E-Bikes mit Riemenantrieb erfreuen sich wachsender Beliebtheit als saubere, leise und komfortable Alternative zu traditionellen Kettenantrieben. Sie sind besonders in urbanen Gebieten sehr beliebt, da sie eine saubere, leise und komfortable Fortbewegung ermöglichen.
Für unseren Vergleich wartungsarmer Tourenräder haben wir einen spannenden und breiten Mix an Testmodellen zusammengestellt. Einige Räder sind im Grunde für den städtischen, also den eher alltäglichen Einsatz entwickelt. Dazu zählen wir das neue B‘Twin LD 920 E Automatic ebenso wie das Diamant Beryll 160, das Kalkhoff Image und das KTM Macina City. Echte Trekkingräder im Test sind das Tenways Ago T und das Victoria Manoc 5. Bei genauerer Betrachtung aber zeigt sich, dass diese Kategorisierung nicht komplett stimmig ist. Denn wartungsarm und tourentauglich sind sie alle. Und darauf haben wir beim Testen unser Augenmerk gelegt.
Im Grunde gibt es keine Räder mehr, die einzig einem alleinigen Zweck dienen, etwa wartungsarm alleine - von reinen Sportgeräten aus dem Mountainbike- oder Rennradbereich einmal abgesehen. Wer ein vollausgestattetes E-Bike kauft, hat meistens mehr damit vor, als ausschließlich Tagestouren zu fahren oder das Rad nur für den Weg zum Einkaufen zu nutzen. Wer mehrere Tausend Euro für ein Fahrzeug ausgibt, will damit Pendelfahrten bewältigen, in der Freizeit mal schnell zum Biergarten fahren oder gar längere Radreisen unternehmen. All das schaffen unsere Testräder.
Soviel vorneweg: Die klassische Tagestour auf gut befestigten Wegen, ob nun im Flachen oder im Gebirge, bewältigen die wartungsarmen Räder alle sehr gut. Getestet haben wir das auf unterschiedlichen Untergründen und immer mit Gepäck an Bord. So mussten sich die Räder auf einem Feldweg beweisen, auf Kopfsteinpflaster und dem so typischen, durch aufgeworfenen Asphalt rumpelig gewordenen Fahrradweg. Die größte Steigung, die es zu bewältigen galt, misst stolze 21 Prozent.
Vorteile des Riemenantriebs
Was E-Bikes mit Riemenantrieb jedoch besonders macht, ist die Tatsache, dass diese Riemen gewisse Vorteile gegenüber normalen Fahrradketten bieten. So sind sie nicht nur leiser und sauberer, sondern vor allem auch widerstandsfähiger gegen Schmutz, Wasser und Salz. Dadurch sind sie wartungsarm und langlebiger als Ketten.
Die Vorteile lassen sich aber schnell relativieren. So spielt das Gewicht der wartungsarmen Nabenschaltung an einem ohnehin schweren E-Bike eine weniger große Rolle als beim klassischen Fahrrad. Auch die Übersetzungsbandbreite ist weniger wichtig. Beides kompensiert der Elektromotor. Die Mehrkosten der Naben- im Vergleich zur Kettenschaltung sind bei den hohen Anschaffungskosten eines E-Bikes auch nicht unbedingt mehr gravierend. Dazu kommen einige klar auf der Hand liegende Vorteile: Die Nabenschaltung muss nicht immer mal wieder neu justiert werden, sie muss nicht geschmiert und auch nicht regelmäßig gereinigt werden.
Der Nachteil, dass Nabenschaltungen nicht unter Zug geschaltet werden können, verflüchtigt sich allmählich. Die Zugstufe der Enviolo lässt sich während des Pedalierens verändern, auch wenn dazu etwas mehr Kraft als ohne Zug auf der Kette oder dem Riemen nötig ist. Shimanos Inter 5E, die speziell für E-Bikes entwickelt ist, lässt sich ebenfalls unter Zug schalten. Gleiches gilt für das teurere, nicht im Test vertretene Pinion-Getriebe. Rohloff löst diesen Punkt bei der E-Speedhub-Nabe mit einer minimalen, automatischen Zugunterbrechung beim elektronischen Schaltvorgang.
