Der Bremer Motorrad Anzeiger (bma) ist ein regionales, kostenloses Motorradmagazin, das seit Februar 1984 monatlich im norddeutschen Raum im Verlag Boris Deißler erscheint. Stammsitz des Verlages ist Bremen.
Die Abkürzung „bma“ stand ursprünglich im Logo neben dem Titel Bremer Motorrad Anzeiger, da die ersten Ausgaben noch lokal begrenzt in Bremen erschienen. Mit Ausweitung des Verbreitungsgebietes wurde Bremer Motorrad Anzeiger aus dem Titel gestrichen und es blieb nur bma stehen, da sich das Kürzel in Motorradfahrerkreisen etabliert hatte.
Das Erscheinungsgebiet des bma umfasst heute den ganzen Weser-Ems-Raum bis südlich von Osnabrück und das Bundesland Bremen mit Umland bis zur Linie Cuxhaven - Nienburg. Die aktuelle Ausgabe ist zum Monatsanfang bei den meisten Motorrad- und Zubehörhändlern der Region sowie an Tankstellen und anderen Auslagestellen erhältlich. Der bma kann auch im Abonnement bezogen werden.
Beiträge im bma werden zum Teil von der Redaktion selbst produziert; auch Leserbeiträge werden veröffentlicht.
Das Ende einer Ära und der Zusammenschluss mit dem Kradblatt
Nach 29 Jahren verschwindet das, was 1984 mal als „Bremer Motorrad Anzeiger“ entstanden ist und sich mittlerweile über den ganzen Weser-Ems-Raum ausgedehnt hat von der Bildfläche. Viele Norddeutsche kennen das Kradblatt bereits, es ist quasi das „Schwestermagazin“ des bma und wurde 1987 in Hamburg etabliert. Von Beginn an arbeiteten bma und Kradblatt sehr eng zusammen.
Wie der bma wuchs auch das Kradblatt über die Jahre, reicht mittlerweile von Flensburg bis Hannover, von Meck-Pomm bis an das bma Gebiet. Letztendlich wächst nun also zusammen, was schon seit Jahren zusammen gehört.
Manch einer wird sich fragen, warum denn der Name „bma“ verschwinden muss und nicht das Kradblatt - ehrlich gesagt tut mir das auch selbst ein wenig Leid. Seit 1986 fahre ich Motorrad und bin mit dem bma sozusagen aufgewachsen.
Letztendlich hat sich aber herausgestellt das viele - vor allem jüngere - Motorradfahrer mit dem Kürzel bma gar nichts mehr anzufangen wissen. Manche vermuten dahinter sogar den „oma“ (Ostfriesischer Motorradanzeiger), der allerdings schon vor einiger Zeit eingestellt wurde, andere nehmen es einfach so hin. Der bma könnte auch ein Bastelmagazin für Anfänger sein, Google findet unter „bma“ die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG, das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie Biomasse- und Brandmeldeanlagen.
Unter „Kradblatt“ findet man genau das und nichts anderes. Auf den ersten Blick wissen Leser und Kunden (wir finanzieren uns weiter ausschließlich über gewerbliche Anzeigen!), was sie zu erwarten haben.
Veränderungen und Ausblick
Für die Leser eigentlich nicht viel. Für die werbenden Händler sind die Änderungen viel interessanter, denn mit einem Schlag erreichen sie rund doppelt so viele Motorradfahrer bei quasi gleichen Kosten.
Für mich gibt es auch einige Veränderungen, denn alleine ist das alles nicht mehr zu schaffen. Mit Andrea und Jana bekome ich zwei fest angestellte Mitarbeiterinnen. Jana ist allen „alten“ Kradblatt-Kunden seit Jahren bestens bekannt, Andrea unterstützte mich nebenbei beim bma. Wir freuen uns alle auf die neue Herausforderung, hoffen dass das „neue“ Magazin euch gefallen wird und darauf, dass uns Händler und Leser weiterhin so gut unterstützen wie in der Vergangenheit. Leserbeiträge sind uns immer willkommen - sei es als Leserbriefe oder Erfahrungs- und Reiseberichte.
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