Chopper Lederjacke Motorrad Test Vergleich

Bei der Auswahl von Motorradkleidung spielt für die meisten Biker das Aussehen eine entscheidende Rolle. Sie wollen auf ihrer Maschine natürlich passend gekleidet wirken. Allerdings ist ein Faktor nicht zu unterschätzen: die Schutzfunktion. Damit Du Deinem Hobby sicher nachgehen kannst, sollte hochqualitative Motorradkleidung eine hohe Abriebfestigkeit aufweisen. Mit einem Motorrad in den Sonnenuntergang fahren, die Freiheit spüren und die Welt entdecken. Das ist der große Traum vieler Biker und derer, die es werden wollen.Allein im Jahr 2019 wurden rund 168.000 Motorräder neu zugelassen. Damit Du auf einem Motorrad die Freiheit richtig genießen kannst, brauchst Du die richtige Kleidung. Sie soll Dich bei einem Sturz vor schweren Verletzungen schützen und gleichzeitig dem Fahrtwind standhalten. Bevor Du Dir ein Biker-Outfit zusammenstellst, solltest Du Dir überlegen, für welchen Einsatzzweck sich Deine Motorradkombi eignen soll. Fährst Du vorrangig kurze Touren oder bevorzugst Du die Rennstrecke? Abhängig vom gewünschten Einsatz kann sich entscheiden, ob Du lieber einen Ein- oder Zweiteiler wählen solltest.Möchtest Du die Leistung Deiner Maschine nur auf der Rennstrecke ausprobieren, empfiehlt sich ein Einteiler. Auch für kurze Ausfahrten ist er die richtige Kleidung, da er Dich warmhält und ausreichend Schutz bietet. Allerdings solltest Du bedenken, dass das An- und Ausziehen Schwierigkeiten mit sich bringen kann: Möchtest Du während der Fahrt eine Pause einlegen, um ein dringendes Geschäft zu erledigen, muss der Anzug komplett ausgezogen werden. Das erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Platz und Nerven. Aus dem Grund stellt für längere Touren ein bequemer Zweiteiler die bessere Wahl dar.

Die richtige Kleidung für lange Motorradtouren

Damit Du während einer langen Motorradtour unabhängig von Wind und Wetter die Fahrt genießen kannst, ist Lederkleidung zu empfehlen. Achte bei den Zweiteilern auf gut vernähte Reißverschlüsse, die keinen Fahrtwind in Dein Outfit lassen. Auch enganliegende Ärmel schützen vor eindringender Luft. Wer das Abenteuer und die Freiheit liebt, plant seine Motorradtour nur selten. Du fährst ins Blaue hinein und wartest ab, was der Tag Dir bringt. Dementsprechend sollte Dein Outfit auf alles vorbereitet sein.Grundsätzlich solltest Du ein Ensemble für Tourenfahrer wählen und es nach Deinen Bedürfnissen aufpimpen. Sinnvoll ist beispielsweise zusätzliche Regenkleidung, falls Dich unterwegs ein Unwetter überrascht. Ebenso wie beim Tourenfahrer ist ein Klapphelm empfehlenswert, da er mit einem guten Handling einhergeht. Handschuhe und Motorradstiefel aus Leder können ebenfalls nicht schaden. Des Weiteren sollten Adventure-Gadgets wie Taschenlampe, Messer oder Feuerzeug nicht fehlen und auch Kompass und die Omega-Uhren als perfekte Abenteuer-Begleiter bereichern deinen Trip.

Chopper-Lederjacke: Stil und Schutz

Damit Dein Outfit zu Deiner coolen Attitüde passt, ist eine Chopper-Lederjacke aus festem Rindsleder zu empfehlen. Sie sieht schick aus, passt zu Deinem Biker-Image und hält dennoch dem Wind problemlos stand. Dazu passen bequeme Motorradstiefel mit Umknickschutz sowie eine enganliegende Lederhose. Bei allen Kleidungsstücken solltest Du darauf achten, dass der Bund sich an Deinen Körper schmiegt und keinen Fahrtwind unter die Kleidung lässt.

