City Bike: Der ultimative Zweirad Ratgeber für urbanen Fahrspaß

Die Entscheidung für das richtige Fahrrad ist der erste Schritt zu mehr Fahrspaß in Alltag und Freizeit. Neben dem E-Bike, Mountainbike, Trekkingrad oder City-Rad gibt es viele weitere Modelle.

Der Einsatzzweck beeinflusst, welches Modell und welche Ausstattung am besten passt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Hauptnutzung und auch die individuellen körperlichen Voraussetzungen.

Laut ZIV (Zweirad-Industrie-Verband) geht der Trend aber auch zum Besitz mehrerer Modelle - für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Citybike: Der ideale Begleiter für den städtischen Alltag

Ein Citybike ist der ideale Begleiter für den städtischen Alltag. Es ist gemacht für kurze Wegstrecken zwischen der Wohnung, der Arbeitsstätte, dem Supermarkt, der Kindertagesstätte, dem Fitnessstudio und wo du sonst noch hinwillst oder -musst.

Das Citybike zeichnet sich durch Komfort, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, ein schickes Design und vollständige, StVZO-konforme Ausstattung aus.

Für zusätzliche Vielseitigkeit sorgen Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer. So kannst du das Auto öfter mal stehen lassen oder gleich ganz abschaffen.

Die wichtigsten Eigenschaften eines Citybikes

  • Alltagstauglichkeit ist der zentrale Anspruch, den ein Citybike erfüllen muss.
  • Alltagstauglichkeit mit Auswirkungen auf: Komfort, Zuverlässigkeit, Straßentauglichkeit, Flexibilität, Langlebigkeit

Für den nötigen Komfort sorgt die Geometrie des Citybikes. Auf einem Citybike sitzt du deutlich aufrechter als auf sportlich ausgerichteten Rädern.

Die entspannte Sitzposition wird durch einen bequemen sowie einen ergonomischen Sattel ergänzt, so dass du dich immer darauf freuen kannst, auf dein Rad zu steigen. Dies ist dank des tiefen Einstiegs vieler Citybikes höchst komfortabel.

Das größtmögliche Maß an Zuverlässigkeit wird durch die Nutzung bewährter Komponenten sichergestellt. So werden an den meisten Citybikes beispielsweise Nabenschaltungen genutzt, die aufgrund ihrer Lage im Inneren der Hinterradnabe vor äußeren Einflüssen geschützt sind und kaum Wartung benötigen.

Um auch bei Nacht und im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein, solltest du mit der richtigen Fahrradbeleuchtung unterwegs sein. Eine Ausstattung gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist bei unseren Citybikes eine Selbstverständlichkeit.

Das beinhaltet neben einer Klingel und den notwendigen Reflektoren eine leistungsstarke und zuverlässige Lichtanlage, die bereits an vielen preiswerten Modellen durch einen Nabendynamo gespeist wird.

So vielseitig wie der städtische Alltag muss auch das Rad für diesen sein. Daher sind unsere Citybikes mit allen notwendigen Anbauteilen ausgestattet, die du brauchen kannst.

Hierzu zählen neben einem Ständer Schutzbleche, damit du auch bei feuchtem Wetter trocken an dein Ziel kommst und ein stabiler Gepäckträger, an dem du ohne Weiteres Gepäckträgertaschen befestigen kannst, wenn du einmal etwas mehr dabeihast.

Für ein Maximum an Flexibilität sorgt an den meisten Citybikes ein Kettenschutz, sodass deine Hose vor hässlichen Ölflecken geschützt ist.

Für Fahrradtouren oder zum Pendeln empfehlen wir dir Fahrradtaschen. Damit kannst du allerlei Proviant mitnehmen. Essen, Trinken oder Arbeitsutensilien.

