Insbesondere vor dem Kauf eines neuen E-Bikes mit Bosch-Antrieb sollte man überprüfen, ob das verbaute E-Bike-Display zur geplanten Nutzung passt. Allerdings gibt es auch im Nachhinein die Möglichkeit einer Umrüstung oder eines Upgrades.
Das smarte System von Bosch
Beim neuen Smart System sagt der Name schon (fast) alles. Konkret steht „Smart“ hierbei für Funktionen, die im Zusammenspiel mit dem eigenen Smartphone ermöglicht werden. Über die Bluetooth-Verbindung kannst du dir in der Flow-App Informationen wie gefahrene Kilometer oder den Akkustand anzeigen lassen, die Unterstützungsmodi anpassen oder Software-Updates aufspielen. Absehbar ist, dass in den nächsten Jahren weitere neue Features und Verbesserungen hinzukommen werden.
Auch bei der Sicherheit hat das Smart System technologisch die Nase vorn. Die Funktion „eBike Lock“, mit der das eigene Smartphone zum Schlüssel für die Motorunterstützung wird, ist nun Standard. Zudem kann ab Werk das neue Bosch eBike ABS angeschlossen und über das optionale ConnectModule ein Alarm sowie GPS-Tracking nachgerüstet werden. Für die Fülle an Features hat Bosch allerdings alle Anschlüsse überarbeiten müssen. Somit ist kein Bauteil mit dem Vorgänger-System kompatibel - leider auch das Ladegerät nicht. Darüber hinaus folgt das System einer neuen Logik. Alleinstellungsmerkmal des Smart Systems sind zudem die neuen, größeren Akkus mit 725 oder 750 Wattstunden. Die dazugehörigen Motoren wurden - abgesehen von etwas mehr Drehmoment beim Performance Line - nur im Hinblick auf die Anschlüsse verändert.
Allein Bosch bietet mit Intuvia, Nyon und Purion drei Bordcomputer für seine Antriebssysteme an. Seit der Einführung des ersten Bosch-HMI-Displays 2011 sind das Intuvia, Nyon 1 (2013), Purion, Kiox, Nyon 2 (2020) und das Smart System mit dem Intuvia 100, Purion 200, Kiox 300 und Kiox 500 dazugekommen. Jeder Bordcomputer eignet sich dabei für verschiedene Einsatzzwecke und besitzt daher auch einen unterschiedlichen Funktionsumfang.
System 2 und Umrüstung
Den Nachfolger des ersten Bosch eBike Systems, das System 2, gibt es seit 2013 und es wurde seitdem stetig weiterentwickelt. So kamen nach und nach stärkere und kompaktere Motoren mit mehr Drehmoment (Bosch Performance Line CX), integriertem Akku (Powertube) und smarte Displays wie das Nyon oder Kiox hinzu. Grundsätzlich ist der Umbau jedes Displays innerhalb der zwei Systeme möglich. Bei dem eBike System 2 ist hierfür häufig Spezialwerkzeug notwendig, da man die Verkabelung zwischen Display und Motor tauschen muss. Bei dem System 2 ist die Umrüstung zu anderen Bordcomputern jedoch etwas aufwendiger, da hierfür meist auch das Display-Kabel, das durchgängig bis zum Motor führt, ausgetauscht werden muss. Derartige Umbauten sollten nur von einem Fachhändler durchgeführt werden. Gerne kannst du dazu in unseren deutschlandweiten Filialen einen Termin vereinbaren.
Vernetzte Displays und Bordcomputer können entweder über die Bosch-eBike-Connect-App oder die Bosch-eBike-Flow-App mit dem Smartphone verbunden werden.
Die verschiedenen Bosch Displays im Detail
Im Bezug auf die Fahreigenschaften gibt es bei den verschiedenen Bordcomputern wenig Unterschiede. Je nach Motor (wie etwa Active oder Performance Line) stehen verschiedene Fahrmodi (Eco, Tour(+), Sport/E-MTB, Turbo) und die Schiebehilfe zur Verfügung.