Sportliches Fahren auf der Rennstrecke

Du genießt am Motorradfahren besonders den sportlichen Aspekt und bist mit Vorliebe auf der Rennstrecke unterwegs? Dann ist ein Einteiler die richtige Wahl für Dein Outfit. Wer diese Motorradkleidung auswählt, muss sich übrigens nicht zwingend mit teuerem Leder begnügen. Inzwischen gibt es auch hochwertige Textilkombis. Bei diesen Modellen ist auf einen verstellbaren Gurt im Taillenbereich zu achten. Dieser hilft dabei, den Bund der Jacke an den eigenen Bauchumfang anzupassen, sodass das Flattern des Stoffs verhindert wird. Dadurch bist Du auf der Strecke aerodynamischer und kannst den Rausch der Geschwindigkeit uneingeschränkt genießen.

TIPP: Legst Du auf eine hohe Funktionalität Wert, solltest Du eine Kombi mit herausnehmbarem Thermofutter auswählen.

Hochwertige Lederkombis für Naked Bikes

Hochwertige Kleidung für Naked Bikes besteht aus Leder. Damit diese angenehm sitzt, sind Stretcheinsätze zu empfehlen. Da Leder oftmals eng am Körper anliegt und dementsprechend wenig Bewegungsfreiheit bietet, schafft der Einsatz Abhilfe. Beim Kauf solltest Du zudem auf eine gute Luftzirkulation innerhalb der Lederkombi achten. Speziell im Brustbereich kommt perforiertes Leder zu dem Zweck zum Einsatz. In dem Material befinden sich kleine Löcher, durch die Luft ein- und wieder ausströmen kann. Das verhindert, dass Du in Deinem Outfit übermäßig ins Schwitzen kommst.Ein weiterer wichtiger Punkt besteht in den Materialdopplungen. Bist Du mit einem Naked Bike unterwegs, solltest Du keinesfalls die Sicherheit außer Acht lassen. Sie dienen als Polsterung und damit als zusätzlicher Schutz. Des Weiteren ist die Bekleidung für Motorradfahrer mit zertifizierten CE-Protektoren ausgestattet. Diese fungieren als Aufprallschutz, da sie den punktuellen Druck auf eine größere Fläche verteilen. Das kann Dich im Fall eines Sturzes vor Knochenbrüchen und Prellungen bewahren. Ebenso sollten die Hüfte und das Gesäß geschützt sein. Wählst Du zu Deinem Naked-Biker-Outfit auch Motorradstiefel, weisen hochwertige Modelle auch Protektoren am Schienbein auf. Diese sind nach der Norm EN 1621-1 geprüft.Probierst Du Deine Kleidung an, sollten sich die Protektoren an der richtigen Stelle befinden auch beim Gehen oder Sitzen nicht verrutschen. Immerhin muss dieses Schutzschild auch bei einem Unfall standhalten und Deine empfindlichen Körperregionen vor Schaden bewahren. Damit den Protektoren das gelingt, bestehen sie aus Kohlefasern oder hartem Kunststoff. Sind Ihre Motorradklamotten älter als zehn Jahre? Dann wird es Zeit für ein Update. Die richtige Motorrad-Schutzkleidung und der korrekte Helm können Leben retten und verhindern, dass im Fall eines Unfalls Ansprüche gekürzt werden.

Textil oder Leder?

Der Siegeszug der Textilkombis scheint unaufhaltsam: Sie sind leicht, bequem, relativ wetterfest und haben ein hohes Sicherheitsniveau erreicht. Doch selbst hochwertigstes Kunstfaser-Gewebe erreichte bei ADAC Prüfungen nicht die Abriebfestigkeit eines guten Leders. Ein weiteres Argument spricht für Leder: Bei gut anliegenden Lederkombis sitzen die eingearbeiteten Protektoren zuverlässiger an ihrem Einsatzort als in den meist weiter geschnittenen Textilanzügen.Und was ist mit dem Hitzestau im Sommer? Perforierungen und "Cool Leather", das dank Spezialbehandlung die Sonnenstrahlung abweist, sollen hier helfen. Weiterer Trend: Hydrophobiertes (wasserabweisendes) Leder in Verbindung mit innen aufgebrachter Funktionsmembran (z.B. GoreTex). Das hält auch längeren Regengüssen stand. Übrigens: Bei strammem Dauerregen ist eine gute Regen-Überziehkombi immer noch die dichteste aller Lösungen.