Mit all diesen Anbauteilen ist ein Citybike natürlich nicht das leichteste Rad der Erde. Das muss es aber ja auch nicht sein. Viel wichtiger ist die Langlebigkeit. Diese wird gewährleistet durch hochwertige Komponenten, einen stabilen Rahmen und widerstandsfähige Reifen, denen auch auf einem gröberen Untergrund nicht direkt die Luft ausgeht.

Ausstattung und Eigenschaften

Das Citybike bringt wie jede Fahrradart seine ganz spezifischen Eigenschaften mit. Oft sind es die Kleinigkeiten die den großen Unterschied machen. Daher befassen wir uns hier mit den Eigenschaften des Citybikes.

Der richtige Sattel

Kein Wunder also, dass Sättel eines der zentralen Themen bei jeder Fahrradkategorie sind. Durch die aufrechte Sitzposition auf dem Citybike lastet hier nochmal mehr Gewicht auf dem Sattel, bzw. deinem Hintern, als dies bei anderen Fahrradtypen der Fall ist.

Daher ist ein komfortabler Sattel hier sehr wichtig. Die meisten Cityräder werden daher mit Gelsättel geliefert, die sich deinem Sitzbereich anpassen. Sie sind meist recht breit gebaut, um so eine möglichst große Fläche zu bieten, auf der sich der Druck verteilen kann.

Für zusätzlichen Komfort sorgen bei vielen Citybikes gefederte Sattelstützen, die leichte Schläge von der Straße abfedern.

Welcher Lenker ist gut für mich?

Ein Citybike ist vor allem auf Komfort ausgelegt. Das spiegelt sich auch bei den Lenkern wieder. Die meisten Citybikes verfügen über einen recht stark gebogenen Lenker, der eine bequeme Haltung der Arme und Handgelenke unterstützt.

Dazu verfügen die Räder über zahlreiche Einstellmöglichkeiten der Lenkerhöhe und -neigung.

Welche Bremsen sollte ein gutes Citybike haben?

An Citybikes sind alle Bremsarten zu finden, die auf dem Markt sind. Am leistungsfähigsten sind hydraulische Scheibenbremsen. Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit hat sich die hydraulische Scheibenbremse in vielen Bereichen durchgesetzt.

Ihr zentraler Vorteil ist die gute, wetterunabhängige Dosierbarkeit und Bremskraft. Bist du nicht auf die maximale Bremsperformance angewiesen, kannst du getrost auch auf ein anderes Bremssystem zurückgreifen und deine Entscheidung nach optischen Vorlieben oder Gewohnheit treffen.

Naben- oder Kettenschaltung?

Die meisten Citybikes verfügen über eine Nabenschaltung. Die Vorteile: zuverlässig, langlebig und wartungsarm. Weiterhin ist es möglich, eine Rücktrittbremse zu nutzen.

Eine Kettenschaltung zeichnet sich durch eine große Übersetzungsbandbreite aus. Sie macht am Citybike dann Sinn, wenn du in einem Gebiet mit vielen Bergen wohnst.

Citybike mit oder ohne Federgabel?

Immer wieder stellt sich die Frage nach der Federgabel. Nimmt man besser ein Citybike mit oder ohne Federgabel? Wie so oft lautet die Antwort „kommt drauf an“.

In diesem Fall natürlich auf den Untergrund, auf dem du unterwegs sein wirst. Eine Federgabel am Citybike bietet dann einen Zugewinn an Komfort, wenn du viel auf unebenen Straßen unterwegs bist, also dann, wenn die Straßenqualität sehr schlecht ist, oder du in einer Stadt wohnst, in der es viel Kopfsteinpflaster gibt.

Unterschiede zu anderen Fahrradtypen

Unterschied zwischen Trekkingrad und Citybike

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Trekking und Cityräder kaum. Doch wenn du dich nacheinander auf Räder der beiden Kategorien setzt, wird der Unterschied schnell deutlich.

