Bremszug Campagnolo Shimano Kompatibilität

Bremshebel und Bremszüge gehören zu den wichtigsten Bestandteilen Ihres Rades. Ein optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmter Bremshebel, der perfekt am Lenker justiert ist, ermöglicht es Ihnen, jederzeit schnell und angemessen zu bremsen.

Ein mitunter lebenswichtiger Aspekt ist die Kompatibilität zu Ihrer vorhandenen Bremsanlage, wenn Sie planen, an Ihrem Fahrrad einen Bremshebel oder die Bremszüge auszutauschen. Der Bremshebel sollte unbedingt gut erreichbar, für Ihre Hände angepasst sein und sich leicht betätigen lassen. Bitte lassen Sie auch den Zustand des Bremszuges nicht unbeachtet und tauschen Sie diesen ggf. aus.

Dieser Bremszugsatz hat eine Länge von 1400 mm und Walzennippel als Bremszugart. Er wird inklusive Hülle und Endkappe geliefert und ist vorne und hinten passend. Die Innenzüge bestehen aus Edelstahl. Der Bremszugsatz wird mit einer schwarzen Außenhülle geliefert.

Bei Montage-, Demontage- und allgemeinen Wartungsarbeiten empfehlen wir, Kleinteile in Boxen oder Schachtel zu verwahren, um einem ungeplanten Verschwinden vorzubeugen.

Die richtige Übersetzung für Dein Rennrad

Die meisten aktuellen Rennradgruppen kommen mit zwei Kettenblättern an der Kurbel und Kassetten aus elf oder zwölf Ritzeln. Alle drei großen Hersteller - Shimano, SRAM und Campagnolo - bieten Gruppen mit Umwerfer an. Der Vorteil an der bewährten Technik mit zwei Kettenblättern: Die Kassette kann fein abgestuft sein und Du hast trotzdem eine ausreichende Übersetzungsbandbreite.

SRAM hat außerdem Rennradgruppen mit Einfachkurbel im Programm. Die Schaltung wird durch den Verzicht auf den Umwerfer leichter und unkomplizierter. Allerdings ist die Abstufung der Gänge nicht so graduell, da die Spreizung zwischen dem kleinsten und größten Ritzel größer ausfällt, um die nötige Übersetzungsbandbreite zu gewährleisten.

Du fährst auch mal Feldwege oder mit Bikepacking-Taschen und suchst eine robuste Schaltung mit leichter Übersetzung für Dein All-Road-Bike? Dann lohnt sich auch ein Blick auf unsere Auswahl an Gruppen für Cyclocross- und Gravelbikes. Mit einer 2-fach Kurbel kombinierst Du eine hohe Übersetzungsbandbreite mit einer feinen Abstufung der Gänge. Was vor einigen Jahren noch hitzig diskutiert wurde, ist mittlerweile einfach eine Frage der individuellen Anforderungen.

Felgenbremse oder Scheibenbremse?

Felgenbremsen sind eine gute Wahl, wenn Du den klassischen Look magst, aufs letzte Gramm und höchste Aerodynamik achtest. Willst Du maximale Bremsleistung und Kontrolle - egal ob die Sonne scheint oder es regnet? Dann bist Du mit Scheibenbremsen bestens beraten. Natürlich muss Dein Bike die Montage ermöglichen. Für Scheibenbremsen benötigst Du an Gabel und Rahmen entsprechende Aufnahmen. Flatmount ist am Renner mittlerweile am weitesten verbreitet. Da es aber auch fürs Rennrad Postmount-Bremssättel gibt, solltest Du genau darauf achten, die passende Gruppe für Dein Rad auszuwählen. Adapter können in einigen Fällen zwischen den Systemen vermitteln und den Bremssattel zur Größe der Bremsscheibe ausrichten.