Schutzpolster und Protektoren

Den Namen "Protektor" dürfen streng genommen nur Schutzpolster tragen, die nach der europäischen Norm 1621-1, -2 und -3 geprüft sind. Beworben werden diese Protektoren als "CE-geprüfte Protektoren". Ihre Aufgabe: Beim Sturz die Aufprallenergie aufnehmen, auf eine größere Fläche verteilen und das Durchschlagen spitzer Gegenstände vermeiden. Ganz einfach: Je dicker ein Protektor ist und je größer die Fläche, die er abdeckt, desto höher die Sicherheit bei einem Unfall. Gut ausgerüstete Kombis müssen dabei keineswegs unbequem sein. Immer häufiger kommen Hightech-(PU-)Schaumstoffe zum Einsatz, die beim Tragen flexibel sind und sich erst beim Aufprall verhärten.Vorsicht vor dünnen Rückenprotektoren in zweiteiligen Low-Cost-Kombis: Sie sind nicht selten aus billigem Schaumstoff gefertigt und decken wichtige Bereiche der unteren Wirbelsäule gar nicht ab. Hier hilft nur eines: Diese Pseudo-Schützer entfernen und einen separaten, hochwertigen Rückenprotektor unter der Kombi-Jacke tragen! Und wo sollte ein sicherer Motorradanzug Protektoren haben? Am besten an Schulter, Ellenbogen, Rücken, Hüfte, Gesäß, Knie, Schienbein und Fußknöchel.Absolutes Muss: kompetente Beratung und kein Zeitdruck! Ein guter Verkäufer muss erkennen, was der Kunde wirklich benötigt, welcher Fahrertyp er ist, welche Schutzkleidung für ihn sinnvoll ist. Unbedingt mehrere Anzüge - und das stets auch auf dem Motorrad - anprobieren. Dabei kontrollieren: Drücken Falten in den Kniekehlen oder im Beckenbereich? Dann ein prüfender Blick auf Reißverschlüsse und Nähte: Sind sie stabil? Grundsätzlich gilt: Viele Nähte, viele Schwachstellen! Bei Textilanzügen lohnt ein Blick auf herausnehmbare Protektoren: Tragen sie das CE-Zeichen? Weiter wichtig: Sitzt die Textilkombi noch gut, wenn das Innenfutter entfernt ist? Und passt unter das Leder-Outfit noch wärmende Funktionskleidung?

Bußgeld bei nicht geeignetem Helm

Ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro droht, wenn während der Fahrt kein oder kein geeigneter Schutzhelm getragen wird. Die aktuelle Version ist die Norm ECE-R 22.06, mit der seit 2022 geprüft wird. Mittlerweile dürfen keine Helme mehr mit der früheren Norm ECE 22.05 produziert werden. Außerdem ist in vielen europäischen Reiseländern diese Norm ohnehin zwingend und wer ohne einen so gekennzeichneten Helm fährt, dem drohen hohe Bußgelder oder sogar Einziehung seines Motorrades! Man sollte also darauf achten, dass der Helm in jedem Fall einen entsprechenden Aufnäher im Helmfutter oder auf dem Kinnband hat.Obwohl gesetzlich - anders als bei der Helmpflicht - das Tragen von Motorradschutzkleidung nicht vorgeschrieben ist, ist in der Rechtsprechung eine Tendenz zu beobachten, schuldlos geschädigten Motorradfahrern wegen des Nichttragens von Schutzkleidung Ansprüche zu kürzen.

Motorradjacke Vergleich 2025

Eine Motorradjacke soll Ihnen bei einem Unfall ein gewisses Maß an Sicherheit und Schutz bieten. Dabei kommt es auf ein abriebfestes Material an - am besten sind Cordura und echtes Leder. Einfaches Polyester reißt dagegen schneller. Fast jede Motorradjacke wird mit austauschbaren Protektoren verkauft. Achten Sie bei diesen auf das CE-Kennzeichen EN1621-1. Da es meist nur einfache Protektoren sind, empfehlen wir diese möglichst gegen hochwertigere Modelle zu ersetzen. Das gilt besonders für den Rückenprotektor: Hier werden oft nur einfache Schaumpolster eingesetzt, die kaum Schutz bieten.Die beste Motorradjacke lässt auch bei hohen Geschwindigkeiten keinen Wind durch oder bläht sich auf. Auch soll sie Regen bei der Fahrt mit dem Motorrad zuverlässig abhalten. Gleichzeitig darf man aber auch weder im Sommer noch im Winter zu sehr ins Schwitzen geraten. Ein Motorradjacke Testsieger muss daher atmungsaktiv sein. Ein herausnehmbares Innenfutter ist dabei hilfreich. Eine Motorradjacke ist nicht nur ein Fashion-Statement. Sie erfüllt - genau wie andere Motorradbekleidung auch - in erster Linie eine Schutzfunktion.Gesetzlich ist das Tragen von Motorradzubehör wie Motorradjacke, Nierengurt, Handschuhen und Co. keine Pflicht. Bei einigen Versicherungen ist das mitunter anders. Dort sind nicht nur Motorradhelme vorgeschrieben, sondern auch Stiefel und Bikerjacken. Aus diesem Grund haben wir uns im Motorradjacken-Vergleich 2025 Modelle für Herren und für Damen genau angeschaut. Wir verraten Ihnen, worauf es bei den Jacken ankommt, was der Unterschied zwischen Lederjacke, Softshell-Jacke und Textil-Jacke ist, welche Produkte als Winterjacken taugen, welche Größe wirklich passt und worauf Sie beim Touring, Choppern oder Motorrad-Sport sonst noch achten müssen - kurz: Bei uns finden Sie die beste Motorradjacke auf dem Markt.

