Cube Fahrrad Rosa Test: Ein umfassender Überblick

Die Welt entdecken - und zwar auf zwei Rädern. Für Kinder beginnt dieses Abenteuer mit dem ersten eigenen Fahrrad. Plötzlich sind die Touren mit Mama und Papa nicht mehr auf den Spielplatz oder ein paar Straßen begrenzt. Mit dem Rad verändert sich etwas: Kinder fühlen sich größer, mutiger, unabhängiger. Bevor es losgeht, braucht es allerdings das richtige Bike. Und das will gut gewählt sein. Denn Sicherheit, Handling und Verarbeitung spielen eine große Rolle - vor allem, wenn die kleinen Abenteurer nicht nur langsam durch die Gegend rollen, sondern richtig Gas geben wollen. Rahmen, Bremsen, Tretlager, Reifen: Alles muss sitzen.

Wir haben 22 Kinderfahrräder getestet, die eine Radgröße von 16 Zoll (ca. 41 Zentimeter) haben und somit für Kinder ab einem Alter von drei bis vier Jahren geeignet sind. 18 sind davon noch verfügbar. In diesem Alter lernen die meisten Kinder Fahrradfahren. Dabei haben wir nicht nur auf die Zweiräder, deren Verarbeitung, Rahmen und Verarbeitung geachtet. Natürlich gibt es auch Kinderfahrräder mit Gangschaltung. Da wir uns in unserem Test jedoch speziell auf Modelle für Fahranfänger beschränken, finden sich in der Auswahl der getesteten Produkte keine Fahrräder mit Schaltung.

Allerdings ist es für Kinder, die mit dem Radfahren gerade beginnen, sehr wichtig, zunächst die Basics zu lernen - wie Balance, Treten und Lenken. Das Kubikes 16L macht bereits beim Auspacken und Aufbauen Freude. Ein sehr einfaches, klares und äußerst hochwertiges sowie nachhaltiges Fahrrad - perfekt für Kinder geeignet.

Cube Kinderfahrräder im Detail

Kubikes 16L

Das Kubikes 16L ist ein sehr einfaches und feines Kinderfahrrad. Es versucht nicht durch irgendwelchen Schnickschnack zu überzeugen, sondern durch Fakten. Der hochwertige Rahmen, die tollen Komponenten, die kindgerechte Rahmengeometrie und besondere Details sprechen für sich - wie der verringerte Lenkerdurchmesser und die kleinen Bremsgriffe für kleine Kinderhände und die Einstellmöglichkeiten am Sattel und Lenker. Das kleine Mountainbike bereitet viel Fahrvergnügen in der Stadt und genauso auch im Gelände. Dazu ist dieses Rad ein echtes Leichtgewicht und dürfte nicht nur »einer« Generation viel Freude bereiten.

Puky LS-Pro 16

Das Puky ist durch seine sportliche Rahmengeometrie bereits ein Hingucker. Das LS-Pro 16 von Puky ist ebenfalls ein sehr gut verarbeitetes, leichtes und durchdachtes Kinderfahrrad. Der kleine Flitzer kommt wie ein Mountainbike daher, das draußen im Gelände genauso wie in urbaner Landschaft gut aufgehoben ist und auch bei der Ausstattung punktet. Auch hier ist die Sitzposition sehr aufrecht, die Pedale sitzen aber etwas höher, was es Fahranfängern erschwert, im Stand die Balance zu halten. Gut gefällt uns die sparsame und nachhaltige Verpackung, selbst die Montage des Kinderfahrrads ist so simpel gestaltet, dass man sich eine Papier fressende Anleitung ersparen kann.

S’Cool Xxlite Evo 16

Das Xxlite Evo 16 von S’Cool ist hochwertig verarbeitetes Kinderfahrrad und robust gebaut, bringt im Test aber auch etwas mehr auf die Waage. Dafür ist es mit Schutzblechen, verstellbarem Ständer und Klingel bereits ab Werk gut ausgestattet. Die Schweißnähte des Alu-Rahmens sind sauber verarbeitet und die Kabelzüge verlaufen sogar im Rahmen.

