Dieser Test umfasst die „goldene Mitte“. Im allgemeinen Sprachgebrauch beschreibt diese Phrase eine gemäßigte Lösung zwischen zwei Extremen oder, anders gesagt, einen vernünftigen Kompromiss. Dies trifft auf die Laufrad-Modelle dieses Testfeldes zu: Es geht darin um Modelle, die für den goldenen Mittelweg stehen - Allround-Laufräder mit Felgenhöhen von 24 bis 35 Millimetern. Die mittelhohen Felgen sind meist recht leicht, schon etwas aerodynamisch-optimiert und preislich in der Regel noch in einem attraktiven bis vertretbaren Rahmen.
Ausgangsfragen und Testmethoden
Die Ausgangsfragen zu diesem Test lauteten: „Wie aerodynamisch sind Felgenbremsen-Laufräder mit halbhohen Felgen? Eher mäßig wie bei flachen Ausführungen?“ Diese Fragen beantworteten wir mit aufwendigen Versuchsreihen im GST-Windkanal in Immenstaad am Bodensee. Hier prüften wir die aerodynamischen Qualitäten der elf Testmodelle.
Fakt ist: Der gesamte Luftwiderstand eines Radfahrers wird in der Regel zu 75 Prozent vom Fahrer und zu 25 Prozent von seinem Rennrad erzeugt. Die beiden Laufräder sind demnach als Teil des Rennrades nur mit acht Prozent am gesamten Luftwiderstand beteiligt. Betrachtet man ausschließlich die Laufräder, so sind die Strömungsverluste zu 80 Prozent dem Vorderrad zuzuschreiben und nur zu 20 Prozent dem Hinterrad, da es sich im Windschatten des Sitzrohres dreht.
In unserem Versuchsaufbau wurden die Vorderräder in eine Halterung, ähnlich einer Gabel, eingespannt. Die Verlustleistung der Halterung selbst wurde herausgerechnet. Die Windgeschwindigkeit im Kanal betrug 45 Kilometer pro Stunde, die klassische Bezugsgeschwindigkeit für Zeitfahrer und Triathleten. Jedes Laufrad wurde mit derselben Geschwindigkeit über eine Walze angetrieben. Für jede Messung zogen wir den gleichen Reifen auf, einen Continental GP 5000, da selbst unterschiedliche Reifen gleichen Typs die Ergebnisse um bis zu ein Watt beeinflussen können. Die Messtoleranz betrug +/- 0,2 Watt.
Bei den Messungen im Windkanal dreht sich der komplette Versuchsaufbau seitlich von minus nach plus 20 Grad, um auch die Seitenwindverhältnisse abzubilden. Das Auswertungs-Programm von GST berechnet die „gewichtete Leistung“ in Abhängigkeit von den Anströmwinkeln. Dies bedeutet, dass jeder einzelne Winkel mit der dazugehörigen Leistung in dem Maße prozentual gewichtet wird, wie er im Praxiseinsatz auf der Straße vorkommt. Null Grad wird am häufigsten vorkommen und viel höher gewichtet werden als etwa 20 Grad. In unseren Testbriefen und Berechnungen arbeiten wir mit den gewichteten Leistungen.
In unserem Versuchsaufbau ergaben sich für die elf Vorderräder Leistungen von 14,1 bis 21,6 Watt - bei 45 km/h. Eine weitere wichtige Frage lautet: Um wie viel schneller sind die halbhohen Laufräder im Vergleich zu flachen Varianten mit Felgenhöhen von 21 Millimetern? Als Referenz wählten wir den Satz „PR 1400 Dicut 21 Oxic“ von DT Swiss mit seiner 21-Millimeter-Felgenhöhe. Diese Wahl ist auch deshalb interessant, da dieser Laufradsatz baugleich auch mit 32 Millimeter hohen Felgen angeboten wird und auch in dieser Variante im Testfeld vertreten ist.
Materialien und Preisklassen
Bei diesem Test sind alle drei Bauweisen vertreten: Aluminium- und Carbonfelgen sowie ein Laufrad-Satz in einer Hybrid-Ausführung, bei der auf die Alufelge innen ein Aero-Ring aus Carbon geklebt wird. Vier der Alufelgen sind beschichtet, um für ein besseres Bremsverhalten zu sorgen, besonders bei Nässe. Als obere Preisgrenze wählten wir 1800 Euro - die günstigsten Sätze kosten rund 400 Euro.
