Manche Leute bevorzugen den Nervenkitzel des Campings mit dem Motorrad als Teil des Abenteuers selbst. Es ist preiswerter, und viele Biker schätzen die Freiheit, die das Zelten bietet.
Wer sich treiben lassen möchte ohne Buchungstermine und allzu festgelegte Reiserouten, für den ist eine Motorradtour in Kombination mit Camping möglicherweise das Richtige. Denn Campingplätze finden sich nahezu überall und auch die nötige Campingausrüstung am Motorrad ist schnell verstaut.
Allerdings gibt es auch Nachteile beim Campen mit dem Motorrad, vor allem kann das Wetter manchmal eine Herausforderung sein. Deshalb ist die Wahl eines guten Zeltes sehr wichtig.
Die richtige Ausrüstung für das Camping mit dem Motorrad
Das richtige Werkzeug für das Campen zu besorgen, ist keine besonders hektische Aufgabe. Du hast viele Möglichkeiten, je nach deinem Budget. Der Markt ist voll von erschwinglichen Modellen unterschiedlichster Marken, die du ausprobieren kannst, aber es gibt auch eine Menge High-End-Ausrüstung.
Egal ob spontane Camping-Tour am Wochenende, mehrwöchiger Urlaub oder Motorradweltreise - hochwertiges Outdoor- & Camping Equipment zahlt sich unserer Meinung nach immer aus.
Damit Eure Reise kein Reinfall wird, solltet Ihr vor der Abfahrt überprüfen, ob an Eurer Maschine alles in Ordnung ist. Ihr kennt Euer Modell zudem am besten: Je nach Eigenarten und Anfälligkeiten solltet Ihr entsprechendes Werkzeug und Ersatzmaterial auf der Tour dabei haben.
Don't forget Checklist Gepäck:
- Ducktape und Tyre-Wraps, sind immer nützlich!!!
- Reserve Spannband
- Ein Liter Öl für das Motorrad
- Reserve Lampen-Set, Verbandskasten (in einigen Ländern Pflicht)
- Vignette (Nur in der Schweiz oder in Österreich auf der Autobahn notwendig)
Das Zelt: Dein Zuhause unterwegs
Das Wichtigste ist dein Zelt. Zelte unterscheiden sich vor allem in ihrer Bauart und der Größe, je nach den Bedürfnissen des Benutzers.
Das Zelt markiert die eigenen vier Wände für die Zeit unterwegs. Für ein urlaubstaugliches Zelt sind mindestens 150 Euro einzurechnen, Spitzenprodukte liegen schnell über 500 Euro. Spezielle Angebote für Motorradfahrer sind nicht auf dem Markt, dennoch sollte man beim Kauf einige wichtige Dinge beachten.
Wenn du mit einem Sozius unterwegs bist, solltest du ein Zelt wählen, in dem problemlos zwei Personen Platz finden und etwas zusätzlichen Stauraum für deine Habseligkeiten einplanen, z. B. für das Topcase, die Packtasche und den Tankrucksack. Und nach einer anstrengenden Fahrt benötigst du einen erholsamen Platz, um dich hinzulegen. Für beides gibt es auf dem Markt eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Die Behausung darf nicht zu klein sein, um genügend Stauraum für die Motorradbekleidung, Tankrucksack, Taschen oder Koffer zu haben. Für zwei Motorradreisende eignen sich Drei- oder Zwei-Personen-Zelte mit einer großen Apsis beziehungsweise zwei ausreichend großen Apsiden.
Auch Soloreiter sollten statt eines ultrakleinen Biwak-Zelts lieber eine Nummer größer wählen, damit wenigstens die Stiefel trocken in einer Apsis Platz finden.
Da nur Doppelwandzelte über Apside, also Stauräume zwischen Außen- und Innenzelt, verfügen, sind sie die erste Wahl.
Tunnelzelte bieten in Relation zum Packmaß die beste Raumausnutzung mit viel Kopffreiheit, haben ein meist mittels Schlaufen aneinander gekoppeltes Innen- und Außenzelt. Der Vorteil: Sie lassen sich bei Regen aufbauen, ohne dass das Innenzelt nass wird. Allerdings müssen sie gut abgespannt werden, um stabil zu stehen.
