Der Chromschmuck zählt für die meisten Oldtimer-Liebhaber zu den liebsten Stücken ihres automobilen Schatzes. Für jeden stolzen Besitzer einer Harley-Davidson ist die Pflege seines geliebten Motorrads von großer Bedeutung. Eine Harley-Davidson ist nicht nur ein Motorrad, sondern ein Symbol für Freiheit, Stil und Abenteuer. Damit die Chromteile auch schön glänzen, müssen einige Tipps befolgt werden.
Warum Chrompflege wichtig ist
Was auf modernen Autos in der Regel nur noch in homöopathischer Dosierung zu finden ist, zählt für die meisten Oldtimer-Liebhaber zu den liebsten Stücken ihres automobilen Schatzes: der Chromschmuck. Witterung und mangelnde Pflege lassen die glänzende Schicht eines Tages aufbrechen, Sauerstoff und Wasser dringen durch feine Risse zu den darunterliegenden, oxidationsfreudigen Metallen vor. Unschöne Zinkoxyd- oder Rostschleier machen sich auf dem Chrom breit. Doch egal, ob konventionell aufgebaut oder einfach nur aufgedampft: Verchromte Oberflächen möchten gepflegt werden.
Grundlagen der Chrompflege
Damit es nicht soweit kommt, hilft sanftes Polieren. Doch Vorsicht: Dabei wird immer Material abgetragen. Und die ultraharte Glanzschicht auf der Oberfläche ist wenige Mikrometer dick. Schimmert es golden oder gar kupfern durch, ist der Chrom bereits „durchpoliert“ und die darunterliegende Nickel- oder Kupferschicht freigelegt. Um den Hochglanz wiederherzustellen empfiehlt sich eine handelsübliche Metallpolitur.
Die richtige Politur wählen
Zum Auftragen ist ein Baumwoll- oder Mikrofasertuch am besten geeignet. Mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck wird die Politur aufgetragen und die Oberfläche danach mit einem weichen Tuch auf Hochglanz gebracht. Danach sollte die Oberfläche mit herkömmlichem Autolack-Hartwachs versiegelt werden. Denn die in den Polituren enthaltenen Versiegelungs-Öle waschen sich schon bei einem Regenschauer ab. Das Hartwachs hat einen angenehmen Nebeneffekt: Wasch- oder Regenwasser perlt leichter vom Chromzierrat.
Umgang mit Flecken und Rückständen
Haben sich bereits Flecken oder Schatten aus den mineralischen Rückständen im Wasser gebildet, ist ein Lappen mit destilliertem Wasser die erste Wahl. Bei hartnäckigeren Rückständen hilft Kalklöser aus dem Sanitärbereich.
Spezielle Tipps zur Chrompflege
Nicht immer alles (Lack und Chrom) gleich appolieren. Das ist immer eine Belastung für das Material und man sieht auch schnell diese kleinen Kratzer die nun mal eine Politur hinterlässt. Man kann viel Dreck mit anderen weichen Reinigern abbekommen. Hier sei auf den Komplettreiniger S100 oder auch WD40 (so ne Art Öl zur Konserviereung und auch gegen Teer) verwiesen. Zur Politur verwende ich AutoSol...aber auch nur für Notfälle (z.B.
Empfehlungen aus der Community
Anti Blau ist tatsächlich ein super Mittel zum Beseitigen von "Hitzeflecken". Ich verwende jetzt Nevr Dull seit 18 Jahren nach fast jeder Wäsche (ca. 1 mal monatlich) für mein Chrom/Alu und hatte bisher nie Probleme. Keine markanten Mikrokratzer o.ä. Für stärkere Verfärbungen habe ich Dr. Ich nutze Chrome and shine seit Anfang an. Finde das Zeug ganz gut, es ist ohne Schleifmittel und daher gibt es keine Kratzer.
Chrompflege im Test: Empfehlenswerte Produkte
Welches Zeug Motorradfahrer nehmen sollten, um glitzernde und funkelnde Bauteile zu pflegen, klärt dieser Test von Chrompflegemitteln und Kratzer-Entfernern. Das geschieht seit anno Tobak mit Pasten, die abrasive Bestandteile (also Schleifmittel) enthalten, um Flugrost, Kratzern, Blindstellen und Rostpickeln den Garaus zu machen. Seit ebenso langer Zeit ärgern sich Anwender über meist weiße Spuren, die nach dem Polieren in Zwischenräumen hängenbleiben.
Hier eine Auswahl empfohlener Produkte:
- Autosol Edel Chromglanz: Das sehr einfach anzuwendende und erstklassig wirkende Mittel ist völlig zu Recht ein echter Klassiker.
- S100 Hochglanz Politur: Perfekt! Hat auch mit größe-ren Oxidationen keinerlei Probleme und sorgt für tollen, absolut schlierenfreien Glanz. Zeigt bereits beim ersten leichten Auftragen tolle Wirkung.
- Nevr-Dull Polierwatte: Durchaus eine gute Alternative zum Polierwatte-Klassiker Nevr-Dull.
Umgang mit Kratzern
Wo Chrom matt ist und der Rost blüht, sind (Lack-)Kratzer meist nicht weit. Und mit was rückt man denen zu Leibe? Richtig: mit Kratzerentfernern, einer noch recht jungen Spezies. Die Kratzerentferner teilen sich in zwei Lager: die "Einmittel-Nichtschleifer" und die "Zweimittel-Vorschleifer".
Zur ersten Gruppe gehören A1 Nano Kratzer Polish und der Nigrin Kratzer-Entferner. Die besten Ergebnisse gibt es immer dann, wenn nur der Klarlack betroffen ist. Bei Schäden am Grundlack bleiben die Kratzer auch nach der Behandlung sichtbar - wenn auch deutlich weniger.
Die drei übrigen Kratzerentferner setzen auf mindestens zwei Arbeitsschritte. Für Vor- und Nachbehandlung gibt es unterschiedliche Poliermittel, und bei tieferen Kratzern empfehlen die Anbieter den vorherigen Einsatz der beiliegenden Nass-Schleifpapiere. Unerfahrene oder Grobmotoriker können aber auch leicht zu viel des Guten tun und bis zur Grundierung durchschleifen - dann hilft auch der beste Kratzerentferner nichts mehr.
Wichtige Hinweise zur Anwendung
Egal, ob Chrompflegemittel oder Kratzer-Entferner: Das Ergebnis hängt maßgeblich vom Anwender ab. Wer nämlich die Gebrauchsanleitungen nicht beachtet (antrocknen lassen - ja oder nein?), immer schön locker im Kreis statt kräftig querbeet arbeitet oder - womit wir bei der größten Pflegesünde wären - mit schmutzigen und/oder untauglichen Lappen mehr statt weniger Kratzer produziert, wird auch mit den besten Pflegeprodukten nicht für einen glänzenden Auftritt sorgen. Der Mensch ist das mit Abstand wichtigste Glied in der Pflegekette.
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