Was ist das Besondere an Motorradjacken?

Eine Motorradjacke, wie Sie sie im Motorradjacken-Vergleich 2025 finden, unterscheidet sich von anderen Jacken in vielerlei Hinsicht. Die Außenmaterialien müssen besonders reißfest und widerstandsfähig sein. Typisch sind Leder oder die Kunstfaser Cordura, die sich durch ihre besondere Haltbarkeit auszeichnen und damit zur Sicherheit des Motorrad-Fahrers im Falle eines Sturzes enorm beitragen. Hinzu kommen sogenannte Protektoren. Dabei handelt es sich um eine Art Panzerung: Bildhaft könnte man von einer modernen Rüstung sprechen.Protektoren bestehen aus einer harten Schale, z.B. aus Kevlar, und einem weichen Schaumpolster. Bei den Motorradjacken aus den meisten Motorradjacken-Tests finden sich Protektoren vor allem an Schultern und Ellbogen bzw. Unterarmen. Besonders wichtig sind auch Rückenprotektoren, die in der Regel jedoch extra gekauft werden müssen. Bei einem Sturz soll die Schutzausrüstung verhindern, dass der Körper direkt mit dem Straßenbelag in Berührung kommt. Durch diese Dämpfung trägt der Fahrer weniger Verletzungen davon. Tipp: Motorradjacke nach Unfall auf jeden Fall auf Schäden untersuchen und gegebenenfalls ersetzen.Da Motorradbekleidung vorrangig robust sein soll, haben die Motorradjacken für Herren und für Damen mitunter auch Nachteile. Nicht alle Materialien sind wirklich atmungsaktiv. Zwar haben so gut wie alle Modelle aus dem Motorradjacken-Vergleich ein Innenfutter (z.B. aus Mesh), das man herausnehmen kann. Dennoch wird es in manchen davon sehr warm, weshalb sie gerade für den Sommer ungeeignet sind. Doch selbst im Winter gerät man in den speziellen Winterjacken ab und zu stark ins Schwitzen. Ein Zeichen für hohe Qualität ist Atmungsaktivität bei gleichzeitiger Wasserdichte. Imprägnieren hilft, jedoch sollte das Material auch so schon Nässe abhalten können. Wind darf einer Motorradjacke nichts anhaben.Gerade bei hohen Geschwindigkeiten mit dem Motorrad auf der Landstraße oder der Autobahn wäre es fatal, wenn sich z.B. Ihre Motorrad-Lederjacke aufblähen würde. Das hätte in etwa den gleichen Effekt wie ein geöffneter Fallschirm. So würden Sie nicht nur ausgebremst, im schlimmsten Fall kann es auch zu einem Unfall kommen. Daher sitzt die Jacke eng am Körper. Das ist auch einer der Gründe, warum es spezielle Bikerjacken für Herren und für Damen gibt. Diese unterscheiden sich nicht nur im Schnitt, sondern auch in der Größe. Die Ärmel bei Herrenjacken sind z.B. in der Regel länger und weiter.