Einfache Kuppelzelte mit zwei gekreuzten Bögen stehen, wenns nicht gerade stürmt, auch ohne Heringe und Abspannleinen und müssen kaum nachgespannt werden. Die Vorteile von beiden Zeltformen versuchen Sonderformen mit mindestens drei Bögen zu vereinen.
Eine Pyramiden- und die klassische Firstform bieten wegen der Schrägen ein vergleichsweise geringes Platzangebot, sind für Motorradfahrer also nicht unbedingt ein heißer Tipp.
Das Gewicht sollte schon wegen der meist beschränkten Zuladung von Motorrädern die Fünf-Kilo-Marke nicht übersteigen. Wer das Zelt für andere Outdoor-Aktivitäten wie Rad-, Kanu- oder Wandertouren nutzen möchte, ist sowieso über jedes eingesparte Gramm glücklich.
Gängig als Außenzeltmaterialien sind Polyester und Nylon (Polyamid). Nylon ist mit teilweise unter 50 Gramm pro Quadratmeter sehr leicht und dennoch reiß- und scheuerfest, aber empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Bei Feuchtigkeit dehnt sich das Textil und muss deshalb nachgespannt werden.
Beim so genannten Rip-Stop-Nylon wird die Nässedehnung durch eine eingewobene Rechenkästchenstruktur verringert, einige Nylon-Arten weisen außerdem spezielle UV-Schutzbeschichtungen auf. Ähnliche Qualitäten wie Nylon bieten hochwertige Polyester, die sich bei Nässe nicht ausdehnen und UV-beständiger sind.
Bei Wind können jedoch lästige Flattergeräusche entstehen, und das Material ist ein wenig schwerer (70 bis 80 g/m2). Damit Nylon- sowie Polyester-Gewebe wasserdicht sind, benötigen sie eine Beschichtung.
Diese besteht bei höherwertigen Zelten zumeist aus Polyurethan (PU) oder Silikon, bei günstigeren Produkten aus Acryl, Vinyl oder Aluminium, was schneller undicht wird.
Zur besseren Belüftung sind im Innenzelt häufig Moskitonetze eingenäht, die sich für kälteres Klima jedoch abdecken lassen sollten.
Wie bei Hightech-Motorrädern besteht bei Top-Produkten der tragende Rahmen, also das Gestänge, aus Aluminium. Die bei günstigen Zelten vorherrschenden Glasfiber-Gestänge sind wenig empfehlenswert, weil sie wie Holz splittern können und relativ bruchanfällig sind.
Aluminiumlegierungen sind hingegen je nach Qualität elastischer sowie gleichzeitig leichter und steifer als Glasfiber.
Eine am Produkt hoffentlich aufgeführte Kennzeichnung gibt Aufschluss über die Eigenschaften der Legierung und die Art der Wärmebehandlung. Gut sind europäisches Alu 7075 T6 und das koreanische Äquivalent Alu 7001 T6. Spitzenklasse, aber auch preistreibend, sind die Legierungen Featherlite 7001 T6 und Easton Alloy 7075 T9.
Neben kleinem Packmaß und geringem Gewicht ist die Verarbeitung entscheidend. Schlampig gefertigte oder zu fragile Nähte lösen sich bei Sturm oder lassen die Zeltinsassen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen liegen.
Stabil sind Doppelsteppstich-Klappnähte, bei denen beide Säume ineinander verhakt und durch parallele Nähte verbunden werden. Die Kreuzungspunkte der Nähte sind grundsätzlich Schwachstellen, die selbst bei teuren Zelten mit Nahtdichter behandelt werden sollten.
Qualitätshersteller nähen langsam, um das synthetische Gewebe nicht zu beschädigen. Das erzeugt höhere Herstellungskosten und schlägt sich im höheren Verkaufspreis nieder. Positiv ist, wenn ein Modell schon jahrelang praktisch unverändert auf dem Markt ist.
Damit das gute Stück nicht durch unscheinbare Dornen, Steine und Stöckchen verletzt wird, empfiehlt sich, vorbeugend eine passende Unterlegplane zu besorgen. Die gibt es im Baumarkt und kostet nicht die Welt.
Die Plane sollte nicht unter dem Zeltboden hervorstehen, da sich dort sonst Wasser sammelt und durch den Zeltboden drückt.
