Das Burggrafenamt bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Radfahren, sei es gemütlich vom Reschenpass nach Meran oder auf zwei Rädern ins Passeiertal.
Ob E-Bike, MTB oder Rennrad, das Fahrrad ist immer noch der beste Weg, um die Landschaft zu erkunden und die Umgebung zu erforschen - so auch im Meraner Land.
Ob eine gemütliche Tour entlang der Via Claudia Augusta oder einen Abstecher ins Passeiertal auf dem beliebten Passeirer Radweg, hier findet jeder eine Tour für seinen Geschmack.
Noch komfortabler gestaltet die Vinschgerbahn das Radfahren in der Meraner Umgebung - verlockende Angebote und Fahrradverleihe entlang der Strecke erwarten dich!
Etschtal-Radweg: Meran - Bozen
Südlich von Meran führt die auch als Apfelradweg bekannte Strecke der Etsch entlang bis nach Bozen. Die Route verläuft großteils zwischen Etsch und der Bahnlinie Richtung Süden.
Der asphaltierte Weg verläuft eben dem Etschdamm entlang, teilweise wird er von der Eisenbahnlinie Bozen Meran flankiert.
Die unmittelbar am Radweg befindliche Natur- und Kulturlandschaft ist wenig spektakulär und besteht aus Obstgütern einerseits und der Flusslandschaft andererseits, doch wer den Blick etwas weiter schweifen lässt, kann einige Südtiroler Highlights erblicken: Die Dörfer des Etschtales, Kirchen, viele Burgen und Schlösser an den Hängen der Berge.
Der südliche Abschnitt in der Nähe der Burg Sigmundskron bietet einen grandiosen Rundblick von den Dolomiten (Rosengarten, Schlern) bis zum Hochland von Eppan mit dem Umriss des barocken Zwiebelturms von St. Pauls und den Schlössern Hocheppan und Boymont, darunter eine prächtige Weinlandschaft.
Am Bahnhof von Sigmundskron geht es links ca. 200 m die Straße in Richtung Bozen entlang, bis rechts (vor dem Premstallerhof) eine Abzweigung die Fortsetzung des Radwegs zeigt.
Nach einer Rechtskurve gelangt man zu einem kleinen Bahnübergang, danach hat man die Möglichkeit, entweder über eine Fahrrad-Brücke nach Eppan und Kaltern hoch zu fahren, oder geradeaus einen km weiter zur Anschlusskreuzung zu radeln, von der aus man entweder zum Bozner Stadtzentrum in Richtung Norden, oder ins Südtiroler Unterland nach Süden (Richtung Trient) weiter fährt.
Details zur Strecke Meran - Bozen
- Ausgangspunkt: Meran Untermais
- Ziel: Bozen
- Schwierigkeit: leicht
- Gesamtlänge: 27,8 km
- Gesamtzeit: 01:45 h
- Höhenlage: von 237 bis 296 m ü.d.M.
- Höhenunterschied: +35 m | -81 m
- Wegweiser: Radroute Meran-Bozen (Etschtalradweg, Apfelradweg, Maria-Theresia-Radweg)
- Untergrund/Wegeart: Asphalt
- Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig
Falls du diese Tour unternehmen möchtest, empfehlen wir dir, vor Antritt Informationen über die Wetterbedingungen und die Wegbeschaffenheit vor Ort einzuholen.
Radfahren in Bozen
Jedes Jahr findet der Bozner Radtag statt, es gibt eine mobile Radwerkstatt und am Stadteingang grüßt das Schild "Willkommen in der Fahrradstadt Bozen".
Für die Radfahrer hat die Stadtverwaltung in den letzten 20 Jahren insgesamt acht Hauptrouten und zahlreiche mit Radstreifen ausgestattete Nebenstraßen eingerichtet.
Die wichtigste Hauptverbindung (R4) ist jene, die sich am Westufer des Flusses Eisack von Norden nach Süden zieht - es handelt sich dabei um das innerstädtische Teilstück des Eisacktal Radwegs, der vom Brenner bis zur Mündung des Flusses in die Etsch führt (und sich dort mit dem Etschtal Radweg kreuzt).