Die wartungsarme Kombination vervollständigt der Carbonriemen. Er ersetzt die klassische Fahrradkette. Das Carbonfaserband ist äußerst robust und hält viele Tausend Kilometer. Gates, der gebräuchlichste Hersteller hochwertiger Carbonriemen, spricht von einer Lebensdauer von 15.000 bis 30.000 Kilometern, während eine klassische Fahrradkette „nur“ 5000 bis 10.000 Kilometer hält.
Ein kleiner, beim E-Bike ebenfalls eher zu vernachlässigender Nachteil: Der Carbonriemen überträgt die Kraft nicht ganz so effizient wie die Fahrradkette.
Nabenschaltung und Riemenantrieb
Da dieser E-Bike-Typ häufig mit Nabenschaltung und immer häufiger auch mit einem Riemenantrieb ausgerüstet ist, fallen selten Wartungsarbeiten an.
Es spricht also vieles für die wartungsarme Kombination aus Nabenschaltung und Carbonriemen.
E-Bike Typen und Rahmenformen
Welches Pedelec infrage kommt, hängt vor allem von der gewünschten Nutzung ab. Hier stellen wir E-Bike-Typen vor, die besonders häufig verkauft werden, und nennen die wichtigsten Rahmenformen.
City-E-Bikes
City-E-Bikes eignen sich für bequeme Radlerinnen und Radler, die keine größeren Strecken zurücklegen wollen. Die aufrechte Sitzposition verschafft Überblick im Verkehr. Weit verbreitet sind Tiefeinsteiger mit V-förmigem Rahmen. Er erleichtert Menschen, die weniger beweglich sind, das Aufsteigen beträchtlich. City-E-Bikes werden aber auch mit Diamant- und Trapezrahmen angeboten. Eine jüngere Form des Cityrads sind Urban-E-Bikes. Ausstattung und Design sind oft minimalistisch, dadurch sind sie oft auch leichter und günstiger als andere E-Bikes.
Trekking-E-Bikes
Sportlicher als City-, aber komfortabler als Mountainbikes sind Trekking-E-Bikes. Sie sind eine gute Allround-Lösung für Menschen, die viel radeln und das Bike sowohl im Alltag als auch auf Touren nutzen wollen. Die Hersteller statten ihre Trekkingräder daher üblicherweise mit Lichtanlage, Schutzblechen und Gepäckträger aus - so auch die elf von uns getesteten Trekking-E-Bikes. Typisch sind außerdem eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition, eine Kettenschaltung und ein belastbarer Gepäckträger.
E-Mountainbikes
Der am häufigsten verkaufte E-Bike-Typ in Deutschland ist das E-Mountainbike. Kettenschaltung und kräftige Motoren sind da Standard. Typisch ist außerdem ein sogenannter Sloping-Rahmen, bei dem das Oberrohr in Richtung Sattel leicht abfällt. Zunehmend werden E-Mountainbikes aber auch in anderen Rahmenvarianten angeboten. Wenn das E-Mountainbike nicht als reines Sportgerät im Gelände genutzt wird, sondern auch im Straßenverkehr, ist es häufig notwendig, eine Ausstattung nach Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) nachzurüsten.
SUV-E-Bikes
Von den Anbietern auch als Allroad- oder Crossover-E-Bikes angepriesen, stellen die SUV-Bikes eine Mischform dar, die Radlern eine Entscheidung zwischen Komfort und Sportlichkeit abnehmen soll. 2022 hat die Stiftung Warentest neun solcher SUV-E-Bikes getestet.
Lasten E-Bikes
Sie sind die Packesel unter den E-Rädern und werden viel häufiger mit als ohne Motor gekauft. 2022 machten sie acht Prozent aller verkauften E-Bikes aus. Von ihnen sind wiederum etliche Typen und Transportvarianten erhältlich.
S-Pedelecs
Während der Motor bei „normalen“ Pedelecs nur bis Tempo 25 unterstützt, hilft er beim S-Pedelec bis Tempo 45. Die schweren, oft teuren Räder sind vor allem für Menschen sinnvoll, die etwa lange Strecken mit dem Rad pendeln.