Weitere Pflegetipps: Das Zelt nicht aus- und abfegen, denn der Schmutz scheuert auf der Beschichtung. Lieber ausschütteln und anschließend mit einem Schwamm und lauwarmem Wasser ohne Zusatz reinigen. Steckverbindungen des Alu-Gestänges und Reißverschlüsse können nach Gebrauch mit Silikonspray behandelt werden, um sie leichtgängig zu halten.
Bei starker Brise den Eingang auf die windabgewandte Seite platzieren und die Abspannleinen nicht zu stark anziehen, denn bei Windzunahme können eventuell Nähte reißen. Ebenso daran denken, dass wegen Feuchtigkeit nachgespannte Leinen beim Trocknen rechtzeitig wieder gelockert werden.
Schlafsack und Isomatte
Die meisten Schlafsäcke bestehen aus zwei Arten von Materialien wie einer Fütterung aus Federn oder Synthetikmaterial. Berücksichtige also die Bedingungen, denen du ausgesetzt sein wirst, und wähle den richtigen passend für deine Tour aus.
Die meisten Schlafsäcke sind bis zum Gefrierpunkt und darunter geeignet.
Wenn die ausgewählte Stoffhütte gut steht, kann es regnen, stürmen oder schneien. Dem Bewohner kanns unter seinem hauchdünnen Dach überm Kopf egal sein. Er bleibt trocken.
Doch ein nacktes Zelt allein, und sei es noch so teuer, ist noch keine Fünf-Sterne-Unterkunft. Gemütlich wirds erst mit dem richtigen Schlafsack und einer guten Isomatte.
Für Touren in den sonnigen Süden eignen sich dünne Sommermodelle, die sich durch ein extrem kleines Packmaß und ein Gewicht von in der Regel unter einem Kilogramm auszeichnen. Allerdings bieten diese nur in lauen Nächten Schlafkomfort und kommen in Bergregionen mit starkem nächtlichem Temperaturabfall schnell an ihre Grenzen.
Die Angaben vom Hersteller sagen oft nur wenig aus: Die Nacht zu überleben bedeutet etwas anderes, als erholsam zu schlafen. Es muss jedoch nicht gleich ein expeditionstauglicher Winterschlafsack sein. Der macht vielleicht auf dem Elefantentreffen eine gute Figur, füllt aber schon fast einen ganzen Koffer beim Transport.
Ratsamer ist es, sich für einen so genannten Drei-Jahreszeiten-Schlafsack in Mumienform zu entscheiden. Der Temperaturbereich dieser Allrounder liegt zwischen null und plus 20 Grad Celsius. Dabei sind diese Versionen noch ziemlich leicht (1000 bis 2000 Gramm) und im Packmaß selten größer als ein Fußball.
Sehr wichtig für die Isolierwirkung des Schlafsacks sind richtige Länge und Schulterbreite, sonst kann die vom Körper produzierte Wärme an offenen und durchgedrückten Stellen entweichen. Probeliegen sei deshalb dringend empfohlen. Im Fachhandel ist das kein Problem.
Die Außenbezüge sind meist aus Polyester oder Nylon, und Innenbezüge sollten statt aus Feuchtigkeit aufsaugender Baumwolle lieber aus feinem Nylon (zum Beispiel Pertex) gefertigt sein.
Schwieriger ist die Beantwortung der Frage nach dem Füllmaterial: Daune oder Kunstfaser? Daunenschlafsäcke schaffen ein angenehmes Schlafklima, haben eine längere Lebensdauer und relativ zum Packmaß die beste Wärmeleistung.
Kein synthetisches Material bauscht und isoliert entsprechend so gut wie Gänse- oder Entendaunen. Doch zählt der Titel »Daunenschlafsack« wenig, wenn nicht das Verhältnis von Daunen und Federn in Prozenten angegeben ist (sehr gut: 90/10; gut: 70/30).
Daunen reagieren jedoch empfindlich auf Feuchtigkeit, sie klumpen dann zusammen. Einfacher in der Handhabung sind die etwas schwereren Kunstfaser-Schlafsäcke. Ihre silikonummantelten Polyesterfasern bauschen selbst bei hoher Feuchtigkeit noch und sind leichter in der Waschmaschine zu reinigen.
Diese Vorteile weisen nur Markenwaren mit Füllungen wie beispielsweise Hollofil, Quallofil, Thermolite oder Polarguard auf, bei Billiganbietern ist die für die Bauschfähigkeit wichtige Beschichtung der Fasern manchmal schon nach der ersten Wäsche zerstört.