Woom Go 3

Woom Go 3 gehört zu den teuersten Fahrrädern im Test, und die inkludierte Ausstattung ist mager. Dafür glänzt es mit top Verarbeitung, geringem Gewicht und optimalem Fahrverhalten. Das Woom Go 3 ist die neue Generation der Woom-Kinderräder und noch einmal teurer als die älteren Modelle. Diese sorgt für eine bessere Fahr- und Sitzposition. Neben diesen feinen und kleinen Änderungen punktet auch der abgespeckte Kettenschutz, die ABC-Markierungen und das geringe Gewicht.

Bachtenkirch Polizei-Bike

Das Kinderfahrrad von Bachtenkirch setzt auf Polizei-Look und ist stilecht in den Farben Neongelb, Blau und Silbergrau gehalten. Das Polizei-Bike ist mit seinem robusten Stahlrahmen praktisch unkaputtbar, dafür aber auch ein echtes Schwergewicht. Das stört zwar nicht beim Fahren(-lernen), kostet aber Kraft beim Treten und vor allem beim Aufstellen, wenn es mal hingefallen ist. Durch seine Rahmengeometrie sitzt das Kind sehr aufrecht und sicher und die Pedale sitzen relativ niedrig, sodass das Kind sich im Stand gut mit dem Fuß abstützen kann.

Die richtige Größe und Vorbereitung

Die meisten Kinder lernen im Alter von drei bis vier Jahren Fahrradfahren, es gibt aber auch Frühstarter, die schon mit zweieinhalb aufs Fahrrad drängen. Die richtige Fahrradgröße hängt, natürlich, vor allem von der Körpergröße ab. Für Kinder unter drei Jahren oder einer Körpergröße von unter 100 Zentimetern kommen in der Regel Fahrräder mit 12-Zoll- oder 14-Zoll-Reifen infrage.

Für die meisten Kinder sollte das erste »richtige« Fahrrad aber ein 16-Zoll-Fahrrad sein. Denn das können Kinder mindestens zwei, vielleicht sogar drei Jahre lang in etwa bis zur Einschulung nutzen. Radfahren lernen beginnt lange vor der Anschaffung ersten Kinderfahrrads. Mamas und Papas sollten ihre Kinder möglichst frühzeitig an Mobilität gewöhnen. Laufräder oder Kinderroller sind ideal für einen guten Start.

Tipps zum Fahrrad lernen

Sind die Kleinen erst richtig fit auf dem Laufrad, ist der Sprung aufs Kinderfahrrad meist schnell geschafft. Viele Kids schaffen es bereits nach wenigen Tagen, selbstständig auf dem Fahrrad zu fahren. Auf Stützräder kann und sollte man da getrost verzichten. Denn Stützräder verhindern eher, das Gleichgewicht zu halten und sorgen vielmehr für eine trügerische Sicherheit. So empfiehlt auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC: Lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen auf einem Zweirad warten.

Außerdem sollte der Nachwuchs an einem geeigneten Ort mit ausreichend Sicherheit üben - natürlich unter Aufsicht der Eltern, die ihren Kindern mit Rat und Tat zur Seite stehen sollten, vor allem als Motivator. Am besten auf einem Platz, einer Straße oder einem Weg ohne Verkehr. Bei alldem ist eines essenziell: Lassen Sie Ihrem Kind die nötige Zeit.

Außerdem heißt Radfahren auch im wahrsten Sinne des Worte und in jeder Hinsicht: loslassen! Denn wenn der oder die Kleine mit seinen drei oder vier Jahren plötzlich allein auf dem Rad sitzt, wird es so sicher wie das Amen in der Kirche auch mal den einen oder anderen Sturz geben. Aber keine Angst! Kleinere Stürze gehören dazu und sind schnell wieder vergessen. Laut ADFC ist die Fallhöhe und Geschwindigkeit beim Erlernen des Radfahrens niedrig und damit das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering.