Während das Trekkingrad dazu ausgelegt ist, lange Strecken möglichst komfortabel zurück zu legen, liegt der Fokus beim Citybike nochmal deutlicher auf dem Komfort.

Es eignet sich, wie der Name schon sagt, vor allem für die Wegstrecken innerhalb einer Stadt, die selten länger als 10 km sein dürften. Daher ist die Sitzposition aufrechter als beim Trekkingrad und die Komponenten, vor allem Sattel und Lenker, komfortabler.

Unterschied zwischen Citybike und Hollandrad

Auf der Suche nach einem komfortablen Rad für den Alltag wirst du neben Citybikes auch auf Hollandräder stoßen. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied?

Während Hollandräder sich tatsächlich nur dort gut nutzen lassen, wo es ähnlich flach aussieht wie in der Umgebung, in der sie entwickelt wurden - in Holland - ist man mit einem Cityrad auch in welligerem Terrain gut aufgehoben.

Das liegt daran, dass Citybikes meist etwas leichter sind, als die stets aus Stahl gefertigten Hollandräder und dazu über ein breiteres Übersetzungsspektrum verfügen, als ihre oft nur mit einer 3-Gang-Schaltung ausgestatteten Geschwister.

Generell gibt es aber viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Kategorien, was Komfort und Langlebigkeit angeht. Somit kann man das Hollandrad, zu dem auch heute noch ein ganz bestimmter Stil gehört, als Urform des Cityrades ansehen.

Unterschied zwischen Damen und Herren Citybike

Generell werden drei Rahmenformen unterschieden:

  • Herren Citybike: klassischer Diamantrahmen: zeichnet sich durch waagerecht verlaufendes Oberrohr aus.
  • Damen Citybike: Trapezrahmen, Doppelrohrrahmen, oft „Damen Sport“: Das Oberrohr verläuft parallel zum Unterrohr. Durch das tiefere Oberrohr ist der Einstieg komfortabler.
  • Komfortrahmen: Das Oberrohr ist mit dem Unterrohr zu einem dicken Rohr „verschmolzen“. Dadurch wird der Einstieg gegenüber dem Trapezrahmen nochmals nach unten verschoben und komfortabler.

Generell wird bei Fahrrädern nach wie vor oft zwischen Damen- und Herrenrädern unterschieden. Klassischerweise verfügt das Damenrad über einen tiefen Einstieg, während am Herrenrad ein Diamantrahmen mit waagerechtem Oberrohr genutzt wird.

Der tiefe Einstieg am Damenrad geht zurück in Zeiten, in denen Frauen stets Röcke trugen - er ermöglichte, Rad zu fahren, ohne „undamenhaft“ den Blick unter den Rock freizugeben. Die Zeiten haben sich geändert, die beiden Rahmenformen jedoch beibehalten - zu Recht!

Denn der tiefe Einstieg eines „Damen Citybikes“ sorgt für einen größeren Komfort, da das Bein nicht erst über das Oberrohr oder den Gepäckträger gehoben werden muss. Somit bleiben diese Räder nicht ausschließlich Frauen vorbehalten, sondern sind ebenso als komfortables Herren Citybike zu nutzen.

Umgekehrt können selbstverständlich auch Frauen, die sich mit dem hohen Oberrohr des klassichen Diamantrahmens besser anfreunden können als mit einem Trapez- oder Komfort-Rahmen, ein „Männermodell“ nutzen.

E-Citybike Test & Kauftipps

Dein Interesse an einem E-Citybike ist geweckt? Wir haben verschiedene Stadtflitzer unter die Lupe genommen und deren Alltagstauglichkeit sowie deren Performance getestet. Darunter namenhafte Hersteller und verschiedene Preisklassen. Schau dir doch unseren City E-Bike Test & Vergleich an.

Für wen ist ein Citybike geeignet?

Citybikes besitzen die Grundausstattung (Fahrradklingel, Licht, Rückstrahler) für volle Verkehrstauglichkeit, sowie Schutzbleche und Gepäckträger.