Bosch Purion
Sowohl das Intuvia als auch das Purion punkten mit einer sehr guten Übersichtlichkeit und einfachen Bedienung. Das Bosch Purion ist dabei besonders platzsparend, da es als einziges Display Bedieneinheit und Display kombiniert. Aufgrund der flachen Bauform ist das Purion auch eine gute Wahl für E-Mountainbikes, da es weniger Angriffsfläche bietet - wenn doch mal ein kleiner Ausrutscher oder Sturz passiert. Das Purion lässt sich zudem mit den Displays des Smart System oder dem SmartphoneHub um eine zweite Anzeige erweitern.
Das Display wird bei Bosch auch Bordcomputer genannt. Die Tasten für die Bedienung und für den Bildschirm sind beim Purion in einem Element vereint. Es wird über eine Schelle an der linken Lenkerseite am Lenker angebracht und befindet sich direkt neben dem Lenkergriff. Über ein Kabel wird es mit dem Motor verbunden.
Die An- und Austaste liegt an der oberen schmalen Seite vom Display. Drücke die Taste und halte sie, so schaltet sich das Display und damit das komplette E-Bike an. Über die + Taste und die - Taste wählst du die Unterstützungsstufen. Die Walk Taste liegt an der unteren schmalen Seite vom Display. Drücke die Walk-Taste am Purion Display. Das Display zeigt nun „WALK +“ an. Jetzt drücke und halte die + Taste und schon wird sich das E-Bike nach vorne bewegen, weil der Motor aktiviert wird. Achte darauf, dass du eine der 4 Unterstützungsstufen gewählt hast, denn im OFF-Modus funktioniert die Schiebehilfe nicht.
Hältst du die + Taste etwas länger gedrückt, schaltet sich darüber das Licht (Scheinwerfer vorne und Rücklicht hinten) ein. Ist das Licht aktiv, bekommst du gleichzeitig eine Anzeige am Bildschirm unten links. Voraussetzung ist natürlich, dass ein Licht vorhanden ist und es mit dem Akku verbunden ist. Hältst du die - Taste etwas länger gedrückt, kannst du die Anzeige ändern. Du wechselst zwischen Trip, Total und Range.
Beim Bosch Purion gibt es auch eine Reset-Taste, mit der du die gefahrenen Tageskilometer zurücksetzen und auf 0 schalten kannst. Drücke dazu gleichzeitig die - und die + Taste. Am Bildschirm steht nun RESET.
Die Micro USB Schnittstelle befindet sich an der Seite, die zur Lenkermitte zeigt und ist mit einer Gummi-Abdeckung geschützt. Darüber kann jeder Fachhändler den Zustand des eBikes überprüfen, das eBike auslesen und eine Diagnose erstellen. Der Purion Bordcomputer wird von 2 CR2016-Knopfzellen versorgt. Sind die Batterien leer, wird „LOW BAT“ angezeigt, das heißt, dass die Batterien gewechselt werden. Also löse das Display samt Halterung.
Am Bosch Purion hast du insgesamt 3 Zeilen: Die erste Zeile ist etwas größer und zeigt die Geschwindigkeit an. In der zweiten Zeile hast du die Fahrradcomputer-Informationen. Unter „Trip“ wird dir die gefahrenen Kilometer angezeigt. Du kannst sie als Tageskilometer oder Tourenkilometer beschreiben, weil du diesen Wert über Reset zurücksetzen kannst. Unter „Total“ erfährst du die Gesamtkilometer und unter „Range“ siehst du die Restreichweite des Akkus pro gewählter Unterstützungsstufe. Automatisches Rotieren der Anzeige ist dadurch möglich, indem du etwas länger die - Taste gedrückt hältst. Auch in der zweiten Zeile wird dir der aktuelle Fahrmodus angezeigt, während du ihn wechselst.
