Canyon Rennrad Herren Test: Die perfekte Balance zwischen Komfort und Leistung

Leicht, aerodynamisch, steif, dämpfend, komfortabel - ein Rennrad, das all diese Eigenschaften auf einem hohen Niveau vereint, existiert nicht. Diese Eigenschaften und Ausrichtungen laufen sich teils entgegen. Aero-Rohrformen und eine entsprechende Ausstattung mit Hochprofil-Laufrädern gehen meist zulasten des Gewichts. Die eine „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es nicht. Oder anders gesagt: Man kann nicht alles haben.

Auch deshalb differenziert sich der Rennradmarkt immer weiter aus. Im Folgenden werden verschiedene Rennradmodelle von Canyon verglichen, um die Unterschiede in Bezug auf Ausrichtung, Rahmenformen, Ausstattung, Geometrien und Gewicht hervorzuheben. Die „Test-Pärchen“ liegen in Sachen Ausrichtung mal näher und mal weiter auseinander.

Die Unterschiede zwischen Race- und Komfort-Modellen

Ein Beispiel für die Unterschiede zwischen Race- und Komfort-Modellen sind das Canyon Ultimate CFR AXS und das Endurace CFR AXS. Zwischen diesen beiden Modellen liegen etwa 500 Gramm Gewichtsunterschied und eine Preisdifferenz von 1500 Euro. Beide Räder sind innerhalb ihrer Kategorie fast schon „Klassiker“ und haben im Laufe der Jahre mehrere RennRad-Testsiege und -Kauftipps „eingefahren“.

Das leichteste und auch eines der agilsten der getesteten Race-Rennräder ist das Canyon Ultimate CFR AXS mit einem Gewicht von 6,75 Kilogramm. Das Topmodell des Koblenzer Herstellers punktete im Testverlauf mit seinen Allroundeigenschaften auf einem hohen Niveau.

Reifenwahl: Ein entscheidender Faktor

Neben der Rahmengeometrie, dem Carbon-Layup und Details wie der Sattelstütze, dem Cockpit und zusätzlichen Rahmen-Anschraubpunkten zeigt vor allem eine Komponente die Unterschiede zwischen den Rennrad-Gattungen am deutlichsten: die Reifen. Auch in diesem Testfeld bestätigt sich der Trend zu breiteren Pneus. So werden an den Race-Modellen zwischen 25 und 30 Millimeter breite Reifen verbaut - und an den Komfort-Rädern 28- bis 32-Millimeter-Modelle.

Canyon Endurace: Sportliche Interpretation eines Langstreckenrennrads

Canyon interpretiert das Konzept Langstreckenrennrad durchaus sportlich, wie der Labor- und Praxistest des Canyon Endurace CF SLX 8 Di2 zeigt. Endurance-Rennräder erfreuen sich großer Beliebtheit, da ihre Grundphilosophie viele Rennradfahrer anspricht: eine etwas entspanntere Sitzposition und mehr Dämpfungskomfort als bei einem Wettkampfrennrad, dennoch sportlich und schnell. Manche Hersteller setzen auf aktive Federelemente an Rahmen oder Gabel, um maximalen Komfort zu generieren, andere bieten immer mehr Reifenfreiheit, um auch Gravelausflüge zu ermöglichen - und manche interpretieren Endurance sehr sportlich und nah dran am klassischen Rennrad. Zu letztgenannten zählt das Canyon Endurace.

Neu zur Saison 2024 vorgestellt wurden das Endurace CFR und das Endurace CF SLX. Die Kürzel hinter dem Namen stehen für die Qualitätsgüte der eingesetzten Carbonfasern: CFR bezeichnet das hochwertigste Carbonmaterial von Canyon, aus dem die Wettkampfräder der Profimannschaften gefertigt sind; SLX bezeichnet die zweithöchste Güteklasse.

Als verkaufsstarkes Rennradmodell bietet Canyon das Endurace zudem als preisattraktive CF- und AL-Versionen an: mit Aluminium- bzw. einfachem Carbonrahmen. Doch hier liegt der Teufel bereits im Detail: Endurace CF und AL kommen nicht nur mit anderem Rahmenmaterial, sondern auch mit abweichender Geometrie und teilweise anderen Features.