Die Technik von Citybikes ist einfach und leicht zu bedienen: 3-7 Gänge reichen vollkommen aus. Viele City Bikes verfügen über Rücktrittbremse, was besonders für die Fahrer hilfreich ist, die sich nach langer Fahrpause wieder ein neues Fahrrad zulegen möchten.

City Fahrräder eignen sich für Menschen, die das Fahrrad zwar als alternatives Verkehrsmittel einsetzen möchten, aber keinen allzu großen sportlichen Ehrgeiz haben.

Wer es gerne unkompliziert mag und nicht den letzen Trend in Sachen Ausstattung oder Technik sucht, findet in einem Citybike eine gute, kostengünstige Lösung. City Fahrräder sind auch gut für Senioren geeignet: Manche Damen City Fahrräder haben speziell geformten Rahmen, die das Auf- und Absteigen vom Fahrrad erleichtern.

Sie sind komfortabel, haben meist einen gut gepolsterten Sattel und erlauben eine aufrechte, bequemen Sitzhaltung.

Citybike Rahmengröße berechnen

Mit dem Wunsch nach einem neuen Citybike stellt sich die Frage nach der richtigen Rahmengröße. Für möglichst langen Spaß und den bestmöglichen Komfort sollte die Größe unbedingt beachtet werden.

City Bike: Die Qual der Wahl

Das Angebot an verschiedenen Fahrradmodellen ist groß und macht die Auswahl des richtigen Fahrrads nicht immer einfach. Unser Ratgeber für Fahrräder hilft Ihnen dabei, das optimale Rad für jeden Einsatzbereich zu finden.

  • Wer die Herausforderung im tiefen Gelände sucht, sollte sich mit Mountainbikes beschäftigen.
  • Fürs schnelle und komfortable Fahren in der Stadt, aber auch auf Touren ist das Trekkingrad ideal.
  • Citybikes sind für bequeme Stadtfahrten das ideale Fahrrad. Sie verfügen über eine wartungsarme Nabenschaltung mit Drehgriff, eine komplette StVZO-Ausstattung und eine komfortable Sitzposition.

Die Wegstrecke zur Arbeit kann mit dem Fahrrad so vielfältig sein, wie es Fahrradtypen gibt. Dabei kommt es auf die Beschaffenheit der Strecke an. Ebenso auf die Nutzung: ganzjährig oder saisonal.

Für kürzere Strecken empfiehlt sich ein Citybike. Längere Wege mit eventuellen Steigungen fahren sich mit einem Trekkingrad einfach und geschmeidig.

Tipps für den Fahrradkauf

Um den Fahrradkauf gut vorzubereiten, hat der ADFC in diesem Dossier Tipps und Fragen zusammengestellt, die vor und während des Fahrradkaufs wichtig sind. Auch erklärt der ADFC, worauf man bei der Probefahrt achten sollte.

  • Kein Fahrradkauf ohne Probefahrt.
  • Elektrorad-Kaufberatung: Welches Budget habe ich, welcher Antrieb ist sinnvoll und für welchen Zweck möchte ich das Fahrrad vor allem einsetzen?
  • Tipps für den Gebrauchtradkauf: Radfahren macht Spaß und ist kostengünstig.

Fahrräder brauchen eine sinnvolle Ausstattung, damit sie im Alltag praktisch sind. Das ADFC-Mitgliedermagazin Radwelt stellt seine Bewertungskriterien vor, mit denen sich die Alltagstauglichkeit von Trekking- und Cityrädern vergleichen lässt.

Die Modellvielfalt auf dem Fahrradmarkt

Die Modellvielfalt auf dem Fahrradmarkt ist riesig. Für jede Nische gibt es ein passendes Modell. Welche Fahrräder sind klassische Verkaufsrenner?