Klein und übersichtlich aber im puristischen, modernen Design präsentiert sich der Bordcomputer PURION von Bosch. Hier erhält man alle wichtigen Informationen ganz einfach per Daumenklick. Die Anzeige ist aufgeräumt, übersichtlich und kompakt aber dennoch erfährt man alles, was man wissen muss: Ladezustand, Geschwindigkeit, Fahrmodus, Reichweite, Trip- sowie Gesamtdistanz. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display sehr gut abzulesen.
PURION von Bosch bietet die Option über die Intervall-Anzeige sich an den nächsten Service-Termin bei Ihrem trenoli-Fachhändler erinnern zu lassen. Über die Micro-USB-Schnittstelle hat der Fachhändler die Möglichkeit den Zustand des E-Bikes auf Herz und Nieren zu prüfen. Fünf Fahrmodi stehen zur Verfügung - Eco, Tour, Sport/eMTB, Turbo und Off - für jede Art von Rad-Tour gibt es die richtige Einstellung um möglichst Effizient unterwegs zu sein. Das intelligente Lichtsystem merkt sich, ob das Licht beim Ausschalten an war. Sobald man das Purion Display wieder startet, ist auch automatisch das Licht wieder aktiviert. Last but not least gilt es die Schiebefunktion zu erwähnen. Sie wird nach zwei Gehschritten aktiviert und unterstützt fein dosiert bis zu 6 km/h und erhöht so auch zu Fuß den E-Bike-Komfort.
Bosch Intuvia
Das Intuvia ist, wie der Name schon sagt, besonders leicht zu bedienen und aufgrund der separaten Bedieneinheit sehr ergonomisch. Das Bosch Intuvia100 ist der Dauerbrenner und der gängigste Bordcomputer bei E-Bikes mit Bosch Antrieb. Seit 2022 gibt es das Display gleich groß wie die ältere Variante, allerdings schmäler und fastenfrei im Design.
Das Intuvia100 System besteht aus 2 Teilen: Display + Bedienelement. Das Display ist über eine Schelle in der Mitte des Lenkers angebracht, während das Bedienteil an der linken Lenkerseite direkt neben dem Lenkergriff sitzt. Ein Kabel verbindet die beiden Systeme, ein weiteres Kabel führt meist im Rahmeninneren zum Akku/Motor. Durch die 2-teilige Lösung schafft es das Intuvia, eine leichte, intuitive Bedienung mit einem großen und übersichtlichen Display zu verbinden, über das du viele nützliche Informationen erhältst. Intuvia - der Name kommt von intuitiv. Einfach, unkompliziert soll die Bedienung sein. Und das ist sie auch. Das Display ist in der Mitte des Lenkers angebracht, damit du immer einen guten Blick drauf hast.
Über die An- und Austaste schaltest du das Display und somit das gesamte E-Bike an und aus. Die i Taste ist dafür da, um zwischen den Fahrradinformationen zu wechseln. Es wird dir jeweils eine Info angezeigt, du kannst aber auch einen automatischen Durchlauf wählen. Die Licht Taste zuletzt: Damit steuerst du das Licht, sofern eins vorhanden und mit dem Motor verbunden ist. Einmal drücken und Scheinwerfer und Rücklicht gehen an. Übrigens: Du kannst das Display auch abnehmen. Alle Funktionen und Informationen kannst du auch im abgenommenen Zustand sehen, weil das Display einen internen Akku hat. Dazu einfach nur die Plastik Lippe der Halterung am Kopfteil nach unten klappen und das Display nach oben hin weg ziehen. Achtung: Es gibt eine Sicherungsschraube. Wenn diese angezogen ist, kannst du das Display nicht abnehmen. Über diese Fernbedienung wirst du das Display am häufigsten steuern.
Die Reset Taste hat die Funktionen, gespeicherte Werte zurückzusetzen: „Strecke“, „Fahrzeit“ und „Durchschnitt“ lassen sich auf 0 setzen, indem du einfach zu einer der 3 Funktionen wechselst und die Reset Taste drückst bis die Anzeige auf 0 wechselt. Auch die anderen beide Werte werden somit zurückgestellt.