Test: Canyon Endurace CF SLX 8 Di2

Bereits im Herbst 2023 überzeugte das Top-Modell Canyon Endurace CFR im ROADBIKE-Test. Mit einem Kaufpreis von deutlich über 8000 Euro dürfte es aber einen kleineren Interessentenkreis ansprechen als das Endurace CF SLX, das ab 3999 Euro zu haben ist. Konkret unter die Lupe genommen wurde das Endurace CF SLX 8 Di2 für 4399 Euro. Es markiert eine preislich attraktive Basis - mit nur wenig Tuningpotenzial.

Beim neuen Endurace wurde die Geometrie angepasst, man sitzt deutlich kürzer und aufrechter als bei den Wettkampfrennern Ultimate und Aeroad. Von diesen übernimmt das neue Endurace aber manche Erkenntnis in punkto Aerodynamik - denn warum soll ein komfortables Rennrad langsam sein? Dank des One-Piece-Cockpits, eines schmalen Steuerrohrs, filigraneren Gabelscheiden und einem recht schlanken Unterrohr soll das neue Endurace gegenüber dem Vorgänger satte sieben Watt schneller geworden sein.

Montagepunkte für Schutzbleche oder Taschen, wie man sie an vielen Endurance-Rennern findet, sucht man beim Endurace CF SLX vergeblich. Stattdessen versteckt Canyon wichtige Essentials für unterwegs - Kartusche, Minitool und Reifenheber - aerodynamisch vorteilhaft in einem kleinen Fach im Oberrohr. Ein Satteltäschchen wird dadurch überflüssig - Daumen hoch für die aufgeräumte Optik!

Das Staufach im Oberrohr nimmt Mini-Tool, CO2-Kartusche und Reifenheber auf - das Set und den Schlauch zum Verstauen kann man für 82,95 Euro separat erwerben.

Ausstattung des Endurace CF SLX 8 Di2

Für 4399 Euro erhält man neben dem überarbeiteten Endurace-Rahmen-Set eine komplette Shimano Ultegra Di2-Gruppe inklusive 4iiii-Leistungsmesser, DT Swiss Endurance LN-Laufräder mit Continental GP 5000 S TR-Tubelessreifen, die Canyon-Blattfedercarbonsattelstütze mit Fizik-Tempo Argo R3-Sattel sowie das Canyon-Aerocockpit CP00018. Preis-Leistungsmäßig ist das schon eine Bank - bei manch anderem Hersteller ist für diesen Preis "nur" die Nummer drei der Elektro-Schaltgruppen montiert sowie günstige Alu- statt Carbonanbauteile, von einem Powermeter ganz zu schweigen.

Ein Hingucker ist auf jeden Fall die Lenker-Vorbau-Einheit aus Carbon, die nicht nur optisch gefällt, sondern auch mit gut gewähltem Drop und Reach sehr gut in der Hand liegt. Pfiffig: Die Lenkerbreite lässt sich im Handumdrehen um bis zu 40 Millimeter variieren, die Lenkerhöhe um 15 Millimeter absenken oder anheben, ohne dass an der Gabel herumgesägt werden müsste.

Hingucker ist das One-Piece-Cockpit aus Carbon, das bei allen Endurace CF SLX- und Endurace CFR-Modellen montiert ist. Die Breite lässt sich um 40 Millimeter, die Höhe um 15 Millimeter variieren.

Labor- und Praxistest

Im ROADBIKE-Prüflabor belastet das Endurace CF SLX die Waage mit 8,33 Kilogramm - gemessen in Größe L. Das entspricht zwar einerseits der Herstellerangabe (8,26 kg in Größe M), was nicht selbstverständlich ist, ist aber andererseits ein sattes Kilogramm mehr als die 7,3 Kilogramm, die das Canyon Endurace CFR in Größe M wiegt. Das Gewicht versteckt sich aber nicht nur im Rahmen, sprich: den anderen Carbonfasern, sondern vor allem in den Laufrädern. Die DT Swiss Endurance LN bringen voll bereift, mit Bremsscheiben und Kassette als Set 3286 Gramm auf die Waage.

Grundsätzlich gilt aus unserer Sicht die klare Empfehlung: lieber an Carbonfaserqualität, Antriebsgruppe oder Anbauteilen wie Lenker, Vorbau oder Pedalen sparen als an Laufrädern oder Reifen, da die beiden Letztgenannten ungleich stärker auf das Fahrerlebnis einzahlen. Andererseits trägt der etwas einfachere Laufradsatz natürlich zum attraktiven Preispunkt des Endurace CF SLX 8 Di2 bei...