Um der Füllung ein möglichst langes Leben zu bescheren, gilt generell für Daunen- wie für Kunstfaserschlafsäcke: lieber lüften als waschen. Zum Lagern des Schlafsacks eignen sich Bett- oder große Kissenbezüge, auf keinen Fall den Schlafsack komprimiert im Packsack lassen.
Da jeder Schlafsack beim Liegen vom Körper platt gedrückt wird, kann er in diesem Bereich nicht besonders gut isolieren. Aus diesem Grund ist eine gute Isolationsunterlage unerlässlich, sonst nützt der beste Schlafsack wenig.
Mittlerweile haben sich die selbst aufblasenden Thermo- Matten aus PU-Schaum durchgesetzt. Die kosten zwar deutlich mehr als die billigen Polyethylen-Isomatten oder Alu-Matten aus dem Baumarkt, dafür sind Letztere schon nach einem Urlaub hinüber. Die Luft-Thermo-Matten isolieren hingegen jahrelang und sind wesentlich komfortabler.
Anbieter wie Therm-a-Rest, Exped oder Ortlieb haben Qualitätsprodukte in verschiedenen Stärken im Programm. Für längere Motorradtouren eignen sich etwa vier Zentimeter dicke Matten, die im Idealfall packfreundlich längs in der Mitte zu falten sind.
Gediegen sind Komfortmodelle (breiter als 60, dicker als fünf Zentimeter), die beinahe so bequem wie ein Futon sind, aber viel Raum einnehmen. Weniger anspruchsvolle und/oder leichtgewichtige Menschen kommen gut mit den Platz sparenden, unter einem Kilogramm leichten Basisversionen zurecht.
Weitere nützliche Ausrüstung
Wenn du dein Lager aufgeschlagen hast und dich für den Abend in dein Bett legen willst, ist eine gute Stirnlampe unerlässlich, um die Lagerarbeit zu erledigen und dich nach Sonnenuntergang zurechtzufinden. Mit einer guten LED-Lampe kannst du schon viel ausrichten.
Die meisten Modelle bieten verschiedene Helligkeitsstufen, die sich an jede Situation anpassen lassen und gut in deinen Tankrucksack passen. Außerdem lassen sich neuere Generationen leicht mit einer tragbaren USB-Powerbank aufladen.
Denke daran, dass es wichtig ist, während langer Touren viel Wasser zu trinken. Die vielen Fahrten durch den Staub machen durstig und es ist wichtig, dass du immer genug Wasser zur Hand hast, um einen klaren Kopf zu behalten und sicher fahren zu können.
Unter dem Sternenhimmel zu schlafen, gehört zu den schönsten Dingen im Leben. Es ist jedoch keine gute Idee, die Natur in Form von Ungeziefer daran teilhaben zu lassen. Deshalb ist es wichtig, ein Anti-Mücken-Spray dabei zu haben.
Machen wir uns nichts vor: Irgendwann musst du auch mal essen. Wenn du einen Camping- oder Taschenkocher einpackst, kannst du innerhalb von Minuten eine tolle Mahlzeit auf offener Flamme kochen, der mit wenig Aufwand einsatzbereit ist.
Sie sind klein, leicht und eignen sich hervorragend, um Wasser zum Rehydrieren von Lebensmitteln zu kochen oder eine Tasse Kaffee oder Tee zu brühen, wenn es kalt wird.
Ein weiteres großartiges Tool, das nicht mehr Gepäck benötigt, ist die Installation der Motobit APP auf deinem Smartphone. Damit kannst du deine Fahrt nicht nur aufzeichnen und Gefahrenwarnungen für mehr Fahrsicherheit erhalten, sondern auch jede Fahrt Kurve für Kurve analysieren.
Und mit Motobit PREMIUM bekommst du sogar noch mehr, z. B. eine erweiterte Tourenplanung, Schräglagenanalyse, Beschleunigungsanalyse und unlimitierte 3D-Videocredits um jede einzelne Tour mit einem Videoclip revuepassieren zu lassen.
Weitere Tipps und Tricks
Wenn man mit dem Motorrad kampieren möchte, ist nicht viel Platz für Gepäck übrig. Große Stühle kann man wirklich auf dem Motorrad nicht mitnehmen, du kannst wohl auf einem Plaid auf dem Boden sitzen, aber wenn du einige Wochen unterwegs bist, kann das auf die Dauer unangenehm werden.
