Coole Motorradhelme: Stil und Sicherheit auf zwei Rädern

Motorradfahren ist ein Lebensgefühl. Das weiß die Welt spätestens seit dem Film „Easy Rider“ von 1969, in dem Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson der Freiheit entgegenrasen.

Die Qual der Wahl: Helmtypen im Überblick

Der wichtigste Bestandteil der Schutzausrüstung ist der Motorradhelm. Daher ist es wichtig, die Kaufentscheidung perfekt an die Bedürfnisse und Fahrgewohnheiten des Bikers abzustimmen. Außerdem ist ein perfekter Sitz des Motorradhelms von entscheidender Bedeutung, da er den Fahrer nur dann in brenzligen und gefährlichen Situation maximal schützen kann. Aber auch der Schutz vor äußeren Einflüssen wie Regen, Fahrtwind oder Sonneneinstrahlung muss durch den Helm gewährleistet sein. Es gibt viele verschiedene Arten von Motorradhelmen.

  • Integralhelme: Als Vollvisierhelme mit fester Kinnpartie bieten Integralhelme Dir maximalen Schutz vor einem möglichen Aufprall. Moderne Integralhelme sind heutzutage vor allem für den sportlichen Motorradfahrer optimiert, der sich mit hohen Geschwindigkeiten fortbewegt und damit einem hohen Luftwiderstand ausgesetzt ist. Der Aufbau bietet Dir auch Schutz vor Insekten und Windgeräuschen. Die Form eines Integralhelmes nutzt die Aerodynamik um bei eben diesen hohen Geschwindigkeiten möglichst stabil zu bleiben und dabei die Geräuschkulisse zu minimieren.
  • Klapphelme: Der Klapphelm mutet auf den ersten Blick wie ein klassischer Integralhelm an. Der Clou beim Klapphelm ist, dass das Kinnteil hochgeklappt werden kann. Bei einigen Modelle lässt es sich sogar ganz nach hinten klappen. Dadurch ist der Klapphelm besonders flexibel und passt sich den jeweils vorherrschenden Gegebenheiten an. Der Klapphelm verbindet hier also die Vorteile von Jet- und Integralhelmen. Darüber hinaus ist die Klappe besonders bei kurzen Trinkstops oder an der Tankstelle sehr nützlich. Perfekt für den Offroad-Ausflug! Der Klapphelm ist nicht nur für Brillenträger eine perfekte Wahl.
  • Jethelme: Der Jethelm zählt wohl zu den beliebtesten Varianten unter den Harley Fahrern. Durch seine offene Bauweise bietet er das größte Gefühl von Freiheit unter dem Helm. Sie sieht so cool wie bei sonst kaum einem anderen Helm aus. Die kleinen Helmschalen ermöglichen ein leichtes Gesamtgewicht und durch das fehlende Kinnteil behält der Biker vor allem an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf.
  • Crosshelme: Du fährst gerne mit deiner Enduro oder Crossmaschine im Wald oder im Schlamm und stehst auf Abenteuer im Gelände? - Dann ist der Crosshelm definitiv die richtige Wahl für dich. Ausgezeichnete Belüftung, große Bewegungsfreiheit, geringes Gewicht und der übliche Cross-Schirm sind die Hauptmerkmale eines jeden Crosshelm. Perfekte Ergänzung zu dieser Helmart ist die Crossbrille, mit der du deine Augen vor Fahrtwind, Regen und Dreck schützt und dein Outfit aufwertest.

Weitere Helmvarianten

Natürlich gibt es viele weitere Helmvarianten, zum Beispiel Motocrosshelme oder Endurohelme.

Sicherheit geht vor: Normen und Materialien

Alle Motorradhelme, die wir anbieten, sind ECE-Norm zertifiziert, um größte Sicherheit und besten Schutz in Verbindung mit Komfort zu bieten. In Deutschland gibt es keine direkte Pflicht zum Tragen eines ECE 22/05 geprüften Motorradhelms. In anderen europäischen Ländern sieht das aber anders aus: so gibt es zum Beispiel in Österreich und den Niederlanden eine Pflicht die genannte Norm zu erfüllen. Die ECE 22/05 Norm wird in den nächsten Jahren Schritt für Schritt durch die überarbeitet ECE 22/06 Norm ersetzt. Die neue Norm soll Helme noch sicherer machen und nimmt auch die Helmvisiere vermehrt in die Prüfung mit auf.

Materialien im Vergleich

Es gibt eine Vielzahl von Materialien, die in Motorradhelmen verwendet werden. Der wichtigste Faktor für die Sicherheit von Helmen ist die Art des Materials, aus dem die Schale hergestellt wird.

  • Polycarbonat Helme sind oft günstiger, weisen jedoch ein recht hohes Gewicht und eine etwas geringere Langlebigkeit als Helme aus Verbundwerkstoffen auf.
  • Fiberglas Helme haben ein geringeres Gewicht und können für eine längere Zeit eingesetzt werden als Polycarbonat Helme.
  • Carbon Helme sind aus dem Rennsport bekannt, weisen eine hohe Beständigkeit bei extrem leichten Gewicht auf.

Der richtige Verschluss für mehr Sicherheit

Die bekanntesten Verschlussarten sind der Klickverschluss, PinLock, Ratschenverschluss und der Doppel-D-Ringverschluss.