E-Falträder und E-Rennräder
Vom Lasten- bis zum Rennrad: Mittlerweile gibt es jeden Fahrradtyp auch als Pedelec mit einem Elektromotor. Wie die Variante ohne Motor lassen sich E-Falträder beziehungsweise E-Klappräder oft mit wenigen Handgriffen kompakt zusammenlegen. Sie sind deshalb besonders beliebt bei Menschen, die im Alltag mit der Bahn pendeln. Bei E-Rennrädern sind Akku und Motor oft so kompakt im Rahmen verborgen, dass sie optisch kaum auffallen. Diese Räder sind Sportgeräte. Im Normalbetrieb sind Rennräder schneller als 25 km/h unterwegs, sodass der Motor nicht unterstützt.
Rahmenformen
- Diamantrahmen: Bei diesem sportlichen „Herrenrahmen“ verläuft das Oberrohr nahezu horizontal und sorgt so für eine hohe Fahrstabilität. Er wird häufig bei eher sportlichen E-Bikes eingesetzt, wie bei den Trekking-E-Bikes im Test 2024.
- Wave-Rahmen: Der tief geschwungene Wave-Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen. Er gilt als tendenziell weniger fahrstabil - in unserem Test von City-E-Bikes 2023 bewiesen die Modelle jedoch durchweg eine gute oder sehr gute Fahrstabilität.
- Trapezrahmen: Bei dieser Rahmenform senkt sich das Oberrohr nach hinten ab, sodass das Aufsatteln deutlich komfortabler als beim Diamantrahmen ist. Das Oberrohr soll den Rahmen versteifen und so für mehr Fahrstabilität sorgen.
Tipp: Wählen Sie die Rahmenform, mit der Sie auch beim Fahrrad ohne Motor gut klargekommen sind. Sind Sie nicht so fit oder lange nicht geradelt, wählen Sie besser einen tieferen Einstieg.
Komponenten von E-Bikes
Akku
Im Test von Trekking-E-Bikes hatten die Lithium-Ionen-Akkus einen Energieinhalt von bis zu 625 Wattstunden. Die bringen mehr Reichweite als die getesteten City-E-Bikes mit meist 500 Wattstunden Energieinhalt. Viel entscheidender als die Akkukapazität sind für die Reichweite ohnehin Temperatur, Streckenprofil, Eigenleistung der Radelnden, Kraftübertragung des Rades - und vor allem die gewählte Unterstützung des Motors.
Fazit: Für Kurz- und Mittelstrecken reicht ein Akku mit 500 Wattstunden in der Regel aus. Im Test von Trekking-E-Bikes lieferten mehrere Anbieter Ladegeräte mit, die den Akku mit 4 Ampere Ladestrom laden. Mit ihnen ließ sich der Akku in 4 Stunden und 40 Minuten füllen. Bei den Modellen mit 2 Ampere-Ladegeräten dauerte das Laden bis zu 8 Stunden 50 Minuten.
Tipp: Wird kein 4-Ampere-Ladegerät mitgeliefert, können Sie es beim Fahrradkauf als Dreingabe aushandeln oder selbst zukaufen. Dass der Akku durchs schnellere Laden langfristig leidet, gilt bei solchen Ladeströmen und Akkugrößen als unwahrscheinlich.
Im Alltag kommt es vor allem darauf an, dass der Akku leicht ein- und auszubauen ist. E-Bike-Akkus sind heute oft ganz oder teils im Rahmen integriert. Dort sind sie geschützt und verschlechtern das Fahrverhalten kaum.
Tipp: Kaufen Sie ein Modell, bei dem der Akku von oben oder seitlich in den Rahmen eingesetzt wird. Von unten eingesetzte Akkus können beim Entnehmen oder Einsetzen schnell mal herabfallen. Dabei kann die teure Batterie Schaden nehmen.
Motor
Die elektrische Antriebseinheit eines Pedelecs umfasst Motor, Akku und eine Steuereinheit mit Display am Lenker, außerdem Sensoren - etwa für Trittfrequenz, Drehmoment und Geschwindigkeit - sowie Kabel, die diese Teile verbinden. Für viele ist ein bestimmter Motor- oder Antriebshersteller eines der wichtigsten Kaufkriterien. Unsere Tests zeigen aber: Das ist nicht unbedingt sinnvoll. Denn das Fahrverhalten entsteht im Zusammenspiel von Motor und restlichen Komponenten des Fahrrads.