Was den Komfort angeht - immerhin eines der wichtigsten Kriterien bei einem Endurance-Rennrad -, entpuppt sich einmal mehr die Blattfedersattelstütze Canyon S15 VCLS 2.0 CF als sehr gute Wahl: Mit 117 N/mm liefert diese einen fabelhaften Komfortwert am Heck. Interessant: In punkto Komfort gefiel uns die SLX-Version des Endurace sogar besser als die deutlich teurere CFR-Ausführung.

Mit 117 N/mm liefert Canyons Blattfederstütze einen fabelhaften Komfortwert am Heck.

Handling des Endurace CF SLX

Dass Canyon das Thema Endurance-/Marathonrennrad eher sportlich interpretiert, zeigt sich auch beim Handling: Während nicht wenige andere Endurance-Rennräder eher auf Geradeauslauf und gutmütige Lenkung ausgerichtet sind, überrascht einen das Canyon Endurace CF SLX mit agilem, fast schon nervösem Handling - ein eher kurzer Radstand, der steilere Lenkwinkel und ein schmaler Lenker sorgen für viel Fahrdynamik. Genau das Richtige für kurvenreiche Abfahrten. Auf Schotter hingegen wünscht man sich tatsächlich etwas mehr Laufruhe. So gesehen hätte sich Canyon die 35 Millimeter Reifenfreiheit, die Ausflüge abseits asphaltierter Straßen nahelegen, eigentlich sparen können. Das Endurace CF SLX gehört auf die Straße!

Durch das etwas kürzere Oberrohr und das längere Steuerrohr sitzt man etwas aufrechter, aber alles andere als unsportlich auf dem Rad. Etwas mehr Streckung würde den Druck auf das Vorderrad erhöhen und dadurch die Lenkung beruhigen, durch die "schärfere" Sitzposition aber auch wieder den Endurance-Anspruch torpedieren.

Kritikpunkt Übersetzung

An mehreren Punkten wurde der sportliche Ansatz des Endurace gelobt, bei der Übersetzung überteibt es Canyon damit jedoch: Das Endurace CF SLX 8 Di2 kommt mit Semikompaktkurbel, der leichteste Gang für Anstiege ist die Kombination aus 36er Kettenblatt und 34er-Ritzel. Für Rennen und ambitioniert gefahrene Radmarathons mag dies eine gute Wahl sein - an einem Endurance-Rennrad, das per Definition auf die Langstrecke strebt und mit dem auch der dritte oder vierte Berg des Tages noch flüssig pedaliert werden will, trüben zu dicke Gänge hingegen nachhaltig den Fahrspaß.

Der sportwissenschaftlichen Erkenntnis, dass leichte Gänge und hohe Trittfrequenzen effizienter sind und die Gelenke schonen, verweigerte sich Canyon lange Zeit hartnäckig und stattete alle Endurace CFR und Endurace CF SLX-Modelle mit Semikompaktkurbeln aus. Erst in letzter Zeit tauchen im Portfolio der Koblenzer zumindest beim Endurace hier und da auch Ausführungen mit Kompaktkurbel auf.

Wer sich für ein Endurace interessiert, aber auch einen wirklichen Berggang am Rad haben möchte, sollte vor einem Kauf einen genauen Blick auf die Ausstattungsliste werfen.

Ausstattungsvarianten und ROADBIKE-Tipp

Insgesamt bietet Canyon das Endurace CF SLX in sechs Ausstattungsvarianten und sechs Farben an (Stand März 2024). Los geht’s mit einer Version mit Sram Rival AXS für 3999 Euro, die obere Grenze des Preisspektrums bildet das Modell mit Sram Force AXS und DT Swiss ERC-Carbonlaufrädern für 5499 Euro. Alle Versionen kommen mit Leistungsmesser und der Canyon-Blattfedersattelstütze, manche mit Aluminium-, andere mit Carbonlaufrädern. Einige wenige Ausführungen kommen neuerdings mit Kompakt- statt Semikompaktkurbel.

Canyon Endurace 7: Viel Rad für wenig Geld

Das Endurace 7 der Koblenzer war mit 1499 Euro nicht nur das preiswerteste Rennrad im TOUR-Test 2023, es ist auch chronisch ausverkauft. Die Koblenzer spendieren dem Endurace 7 eine Sattelstütze aus Carbon, die Unebenheiten im Fahrbahnbelag spürbar glättet.