Motorradjacken-Typen

Motorrad-Lederjacke

Lederjacken haben unter Motorrad-Fans auf jeden Fall Kultcharakter. Eine Motorradjacke aus Leder ist das richtige für Chopper-Fahrer, denen es mehr um das Genießen der Fahrt als um den Geschwindigkeitsrausch geht. Aber Lederjacken sind nicht nur wegen der coolen Optik beliebt, sondern weil Sie besonders haltbar sind. Leder als Naturmaterial ist zäh und gleichzeitig geschmeidig, weitestgehend wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv. All dies sind Eigenschaften, die auch eine gute Motorradjacke auszeichnen. Allerdings muss man Leder pflegen, sonst sieht eine Lederjacke bald nicht mehr schön aus. Das Leder Reinigen überlässt man in der Regel einem Fachmann, waschen sollte man die Bikerjacke nicht. Gegenüber Textil-Jacken ist Motorradbekleidung aus Leder zwar teurer, aber sie schützt auch besser.

Textil-Jacke

Aufgrund des modernen Looks sind Jacken aus verschiedenen Textilien heute ebenfalls sehr beliebt. Meist handelt es sich dabei um Funktionsmaterialien. Eine Kategorie ist die Softshelljacke, die aus mehreren beschichteten Membranen und unterschiedlichen Materialien besteht. Dadurch ist diese Art Jacke flexibel, wo nötig, abriebfest, wo es auf besondere Stabilität ankommt und atmungsaktiv an Stellen, wo es zu hoher Schweißabsonderung kommt. Am häufigsten kommt beim Außenmaterial die extrem stabile Faser Cordura zum Einsatz.Im Gegensatz zu schlichtem Polyester ist das Material deutlich reißfester, sodass bei einem Unfall die Jacke nicht durchgescheuert wird. So vermeidet man schwerere Verletzungen der Haut, was entscheidend zur Ihrer Sicherheit beiträgt. Fast alle Jacken aus Textil können Sie zuhause waschen und anschließend Imprägnieren, um die Wasserdichtigkeit zu garantieren. Dazu müssen vorhandene Protektoren und das Innenfutter entnommen werden. Gegenüber den Jacken aus Leder sind Textil-Jacken weniger aufwändig in der Pflege, aber auch nicht ganz so robust. Wichtig ist hierbei, dass Sie bei den Produkten aus dem Motorradjacken-Vergleich in Ihre Sicherheit investieren.

Kaufberatung für Motorradjacken

Bevor Sie sich für einen Motorradjacke Testsieger entscheiden können, ist es wichtig, dass Sie wissen, worauf es ankommt, wenn Sie eine Motorradjacke kaufen möchten. Daher haben wir an dieser Stelle im Motorradjacken-Vergleich eine Liste von Kaufkriterien zusammengestellt, die Ihnen bei der Auswahl helfen sollen.

Material

Wie bereits in Kapitel 2 von unserem Motorradjacken-Vergleich dargelegt, haben Sie beim Obermaterial der Jacke die Wahl zwischen Leder und verschiedenen Textilien bzw. Kunststofffasern. Doch mindestens genauso wichtig ist das Innenfutter der Jacke. Ein Thermofutter eignet sich besonders gut im Winter, da es - wie der Name schon sagt - warm hält. Für den Sommer sind Netzinnenfutter besser geeignet, da sie eine bessere Belüftung ermöglichen und man weniger schwitzt. Für sehr warme Tage ist es sinnvoll, wenn man das Innenfutter vollständig entnehmen kann. Ist der Sommer vorbei, wird das Futter wieder befestigt. Damit eignen sich diese Modelle auch gut als Übergangsjacken. Von Jacken mit abnehmbaren Ärmeln raten wir Ihnen dagegen ab, da gerade die Arme bei einem Sturz möglichst geschützt sein sollten.Die folgende Tabelle listet Materialien auf, die bei Motorradbekleidung häufig zum Einsatz kommen:
Material Einsatzbereich
Cordura reißfestes Obermaterial
Maxdura reißfestes Obermaterial
Mesh Netzinnenfutter, Belüftungseinsätze
Porotex Klimamembran
Goretex Klimamembran
Polyamid Kunststoff-Obermaterial
Coolmax feuchtigkeitsregulierendes Polyester-Material
Leder natürliches Obermaterial
Polyester Kunststoff-Obermaterial

Protektoren

Sicherheit ist das A und O bei Motorradjacken. Einen wichtigen Anteil daran haben Protektoren. Bei allen Produkten im Motorradjacken-Vergleich gehörten Protektoren für Schultern und Ellbogen zur Grundausstattung. Die Jacken sind so verarbeitet, dass die Protektoren problemlos ausgetauscht werden können. Da bei den wenigsten Modellen ein ausreichender Rückenprotektor vorhanden ist, müssen Sie hier gegebenenfalls mit zusätzlichen Kosten rechnen. Wenn Sie nicht gerade professionell auf der Enduro unterwegs sind, benötigen Sie sicherlich nicht unbedingt einen kompletten Schutzpanzer. Für den Rückenprotektor sollten Sie etwa 30 bis 70 Euro einplanen. Hochwertige Protektoren für Schultern und Ellbogen erhalten Sie für je etwa 10 bis 15 Euro. Das CE-Kennzeichen EN 1621-1 garantiert bei Protektoren einen Mindeststandard. Hochwertiger und stabiler sind Weichschaum-Protektoren der Marke SAS-TEC.

