodi anpassen oder Software-Updates aufspielen. Absehbar ist, dass in den nächsten Jahren weitere neue Features und Verbesserungen hinzukommen werden.

Auch bei der Sicherheit hat das Smart System technologisch die Nase vorn. Die Funktion „eBike Lock“, mit der das eigene Smartphone zum Schlüssel für die Motorunterstützung wird, ist nun Standard. Zudem kann ab Werk das neue Bosch eBike ABS angeschlossen und über das optionale ConnectModule ein Alarm sowie GPS-Tracking nachgerüstet werden. Für die Fülle an Features hat Bosch allerdings alle Anschlüsse überarbeiten müssen. Somit ist kein Bauteil mit dem Vorgänger-System kompatibel - leider auch das Ladegerät nicht.

Darüber hinaus folgt das System einer neuen Logik. Alleinstellungsmerkmal des Smart Systems sind zudem die neuen, größeren Akkus mit 725 oder 750 Wattstunden. Die dazugehörigen Motoren wurden - abgesehen von etwas mehr Drehmoment beim Performance Line - nur im Hinblick auf die Anschlüsse verändert.

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