Die betont aufrechte Sitzposition unterstreicht den langstreckentauglichen Charakter des Bikes, an dessen Oberrohr sich eine kleine Tasche für Mini-Tool oder Smartphone montieren lässt.

Canyon vs. Rose: Ein ewiges Duell

Canyon vs. Rose - Sechs Bestseller im Vergleich: Es ist das ewige Duell. Wer baut die besseren Rennräder? Bei welchem der beiden größten deutschen Hersteller und Versandhändler bekommt man mehr fürs Geld? Canyon oder Rose? Die Frage beschäftigt viele - auf Ausfahrten, in der TOUR-Leserschaft und im Netz. Sie hat das Potenzial für lange Abende am Stammtisch.

Seit vielen Jahren zählen die beiden Direktvertreiber zu den beliebtesten Rennradmarken in Deutschland. So gab etwa jeder vierte Teilnehmer der TOUR-Leserumfrage im vergangenen Jahr an, dass er auf einem Canyon oder Rose unterwegs ist. Mit 17,4 Prozent ist der Versender aus Koblenz über alle Gattungen hinweg der unangefochtene Branchenführer und nicht nur dem Konkurrenten aus Bocholt enteilt. Vor allem bei Wettkampfrädern gibt Canyon den Ton an, bei Marathonrädern und speziell Gravelbikes kann Rose den Rückstand etwas kleiner halten.

Allein die schiere Anzahl an Modellen und Ausstattungsvarianten bringt Canyon einen Wettbewerbsvorteil. Das Angebot an Wettkampf-, Marathon- und Gravelbikes ist mehr als 1,5-mal so groß wie bei Rose (Stand: Ende Februar).

Unsere Analyse der beiden Flotten ergibt, dass Canyon tendenziell der teurere Anbieter ist. Für die auf der Homepage gelisteten Modelle mit Renn-Lenker ergibt sich ein Durchschnittspreis von 4560 Euro. Die Preisspanne reicht von 999 Euro (Endurace 6 RB) bis 10999 Euro (Ultimate CFR eTap).

Nicht zuletzt durch Canyons Engagement auf der großen Bühne des Radsports genießen die Koblenzer in der Branche den Ruf als Innovationstreiber. Die “Big Player” aus den USA oder Taiwan schielen längst in die Karl-Tesche-Straße, von wo aus seit 2008 die Geschicke gelenkt werden und regelmäßig Modelle aus den Fabrikhallen rollen, die in Tests Bestnoten einheimsen.

Service bei Canyon und Rose

Trotz der unterschiedlichen Firmenausrichtungen teilen sich Canyon und Rose einen Nachteil gegenüber Fachhandelsmarken: den Service. Schnell mal zum Händler um die Ecke fahren und ein Rennrad ausprobieren, ist bei den Versendern nicht drin. Zwar forciert vor allem Rose seit einigen Jahren den Ausbau von Ladengeschäften, an 15 Standorten in Deutschland und der Schweiz sind Testfahrten möglich.

Unbestritten ist die hohe Produktqualität bei beiden Herstellern. Das zeigen vergangene TOUR-Tests, in denen Canyon und Rose in steter Regelmäßigkeit zu den Besten gehörten und die Testsieger-Krone abräumten. Letztlich geht Canyon als knapper Sieger aus dem Wettstreit hervor. In den Kategorien Wettkampf und Marathon landen das Ultimate CF SL 8 Aero und Endurace CF SL 8 Di2 knapp vor dem XLite 06 Ultegra Di2 und Reveal Four Disc Ultegra von Rose. In beiden Duellen lässt der Federkomfort das Pendel auf die Seite von Canyon ausschlagen.

Beim Service nehmen sich beide Konkurrenten zudem nicht viel. Rose beispielsweise kann ein größeres Netzwerk an stationären Servicepartnern bieten, Canyon führt dafür eine längere Garantie ins Feld.

Canyon Endurace CFR: Noch schneller und komfortabler

Canyon hat mit dem Endurace CFR einen absoluten Dauerläufer im Programm. Seit rund zehn Jahren ist es in unterschiedlichen Varianten erhältlich gewesen. Jetzt gibt es die neueste Generation des Flitzers. Und konnte im Test direkt beeindrucken.