Von Süden kommend, verläuft die Strecke bis zur Rombrücke direkt am Flussufer durch einen langgezogenen Park, danach vorbei am Schwimmbad und am Drusus-Stadion weiter über eine Brücke, die den Zufluss Talfer überquert.
Bei der Loretobrücke muss erstmals eine Straße überquert werden, dann geht es nach der Unterführung unter der Eisenbahnlinie wieder den Eisack entlang hinaus aus der Stadt ins Eisacktal - der Radweg führt weiter bis nach Brixen und in Richtung Brenner.
Weitere innerstädtische Routen in Bozen:
- R1: Altstadt - Krankenhaus: Hinter dem Museum für Moderne Kunst (Museion) über die Radbrücke die Talfer überqueren, am Siegesplatz den Radstreifen der Freiheitsstraße bis zum Grieser Platz nehmen. Am kleinen Kreisverkehr in die Vittorio-Veneto-Straße einbiegen, sie führt (nur teilweise mit Radspur ausgestattet) bis nach Moritzing zum Landeskrankenhaus.
- R2: Gericht - Sigmundskroner Straße: Die südliche Route durch den Stadtteil Gries-Quirein führt entlang der Roenstraße über die Capristraße und Drususallee bis zur Stadthalle, von wo aus die Radwege durch die Neubauzone Kaiserau - Firmian weiterführen.
- R3: Lido - Stadthalle: Vom Lido führt die Radspur weiter zur Dalmatienstraße (Abzweigung von der Romstraße) und durch die Europa-Allee bis zur Stadthalle, von wo aus die Radwege durch die Neubauzone Kaiserau - Firmian weiterführen.
- R4: Kardaun - Abzweigung Kaiserau: Teil des Eisack-Radweges (siehe oben)
- R5: Altstadt - Oberau - St. Jakob: Vom Stadttheater über die Loreto-Brücke führt die Fahrrad-Spur kurz das Ostufer des Eisack entlang in die Trientstraße. Die Unterführung der Eisenbahnlinie durchfahren, und das Stadtviertel Oberau-Haslach ist erreicht. Von dort aus geht es entlang der Pfarrhofstraße weiter bis nach St. Jakob.
- R6: Krankenhaus - Pfarrhof - St. Jakob: Weiter geht es in östlicher Richtung in die Voltastraße, nach der Unterführung fährt man die Pfarrhofstraße entlang. Bei der Sportzone Pfarrhof geht es nach Westen durch die Unterführung in das Gewerbegebiet Bozen Süd (Flughafen, Messe u.a.) und nach St. Jakob.
- R7: Gries - Messe - Bozen Süd: Vom Mazziniplatz in Gries verläuft die Radspur durch die Italienallee und Romstraße in Richtung Süden. Kurz nach der Rombrücke geht es nach der Tankstelle nach rechts die Galilei- und Pacinottistraße entlang. Am Ende der Buozzi-Straße befindet sich das Messegelände und der Messe-Bahnhof Bozen Süd.
- R8: Europäische Akademie EURAC - Schloss Runkelstein: Vor der Europäischen Akademie (EURAC) am Ufer der Talfer entlang führt dieser Radweg durch den Stadtpark Talferwiesen in Richtung Norden. Nach der St.-Anton-Brücke links ausfahren, um die Seilbahnstation zu erreichen, oder auf dem Radweg bleiben, der bis in die Nähe von Schloss Runkelstein weiterführt.
Im Sommer 2020 wurde zudem die neue Radbrücke über den Eisack in Bozen/Kampill eröffnet: Die 70 m lange Brücke aus Stahl und Beton verbindet nun den Bereich Bozner Boden mit dem Gewerbegebiet "Kampill-Center" und dem Milchhof "MILA Bozen".
Mehrtägige Radreise durch Südtirol
Während dieser Rundreise durch Südtirol lernen Sie all das kennen, was die Einzigartigkeit und das besondere Flair dieses kleinen Landes ausmacht: eine intakte Natur mit rauschenden Flüssen, sagenumwobenen Bergen und idyllischen Seen, gelebtes Brauchtum und gepflegte Kultur in einem Land, dessen Geschichte zahlreiche Spuren hinterlassen hat.
Die Radreise führt Sie auf den Radwegen vom östlichen Pustertal und von den Dolomiten in die Landeshauptstadt Bozen, zum Kalterer See, in die Kurstadt Meran und in den Vinschgau.