Ergebnisse der Windkanalmessungen
Die Ergebnisse aus den Windkanalmessungen finden Sie hier als Balkendiagramme. Aufgetragen ist die Leistung der Vorderräder, die erforderlich ist, um den Luftwiderstand bei 35 und 45 Kilometer pro Stunde zu überwinden. In den rechten zwei Dritteln der Balken finden sich ausschließlich Räder mit Felgenhöhen zwischen 30 und 35 Millimetern. Mit ihren flachen Felgen war diesen Testkandidaten ein gutes Ergebnis bei der Aerodynamik verwehrt.
Die Laufradsätze „Ksyrium“ von Mavic und „Shamal Mille“ von Campagnolo fanden ihren Weg in diesen Test unter anderem deshalb, weil ihre Alufelgen beschichtet und somit auf ein gutes Bremsverhalten ausgelegt sind. Als überlegener Sieger im Windkanal erwiesen sich die Leeze „CC 35 Road Waso“. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Citec „3000 S Aero“ und die Equator „30C tlr“. Diese drei Laufradsätze wurden konsequent als Aeromodelle entwickelt.
Generell ist auffällig, dass vier der Test-Laufräder Felgenbreiten von nur 21 Millimeter aufweisen - während die Breiten der anderen Modelle zwischen 23 und 27 Millimetern liegen. Für diese schmalen Felgen, kombiniert mit den nominell 25 Millimeter breiten Continental-GP-5000-Reifen, ergibt sich somit ein aerodynamischer Nachteil. Das Ergebnis: fast zwei Watt Ersparnis - bei 45 km/h.
Mit den 23-Millimeter-Reifen hätten sich die Laufräder von DT Swiss, Swiss Side und Shimano in der Aerodynamik-Wertung deutlich verbessert, allerdings mit leichten Abstrichen in Sachen Komfort, Rollreibung und Verhalten in Kurven. Der nominell 25 Millimeter breite Continental-Reifen baut auf der DT-Swiss-Felge 24, und auf der Equator-Felge ganze 26 Millimeter breit auf.
In einer Zusatzmessung verglichen wir diese Reifen mit dem GP 5000. Die mit dem Mavic-Laufrad „Cosmic Elite“ gelieferten Mavic-Reifen „Yksion Pro UST“ benötigen 1,1 Watt weniger am Vorderrad als der Conti, schneiden also besser ab.
Praktische Auswirkungen der Aerodynamik
Doch wie wirken sich solche Aerodynamik-Vorteile in der Praxis aus? Unter der erwähnten Annahme, dass das Hinterrad am Gesamt-Luftwiderstand eines Laufradsatzes mit 20 Prozent beteiligt ist, ergibt sich für den Aero-Sieger Leeze eine gesparte Leistung von 7,5 Watt bei 45 km/h und gegenüber den Referenz-Laufrädern: sechs Watt am Vorderrad und 1,5 Watt am Hinterrad.
Um eine Geschwindigkeit von 45 km/h zu halten - in der Unterlenkerposition und mit gestreckten Armen - muss ein Fahrer rund 430 Watt leisten. Oder: Man münzt den Leistungsgewinn in eine höhere Geschwindigkeit um - etwa dadurch, indem man 45,3 statt 45,0 km/h schnell fährt, bei gleicher Leistung. In den Testbriefen geben wir den rechnerischen Zeitgewinn auf 100 flachen Kilometern an sowie die „neue“ erhöhte Geschwindigkeit - jeweils bezogen auf die Referenzwerte und auf 35 beziehungsweise 45 km/h.
Seitensteifigkeit
Die Seitensteifigkeit beschreibt, wie belastbar Laufräder bei einer seitlichen Krafteinwirkung sind. Waagerecht eingespannt hängten wir ein Fünf-Kilo-Gewicht, was rund 49 Newton entspricht, an die Felgen und hielten mit einer Messuhr die seitliche Auslenkung fest. Ergo: Man benötigt eine recht große Kraft von 30 Newton, rund drei Kilogramm, um die Felge um einen Millimeter seitlich zu bewegen. Demnach gilt: Größere Werte sind hier besser.