E-Bikes werden immer populärer. Das belegen Zahlen des Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). 2023 wurden in Deutschland mit 53 Prozent erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder verkauft.

Cityräder und „Urbanbikes“ kamen auf 16 Prozent.

Die wichtigsten Kaufkriterien

„Mit dem Fahrrad durch die Stadt“, so werben die Hersteller von Citybikes um Kundschaft. Und damit ist schon vieles gesagt: Das Citybike eignet sich vor allem für relativ ebene, asphaltierte Strecken, für die täglichen Wege zur Arbeit, zur U-Bahn, ins Büro, zum Einkaufen.

Es ist die perfekte Lösung für den umweltbewussten und staugestressten Städter, der immer häufiger vom Auto aufs Zweirad umsteigt.

Warum sollten Sie sich ein Citybike kaufen? Es ist praktisch und bequem

Das Cityrad ist besser als sein Image. Tiefeinstieg und Lenkerkorb sind womöglich die ersten Assoziationen, die sich beim Stichwort Citybike aufdrängen.

Ja, diese Modelle gibt es, und sie sind nicht nur bei Senioren gefragt. Wer Knieprobleme oder Gelenkschmerzen hat, weiß den bequemen Einstieg zu schätzen.

Das ist alles beim Citybike kaufen inklusive

Der Gepäckträger ist eine der praktischsten Ausstattungen beim Citybike. Nicht nur Korb und Satteltaschen, auch Kindersitze und Anhänger finden dort perfekt Halt und Platz.

Die Schutzbleche sind beim Cityrad ebenfalls inklusive und erfüllen ihren Zweck so treu wie die Abdeckung der Kette, die ebenfalls zum Lieferumfang gehört.

Eine straßenverkehrssichere Ausstattung mit Licht, Reflektoren und Klingel ist Standard, wenn Sie ein Citybike kaufen. Aufwändiges Nachrüsten entfällt.

Entscheidende Faktoren beim Citybike kaufen

Von der 1-Gang- bis zur 24-Gang-Schaltung ist beim Citybike alles zu haben. Modelle mit bis zu sieben Gängen verfügen über einen Rücktritt.

Auch mit sieben Gängen kann man schon eine „spaßige Fahrradtour“ mitmachen, wie es die Hersteller formulieren. Mit 24 Gängen nähert sich das Citybike dann schon deutlich dem Trekkingbike und wird dann meist unter Namen „Tourenrad“ angeboten.

Für sehr anspruchsvolles Gelände ist ein Citybike jedoch nicht gedacht, wie der Name es schon andeutet. Die breiten Reifen sorgen jedoch für viel Stabilität und gute Haftung auch auf erdigem und nassem Untergrund.

Die Top 8 Fahrradtypen

  1. Trekkingrad: Geeignet für tägliche Wege und Wochenendtouren, ausgestattet mit Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträger, straßentauglich nach Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).
  2. Cityrad: Aufrechte Sitzposition für Komfort und Übersicht, oft mit Fahrradkörbchen für tägliche Wege, StVZO-konform, weniger für Touren im Gelände geeignet.
  3. Mountainbike (MTB): Breite Profilreifen für Offroad-Einsätze, Kettenschaltung mit großer Übersetzungsbandbreite für Steigungen, oft vollgefedert, eingeschränkt alltagstauglich.
  4. Reiserad: Laufruhig - kein Lenkerzappeln und spurtreu, zudem ausgelegt auf Zuladung, fein gegliederte Kettenschaltung für verschiedene Steigungen, weniger agil und tendenziell teuer.
  5. Rennrad: Optimiert auf Geschwindigkeit durch schmale Reifen, Leichtbau und Verzicht auf Anbauteile, gebeugte Sitzposition für die volle Kraftausbeute und Aerodynamik, wenig universal.
  6. Gravelbike: Beliebte Spielart des Rennrads mit breiteren Reifen zur Erweiterung des Einsatzgebiets, wetterresistente Scheibenbremsen und eingeschränkt alltagstauglich, weil auch hier Beleuchtung und Schutzbleche fehlen.
  7. Faltrad: Passen in Autokofferräume und Zugabteile, ideal für kurze Wege am Urlaubsort oder Berufspendler, geringe Laufruhe aufgrund kleiner Räder.
  8. Lastenrad: Transportieren Kinder und Lasten, in Städten umweltfreundliche Alternative zum Auto, vor allem als E-Bike sehr teuer und schwer.