Kombinationseignung

Eine Motorradjacke allein bietet kaum Schutz bei einem Sturz. Damit Sie vollständig gegen Wind und Wetter geschützt sind und sich auch bei einem Unfall weniger Sorgen machen müssen, braucht es weiteres Motorradzubehör. Während der Helm zur Pflicht gehört, ist die restliche Motorradausrüstung zwar „nur“ die Kür, aber dennoch sehr zu empfehlen. Und zu einer guten Motorradjacke gehört eben eine ebenso gute Motorradhose. Damit Ihnen beispielsweise bei einem Regenguss beim Touring mit dem Motorrad das Wasser nicht von oben in den Hosenbund laufen kann, ist es sinnvoll, wenn Sie Jacke und Hose miteinander verbinden können. Man spricht von Kombination, oder kurz Kombi. Sie können beide Teile direkt als Set, als sogenannte Motorradkombi erwerben.Wer einzeln kaufen will, sollte zu einer Kombijacke greifen. Das Besondere an einer Kombijacke ist ein eingearbeiteter Verbindungsreißverschluss. Es gibt diese in Normgrößen in kurzer und langer Variante. Die Motorradhose verfügt über das passende Gegenstück. Beide Teile können also mit einem Reißverschluss verbunden werden. Hat die Hose kein passendes Gegenstück, kann man ein solches auch separat kaufen und einnähen. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht durch die äußerste Lage genäht wird, da sonst die Wasserdichtigkeit verloren geht.

Bekannte Motorradjacken-Marken und -Hersteller

A-Pro, Acerbis, Alpinestars, Axo, Bering, IXS, Büse, Belstaff, Dane, DiFi, FLM, Hein Gericke, Furygan, Germot, Harley-Davidson, Held, Icon, IXON, Klim, Macna, Modeka, Nerve, REV’IT!, Richa, Roleff, Rukka, Scheffel, BMW, Scott, Spada, Spidi, Spyke, Vanucci, Khujo, Gipsy, Wellensteyn, Tigha, Dainese.

Motorrad-Lederjacke Herren Vergleich 2025

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich verschiedener Motorrad-Lederjacken für Herren:
ModellPassformtypKragenartVerschlussTragekomfortTaschenEchtes LederMit ProtektorenHerausnehmbare ProtektorenMit FutterMit VerbindungsreißverschlussMaschinenwaschbar
Shima Winchester 2.0Regular FitStehkragenReißverschlussbesonders hoch5 TaschenEchtlederRücken, Schultern & Ellenbogennur RückenprotektorJaJaNein
D'Arienzo Hamilton LederjackeRegular FitStehkragenReißverschlussbesonders hoch5 TaschenNappalederkeine ProtektorenNeinJaNeinNein
Texpeed ‎LJ-SH-BK-XLRegular FitStehkragenReißverschlussbesonders hoch7 TaschenRindlederRücken, Schultern & EllenbogenJaJaJaNein
Rebelhorn MotorradjackeRegular FitStehkragenReißverschlusssehr hoch4 TaschenZiegenlederRücken, Schultern & EllenbogenJaJaJaNein
Jacket4u MotorradjackeRegular FitStehkragenReißverschlussbesonders hochkeine AngabeKunstlederRücken, Schultern & EllenbogenJaJaNeinNein
Aksah Fashion Vintage-MotorradjackeSlim FitStehkragenReißverschlussbesonders hoch5 TaschenRindlederkeine ProtektorenNeinJaNeinNein
Spirit Motors Herren-MotorradjackeRegular FitStehkragenReißverschlusssehr hoch5 TaschenEchtlederSchultern & EllenbogenJaJaJaNein
Texpeed Motorrad-LederjackeRegular FitReverskragenReißverschlussbesonders hoch7 TaschenRindnarbenlederRücken, Schultern & EllenbogenJaJaJaNein

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