In der Praxis macht sich eine hohe Seitensteifigkeit bemerkbar: Das Vorderrad „läuft“ Spurrillen nicht hinterher und das Einlenken in Kurven erfolgt präziser und direkter. Die Auswirkungen einer geringen Steifigkeit sind immer auch abhängig vom Fahrergewicht und vom Neigungswinkel. Die besten Seitensteifigkeiten finden sich bei den beiden Laufrädern von DT Swiss sowie den Modellen Mavic Ksyrium, Shimano Dura Ace und Swiss Side Pion.
Jedoch bietet Leeze einen individuellen Aufbau an: Je nach Fahrertyp und Einsatzzweck können mehr oder dickere Speichen verbaut werden. Bei Citec wird generell eine zweite Variante mit mehr Speichen angeboten: statt 14/21 auch 16/21 Speichen.
Gewicht und Beschleunigung
In den Gewichten der Laufräder sind auch die Felgenbänder enthalten. Bei der Beschleunigung geben wir die Energie in Joule an, die nötig ist, um ein Laufradpaar von null auf 30 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Je kleiner der Energiewert, desto besser ist die Beschleunigung. Die Messwerte lagen zwischen 27 und 38 Joule. Bereits Differenzen von drei Joule machen sich im direkten Praxis-Vergleich klar bemerkbar, etwa beim Beschleunigen und bei der Wendigkeit.
Bremsverhalten
Um reproduzierbare Werte zu erhalten, nutzten wir für dieses Test-Prozedere nur die vordere Felgenbremse. Um das Nassbrems-Verhalten zu bestimmen, besprühten wir die Felgen vorher mit Wasser. Beim Bremsverhalten glänzten die beschichteten Felgen von DT Swiss, Campagnolo und Mavic - mit deutlichem Abstand. Diese ist besonders hart, wodurch sich eine häufig mehrfache Lebensdauer ergibt. Bezogen auf das Bremsverhalten von Carbonfelgen überraschte das Modell von Leeze mit einem guten Ergebnis.
Disc-Varianten
Die meisten Test-Modelle sind auch als Disc-Varianten erhältlich. In diesen findet sich meist eine größere Anzahl gekreuzter Speichen - was oft zu etwas höheren Seitensteifigkeiten führt.
Der perfekte Allrounder
Dem perfekten Allrounder kommen die DT Swiss PR 1400 Dicut am nächsten: Bezogen auf die Felgenhöhe von 32 Millimetern erreichen sie ein gutes Ergebnis im Windkanal. Auf den nächsten Plätzen reihen sich die Modelle von Campagnolo und Mavic ein.
Carbonspeichen Laufräder
Als die Konstrukteure Rudolf Dierl und Heinz Obermayer vor 30 Jahren ein Speichenrad aus Carbon für Rennräder entwickelten, war das eine Sensation. Felge, Nabe und Speichen der Lightweight-Laufräder, wie sie später genannt wurden, waren fest zusammenlaminiert und klassischen Konstruktionen haushoch überlegen: Geringes Gewicht und höchste Steifigkeit verbanden sie auf eine Art, wie sie mit den damals üblichen Alu-Felgen und Stahlspeichen nicht ansatzweise zu erreichen war.
Drei Jahrzehnte später werden die Lightweight-Laufräder noch immer nach ähnlichem Prinzip hauptsächlich in Handarbeit gebaut, unter professioneller Ägide bei der Carbovation Group in Friedrichshafen. Bis heute gelten sie als Inbegriff des technisch Machbaren, auch wenn ihr Vorsprung beim Gewicht über die Jahre kleiner wurde. Und bis heute sind sie ein Beispiel für Luxus gewordene Rennradtechnik: Das Top-Modell “Obermayer”, benannt nach einem der Erfinder, kostet inzwischen 6505 Euro.