Wir haben Stühle von Tatteljee gekauft, diese sind klein und kompakt und man kann prima darauf sitzen! Der Vorteil ist, dass man eine Rückenlehne hat, und darum sitzt man darauf wie auf einem echten Stuhl.
Zum Kochen haben wir einen Gasbrenner von Camping-gaz gekauft, Typ Twister 270. Vorteil von diesem System: Du kannst den kleinen Gastank loskoppeln, und wieder neu montieren. Das vereinfacht das Einpacken. In Süd-Westeuropa sind diese kleinen Gastanks überall erhältlich.
Während der Fahrt verpacken wir die losen Teile (Schlafsäcke, Plaid usw.) in Gepäckrollen, die wind-und wasserfest sind. Ideal! Diese binden wir mit einem Spannband ans Motorrad.
Wir nehmen immer ein Velours-Luftbett mit. Es nimmt wohl was Platz in Beschlag, aber man kann prima darauf schlafen. Das Luftbett kann aufgerollt mit in den Gepäcksack. Mit unserer kleinen Luftpumpe von 12 V ist das Luftbett im Nu aufgeblasen.
Wenn du mit dem Motorrad kampieren möchtest, musst du ein Zelt haben. Welches das ist, musst du selbst entscheiden. Unser erstes Zelt war ein kleines 2-Personenzelt, gut genug bei schönem Wetter, aber mit einer Woche Regen ist der Spaß schnell vorbei. Folglich haben wir nun ein großes 4-Personenzelt, in dem wir mehr Platz haben. Viele Menschen waren überrascht, dass wir das auf dem Motorrad mitbekommen haben. Aber wir haben gemerkt, dass das Gewicht mehr zählt, als das Volumen vom Zelt. Aus diesem Grund ist das Zelt auch aus Nylon, und wir nehmen nicht mehr Zeltstöcke/Heringe mit, als unbedingt nötig.
Da wir ja keinen Kühlschrank haben, kaufen wir beinahe jeden Tag Lebensmittel ein. Für den Fall, dass man mal abends spät ankommt und alles geschlossen ist, nehmen wir aber immer 2 Päckchen Astronautenkost mit.
Früher haben wir miteinander kommuniziert mit einem Sprechfunkgeräts. Wir haben ein Mikrofon und einen Lautsprecher in den Helm geklebt. Für den Preis ist die Qualität ziemlich gut! Das Mikrofon und der Lautsprecher müssen aber gut im Helm positioniert sein, sodass du den anderen gut verstehen kannst. Das Portophon hat 4 Penlight Batterien, die erst nach einigen Tagen ausgewechselt werden müssen. Sollten sie unterwegs leer laufen, kannst du sie bei jeder Tankstelle kaufen.
Heutzutage haben wir einen Helm mit integriertem Bluetooth-Kommunikationsset von Sena. Ein großer Vorteil von Sena ist, dass es sich sehr leicht mit anderen kombinieren lässt, die ebenfalls Sena haben.
Wenn du mit dem Motorrad kampieren möchtest, muss das natürlich nicht immer auf einem Motorradcampingplatz sein. In einigen Ländern (Norwegen/Schweden) kann man auch wild kampieren.
Wie viele Kilometer du pro Tag fahren kannst, ist sehr von den Straßen abhängig. Ganz sicher, wenn du unterwegs auch noch anhalten und von den schönen Aussichten genießen willst.
Auch spielt die Zeit, die du auf dem Motorrad sitzen willst, eine große Rolle. Persönlich finde ich 8 Stunden am Tag auf dem Motor genug, ganz sicher im Urlaub.
Wer sich einen längeren Aufenthalt im »Hotel Freiluft« angenehm gestalten will, findet ein reichhaltiges Zubehörangebot in den Katalogen großer Anbieter sowie in den einzelnen Outdoor-Fachgeschäften. Vom Mini-Kocher über Boeuf Stroganoff aus der Tüte bis zum bruchsicheren Schraub-Weinglas. Da werden selbst eingefleischte Minimalisten zu manischen Gear-Freaks und echten Camping-Füchsen. Denn draußen ists schön. Hauptsache, man vergisst vor lauter Rasten das Motorradfahren nicht.
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