Es folgt ein Transfer über den Jaufenpass, und von dort geht es mit dem Rad in die Fuggerstadt Sterzing und wieder zurück in die Bischofsstadt Brixen.
Südtirol einfach so: eine leichte Radreise für jedermann.
In den letzten Jahren ist das Radwegenetz in Südtirols Tälern sehr gut ausgebaut worden. Obwohl Südtirol vor allem wegen seiner einzigartigen Bergwelt bekannt ist, finden Sie hier viele einfache, flache Tal-Radwege ohne große Steigungen.
Etappen der Radreise:
- Tag 1: Brixen
Individuelle Anreise zum Ausgangshotel nach Brixen. Wer früher anreist kann die Altstadt mit den Lauben und den Dom besichtigen.
- Tag 2: Brixen - Hochpustertal - Brixen (ca. 65 km)
In der Früh geht es in das Hochpustertal. Radausgabe in Toblach. Heute steht der gut ausgebaute Pustertal-Radweg entlang des Flusses Rienz auf dem Programm. Die Radtour beginnt im Herzen der Dolomiten in Toblach und führt Sie am bekannten Pragser Tal vorbei, das sich gegen Süden erstreckt. Vorbei am Olanger Stausee und dem Fluss Rienz folgend, erreichen Sie die Michael-Pacher-Stadt Bruneck. Weiter gemütlich durch das untere Pustertal radelnd, radeln Sie durch die Ruinen der Mühlbacher Klause ins Eisacktal. Kurz vor Brixen kann die Klosteranlage von Neustift besichtigt werden.
- Tag 3: Brixen - Bozen (ca. 40 km)
Der Eisacktal-Radweg von Brixen nach Bozen entlang des Flusses Eisack gibt Ihnen heute die Richtung vor. Ausgangspunkt ist die Bischofsstadt Brixen, welche Sie gegen Süden verlassen. Schon bald lädt Sie das malerische Städtchen Klausen mit seinen engen Gassen und Häusern zu einer ersten Besichtigung ein. Schlussendlich erwartet Sie Südtirols Landeshauptstadt Bozen, die Stadt in der sich zwei Kulturen begegnen.
- Tag 4: Bozen - Eppan - Kalterer See - Bozen (ca. 45 km)
Heute steht eine Radtour in Südtirols bekanntestem Weinanbaugebiet und um den Kalterer See auf dem Programm. Vorbei an Schloss Sigmundskron radeln Sie zuerst nach Eppan, der größten Weinanbaugemeinde in Südtirol. Sie machen sich weiter auf den Weg nach Kaltern. Wer möchte, kann vorher bei St. Michael einen kurzen Abstecher zum idyllischen Montiggler See machen und ein erfrischendes Bad nehmen. Die Gemeinde Kaltern ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert, ebenso wie das Südtiroler Weinbaumuseum. Kurz nach Kaltern erwartet Sie der Kalterer See, bevor Sie entlang des Etsch-Radweges wieder zurück nach Bozen radeln.
- Tag 5: Bozen - Meran (ca. 35 - 40 km)
Entlang der „Weinstraße“ durchqueren Sie das größte Obstanbaugebiet Südtirols, wo sich ein Obstgarten an den nächsten reiht - von hier stammt der bekannte Südtiroler Apfel. Auch die älteste Weinkellerei Südtirols in Andrian ist auf Ihrem Weg gelegen. Weiter geht es über Terlan und Nals in die Gemeinde Lana, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist, bevor Sie in die Kurstadt Meran gelangen. Sehenswert sind auch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, etwas oberhalb von Meran gelegen. Alternativ können Sie auch über den Etschradweg entlang des Dammes direkt nach Meran radeln.
- Tag 6: Meran - Vinschgau/Mals - Meran (ca. 60 km)
Die Vinschgerbahn bringt Sie von Meran nach Mals. Mit dem Fahrrad erkunden Sie immer leicht abwärts, entlang des Etsch-Radweges radelnd das gesamte Tal. Erster Zwischenstopp ist Glurns, die kleinste Stadt Südtirols. Weiter geht es durch das Obstanbaugebiet nach Prad, Laas, Schlanders und Naturns zurück in die Kurstadt Meran.