Tipp: Machen Sie die Auswahl nicht per se vom Motor abhängig, sondern fahren Sie - wenn möglich - verschiedene Antriebe Probe. Dabei zeigt sich auch, ob die Sensorik gut abgestimmt ist. In unseren Tests hatten einige günstige Modelle in diesem Punkt Probleme.
Motorpositionen:
- Frontmotor: Wie im Test von City-Pedelecs ist diese Motorvariante fast ausschließlich bei eher günstigen E-Bikes zu finden. Insbesondere für Menschen, die auf dem Fahrrad eher unsicher sind, ist diese Motorposition nicht optimal: Das Vorderrad kann auf glattem oder losem Untergrund leichter wegrutschen.
- Hinterradantrieb: Ein Motor an der Hinterradnabe ist oft leise und bewirkt wenig Verschleiß an der Kette. Er kommt vor allem im Mountainbike-Bereich zum Einsatz. Bei einem Defekt lässt er sich vergleichsweise leicht ausbauen. Gleichzeitig erschwert diese Motorposition den Ausbau des Hinterrads.
- Mittelmotor: Bei E-Bikes haben sich die Mittelmotoren als Standard-Ausstattung durchgesetzt. Auch die meisten E-Bikes in unseren Tests haben einen Mittelmotor. Er sorgt für einen tiefen Schwerpunkt, das Gewicht ist gleichmäßig verteilt. Als Übersetzung sind Ketten- oder Nabenschaltungen möglich.
Tipp: In unserer Testdatenbank finden Sie etliche gute E-Bikes mit Mittelmotor.
Je genauer Sensoren − etwa für Trittfrequenz, Drehmoment und Geschwindigkeit − die Tretbewegungen der Radelnden erfassen, desto passender kann der Motor die Leistungsabgabe darauf abstimmen, sodass der Antrieb beispielsweise nicht abrupt „anschiebt“ oder nachläuft, wenn Radelnde nicht mehr mittreten.
Die Displays zeigen je nach Hersteller verschiedene Parameter wie Geschwindigkeit, Restreichweite, zurückgelegte Strecke und Unterstützungsstufe an. Besonders hilfreich ist eine präzise Anzeige des Akkustands.
Bremsen und Schaltung
Besonders wartungsarm sind Nabenschaltungen. Sie lassen sich im Stand schalten, sind bergauf aber etwas im Nachteil. Nabenschaltungen sind ein typisches Merkmal von City-E-Bikes. Eine Kettenschaltung erlaubt oft einen dynamischeren Fahrstil, darum ist sie an sportlicheren Rädern wie Trekking- oder Mountainbikes beliebt. Nachteil: die Kette muss gepflegt werden.
Tipp: Wenn Sie mit dem E-Bike sportlich und öfter mal bergauf unterwegs sein wollen, sollten Sie sich für eine Kettenschaltung entscheiden.
In Kombination mit Nabenschaltung und Mittelmotor kann ein Riemen aus Kunstfasern die klassische Fahrradkette ersetzen - wie beim 2022 getesteten Modell von Simplon. Ein Riemenantrieb überträgt die Kraft minimal schlechter als eine Kette, ist dafür aber leise und besonders pflegeleicht.
Grundsätzlich sind hydraulische Scheibenbremsen für die schnellen und schweren Pedelecs eine sichere Wahl - bei ihnen sind in unseren vergangenen Tests nie Probleme aufgetreten. Bei mechanischen und hydraulischen Felgenbremsen ist das nicht garantiert. Eins von drei City-E-Bikes mit Felgenbremsen fiel im Bremstest durch.
Tipp: Üben Sie ganz bewusst, zu bremsen. Und trainieren Sie auch Gefahrenbremsungen, damit Sie im Ernstfall nicht vorn über den Lenker fliegen.
Beleuchtung
Für Energie ist am Pedelec gesorgt - deshalb sollten Sie insbesondere bei teuren Modellen keine Kompromisse bei der Beleuchtung eingehen. Der Frontscheinwerfer sollte Wege hell, breit und gleichmäßig ausleuchten. Eine gute Kenngröße dafür ist eine Beleuchtungsstärke von mindestens 50 Lux.
Tipp: Mehr Sicherheit bringen Tagfahrlicht und außerdem eine Standlichtfunktion vorn und hinten. Rückleuchten sind außerdem zunehmend in Sattelstütze, Schutzblech oder am Gepäckträger integriert.