Micro USB Schnittstelle: Diese befindet sich an der rechten Seite des Displays und ist mit einer Gummi-Abdeckung geschützt. Schaltempfehlung und Drehzahlmessanzeige: Auch ein Elektrofahrrad hat Gänge, die du wie bei einem normalen Fahrrad nutzen. Durch die Wahl des richtigen Ganges kannst du bei gleichem Krafteinsatz die Geschwindigkeit und die Reichweite erhöhen. Folge also den Schaltempfehlungen: Pfeil nach oben bedeutet, dass du einen schwereren Gang wählen solltest. Akkuladestand in Prozent: Beim neuen Intuvia100 kannst du dir auch den Akkuladestand in Prozent anzeigen lassen.
Das Intuvia lässt am Bildschirm 4 Informationen anzeigen. Ganz oben links ist die Batterie-Anzeige: Diese zeigt mit seinen maximal 5 Balken den Ladezustand des Akkus an. Oben rechts wird dir angezeigt, in welcher der 5 Unterstützungsstufen (OFF, ECO, SPORT, EMTB, TURBO) du gerade fährst. Im Prinzip wird dir allerdings immer noch der Modus „Sport“ angezeigt, weil die Buchstaben im Display schon vorgedruckt sind. Um ins Menü zu den Grundeinstellungen zu kommen, drückst du die Reset Taste und die i Taste gleichzeitig, bis im Display „Einstellungen“ erscheint.
Etwas größer aber genauso schick und komfortabel ist das Bosch Intuvia Display. Die Schaltzentrale lässt sich bei allen Lichtverhältnissen perfekt ablesen, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Die Bedieneinheit direkt am Lenker ist sehr einfach zu handhaben. Alle Informationen können mit nur einem Daumenklick abgerufen werden. Ein großer Sicherheitsaspekt, denn die Hände bleiben zu jeder Zeit am Lenker. Auch vom eBike abgenommen lassen sich alle Informationen kinderleicht abrufen. Dies bewährt sich vor allem bei längeren Touren, da man während einer Pause sämtliche Informationen sortieren und eventuelle Planänderungen in einer entspannten Umgebung vornehmen kann.
Für noch mehr und längeres Fahrvergnügen sorgt die Schaltempfehlung des Intuvia Displays. Dies schont den Akku und ermöglicht höhere Reichweiten. Die integrierte USB-Schnittstelle des Bosch Intuvia lädt während der Fahrt das Smartphone oder einen Navigationshelfer. Als zuschaltbare Option kann man sich von dem Bordcomputer in Intervallen an den nächsten Servicetermin erinnern lassen. Auch Intuvia verfügt als weiteres Highlight über das intelligente Lichtsystem. Das Licht wird automatisch aktiviert, wenn es auch beim Ausschalten des Displays eingeschaltet war. Und wenn man doch mal Schieben muss, wird mittels der Schiebefunktion bis zu 6 km/h sanft und komfortabel unterstützt.
Mit dem smarten Bordcomputer Intuvia 100 bilden Motor und Akku eine einzigartige, vernetzte Einheit. Das übersichtliche Multifunktions-Display mit großer, gut lesbarer Schrift ist handlich und auch während der Fahrt sehr bequem und einfach zu bedienen. Durch die separate Bedieneinheit bleiben beide Hände sicher am Lenker. Nach einer Tour nehmen Sie das Intuvia 100 Display einfach aus der Halterung. Über die Taste auf der Rückseite können Sie Informationen wie die zurückgelegte Distanz oder die Tourdauer anzeigen. Mit jedem Druck auf die Taste wechseln Sie zwischen den Anzeigemodi. Das Intuvia 100 schaltet sich nach 60 Sekunden automatisch aus, um die Batterie zu schonen. Wenn Ihr trenoli während der Fahrt mit der eBike Flow App verbunden war, können Sie Ihre Aktivitätsdaten auch direkt in der App einsehen. Infos zum Ladestand des Akkus zeigt Intuvia 100 prozentgenau an. Das Intuvia 100 verfügt außerdem über eine Schaltempfehlung und zeigt an, wann Sie einen Gang hoch- oder runterschalten sollten. Ein weiteres, smartes Feature ist eBike Lock, das neben einem mechanischen Schloss als zusätzlicher Diebstahlschutz für Ihr trenoli fungiert. Ihr Smartphone dient hier als digitaler Schlüssel, der die Motorunterstützung aktiviert.