So finden Sie das richtige Fahrrad

  1. Wie finde ich die richtige Fahrradgröße? Geben Sie Ihre Körpergröße und Schrittlänge an. Sie stellen sich barfuß an eine Wand und klemmen sich ein Buch in den Schritt. Dann messen Sie im Lot den Abstand von der Oberkante des Buchs bis zum Boden. Das Ergebnis ist die Schrittlänge.
  2. Wie finde ich den passenden Sattel? Tipp für alle Männer: Um die Weichteile im Dammbereich zu schützen, haben viele Sattel eine Vertiefung. Ob das für Sie bequem ist, müssen Sie ausprobieren.
  3. Worauf sollte ich bei Lenker und Vorbau achten? Die Lenkerenden sollten etwa Ihrer Schulterbreite entsprechen. Achten Sie darauf, dass Ihre Handgelenke nicht abknicken. Sonst können Nerven abgeklemmt werden. Das kann zu Schmerzen und tauben Fingern führen.
  4. Ketten- oder Nabenschaltung: Was passt zu meinem Fahrrad? Für Citybikes sind Nabenschaltungen oft ausreichend - mit grober abgestuften und insgesamt weniger Schaltstufen.
  5. Welche Bremsen gibt es - und welche passen zu meinem Rad? Die kräftig zupackenden Scheibenbremsen haben an vielen Fahrrädern Felgenbremsen verdrängt.
  6. Kaufe ich ein Fahrrad besser beim Händler oder online? Wer im Internet kauft, kauft billiger. Knackpunkt: Bestellen Sie beim Versender, kommt das Bike im Karton bei Ihnen an - meist nur vormontiert. Lenker und Pedale sollten Sie selbst anbringen können.
  7. Was muss ich beim Kauf von Pedelecs beachten? Wer keine Lust hat sich abzustrampeln, kann ein Pedelec kaufen. Die Auswahl an motorisierten Fahrrädern ist mittlerweile groß.

Die ADFC gibt Tipps

Der ADFC gibt Tipps, worauf Menschen achten sollten, die sich ein Fahrrad kaufen wollen. Während der Corona-Pandemie hieß es tatsächlich mal, Fahrräder seien das neue Klopapier, als die Fahrradläden nahezu überrannt wurden.

Citybikes im Überblick

Citybikes verfügen über eine komplette Lichtanlage, die in den meisten Fällen durch einen reibungsarmen Nabendynamo angetrieben wird. Ein gutes Citybike glänzt mit robusten und pannensicheren Reifen, die zwischen 20 und 29 Zoll groß sind.

Dank der robusten Bauweise und einem stabilen Gepäckträger sind Citybikes auch für Einkäufe oder den Transport verschiedener Dinge geeignet. Der Fahrradständer ist an Citybikes selbstverständlich.

Das Thema Sicherheit spielt bei Citybikes eine besondere Rolle. Sehen und gesehen werden sind im innerstädtischen Verkehr unabdinglich. Vielseitige Möglichkeiten für den Gepäcktransport sind ein weiteres Aushängeschild der Citybikes.

Die Stadtfahrräder sind mit einem Gepäckträger ausgestattet und bieten meist die Möglichkeit, einen Korb am Rad zu befestigen. Die Schutzbleche am Citybike halten Spritzwasser fern, sodass auch bei Regen eine verhältnismäßig angenehme Fahrt möglich ist.

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