Moderne Kinderfahrräder

Die Zeiten von klotzigen, schweren und sperrigen Stahlkonstruktionen gehören auch bei Kinderfahrrädern immer mehr der Vergangenheit an. Bikes, auf denen die Kinder bereits ins Schwitzen geraten, bevor sie überhaupt eine Kurbelumdrehung hingelegt haben, findet man glücklicherweise immer seltener. Moderne Kinderfahrräder haben oft eine schwungvolle und sportliche Rahmengeometrie und werden aus hochwertigem Aluminium hergestellt. Sie verfügen bestenfalls vorn wie hinten über V-Bremsen, und durch den freien Rücktritt lassen sie sich sportlicher und leichter fahren.

Zur Grundausstattung sollten eine Klingel und ein Ständer gehören. Schutzbleche sind für diese Räder dagegen nicht so wichtig, wie man meinen könnte. Auch auf eine Fahrradbeleuchtung kann man bei Erstlings-Fahrrädern meist verzichten, denn mit Kindern in diesem Altern wird man in der Regel nicht bei Dunkelheit im Straßenverkehr unterwegs sein. Reflektoren tun es dann auch. Und was nicht dran ist, kann auch nicht kaputtgehen.

Praxistest: Kubikes 16L

Das Kubikes 16L macht bereits beim Auspacken und Aufbauen Freude. Ein sehr einfaches, klares und äußerst hochwertiges sowie nachhaltiges Fahrrad - perfekt für Kinder geeignet. So einfach und schön kann ein Kinderfahrrad sein - und zwar das Kubikes 16L. Es kommt auf seinen zwei Rädern ganz ohne Schnickschnack daher und überzeugt auf der gesamten Linie - ob in der Stadt oder im Gelände. Die hochwertige Verarbeitung und hervorragenden Komponenten, das tolle Fahrverhalten und eine ausgezeichnete Rahmengeometrie werden den Bedürfnissen von Kleinkindern bestens gerecht. Ein tolles Bike, das preislich mit 359 Euro noch im Rahmen liegt.

Aufbau und Ausstattung

Doch bevor es rollt, müssen wir das kleine Zweirad noch auspacken und aufbauen. Das geht super schnell und einfach. Aus einem relativ kleinen Karton ziehen wir das Kubikes heraus - ohne großen Verpackungsmüll. Nur die Vorderachse befindet sich in einer Plastiktüte. Rahmen und Lenker sind nicht wie so oft zusätzlich mit Pappe oder Schaumstoff verhüllt - alles sehr minimalistisch und umweltfreundlich. Außerdem sind der Lieferung zwei Briefumschläge beigefügt. Auf dem einen steht „Deine Dokumente“ - dieser ist für die kleinen Radpiloten und enthält eine kurze, klare Aufbauanleitung.

Um das Kinderfahrrad fahrbereit zu machen, muss nun der Vorderreifen an der Gabel befestigt werden. Hier immer auf die Laufrichtung achten, die auf dem Reifen in Form eines Pfeils ersichtlich ist. Nun den Lenker gerade stellen, die Pedale rechts und links (ebenfalls markiert) anbringen und den Bowdenzug von der Vorderbremse einhaken. Fertig! Einen Ständer (17 Euro), Klingel (10 Euro), Beleuchtung mit Reflektoren (70 Euro) oder Schutzbleche (15 Euro) gehören nicht zur Grundausstattung und müssen extra bestellt werden. Wären noch einmal über 110 Euro mehr. Doch bei einem so hochwertigen Rad lohnt sich diese zusätzliche Investition, die nicht nur einer Generation Freude bereiten dürfte.

Fahrtest mit Theo

Jetzt treten wir endlich in die Pedale - beziehungsweise unser Testpilot. Er heißt Theo und ist vier Jahre alt. Das Kubikes ist ein kleines Mountainbike, hat eine sportliche Optik und besitzt eine Rahmengeometrie, die bestens auf kleine Kinder abgestimmt ist. Theo sitzt aufrecht und hat seine Beine nahezu durchgestreckt. Das Tretlager ist 19 Zentimeter vom Boden entfernt, die Pedale nur sieben Zentimeter. Das ermöglicht ein gutes und sicheres Absteigen. Denn das Kind kommt so leichter mit dem Fuß auf den Boden.