Doch mehrere Hersteller rütteln am Thron des Leichtbau-Pioniers und wollen das leichtfüßige Fahrgefühl eines Carbonspeichen-Laufrades zu günstigeren Preisen einem breiteren Publikum zugänglich machen. Gegen sieben neue Laufradsätze, allesamt mit Felgen und Speichen aus Carbon, muss sich Lightweight in unserem aufwendigen Vergleichstest bewähren.
Darunter sind fünf klassisch eingespeichte Modelle und zwei neuartige Fertigungskonzepte. Schon 2006 stellte Mavic mit dem Cosmic Ultimate ein Lightweightähnliches Laufrad vor, das 2023 eine Neuauflage erfährt - TOUR konnte es exklusiv bereits vor dem offiziellen Marktstart testen. Ebenfalls exklusiv testen wir erstmals ein Produkt mit völlig neuem Ansatz: One-K, eine Ausgründung der Technischen Universität Kaiserslautern, flicht zusammenhängende Faserstränge sternförmig um ausgeformte Zapfen am Nabenflansch und spezielle Titannippel, die in einer handelsüblichen Aero-Felge von Duke stecken.
Die Neukonstruktion will sämtliche Gewichtsrekorde brechen und ist dabei mit Preisen ab 2200 Euro noch einmal günstiger. Zudem drängen chinesische Anbieter mit Speichen aus Carbon auf den Markt, die sich mit handelsüblichen Felgen kombinieren lassen. Eines dieser Produkte scheint so überzeugend, dass gleich mehrere Anbieter es nutzen: In den Modellen von Cadex, Hunt, Newmen und Storck stecken, mit kleinen Variationen, die Speichen des gleichen Herstellers.
Die Laufräder brauchen spezielle Naben, können aber klassisch zentriert und die Speichen einzeln ausgetauscht werden. Über das Zusammenspiel von Speichenzahl, -kreuzung und -spannung lassen sich die Eigenschaften des Laufrades beeinflussen. Außerdem sind sie im Vergleich zu einem Lightweight-Laufradsatz günstig: Einige Kandidaten kosten deutlich unter 2000 Euro.
Michael Grätz, Chef der deutschen Marke Newmen, baut unter dem Markennamen Vonoa einen Europa-Vertrieb für diese Speichen auf und erklärt weitere Vorteile des Materials gegenüber klassischen Speichen aus Stahl: “Carbon ist, relativ gesehen, nicht nur leichter, sondern auch steifer. Das heißt, die Laufräder werden stabiler, oder umgekehrt brauche ich für eine vergleichbare Steifigkeit etwa drei Speichen weniger”, berichtet er. Weil sich Carbonspeichen nicht dehnen, vertragen sie eine höhere Spannung. Zudem soll die Dauerhaltbarkeit der Laufräder besser sein, weil Carbon im Gegensatz zu Stahl nicht ermüdet.
Gewicht und Stabilität
Dabei zeigt sich: Durch Carbonspeichen können die Laufradsätze gegenüber vergleichbaren Konstruktionen mit Stahlspeichen gut und gerne 100 Gramm leichter werden. Manche der Kandidaten rücken dem aktuellen Lightweight-Vorbild (1247 Gramm für Vorder- und Hinterrad) tatsächlich auf den Pelz; Storck und das flache Cadex verfehlen die Marke nur knapp. Das liegt daran, dass auch die Felgen leichter wurden, wie Giants hakenlose Konstruktion, die alle Cadex-Laufräder auszeichnet.
Konkurrenzlos leicht sind die Vollcarbon-Räder also nicht mehr - und werden in diesem Test sogar überholt: Mavics neues Cosmic Ultimate ist auf den Punkt gleich schwer; die extravaganten Laufräder von K-One stellen alles bisher Dagewesene in den Schatten: Mit einem Set-Gewicht von nur 947 Gramm, 300 Gramm weniger als die Vollcarbon-Modelle, sind sie die neuen Könige des Leichtbaus. Solche niedrigen Gewichte waren seit dem Abschied von Felgenbremsen und Schlauchreifen nicht mehr möglich. Aber sind diese Laufräder auch stabil?
