Der Bund Deutscher Radfahrer e.V. (BDR), nun auch bekannt als German Cycling, ist der Dachverband des organisierten Radsports in Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1884 hat sich der BDR zur zentralen Anlaufstelle für Radsportbegeisterte entwickelt und vereint heute über 150.000 organisierte Mitglieder in 17 Landesverbänden und mehr als 2.500 Vereinen.
Mit einem stark ausgebauten Netzwerk von Landesverbänden und Vereinen bietet der Verband Unterstützung in zahlreichen Disziplinen, von Straßen- und Bahnradsport über Hallenradsport, BMX bis hin zu Mountainbike und E-Radsport.
Die Aufgaben und Ziele des BDR
Der Bund Deutscher Radfahrer e.V. regelt die Aktivitäten von organisierten Leistungs- und Breitensportlern im Radsport. Dazu gehören die Veranstaltung von Trainingslagern, Wettkämpfen sowie die Ausbildung von Trainern und die Jugendarbeit.
Im Rahmen der Lobbyarbeit setzt sich der BDR außerdem für die Belange von Radsportlern und Hobby-Radfahrern im Straßenverkehr ein. Der BDR hat sich mit strukturellen Anpassungen und unter neuer Flagge in eine erfolgreiche Zukunft begeben.
Der neue Name und das veränderte Logo spiegeln den bereits eingeleiteten Veränderungsprozess innerhalb des nationalen Radsportverbands wider. Damit untermauert der traditionsreiche Dachverband 140 Jahre nach seiner Gründung seine Bestrebungen, sich zeitgemäß und an internationalen Maßstäben orientiert aufzustellen.
«Wir werden unsere Strukturen und die vielfältigen Aktivitäten im Radsport weiter konsequent modernisieren. Dieser Veränderungsprozess mündet nun auch in der äußerlich sichtbaren Neuausrichtung von 'German Cycling'. Es ist eine Hommage an die historische Bedeutung des Radsports in Deutschland und gleichzeitig ein wichtiger Schritt in die Zukunft», erklärt Rudolf Scharping, Präsident des BDR.
«Aufbauend auf dem beachtlichen Erbe und der Geschichte unseres 1884 gegründeten Verbandes nutzen wir die Chance, eine neue, zeitgemäße und wertebasierte Identität für den Radsport in Deutschland zu kreieren.
Künftig tragen alle Radsport-Nationalmannschaften das German Cycling-Trikot mit dem neuen Logo, zudem werden diverse Breitensportangebote mit dem neuen Markenauftritt organisiert.
«In einem Land, das sich auf zwei Rädern so wohlfühlt, ist 'German Cycling' mehr als ein neuer Name - es ist ein Versprechen, den Sport für kommende Generationen attraktiv und zugänglich zu machen. Insofern gilt es umso mehr, den intern eingeleiteten Transformationsprozess weiter erfolgreich fortzuführen», so Bernd Dankowski, Stellvertretender Präsident des BDR. Dies schließt beispielsweise Reformen im Bereich der Trainerinnen- und Trainer-Ausbildung oder im Nachwuchsbereich mit ein.
«Es geht darum, unseren Sport in seiner ganzen Breite bestmöglich aufzustellen und zu fördern. Das neue Logo ist Ausdruck der modernisierten Ausrichtung des Verbands. Das Akronym 'GC' bildet die Reifen als prägnante Symbolik des Radsports. Der dynamische Pfeil repräsentiert all die Radsportarten und Disziplinen, die unseren Verband so vielfältig und einzigartig machen“, erläutert Dankowski.
«Dieser Schritt symbolisiert das Selbstverständnis des Verbandes, sich sowohl national als auch international für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen.
Nachwuchsförderung im Fokus
Die Nachwuchsförderung ist dem Bund Deutscher Radfahrer e.V. ein sehr großes Anliegen und beginnt bei der Talentfindung. Darüber hinaus sind die Bewahrung und Förderung junger Radsporttalente fester Bestandteil der Nachwuchsförderung.
