Cross Motorrad für 16-Jährige erlaubt: Was du wissen musst

Viele junge Leute träumen davon, ein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer sich dazu entscheidet, einen Motorradführerschein zu machen, steht meist vor folgenden Fragen: Welche Führerscheinklasse ist die richtige für meine Wunsch-Maschine? Wie alt muss ich für den Motorradführerschein sein und welche Kosten kommen auf mich zu?

Welche Führerscheinklassen gibt es für junge Fahrer?

In Deutschland gibt es verschiedene Fahrerlaubnisklassen, die mit Buchstaben gekennzeichnet sind. Möchten Sie ein 125-Kubik-Motorrad fahren, müssen Sie den Führerschein der Klasse A1 oder B196 besitzen.

  • Klasse AM: Ab 16 Jahren dürft ihr den Klasse AM Führerschein ablegen, der für Zweiräder mit bis zu 4 kW, einem Hubraum von höchstens 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h gilt.
  • Klasse A1: Mit dem Führerschein A1, auch 125er Führerschein genannt, dürft ihr Motorräder und Roller bis zu einer Motorleistung von 11 kW und einem Hubraum bis 125 ccm fahren. Dabei darf das Leistungsgewicht von 0,1 kW je Kilogramm der Leermasse in der Führerscheinklasse A1 nicht überschritten werden. Auch Dreiräder, sogenannte Trikes, mit bis zu 15 kW können mit dem Motorradführerschein A1 gefahren werden.
  • Klasse A2: Die nächsthöhere Führerscheinklasse ist der A2 Führerschein, der als beschränkte Version des „großen“ Motorradführerscheins A gilt. Diesen könnt ihr ab 18 Jahren ablegen. Mit dem Führerschein A2 ist es euch erlaubt, Motorräder bis zu 35 kW und 48 PS zu fahren. Das Leistungsgewicht darf bei der Führerscheinklasse A2 0,2 kW je Kilogramm der Leermasse nicht überschreiten.
  • Klasse A: Wollt ihr Zweiräder und Dreiräder ohne Hubraumgrenzen und Geschwindigkeitsbeschränkung fahren, müsst ihr die Führerscheinklasse A ablegen. Das Mindestalter für den Direkteinstieg für den Führerschein A beträgt dabei 24 Jahre.

Wenn ihr einen A1 Führerschein seit mindestens zwei Jahren besitzt, könnt ihr mit nur einer praktischen Prüfung auch den Motorradführerschein A2 ablegen.

125ccm-Motorrad: Führerschein A1

Mit dem A1-Führerschein dürfen Sie Krafträder mit einem Hubraum von maximal 125 ccm führen. Noch bis Anfang Januar 2013 war für ein Motorrad mit 125 ccm eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Fahrer unter 18 Jahren vorgegeben. Diese Begrenzung wurde jedoch aufgehoben. Damit dürfen auch junge Fahrer nun mit einem Zweirad mit 125 ccm gut 110 km/h schnell fahren.

Gut zu wissen: Verfügen Sie über einen A1-Führerschein für ein 125ccm-Motorrad, ist die Fahrerlaubnis der Klasse AM damit eingeschlossen.

125ccm-Motorrad mit Autoführerschein (B196)

Wer einen B-Führerschein besitzt, darf seit 1.1.2020 ohne eine zusätzliche Fahrprüfung leichte Motorräder bis 125 cm3 fahren. Der Bundesrat hatte Ende 2019 trotz Kritik zahlreicher Verbände und Prüfgesellschaften wie etwa TÜV und DEKRA einem Gesetzentwurf des Verkehrsministeriums unter Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zugestimmt. Auch wenn Sie keine weitere Prüfung nach der Fahrschule ablegen müssen, bedarf es dennoch einiger Fahrstunden, damit Sie mit Ihrem PKW-Führerschein auch Leichtkrafträder bewegen dürfen. Danach sind Sie berechtigt, Leichtkrafträder bis 125 cm3 Hubraum auch mit einem Beiwagen in Deutschland zu fahren. Das Kraftrad darf jedoch eine Motorleistung von 11 kW nicht übersteigen und das Verhältnis der Leistung zum Gewicht muss im Rahmen von 0,1 kW/kg bleiben.

Aber Achtung: Wenn Sie mit Ihrem PKW-Führerschein auch Leichtkrafträder fahren dürfen, erhalten Sie keine Eintragung für die Fahrerlaubnis der Klasse A1! Demzufolge ist es auch nicht möglich, nach Erteilung der Schlüsselzahl 196 auf etwa die Klasse A2 zu erweitern.

Voraussetzungen für den Motorradführerschein

Wenn ihr einen Motorradführerschein ablegen wollt, gibt es unabhängig von der Klasse bestimmte Voraussetzungen, die ihr einhalten müsst.

Theorie- und Praxisstunden

Wie viele Theoriestunden beim Neuerwerb des Motorradführerscheins absolviert werden müssen, bevor ihr eure Theorieprüfung ablegen könnt, ist festgeschrieben. Diese umfassen 12 Grundstunden und vier Sonderstunden zur Theorie des Zweirads. Besitzt ihr allerdings bereits einen Führerschein für ein Motorrad und wollt von Klasse A1 auf A2 oder von A2 auf A aufsteigen, entfallen erneute Motorradführerschein Theoriestunden.