Bosch Nyon
Das Bosch Kiox und das Nyon besitzen hochauflösende Bildschirme und ermöglichen somit die Anzeige von detaillierteren Fahrdaten und Navigation. Die Bordcomputer können außerdem mit Smartphones verbunden werden, um Daten über die eBike Connect App auszutauschen.
Das Nyon ist ebenfalls wie das Bosch Purion ein älteres Modell der Displays. Bosch selbst sagt dazu All-in-one eBike On-Board Computer. Das Nyon Display besteht auch aus 2 Teilen: Dem Display und der Bedieneinheit. Das Display ist dabei das Highlight. Es ist groß, hat einen Farbdisplay, Touch-Funktion und noch mehr Funktionen! Wie das Intuvia Display auch, zeigt es die klassischen „Ride“ Tachofunktionen an.
Hier kannst du dir Karten herunterladen und dich navigieren lassen. Die Karte für deinen Wohnort wird bereits installiert. Über das Smartphone und der App “ Bosch eBike Connect“ findest du weiteres Kartenmaterial. Wie beim Navi im Auto auch kannst du die Zieladresse eingeben.
Zu den Grundeinstellungen kommst du über diesen Punkt. Hier kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen. Unter den Punkt Verbindungen konfigurierst du Bluetooth-Einstellungen, Smartphone-Verbindungen, eine WiFi-Verbindung oder den Herzfrequenz-Messer. Im Grunde genommen besteht das Nyon aus 3 Elementen: dem Bordcomputer selbst, der App „eBike Connect“ und dem Online-Portal www.eBike-Connect.com. Diese 3 Komponenten brauchst du, um auch wirklich alle Funktionen zu nutzen und alle Einstellungen durch zu führen. Am Bordcomputer kannst du zum Beispiel Fahrdaten erfassen und anzeigen.
2015 legte Bosch mit dem ersten Nyon den Grundstein für die neue Generation der E-Bike-Bordcomputer. Der hochauflösende Farbbildschirm beeindruckte mit einer völlig neuen Bedienoberfläche, die mit einem Joystick bedient wurde. Zudem wurde mit der Einführung der eBike Connect App unter anderem die Navigation ermöglicht. 2020 ersetzte das neue Nyon 2 die ersten Generationen. Das Nyon 2 ist nun auch über einen Touchscreen bedienbar und bietet unter anderem eine verbesserte Benutzeroberfläche und Routenplanung.
Bosch Kiox
Das Bosch Kiox wurde 2019 eingeführt und ist mit seinem gut lesbaren Display sowie einem besonders schlanken Design für den Einsatz an sportlichen E-MTBs oder E-Trekkingbikes optimiert. Basierend auf dem „Ur-Kiox“ hat Bosch für das Smart System das Kiox 300 und Kiox 500 entwickelt. Das Kiox300 Display an Ebikes mit Bosch Motoren ist eines der neusten und auf E-Bikes ab dem Modelljahr 2019 erhältlich. Beim Kiox 500 ertönen zusätzlich Hinweistöne, beispielsweise vor einer Abbiegung.