Denn schwieriger als das eigentliche Fahren ist tatsächlich das Stehen - und Stehenbleiben - mit einem Kinderfahrrad. Gerade am Anfang sind die schmerzhaftesten Unfälle mit dem Fahrrad oft »Unfälle« beim Anhalten. Daher stellen Eltern den Sitz für das Kind anfangs auch erst einmal eher tief ein. Sitzen die Pedale weit oben, muss entweder der Sattel so tief eingestellt werden, dass das Kind mit angezogenen Beinen radelt, oder das Kind muss beim Stehenbleiben und Anfahren auf spitzen Zehen balancieren, was das Risiko erhöht, aus dem Gleichgewicht zu geraten und umzufallen.

Dabei überzeugt das Kubikes 16L in der Stadt auf Asphalt und Kopfsteinpflaster. Mit seinen Geländereifen macht es aber auch abseits der festen Wege im Wald eine hervorragende Figur. Die Reifen haben ein gutes Profil und sorgen auf nassen Straßen oder im Gelände für ein sicheres Fahrgefühl. Tretlager und Vorbau sind tadellos, knirschen und kratzen nicht. Die Laufräder haben einen sauberen Lauf. Da kommt Theo schnell in Schwung, zumal er durch den verringerten Lenkerdurchmesser (19 mm) sein Rad bestens im Griff hat.

Ansonsten ist der Lenker nicht zu breit, sondern sorgt für ein optimales Fahrverhalten und Fahrgefühl bei unserem Testpiloten. Er grinst immer wieder, fühlt sich auf dem Kubikes also sichtlich wohl, während er ein paar Runden dreht. Die Griffe aus Kunststoff sind schadstoffgeprüft und besitzen einen seitlichen Aufprallschutz. Die recht kurzen Kurbeln (10,2 cm) machen das Zweirad sehr stabil und kompakt beim Fahren. Vorbau und Lenker sind hochwertig und robust, sie lassen sich vorn an der Lenkerstange durch eine Skalierung optimal einstellen. Der Zahnkranz vorn beim Tretlager hat einen Kettenschutz. Praktisch!

Gewicht und Details

Kommen wir noch zum Gewicht. Mit 5,8 Kilogramm zählt das Kubikes 16L zu den absoluten Leichtgewichten bei unserem Test. Das liegt daran, dass neben dem Rahmen auch Lenker, Naben, Felgen, die Kurbelgarnitur und Sattelstütze allesamt aus Alu gefertigt sind. Die Gabel besteht ebenso aus Aluminium und hat kein Gewinde - hier handelt es sich also um einen Ahead-Steuersatz. Zudem sind alle Rahmenteile makellos verschweißt, das sieht man an den sauberen Schweißnähten, ob nun beim Tretlager, beim Vorbau oder bei der Gabel.

Vorder- und Hinterachse haben keine Schnellspanner. Das kann bei einer plötzlichen Reifenpanne unpraktisch sein. Auch das Sattelrohr lässt sich nur mit einem Sechskantschlüssel in der Höhe verstellen. Außerdem ist die Grundausstattung sehr minimalistisch - selbst Reflektoren und eine Klingel müssen extra bestellt werden. Um ein für den Straßenverkehr in der Stadt komplett ausgestattetes Fahrrad zu haben - also auch mit Schutzblechen und Beleuchtung - muss man, wie bereits erwähnt, insgesamt noch einmal über 110 Euro drauflegen.

ADAC Testurteil

Der ADAC hat einen Testbericht zur Custommade-Version unseres Testsiegers veröffentlicht. Hier lautete das Testurteil 2,5. Der ADAC lobte die Fahrpraxis aufgrund des geringen Gewichts, kritisierte allerdings das Fehlen von beispielsweise Reflektoren. Da sich diese aber im Inneren befanden, besteht hier kein direkter Hautkontakt.