Außerdem brauchst Du einen Disc-Laufradsatz, an dem Du die Bremsscheiben verbauen kannst. Auch hier gilt es, die Kompatibilität zu beachten - es gibt Bremsscheiben, die mit sechs Schrauben an der Nabe montiert werden und Center-Lock-Scheiben, die wie die Kassette mit einem zentralen Lockring verschraubt werden. Sechslochscheiben können mit Adaptern an Center-Lock-Naben verbaut werden - andersherum funktioniert das nicht. Aus diesem Grund sind die Scheiben bei den meisten Schaltgruppen nicht dabei und müssen separat bestellt werden.

Bei Felgenbremsen gilt es, zwischen klassischen Seitenzugbremsen und Direct-Mount zu unterscheiden. Auch hier sind die Montagepunkte an Deinem Rahmenset entscheidend. Die Systeme sind nicht untereinander kompatibel.

Egal, welche Art von Bremsen Du verbaust - wir empfehlen Dir in jedem Fall, direkt ein oder zwei Paar Ersatzbremsbeläge mitzubestellen.

Die Shimano Ultegra Gruppe gibt es sowohl mit Felgenbremse, als auch … … mit Scheibenbremse. Campagnolo und SRAM haben ebenfalls beide Systeme im Angebot.

Die Rennradgruppen von Shimano

Shimano hat drei Gruppen für hochwertige Rennräder im Programm. Dura Ace ist die Spitzenklasse. Hier bekommst Du die leichtesten Komponenten - hergestellt mit den modernsten Fertigungstechniken aus den besten Materialien. Ultegra ist direkt darunter angesiedelt und unterscheidet sich hauptsächlich durch andere Werkstoffe. Die Gruppe bringt etwas mehr Gewicht auf die Waage, ist dafür aber eben günstiger. Sowohl Ultegra als auch Dura Ace gibt es als mechanische und elektronisch angesteuerte Ausführungen - letztere heißen zusätzlich „Di2“.

Bei schmalerem Budget kannst Du einen Blick auf die Shimano 105 werfen. Sie ist nicht so leicht wie die beiden Top-Gruppen, bietet aber ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Campagnolo-Gruppen

Auch bei Campagnolo gibt es verschiedene Gruppen zur Auswahl, die sich durch Gewicht, Materialwahl, Verarbeitung und Preis unterscheiden. Ganz oben im Regal findest Du das Aushängeschild Super Record - wahlweise mechanisch oder elektronisch (EPS) angesteuert. Die Record ist günstiger zu haben, unterscheidet sich aber nur in Feinheiten. Chorus und Centaur runden das Sortiment mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ab.

Die Super Record EPS Gruppe schaltet elektronisch und ist das Top-Modell von Campagnolo.

Hier spiegeln ebenso die Preisunterschiede die verbauten Materialien, Herstellungstechnologien und die daraus resultierenden Gewichte wider. Dabei hast Du die Wahl zwischen Schaltungen mit oder ohne Umwerfer und Ansteuerung per Bowdenzug oder Funktechnologie (AXS). Top-Gruppe ist die elektronische SRAM Red eTap AXS, dicht gefolgt von der Force. Darunter reihen sich Rival und Apex ein.

Komplettgruppen mit Powermeter

Unter den High-End-Gruppen wirst Du bei uns im Shop auch Varianten mit Leistungsmesskurbel finden. Die Powermeter ermöglichen Dir mit präzisen Leistungsdaten ein sehr effizientes Training. Um die Messsensorik der Kurbeln nutzen zu können, benötigst Du zusätzlich ein Gerät, das die Messdaten verarbeitet und anzeigt - eine sogenannte Headunit. Jede Menge Tipps rund um den richtigen Einsatz von Powermetern findest Du auf unserer Themenseite Powermeter.

Powermeter helfen Dir bei der Steuerung Deines Trainings. So bist Du immer im optimalen Bereich unterwegs.