Dank des Kiox 300 Displays haben Sie alle wichtigen Informationen für Ihr E-Bike immer vor Augen. Dieser kompakte Bordcomputer mit Farbanzeige verleiht Ihrem E-Bike-Lenker eine aufgeräumte Optik und ist unter allen Bedingungen leicht ablesbar. Im Rahmen des neuen smarten Systems bietet das Kiox 300 von Bosch auch die Möglichkeit, die Fahrmodi zu individualisieren, alle relevanten Fitnessdaten wie Ihre aktuelle Trittfrequenz und den Kalorienverbrauch während der Fahrt anzuzeigen. Am Ziel angekommen können Sie alle gesammelten Statistiken über die eBike Flow App mit komoot, Strava oder Apple Health teilen. Mit der eBike Flow App steuern sie nicht nur alle Funktionen, Sie laden damit auch einfach neue Services herunter oder installieren Updates bequem via Bluetooth. Dadurch bleibt Ihr trenoli immer auf dem neuesten Stand und wird mit neuen Funktionen kontinuierlich erweitert.
Smart System Displays: Intuvia 100 und Purion 200
Die Smart System-Displays Intuvia 100 und das Purion 200 haben zwar die jeweiligen Namen und die grobe Form der beiden Vorgänger, sind allerdings grundlegend überarbeitet worden und mit allen smarten Features - wie der Verbindung mit dem Smartphone über die eBike Flow-App - kompatibel.
Bosch eBike System bietet für den Straßenverkehr in der Stadt das neue Intuvia 100 Display für das Smart System an. Das Display lässt sich einfach am Lenker in die Halterung einklicken und intuitiv über die Bedieneinheit steuern, dank der 2,5 Zoll großen Anzeige ist es sehr gut ablesbar. Bei Steigungen zeigt es an, ob die smarte Schiebehilfe aktiviert wurde, dazu bildet das Display die nötigen Anweisungen ab, um die Motorunterstützung zu nutzen. Statistiken wie Distanz- und Zeitwerte können über das Display oder die eBike Flow App auf dem Smartphone angezeigt werden.
Smartphone als Display
Diejenigen, die ein aktuelles Smartphone besitzen, können dies seit 2018 mithilfe des COBI.Bike-Hub anstelle des Bosch Intuvia oder Nyon auf die Displayhalterung stecken. Das innovative System wurde 2019 von Bosch eBike Systems aufgekauft und in Form des SmartphoneHub auch als Erstausrüster-Display umgesetzt. Das Smart System bietet ebenfalls die Möglichkeit, das eigene Smartphone als Display zu nutzen. Hierfür benötigt man den separat erhältlichen „SmartphoneGrip“.
Ist es möglich, das Display zu wechseln?
Hast du das Purion Display, kannst du dir das Intuvia Display nachrüsten lassen. Dazu brauchst du das Display, den Display Halter und die Bedieneinheit am Lenker. Vom Intuvia Display auf Nyon Display ist auch möglich, indem du Display und Bedieneinheit nachrüstest.
Bosch E-Bike Antrieb - Die 10 wichtigsten Fakten
E-Bikes sind der am stärksten wachsende Sektor der Fahrradindustrie weltweit und werden Jahr für Jahr mit neuen Technologien bedacht, welche die Elektro-Unterstützung noch leichter, leistungsstärker und effizienter machen. Aktuelle Motoren schaffen dank geringerem Energieverbrauch eine höhere Reichweite und profitieren von den leichteren Rahmen der findigen Entwickler.
Einer der Pioniere im E-Bike-Segment ist der Industrieriese Bosch mit seinen eBike-Antriebssystemen, die heute in den Bikes von über 70 namhaften Herstellern verbaut werden.
Hier sind die zehn wichtigsten Fakten:
- In die Pedale steigen mit Pedal Assist: Sensoren registrieren deine Tretbewegungen und schalten den Antriebsassistenten wohldosiert zu, so funktionieren auch Bosch eBike Systeme. Pendler profitieren also von einer stets hohen Geschwindigkeit ohne sich vollends verausgaben zu müssen.
- Bosch Antriebssysteme: Bosch hat aktuell fünf Antriebssysteme im Angebot, die speziell an die Anforderungen von verschiedenen Fahrradtypen angepasst wurden. Eines ist bei allen gleich: 250 Watt Leistung und fünf Antriebsmodi unterstützen dich bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h (optional auch 45 km/h für S-Pedelecs).