Cube Reaction Hybrid

Technisch und optisch setzen die 2025er-Modelle neue Maßstäbe. Seit der ersten Generation setzt Cube auf die bewährte Technologie von Bosch eBike Systems. Alle Reaction Hybrid-Modelle kommen seit 2023 mit dem modernen Bosch Smart System, das eine verbesserte Konnektivität, einfache Softwareupdates via Smartphone und flexibel umrüstbare Displays ermöglicht. Den Einstieg in die Modellreihe bilden die Performance-Modelle (ab 2.449 € UVP), die vom Bosch Performance Line Motor mit 75 Nm Drehmoment angetrieben werden. Die Akkukapazität reicht von Bosch PowerTube 500 bis 625.

Zusätzlich verfügt der neue Rahmen über ein innovatives Schaltauge, das sogenannte „UDH“ (Universal Derailleur Hanger), welches die Ersatzteilsuche deutlich vereinfacht. Die oben stehende Tabelle soll als grobe Übersicht dienen, die aktuellen 2025er Modell zu vergleichen. Je nach Modell unterscheiden sich aber auch weitere Komponenten wie beispielsweise die Laufräder (Felgen, Naben und Speichen) sowie das maximal zulässige Systemgewicht (Fahrrad + Fahrer + Gepäck).

Cube Reaction Hybrid: 2023/2024 vs. 2025

Der Vergleich mit den Vorjahresmodellen zeigt Licht und Schatten. Während sich der bewährte Bosch Smart System-Antrieb und die zahlreichen Rahmenvarianten erhalten haben, gibt es bei den Modellen von 2023/2024 ähnliche Ausstattungsmerkmale zu einem niedrigeren Preis. Preis-Leistungs-Tipp: Wenn du ein E-Mountainbike suchst, das ein optimales Verhältnis von Kosten und Ausstattung bietet, bist du auch mit der 2024er-Serie gut beraten. Interessante Alternativen zur Reaction-Hybrid-Serie sind beispielsweise die Modelle Powerfly 4, Powerfly 5 und Powerfly 7 von Trek oder die E-Hardtails unserer Exklusivmarke Axess.

Cube ACID 200

Ein schickes Design und eine gute Preis-Leistung gehören zur DNA eines jeden Cube Bikes. Etwas günstiger als die SL-Version aber dennoch mit sportlicher Ausrichtung. Das ACID 200 hat seine Berechtigung im Markt. Mit dem ACID 200 lässt sich nicht nur perfekt das Radfahren erlernen, sondern auch bereits in leichtes Gelände abbiegen. Bei den Anbauteilen setzt Cube auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.

Wegen ihrem extrem niedrigem Gewicht können Kinder mit Federgabeln oft nur wenig anfangen. Dass das ACID 200 keine Federgabel hat, ist also sinnvoll. Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Die Impac Reifen fallen mit 2,1 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße.

Neben der Ergonomie am Bremshebel kommt es bei Kinder Mountainbikes vor allem darauf an, dass sie sich mit wenig Handkraft bedienen lassen. Die verbauten V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und haben einen technisch simplen Aufbau. Das ist der Vorteil von klassischen Felgenbremsen. Allerdings können sie bei der Bremskraft nicht mit Scheibenbremsen mithalten. Bei längeren Abfahrten oder bei Nässe müssen Kinder viel Handkraft aufbringen, um adäquat zu verzögern. Scheibenbremsen sind außerdem meist besser zu dosieren.

Mit nur sieben Ritzel an der Kassette hat Cube bei der Shimano Schaltung etwas geknausert. In der Tat ist die Bandbreite, also der Unterschied zwischen größtem und kleinstem Gang, viel wichtiger für das Fahrgefühl. Mit gerade mal 262 % Bandbreite könnte die Gangspreizung, vor allem für den sportlichen Einsatz, etwas größer ausfallen. Die Geometrie ist gefällig und relativ entspannt.