Es braucht nicht viele Testkilomter, um zu einem ersten Fazit zu kommen: Das neue Endurace ist ein mehr als würdiger Thronfolger in einer noch jungen Dynastie: Vor fast genau zehn Jahren erblickte das erste Endurace von Canyon das Licht der Welt - und setzte gleich Maßstäbe in der damals noch aufstrebenden Kategorie der Endurance- oder Marathon-Rennräder.

Mit der charakteristisch geteilten S15-VCLS-Sattelstütze begeisterte das erste Endurace schon damals mit herausragendem Komfort am Heck - und das gilt unverändert auch für die Neuauflage: Egal wie löchrig der Asphalt auch sein mag, das Endurace CFR gleitet geschmeidig drüber weg. Rahmen, Gabel und S15-VCLS-Sattelstütze der aktuellen Generation absorbieren die kleinen, permanenten Erschütterungen sowohl an der Front wie auch am Heck nahezu perfekt. Ein Eindruck, der sich mit einem Topwert von 130 N/mm auch im ROADBIKE-Labor bestätigt.

Es braucht auch mehr Platz für breitere Reifen sowie eine verbesserte Aerodynamik. Die offenbart sich auf den ersten Blick, denn Canyon spendiert auch dem Endurace in den Topversionen CFR und CF SLX sein hauseigenes CP0018-Aerocockpit, dass sich in der Breite verstellen lässt.

Laut Canyon spart das neue Endurace im Vergleich zum Vorgänger ganze sieben Watt bei 45 km/h ein. Hinzu kommen die ERC 1100 von DT Swiss mit ihren höheren Felgen. Dennoch bleiben die Unterschiede zu den beiden Sportlern Ultimate und Aeroad deutlich spürbar - vor allem bei der Sitzposition. Die gerät auf dem Endurace mit kürzerem Oberrohr (-1,3 cm) und längerem Steuerrohr (+2,3 cm) deutlich aufrechter und damit entspannter.

Maximal passen laut Canyon bis zu 35 mm breite Pneus in den Rahmen, was das neue Endurace auch in diesem Bereich auf den aktuellen Stand hebt. Angenehmer Nebeneffekt: Mit den breiten Reifen geht eine sehr satte, sichere Straßenlage einher, die auf schnellen und kurvigen Abfahrten viel Sicherheit und satten Grip garantiert.

Bergauf profitiert das Endurace CFR von den leichten ERC 1100-Laufrädern, nimmt jeden noch so langen Anstieg mit souveräner Lässigkeit in Angriff. Doch damit nicht genug: Im Endurace stecken zusätzlich ein paar clevere Extras, die das Rad zum perfekten Begleiter für epische Touren macht. Allen voran das im Oberrohr versteckte Zusatzfach, in dem ein Täschchen Reifenheber, CO2-Kartusche und Minitool extrem smart und aufgeräumt unterbringt.

Modell-Varianten:

Canyon bietet das neue Endurace grundsätzlich in zwei Rahmenvarianten an: als Topversion CFR sowie die darunter angesiedelte CF SLX-Version. Preislich startet das Endurace CF SLX in der Version mit Shimanos 105 Di2 ab 3699 Euro, mit Sram Rival eTap AXS sind es 3999 Euro. Erfreulich: Schon diese Versionen kommen - wie alle Endurace-Modelle - mit Powermeter. Wer das Endurace CF SLX mit Ultegra Di2 oder Force haben möchte, zahlt 5199 bzw. 5499 Euro. Das Endurace CFR kostet ab 9499 Euro(Dura-Ace Di2 oder Red eTap AXS).

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Um die wichtigsten Fakten zu den verschiedenen Canyon Rennradmodellen übersichtlich darzustellen, dient folgende Tabelle:

Modell Gewicht (ca.) Preis (ca.) Besonderheiten
Ultimate CFR AXS 6,75 kg Ab 9.499 € Leicht, agil, Race-Modell
Endurace CFR 7,3 kg (Größe M) Ab 9.499 € Komfortabel, Endurance-Modell, Aerocockpit
Endurace CF SLX 8 Di2 8,33 kg (Größe L) 4.399 € Gute Preis-Leistung, Shimano Ultegra Di2, Komfortabel
Endurace 7 9,2 kg 1.499 € Preiswert, Carbon-Sattelstütze

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