- Bosch Performance Line CX: Der eBike Antrieb Performance CX wurde speziell für die extremen Anforderungen am E-Mountainbike entwickelt und macht sämtliche Offroad- und Trailabenteuer mit. Der Kraftprotz lässt krachen mit dem höchsten Drehmoment (75 Nm) im Sortiment und liefert höchste konstante Performance. Mit dem neuen Powerpack 626-Akku schiebt der CX dich je nach Gelände und Unterstützungsstufe über 80 km Weg. Mit der DualBattery kannst du den Radius deiner Abenteuer je nach Fahrmodus und Fahrweise auf über 200 km ausdehnen.
- Bosch Performance Line: Der vielseitig einsatzbare Performance Line E-Bike Motor eignet sich perfekt für sportliche Bikes jeder Art. Mit einem konstanten Drehmoment das von 60 Nm auf 65 Nm aufgestockt wurde. Der Motor ist sowohl mit einer Unterstützung bis 25 km/h und bis 45 km/h (S-Pedelec-Version) zu haben und richtet sich an Tourenfahrer, Mountainbiker und sportliche Pendler.
- Bosch Active Line: Die gemächlichste Variante im Bosch E-Bike Segment ist der Active Line Antrieb, der 40 Nm an Drehmoment abliefert. Der Motor ist besonders sparsam und laufruhig und überzeugt mit einer dynamischen, homogenen Leistungsentfaltung, die für Sicherheit und Vertrauen sorgt. Der Active Line ist der kleinste, leichteste und leiseste Motor, den Bosch im Angebot hat.
- Bosch Active Line Plus: Mit 250 Watt Leistung, 50 Nm Drehmoment und 4 Unterstützungsstufen kann ein Active Line Plus Motor alles was sein kleiner Bruder aus der Active Line kann, benimmt sich allerdings etwas spritziger, auch beim Anfahren. Er erweitert deinen Radius, wenn du die Stadt hinter dir lassen möchtest.
- Volle Kontrolle mit den Bordcomputern: Wie das Cockpit im Auto versorgen dich die Bosch E-Bike Bordcomputer mit allen wichtigen Informationen zu deinem E-Bike und deiner aktuellen Fahrt. Akkustand, aktueller Modus, Geschwindigkeit, Reichweite und auch die Kilometer bis zum nächsten Service lassen sich anzeigen.
- Mehr Sicherheit mit dem ersten E-Bike ABS: Bosch hat kürzlich das erste Antiblockiersystem für Pedelecs vorgestellt. Das ABS verhindert bei plötzlichen Bremsmanövern das Blockieren des vorderen Laufrads und stabilisiert die Fahrspur des hinteren Rades - so werden Stürze vermieden.
- Smartes Schalten mit eShift: E-Bikes mit Bosch-Antrieb erleichtern dir auch das Schalten. Jedes System verfügt über einen eingebauten Schutzmechanismus, sodass die Kette beim Schalten nicht springt oder komplett flöten geht.
- Akkus und Wattstunden: Bei jedem Bosch E-Bike Antrieb hatte bisher der Käufer die Wahl zwischen drei Akkutypen - 300Wh, 400Wh und 500Wh. Mit der DualBattery, einer Komination aus zwei hintereinandergeschalteten Akkus, sind laut Bosch bis zu ca. 200 km ungetrübter Fahrspaß ohne Nachladen möglich.
Jeder der Bosch Motoren ermöglicht fünf unterschiedliche Unterstützungsstufen:
- Turbo: der schnellste Modus, volle Leistung und maximales Drehmoment.
- Sport: ordentlich Power und Drehmoment.
- Tour: für längere Touren, ausgewogene Unterstützung.
- Eco: maximale Effizienz und Reichweite.
- Off: keine Unterstützung, aber alle Informationen auf dem Display.
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