Die zielgerichtete Entwicklung von jungen Radsportlern in allen olympischen Disziplingruppen ist dabei das Hauptanliegen des BDR. Das Hauptanliegen des Nachwuchsprogrammes des Bundes Deutscher Radfahrer e.V. ist die zielgerichtete Entwicklung von jungen Radsportlern in den verschiedenen olympischen Disziplinen.
Auch Freizeitaktivitäten wie z.B. Camps für junge Radsportler werden ermöglicht.
Die German-Cycling-Radsportjugend und die AKTIONfahrRAD laden wieder Kinder und Jugendliche zu zwei Fette Reifen Camps in den Sommerferien 2025 ein. Bereits zum siebten Mal wird die deutsche MTB-Schulsportmeisterschaft ausgetragen.
In diesem Jahr findet der Wettkampf am 22. und 23. 2025 finden in mehreren Bundesländern wieder MTB-Schullandesmeisterschaften statt. Die Deutschen MTB-Schulsportmeisterschaft 2024 findet am 16. und 17.
Trainer: Schlüsselpersonen im Radsport
Trainerinnen und Trainer sind die Schlüsselpersonen im Radsport! Das gilt für die Trainer im Spitzensport genauso wie für den Vereinstrainer an der Basis. Sie setzen die Kernaufgaben des Sportvereins um und bieten qualitativ hochwertige Angebote für die Radsportler an.
Sie fördern die persönliche und sportliche Entwicklung von Athleten und begeistern Menschen für den Radsport. Wir wollen die Weltbesten Trainerinnen und Trainer im German Cycling Trainer Club hervorbringen.
Diese sollen Radsportler von der Jugend bis zum Olympioniken begleiten können, Vereine stärken und einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leisten.
Werden Sie Teil dieser positiven und gesellschaftlichen so wichtigen Entwicklung und bring dich als Trainer in deinem Radsportverein ein. Lass dich zum German Cycling Trainer ausbilden und erlange das Wissen und Können das dir dabei hilft.
ADFC: Partner für Radfahrer
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen.
Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können. Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht.
Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.
Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.
Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt.
Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen ausgehandelt haben.
ADFC-Vertretung in Ihrer Nähe
Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 500 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.
Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.
Verkehrssicherheit für Radfahrer
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln - und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs.
Ausstattung eines verkehrssicheren Fahrrads
Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel.
Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht. Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben.
Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl).
Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.
Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen
Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden.
Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden.
Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.
Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.
E-Bikes und Pedelecs
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten.
Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.
E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind - rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
Radtouren und Radkarten
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten.
Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt.
Historische Daten des Deutschen Radfahrer-Bundes
- Auf der Versammlung der deutschen Velocipedisten Vereine (Frankfurt am Main, 1881) wurde die Gründung einer "Deutschen Bicycle Union" beschlossen.
- Am 17. August 1884 wurde der "Deutsche Radfahrer Bund" zu Leipzig gegründet.
- 1.-6. IX. Bundestag des Deutschen Radfahrer-Bundes, 19. - 22. August 1892, Köln
Rennergebnisse
Hier sind einige Rennergebnisse, die im Zusammenhang mit dem Bund Deutscher Radfahrer stehen:
| Datum | Veranstaltung | Kategorie | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1.4.1953 | Radmarkt | Nr. * 2 | |
| MTB Rhein-Main-Cup 2024 | Frauen Elite, Hobby, Jugend männlich U17, Jugend weiblich U17, Männer Elite, Masters 1, Masters 2-4 | ||
| Interstuhl Cup Albstadt Laufen | 3 (gem. nat. Wertung) | ||
| Interstuhl Cup Geislingen | 3 u. 4 (gem. int. Wertung) | ||
| Interstuhl Cup Onstmettingen | 3 u. 4 (gem. int. Wertung) | ||
| ISC Ottenbach | 3 u. 4 (gem. int. Wertung) |
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