- Tag 7: Meran - Jaufenpass - Sterzing - Brixen (ca. 35 - 50 km)
Transfer von Meran auf den Jaufenpass (2094 M.ü.d.M.) und weiter nach Sterzing. Wer möchte, kann bereits auf dem Jaufenpass das Rad besteigen und während einer flotten Abfahrt nach Sterzing das einzigartige Panorama genießen.
Radweg Etschtal: Trient - Bozen
Wir starten im Zentrum von Trient am Etschufer und fahren am Ostufer in Richtung Norden. Nach Verlassen der Stadt ist das Gebiet bald von Apfelanlagen geprägt. Bei Vela begleitet der Radweg ein Stück lang die Brennerautobahn und biegt dann im Schatten der Paganella links ab.
Am Biotop Foci dell'Avisio (Mündung des Avisio in die Etsch) umgeht der Radparcours in einer Schleife das Augebiet und erreicht die Ortschaft Zambana, bekannt für den Spargelanbau.
Weiter geht es durch die vom Weinbau geprägte Rotaliana-Ebene, mit den Orten San Michele und Mezzocorona. Noch ein paar km weiter, erreicht der Radweg die Talenge der Salurner Klause und somit die Grenze des Trentino zur Provinz Südtirol, die gleichzeitig als Sprachgrenze (italienisch/deutsch) gilt.
Von hier aus lässt es sich durch das Südtiroler Unterland bis nach Bozen und Meran weiter radeln, der Fahrradweg folgt im Prinzip dem Verlauf der Etsch. So kann man auch z.B. den Kalterer See oder Eppan per Fahrrad erreichen.
Für die Rückfahrt Richtung Trient ist es ist auch möglich, die Regionalzüge mit Fahrradtransport zu benutzen, die an mehreren Orten an der Strecke halten.
Bike & Bahn: Regionalzüge mit Fahrradtransport verkehren auf der parallel zur Radroute bestehenden Bahnlinie Bozen-Trient.
Details zur Strecke Trient - Bozen
- Ausgangspunkt: Trient Stadtzentrum
- Ziel: Bozen Stadtzentrum
- Schwierigkeit: leicht
- Gesamtlänge: 64,2 km
- Gesamtzeit: 03:20 h
- Höhenlage: von 185 bis 268 m ü.d.M.
- Höhenunterschied: +155 m | -56 m
- Wegweiser: Pista ciclabile Val d'Adige / Fahrradweg Trento - Cadino - Bozen (Nr. 1), Via Claudia Augusta, Etschradweg
- Untergrund/Wegeart: durchgehend asphaltierter Weg am Flussdamm
- Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig
Radweg Etschtal: Bozen - Vilpian - Meran
Der Etsch entlang aus Südtirols Süden hinauf in die Kurstadt Meran: Der gemütliche Apfelradweg kommt ohne Steigungen aus.
Der Bozner Bahnhofplatz (im Bild der Bahnhofsturm) ist Startpunkt unseres Ausfluges. Es geht erst mal über den Verdiplatz in Richtung Eisack und dort den Radweg nach Süden hinunter. Dort geht es nach rechts und dann in nordwestliche Richtung. Die Hinweisschilder am Radweg geben Auskunft.
Los geht's erst einmal in Richtung Süden! Der Radweg am Flusspark führt an der Europäischen Akademie (EURAC), am Stadion und am Freibad (Lido) vorbei, auf der rechten Seite sehen wir Bozens Stadtviertel Europa und Don Bosco mit der Neubauzone Firmian-Kaiserau.
Wo die Häuserzeilen von Apfelbäumen abgelöst werden, nähern wir uns der Kreuzung in Richtung Eppan und Meran. Vorsicht, diese Abzweigung darfst du nicht verpassen! Dort gibt es einen Brunnen und Karten zum Radwegenetz.
Nach rechts geht es in nördlicher Richtung weiter durch Obsthaine. Nach dem kleinen Bahnübergang kommt bald eine Linkskurve, und wenige hundert Meter sind auf der Landstraße in Richtung Frangart zu bewältigen. Nach einem weiteren Bahnübergang an der Etsch gilt es, gleich nach rechts abzubiegen. Der Radweg führt uns die Etsch entlang in Richtung Norden.