Kompatibilität der Kassette zum Freilaufkörper

Hier gibt es unterschiedliche Systeme, die nicht miteinander kompatibel sind. In einem eigenen Artikel haben wir die Unterschiede der einzelnen Freiläufe erklärt. Informiere Dich am besten zuerst, welche Art von Freilaufkörper an Deiner Nabe verbaut ist und schau Dir dann die Produktbeschreibung der Schaltgruppen im Shop genau an. Alternativ kannst Du viele Naben auf einen anderen Freilauf umrüsten. Wenn Du Dir unsicher bist, dann kontaktiere uns gerne!

Beachte die Kompatibilität der Kassette zum Freilaufkörper bei der Wahl Deiner Komplettgruppe. Wenn Du die Artikelbezeichnungen im Shop aufmerksam liest, wirst Du feine Unterschiede feststellen. Wir unterscheiden nach Anzahl der Gänge, Abstufung der Kettenblätter und Art der Bremse. Direct Mount bezieht sich auf Felgenbremsen. FM und PM sind die unterschiedlichen Scheibenbremssättel - Flatmount und Postmount. Gibt es eine Gruppe mit verschiedenen Kurbelwellen für verschiedene Innenlager, so kann auch das schon in der Artikelbezeichnung auftauchen - etwa GPX oder BB30.

Generell empfehlen wir Dir, Dich vorab zu informieren, welche Arten von Innenlager und Kurbeln in Deinem Rahmen verbaut werden können. Bevor Du Deine neue Gruppe in den Warenkorb legen kannst, stehst Du in den meisten Fällen noch vor der Wahl aus einer Liste an Ausführungen. Hier unterscheiden wir Farbe, Kurbellänge (die Abstufung der Kettenblätter steht an der Stelle auch noch einmal dabei), Größe der Kassette und im Falle von Di2-Gruppen die Art des Verteilers.

Umwerfer bei Rennradgruppen werden in der Regel am Anlötsockel montiert. Sollte es bei einer Gruppe auch Umwerfer mit Schelle geben, so findest Du Hinweise dazu in der Produktbeschreibung.

Lieferumfang und Komplettierung von Gruppen

In der Produktbeschreibung findest Du den Lieferumfang detailliert aufgelistet. Hier lohnt es sich, genau hinzuschauen. Zusätzlich hinterlegen wir in vielen Fällen auch Links zu Produkten, die wir zur Komplettierung der Gruppe empfehlen. Das können Innenlager, Bremsscheiben und Adapter zur Montage der Bremsen sein. Bei elektronischen Gruppen sind die Kabel - sofern benötigt - meist nicht dabei.

Der individuelle Rennradantrieb

Wenn Du Deinem Bike eine persönlichere Note geben möchtest oder spezielle Vorstellungen hast, die von den Komplettgruppen nicht abgedeckt werden, dann spricht natürlich nichts dagegen, Dir einen Antrieb aus individuell ausgewählten Teilen zusammenzustellen. Auch andere Hersteller als die großen Drei bieten beispielsweise Kurbeln, Kettenblätter, Ketten und Kassetten an. Wichtig ist dabei aber, die Kompatibilität der Teile untereinander zu beachten. Mitunter funktionieren auch Teile eines Herstellers aus verschiedenen Jahrgängen oder Gruppen nicht miteinander. Im Zweifelsfalle helfen wir Dir gern weiter, melde Dich einfach bei uns.

Beliebte Produkte zum Tuning des Rennradantriebs sind die Schalträdchen-Systeme von CeramicSpeed. Zur Montage benötigst Du einige Werkzeuge, bei denen Du auch die Kompatibilität mit den aktuellen Komponenten beachten solltest. So funktionieren zum Beispiel viele alte Kettennieter nicht mit den schmalen Ketten aktueller Gruppen.

Mit dem passenden Kassettenabzieher und einer Kettenpeitsche wechselst Du die Kassette. Eine Kettenschlosszange hilft beim Öffnen von Kettenschlössern. Wenn Du Dich für eine Gruppe mit hydraulischen Scheibenbremsen entschieden hast, dann lohnt die Anschaffung eines Entlüftungs-Kits, um bei Bedarf Leitungen kürzen und die Bremsanlage warten zu können.

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