Ein Indiz dafür ist die Seitensteifigkeit, also die Verformung des Laufrades bei seitlicher Belastung. Hier muss das One-K Punkte lassen: Bei moderater Seitenlast von 100 Newton an der Felge geben die Laufräder rund 3 Millimeter nach. Im Sattel bedeutet das besonders für schwerere Fahrer ein leicht “teigiges” Fahrgefühl und weniger Lenkpräzision, die Rückmeldung des Laufrades ist weniger direkt. Immerhin: Das hier getestete Modell in der Leichtversion lässt sich mit etwas schwererer Felge stabilisieren; auch das zulässige Systemgewicht erhöht sich dann von mageren 95 auf beruhigende 125 Kilogramm.
Steifigkeit und Aerodynamik
Ganz anders das Lightweight-Laufrad: Mit großflächig verklebten Speichen und umwickelten Speichenkreuzungen steht besonders das Vorderrad wie eine Eins: Die Verformung beträgt bei gleicher Last nicht halb so viel, nur 1,4 Millimeter. Diese Steifigkeitswerte erreichen die Konkurrenten nicht; Mavic und Cadex gelingen in dieser Disziplin dennoch ein sehr gutes, dem Rest des Feldes je nach Speichenzahl und Aufbauqualität ein gutes bis durchschnittliches Ergebnis.
Da sich Felgen und Speichen der meisten Kandidaten nur wenig unterscheiden, liegen die Werte recht nahe beieinander. Kleine Überraschungen sind das gute Abschneiden der mit 36 Millimeter vergleichsweise flachen Cadex-Laufräder; auch die heute veraltete, spitz zulaufende Felgenform von Lightweight schneidet gut durch den Wind. Aero-Sieger mit kleinem Vorsprung von 2 Watt werden die 50 Millimeter hohen Cadex-Laufräder mit flächigen Aero-Speichen. Das Schlusslicht bildet das Modell von One-K, was an den recht voluminösen Speichennippeln an der Felge liegen dürfte. Der Abstand zu den Besten liegt aber bei überschaubaren 5 Watt.
Alltagstauglichkeit und Fazit
Bleibt noch die Frage, ob Laufräder mit Carbonspeichen auch alltagstauglich sind. Klar ist: Auf äußere Einwirkungen wie Schläge reagiert das Material empfindlich. Besonders beim Transport ist Vorsicht geboten, nach Stürzen sollten die Speichen genau auf Beschädigungen kontrolliert werden. Vorteil der klassisch eingespeichten Varianten ist, dass sich Speichen einzeln tauschen lassen. Die Hersteller verweisen aber allesamt darauf, dass der Service nur beim Hersteller selbst geschehen sollte.
Aus technischer Sicht erringt ein weiteres Mal Lightweight den Testsieg. Den Laufrädern kommt zugute, dass sie konkurrenzlos steif sind. Doch das Ergebnis fällt knapp aus. Mavic schnürt mit den neuen Cosmic Ultimate ein interessantes Paket, in Gewicht und Aerodynamik ebenbürtig, bei ebenfalls sehr guten Steifigkeitswerten und mit deutlichem Preisunterschied zur deutschen Konkurrenz.
Testkriterien
- Aerodynamik Messung des Luftwiderstands im GST-Windkanal in Immenstaad.
- Seitenwindstabilität Im GST-Windkanal mit einer Spezialwaage gemessen.
- Mechanische Eigenschaften Gewichte und Steifigkeiten werden im TOUR-Labor erfasst.
- Rundlauf Wird nach einer Überlastprüfung mit 300 Newton Seitenlast gemessen.
- Beschleunigung Die Massenverteilung der Laufräder wird mit einem Trägheitsmessgerät bestimmt.
Einzelne Testkandidaten
Cadex 36
Mit Carbonspeichen aufgebauter Satz der Laufradmarke von Giant. Leicht und stabil, für die Höhe auch aerodynamisch gut. Breite, hakenlose Felge, Keramiklager. Auch mit 42 und 65 Millimeter Höhe erhältlich. Fragwürdige Regelung zum Rennausschluss.
Cadex 50 Ultra
Cadex legt mit Carbonspeichen aufgebaute Aero-Laufräder mit flächigen Messerspeichen vor. Die Felge ist hakenlos. Die Speichen sind nicht gekreuzt. Sehr gute Aerodynamik, etwas eingeschränkte Seitenwindstabilität. Hoher Preis.
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