Das Einsteiger-MTB ist fast komplett mit Shimano Produkten sowie einer Suntour Federgabel ausgestattet. Dass es sich hier um ein Starterpaket handelt, also ein Rad für Wald, Feld und Stadt, aber nicht für grobes Gelände, ergibt sich zwangsläufig aus dem Preis von 429 Euro und der daraus resultierenden Ausstattung. Für alle Einsteiger und Liebhaber lockerer Touren zeigt sich schon nach wenigen Metern, dass Cube einfach ein Händchen für gelungene Gesamtpakete hat. Die Schaltung arbeitet tadellos, das Rad ist agil und macht einfach Spaß. Nach der ersten Runde bleibt der stimmige Gesamteindruck erhalten.

Das Laufradmaß von 27,5’’ passt zu der maximalen Rahmengröße von 16’’. Auch die übrigen Anbauteile wie beispielsweise der Lenker entsprechen der Zielsetzung von Cube, einen guten Allrounder anbieten zu können. Das Cube Access WLS ist quasi die Grundausstattung von Cube und daher auch noch mit einer einfachen, aber verlässlichen V-Brake ausgestattet.

Das Cube Access WLS bietet allen, die ein im Verhältnis günstiges, aber dennoch zuverlässiges MTB für kleinere Touren suchen, ein sehr ansprechendes Paket. Das Rad liegt mit 429 Euro im Preiseinstieg und bietet dafür neben der Zuverlässigkeit vor allem einen Vorteil gegenüber vielen Mitbewerbern - die Optik! Die Lackierung ist hochwertig und zusammen mit der Gabel in Wagenfarbe bietet es rein optisch weit mehr als ein Rad der Einstiegsklasse sonst vorzuweisen hat.

Sicherheitsinformationen für Kinderfahrräder

Die Sicherheitsinformationen sind ein Bestandteil der Betriebsanleitung, in der alle relevanten Informationen beschrieben sind. Auf die digitale Betriebsanleitung kann hier www.cube.eu/downloads zugegriffen werden. Das Lesen der Sicherheitsinformationen entbindet nicht von der Pflicht, die Betriebsanleitung zu lesen und zu beachten! Die Benutzung des Fahrrades ist nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten erlaubt.

Eine Missachtung der bestimmungsgemäßen Verwendung kann zum Versagen von Bauteilen und Materialien mit Unfall- und Verletzungsgefahr führen:

  • Halten Sie die Beschränkungen der angegebenen Nutzungsklasse / Bike-Klassifikation ein.
  • Überschreiten Sie nicht das zulässige Gesamtgewicht (Fahrrad + Fahrer + Zuladung + ggf. Anhänger).
  • Überprüfen Sie das Fahrrad vor jeder Fahrt auf mögliche Schäden, insbesondere an Rahmen, Gabel, Lenker/Vorbaueinheit und Sattelstütze.
  • Verwenden Sie das Fahrrad nicht bei festgestellten Schäden.
  • Achten Sie auf erhöhte Verletzungsgefahr durch möglicherweise hohe Temperaturen einzelner Bauteile (z. B. Bremsen, Scheinwerfer).
  • Beachten Sie die Herstellervorgaben zur Anbringung von Anbauteilen (z. B. Taschen, Schloss, Kindersitz, Trägersysteme) und zur Verwendung eines Anhängers.
  • Beachten Sie die im jeweiligen Land geltenden gesetzlichen Vorschriften für die Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr.

Beim Transport des Fahrrades sind die Angaben des Herstellers, des Gesetzgebers bzw. Bei Schäden und Funktionsstörungen muss das Fahrrad vor der weiteren Verwendung durch einen Fachbetrieb überprüft werden.

Lassen Sie das Fahrrad entsprechend den Herstellervorgaben regelmäßig von einem Fachbetrieb überprüfen und warten, um Gefährdungen (z. B. verschleißbedingt) zu vermeiden. Halten Sie die angegebenen Drehmomente (Nm) für die Montage von Bauteilen ein. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, wenn Sie die beschriebenen Arbeiten an Ihrem Fahrrad (z. B.

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