  • Klickverschluss: Der Klickverschluss stellt den „einfachsten“ der drei Verschlüsse dar. Er besteht in der Regel aus einer einfachen Metalllasche die in das andere Ende gesteckt wird und dort einrastet. Der Vorteil hier ist sicher die Einfachheit des Systems.
  • Ratschenverschluss: Der Ratschenverschluss erfreut sich großer Beliebtheit bei den Motorradhelmen. Der Verschluss besteht aus einem Zahnriehmen und dem zugehörigen Gehäuse. Der Verschluss ist daher einfach und lässt sich auch mit Motorradhandschuhen leicht bedienen. Durch den Zahnriehmen lässt sich der Helmverschluss recht genau in der Größe einstellen.
  • Doppel-D-Ring Verschluss: Der Doppel-D-Ring Helmverschluss ist der aktuell am meisten verbreitete Helmverschluss, welcher ebenfalls in den gängigen Rennsportklassen fest vorgeschrieben ist. Das allein spricht schon für den D-Ring Verschluss. Der Doppel-D-Ring Verschluss besteht aus zwei D-förmigen Metallringen und einem Riemen der durch die Ringe gefädelt wird. So lässt sich der Verschluss sicher und stufenlos verstellen. Der Helmverschluss kann also perfekt auf Dich zugeschnitten werden.

Passform und Komfort

Beim Kauf eines Motorradhelms ist es wichtig, dass dieser richtig passt. Die meisten Motorradhelme werden mit einer Größentabelle geliefert, die Ihnen bei der Auswahl der richtigen Größe hilft. Der Helm sollte eng anliegen, aber nicht zu eng sein. Zwischen Helm und Kopf sollten zwei Finger passen. Es ist wichtig, verschiedene Marken und Modelle von Motorradhelmen anzuprobieren, um den am besten zu Ihnen passenden zu finden.

Die Größe der Helme richtet sich nach dem Kopfumfang. Um herauszufinden, welche Größe Sie benötigen, messen Sie am besten Ihren Kopf. Sie können ein Stoffbandmaß oder ein Stück Schnur verwenden und es anschließend mit einem Lineal messen. Die meisten Helme sind in Größen von XS bis XXL erhältlich, sodass es relativ einfach sein sollte, die richtige Größe zu finden.

So messen Sie Ihren Kopfumfang

  1. Maßband 1-2 cm über der Stirn anlegen.
  2. Eng anlegen und die cm Zahl ablesen.
  3. Die richtige Größe aus der Tabelle entnehmen.

Welche Helmgröße habe ich?

Helmgröße XS S M L XL XXL
Kopfumfang 53-54 cm 55-56 cm 57-58 cm 59-60 cm 61-62 cm 63-64 cm

Wann passt mein Integral Helm?

  • Der Helm drückt nach 10 Minuten tragen nicht.
  • Der Helm bleibt an seiner Position, wenn Du Deinen Kopf schüttelst.
  • Die Wangenpolster liegen eng an, schmerzen aber nicht.
  • Der Helm hinterlässt keine Druckstellen an der Stirn.
  • Dein kleiner Finger passt nicht zwischen Helm und Stirn.
  • Der Verschluss drückt nicht an den Kiefer oder Kehlkopf.

Design und Individualität

Filme, Kunst, Retro-Charme: Auf dem Markt der Motorradhelme gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Biker:innen senden mit der Wahl des Helms heute exakt die Botschaft, die sie senden möchten. Den richtigen Rot-Ton bei diversen Händlern nicht gefunden, das Muster der Wahl nicht zu haben? Dann helfen Angebote, den Helm einfach selbst zu entwerfen. Verschiedene Unternehmen setzen die selbst designte Lackierung auf einem Modell der Wahl um.

Ein wenig Mut gehört zwar dazu, diesen Kopfschutz zu wählen, denn ausgefallene Motorradhelme wie dieser fallen überall auf. Aber wer damit kein Problem hat, für den ist der „Peace Keeper“ mit seinen ungewöhnlichen Formen eine gute Wahl.

  • Schwarzer Integralhelm: Manchmal muss es eben schlicht sein. Ein schwarzer Integralhelm passt nicht nur zu fast jedem Look und jeder Maschine - ob „Naked“, sportlich oder „Cruiser“, er sieht auch immer gut aus.
  • Star Wars Helm: Ein Fan zu sein, muss nicht in den eigenen vier Wänden enden: Mit dem richtigen Helm können echte Sternenkrieger:innen auch auf der Straße zeigen, was für ein Herz in ihrer Brust schlägt.

Tipps zur Pflege und Lagerung

Auch ein Motorradhelm altert und sollte für sicheres Cruisen nach gewisser Zeit erneuert werden. Im Durchschnitt wird hier als Nutzungsdauer fünf bis sieben Jahre genannt, abhängig vom Material und der Pflege. Helme die aus Thermoplasten bestehen, sind günstiger in der Anschaffung, jedoch altern sie schneller. Bei starker Sonneneinstrahlung und ohne Schutzlack, wird die Helmschale ab ca 5 Jahren spröde und verliert an Schutzfunktion.

Dein Motorradhelm, besonders das Helmvisier, sollten regelmäßig gereinigt werden. Eingetrocknete Insekten können mit Wasser eingeweicht um dann leichter entfernt zu werden. Speziell für die Reinigung Deines Helms führen wir Produkte von “Van Mell” um jeglichen Schmutz so schonend wie möglich entfernen zu können sowie Schlieren im Sichtfeld vorzubeugen. Ebenso solltest Du auf die richtige Lagerung Deines Helms achten. Feucht gewordene Polsterung bzw.

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