Sattel
Tipp: Der Sattel beeinflusst das wahrgenommene Fahrgefühl stark, lässt sich aber problemlos tauschen.
Gepäcktransport und Kindersitze
In unseren Tests von Elektrofahrrädern haben wir häufig festgestellt, dass sich die Räder unterschiedlich gut für die Mitnahme von viel Gepäck oder die Montage eines Fahrradkindersitzes eignen.
Tipp: Wollen Sie Ihre Kinder oder Enkelkinder mit auf Tour nehmen oder in die Kita bringen, sollten Sie - gemeinsam mit dem Fachhändler - einen Blick in die Unterlagen des E-Bikes werfen, ob und unter welchen Bedingungen der Anbieter die Montage eines Kindersitzes erlaubt.
Insbesondere, wenn das Rad für Einkäufe, längere Touren oder gar Radreisen genutzt werden soll, ist dieser Punkt wichtig - daher beim Kauf stets auf das zulässige Gesamtgewicht und die Zuladung des Gepäckträgers achten.
Hersteller und Modelle im Überblick
Grundsätzlich gibt es kaum noch Bereiche, in denen kein E-Bike mit Zahnriemen genutzt werden kann. Vom Mountainbike bis zum Citybike sind von zahlreichen namhaften Herstellern die unterschiedlichsten Modelle erhältlich.
- Riese & Müller
- Kalkhoff
- Scott
- Hercules
Vereinzelt lassen sich - wie von Hercules - sogar Falträder als Riemenantrieb E-Bike finden. So lassen sie sich ideal bei einer Kombination aus Radstrecke und öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln kombinieren.
E-Bikes mit Riemenantrieb - Unsere Kaufempfehlungen
- A Dece Oasis Air 28: Das A Dece Oasis ADO 28-Zoll-E-Bike verfügt laut Hersteller über einen langlebigen Carbon-Riemenantrieb, der eine wartungsfreie Nutzung von bis zu 30.000 km ermöglichen soll. Ein bürstenloser 250-W-Nabenmotor arbeitet leise und effizient, während ein sensibler Drehmomentsensor für eine gleichmäßige und kraftsparende Unterstützung sorgen soll.
- A Dece Oasis Air 20S: Das E-Bike Air 20S des Herstellers A Dece Oasis verspricht dank Lithium-Ionen Batterien eine lange Akku-Laufzeit (bis zu 100 km). Der Antrieb funktioniert mithilfe eines Drehmomentsensors. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind der leichte Aluminiumrahmen und die Möglichkeit, das Fahrrad zu falten. Somit ist das E-Bike gut zum Pendeln geeignet, da es problemlos in Bus und Bahn transportiert werden kann.
- AsVIVA Urban E-Bike: Zu empfehlen ist auch das Urban E-Bike von AsVIVA. Der eingebaute Gates Carbon Drive Riemen besteht aus zugfesten Carbonfasern und läuft über zwei Riemenscheiben. Mit dem eingebauten Hinterradmotor (250 W) und einem starken Akku mit Samsung Zellen kommt man schnell und umweltfreundlich an sein Ziel.
Wartung und Pflege
Ein Riemenantrieb am E-Bike ist wartungsarm, braucht aber regelmäßige Pflege. Eine Schmierung ist nicht erforderlich - im Gegenteil: Öl oder Fett schaden dem Material.
- Der Riemen sollte regelmäßig mit Wasser und einer weichen Bürste gereinigt werden, besonders nach Fahrten bei Regen, Schlamm oder Staub.
- Bei hartnäckigem Schmutz ist milde Seifenlauge erlaubt. Hochdruckreiniger oder aggressive Mittel sind tabu. Nach dem Reinigen mit klarem Wasser abspülen und vollständig trocknen.
- Die Riemenspannung muss regelmäßig kontrolliert werden - per Messgerät oder App. Sie darf weder zu locker noch zu straff sein. Auch die Ausrichtung ist wichtig: Der Riemen muss gerade laufen und darf nirgends schleifen.
- Zudem sollten Riemen und Riemenscheiben auf Risse oder Abnutzung geprüft werden. Nach rund 20.000 bis km empfiehlt sich ein Austausch. Im Winter sollten Streusalzrückstände regelmäßig entfernt werden.
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