Die Steigung ist kaum zu bemerken und der Weg für alle Radfahrer zu bewältigen. Zwischen Obstwiesen, Fluss und Bahnlinie geht es vorbei an Dörfern wie Terlan, Andrian, Nals, Vilpian, Gargazon, Burgstall, Lana und Sinich... und wir haben Meran erreicht.
Bike & Bahn: Regionalzüge mit Fahrradtransport verkehren auf der parallel zur Radroute bestehenden Bahnlinie Bozen-Meran werktags im 30-Minuten-Takt.
Details zur Strecke Bozen - Meran
- Ausgangspunkt: Bozen (Verdiplatz)
- Ziel: Meran (Stadtzentrum)
- Schwierigkeit: leicht
- Gesamtlänge: 32,6 km
- Gesamtzeit: 02:15 h
- Höhenlage: von 237 bis 312 m ü.d.M.
- Höhenunterschied: +75 m | -29 m
- Wegweiser: Fahrradweg Bozen - Meran (Radweg Etschtal, Apfelradweg, Maria-Theresien-Radweg)
- Untergrund/Wegeart: fast durchgehend asphaltierter Weg am Flussdamm
- Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig
Praktische Informationen
Von Bozen aus erreicht man über den Etschtal-Radweg, auch Apfelradweg genannt, auf angenehme Weise Meran. Die Tour führt vorbei an Sigmundskron, Terlan und Gargazon. Nach Brugstall erreicht man Sinich und danach Meran.
Wenn Sie Ihr Fahrrad bei „Südtirol Rad“ oder „Papin Sport" in Meran ausleihen, können Sie dieses in Bozen abgeben. Die Rückfahrt nach Meran kann anschließend mit dem Zug angetreten werden.
Für dieses Vorhaben können Sie das Kombiticket Bikemobil Card erwerben, welches die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie ein Leihfahrrad für einen Tag inkludiert.
Fahrradtransport im Zug
Sind Sie hingegen mit Ihrem eigenen Fahrrad unterwegs und möchten mit dem Zug von Bozen nach Meran zurückkehren, müssen Sie beachten, dass die Mitnahme von Fahrrädern kostenpflichtig ist und aus Platz- und Sicherheitsgründen nur in begrenztem Ausmaß (maximal 16-20 Fahrräder) möglich ist. Vorrang hat in jedem Fall der Personentransport.
Besondere Attraktivität
Der Radweg von Meran nach Bozen bietet eine ganz besondere Attraktivität: Der Fahrradweg kommt fast ohne Steigungen aus. Auf die Länge der gesamten Strecke aufgeteilt macht der Höhenunterschied gerade einmal 75 Meter aus, die niemand spürt.
Hat man die Kurstadt Meran hinter sich gelassen, beginnt südlich bei Sinich der Radweg nach Bozen. Zwischen den unendlichen wirkenden Apfelanlagen auf der Einen und der sich durchs Tal schlängelnden Etsch auf der Anderen bewegt man sich kontinuierlich in Richtung Landeshauptstadt Bozen.
Fahrradverleih
Entlang der Zuglinie Bozen-Meran befinden sich zwei „Südtirol Rad“ - Verleihstationen für ein sorgenfreies Radlvergnügen. Eine Station befindet sich am Bahnhof Meran und die Zweite am Messebahnhof in Bozen Süd, welche von Mitte Juni bis Mitte September geöffnet sind. Bei jedem Verleih können Fahrräder ausgeliehen und zurückgegeben werden. Dazu gibt es einen Fahrradhelm.
Für alle, die noch zu klein zum Radfahren sind, gibt es an den Verleihstellen Kindersitze zu mieten. Erhältlich sind hier ebenso Spezialtandems und Mehrzweckanhänger (auch für Hunde). Der Preis für den Fahrradtransport auf Rädern entspricht mit 7 Euro jenem für den Radtransport im Zug.
Mit diesem Kombiticket können Sie zum einen alle öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Zug, Seilbahn) in ganz Südtirol benutzen, zum anderen können Sie an einem Tag Ihrer Wahl ein Fahrrad in einem der zahlreichen Verleihstationen ausleihen, welche die Kennzeichnung „Südtirol Rad“ tragen.
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