Wenn ihr einen Motorradführerschein ablegen wollt, sind 12 Führerschein-Pflichtstunden mit Sonderfahrten wie Autobahn-, Überland- oder Nachtfahrten vorgeschrieben. Außerdem müsst ihr 10 bis 20 Übungsstunden absolvieren. Diese Zahl ist abhängig davon, wie begabt ihr seid und wie schnell ihr euer Motorrad sicher fahren könnt.

Mindestalter

In Deutschland ist genau festgelegt, ab welchem Alter Sie eine bestimmte Fahrerlaubnisklasse erhalten dürfen. So ist den meisten wohl bekannt, dass sie den Pkw-Führerschein der Klasse B ab 17 Jahren (beim begleiteten Fahren) bzw. 18 Jahren machen können. Doch wie verhält es sich mit dem 125ccm-Motorrad-Führerschein?

Grundsätzlich gilt: Sie dürfen den Führerschein für ein 125ccm-Motorrad im Alter von 16 Jahren erhalten. Die Fahrschule dürfen Sie bereits ein halbes Jahr vor Ihrem 16. Geburtstag besuchen, um mit der Ausbildung zu beginnen. Die theoretische Prüfung dürfen Sie frühestens drei Monate vor dem 16. Auch für die Führerscheinklasse AM (Roller bis 45 km/h) muss ein Mindestalter von 16 Jahren erfüllt werden.

Kosten für den Motorradführerschein

Natürlich kommen, je nach Führerschein, auch diverse Kosten auf euch zu. Legt euch also einen finanziellen Puffer von insgesamt ca. 1.250-1.550 Euro an. Aber beachtet: Diese Kosten sind auch abhängig davon, ob ihr die Prüfungen sofort besteht und wie viele Übungsfahrstunden ihr benötigt.

Zusätzliche Kosten

Der 125er-Führerschein bringt weitere Kosten mit sich.

Die richtige Kleidung für die Prüfung

Ihr habt euch für einen Motorradführerschein entschieden? Dann solltet ihr auch darauf achten, passend für die Prüfung gekleidet zu sein. Mit dieser Kleidung seid ihr richtig gerüstet für die Prüfung und die nachfolgende Zeit als Motorradfahrer. Alles was ihr braucht, findet ihr beispielsweise in unserem Shop auf helmexpress.com.

Cross Motorrad für Kinder

Mit einem Kinder-Crossbike kommen bereits die Kleinsten in diesen Genuss. Ob coole Jumps, rasante Fahrmanöver oder actiongeladene Tricks - auf der Outdoor-Rennstrecke stellt Ihr Nachwuchs seine neuen Fähigkeiten unter Beweis. Kaufen Sie Ihrem Sprössling jetzt ein Dirt-Bike und verschenken Sie das Gefühl von grenzenloser Freiheit!

Welche Strecken können Sie nutzen?

Ihr Sprössling darf das Kinder-Mini-Crossbike auf abgesperrtem Privatgelände benutzen. Dazu gehört das eigene Grundstück oder andere private Flächen - wenn Sie eine Genehmigung vom Besitzer vorliegen haben. Auch auf ausgewiesenen Rennstrecken spricht nichts gegen eine Spritztour. Es gibt beispielsweise extra dafür vorgesehene Kindermotorradplätze oder Offroad-Rennstrecken. Hat der Besitzer dies gestattet, darf das Dirt-Bike ebenfalls auf Kartstrecken genutzt werden. Im öffentlichen Straßenverkehr, auf Spielstraßen oder Feldwegen darf hingegen nicht gefahren werden.

Elektro-Crossbike oder Benzin-Crossbike?

Sie möchten ein Kinder-Crossbike kaufen? Achten Sie dabei immer auf die Angaben des Herstellers. Grundsätzlich darf ein Kinder-Crossbike erst ab fünf beziehungsweise acht Jahren gefahren werden. Dies hängt maßgeblich von der Erfahrung der Kids und der Geschwindigkeit des Motorrads ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Motorisierung - also ob das Fahrzeug elektrisch oder benzinbetrieben ist.

Für erste Fahrversuche und gerade jüngere Fahrer ist ein Elektro-Crossbike die richtige Wahl. Durch die moderate Geschwindigkeit von 7-25 km/h tasten sich Kids sanft an das Gefühl der Schnelligkeit heran. Häufig lässt sich das Tempo wie zum Beispiel beim Kinder-Crossbike Gepard stufenweise drosseln und individuell an die Bedürfnisse anpassen. Achtung Kids unter 16 Jahre dürfen das Dirt-Bike nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten benutzen!

Ihr Sprössling ist etwas älter oder konnte bereits ein paar Erfahrungen im Motocross sammeln? Dann ist ein Benzin-Kindermotorrad ideal. Hier ist je nach Version eine durchschnittliche Geschwindigkeit von bis zu 35 km/h möglich. Es geht aber noch schneller: Unser Kinder-Crossbike JC125 bringt es sogar auf bis zu 80 km/h - das perfekte Modell für geübte Nachwuchsprofis.

Im Gegensatz zu einem benzinbetriebenen Modell produziert das Elektro-Kindermotorrad weniger Lärm und keine Abgase. Dafür ist die Reichweite etwas beschränkter, da die Batterie nach einer gewissen Zeit wieder aufgeladen werden muss.

Vor- und Nachteile

Elektro-Crossbike Benzin-Crossbike
Vorteile Ideal für jüngere und unerfahrene Kids, niedrigere Geschwindigkeit, geringere Lautstärke, keine Abgabe Ideal für ältere und erfahrenere Kids, hohe Geschwindigkeit
Nachteile Beschränktere Reichweite durch Batterie Entstehung von Abgasen und Lärm

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