Dänemark Radrennen Tour Streckenverlauf

Am 22. Juni 2025 feiert das World Tour-Rennen „Copenhagen Sprint” seine Premiere. Das 236 Kilometer lange Männer-Rennen führt vom Start in Roskilde ins Ziel nach Kopenhagen, der Hauptstadt Dänemarks. Knapp zwei Wochen vor dem Start der Tour de France bietet der neue Wettbewerb auf Dänemarks großer Ostseeinsel Seeland Sprintern und Puncheuren die Gelegenheit, ihre Form zu testen.

Die Männer starten am Sonntagvormittag im historischen Roskilde - westlich von Kopenhagen gelegen. Roskilde besitzt eine tief verwurzelte Radsporttradition. Schon 1895 wurde hier das Rennen „Stjerneløbet“ ausgetragen. 2022 war Roskilde Startort der 2. Etappe 2 begann direkt am Wikingerschiffmuseum in Roskilde. Das Schloss Ledreborg bietet eine umfangreiche Sammlung an antiken Möbeln und historischen Gemälden. Das Schloss ist eingebettet in herrliche Natur. Vom Fjord bis zu den sagenhaften Wäldern bei Lejre erstreckt sich der erste Nationalpark von Seeland.

Nach einer 7,5 Kilometer langen neutralen Startphase beginnt das Rennen offiziell auf der Frederiksborgvej. Die ersten Kilometer führen das Peloton nach Norden: Über Jyllinge (10 km) und St. Rørbæk (16,6 km) erreichen die Profis die Kronprinzessin-Mary-Brücke bei Kilometer 21 - eine der imposanten Stellen dieses Rennens. Hier öffnet sich der Blick auf den Roskilde-Fjord, bevor die Fahrer in das ländliche Hornsherred einschwenken.

Nach Überquerung der Kronprins-Frederik-Brücke kommen die Fahrer bei Kilometer 33 nach Frederikssund- auch bekannt als Wikingermetropole. Kurz danach führt die Route ostwärts nach Fredensborg. Der folgende Abschnitt verläuft entlang kleiner Landstraßen vorbei an Simons Golf Club bis zum Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk (95 km). Von Hillerød aus geht dann gen Süden über Allerød und Farum bis nach Ganløse (143 km), wo die zweite Sprintwertung ausgefahren wird. Danach folgen Veksø und Hove, bevor das Feld in Ballerup (162 km) die imposante Ballerup Super Arena passiert - ein Symbol der dänischen Bahnradtradition.

Die finalen rund 55 Kilometer verlaufen durch die Hauptstadt. Ein 11 Kilometer langer technischer Rundkurs ist von den Profis fünf Mal zu absolvieren, ehe der Sieger feststeht. Dieser Circuit durch Kopenhagen führt vorbei am Wasser, historischen Bauten und modernen Wahrzeichen wie der Nationalgalerie und über stadtbekannte Brücken.

Macht Mads Pedersen in Kopenhagen weiter, wo er bei Giro d’Italia aufgehört hat? Der Däne gehört sicher zu den Favoriten auf den Premierensieg, wenngleich die Topographie ihm nicht ganz entgegenkommt Es gibt kaum kräftezehrende Anstiege auf der Strecke. Kommen dagegen die Top-Sprinter relativ frisch auf die Zielgerade in Dänemarks Hauptstadt, könnte die Sache anders aussehen. Dann muss man mit Olav Kooij (Visma | Lease a Bike) rechnen. Einer, der noch kurz vor Tour-Start zeigen will, wie explosiv seine „Stäbchen“ sind und er auch in Sachen Timing alles richtig macht, ist Dylan Groenewegen (Jayco AlUla).

Los ging es in Kopenhagen mit einem Einzelzeitfahren auf einem 13 km langen, regennassen Rundkurs innerhalb des Stadtzentrums. Kopenhagen als Startpunkt für die Tour de France 2022 war eine plausible Idee: Denn Fahrräder sind in der dänischen Hauptstadt allgegenwärtig. Manche Menschen in Kopenhagen sind fast häufiger mit dem Fahrrad unterwegs als zu Fuß. Rund 44 Prozent der Menschen in Kopenhagen nutzen das Fahrrad, um zur Arbeit oder zur Schule zu fahren. Als Fahrradstadt hat sich Kopenhagen auch das Ziel gesetzt, bis 2025 kohlenstoffneutral zu sein. Damit steht die dänische Hauptstadt an der Spitze im Kampf gegen den Klimawandel.

Die Radfahrerstadt setzt dabei auf den Einsatz von Windturbinen, auf Hafenbäder, emissionsarmen Verkehr und vielerlei neue grüne Technologien. Ob Kindergarten oder Schule, ob Pflegeheim oder Gastronomie, das ganze öffentliche Leben Kopenhagens hatte sich im Sommer 2022 in das Zeichen der Tour de France gestellt.

Die zweite Etappe führte die Tour de France vorbei an Schloss Dragsholm. Besucher des Schlosses erfahren viel über die Geschichte der Region und über die Natur der Umgebung. Im Zentrum von Kalundborg steht die Frauenkirche, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Die Hafenstadt Kalundborg liegt am Kalundborg Fjord am Großen Belt. Auf der Insel Sprogø steht der Leuchtturm aus dem 11. Jahrhundert. Die Brücke über den Großen der beiden dänischen Belte gilt als Europas größte Hängebrücke.

Für Radler, die den Mont Ventoux erklimmen, ist die 182 Kilometer lange Strecke der dritten Etappe von Vejle nach Sønderborg ganz sicher Flachland. Doch die hügelige Landschaft entlang der jütländischen Ostseeküste, in der das Peloton auch Kolding, Christiansfeld, Haderslev und Aabenraa passierte, hat selbst den Profis manches abverlangt. Drei Hotspots waren entlang der Strecke etabliert: Diese befanden sich in Gråsten, auf Dybbøl Banke und vor dem Schloss von Sønderborg. Im Mittelpunkt dieser Hotspots stand jeweils eine große Leinwand, die das Geschehen der Tour de France großformatig präsentierte. Dazu gab es Imbissstände, Unterhaltungsangebote und auch sanitäre Anlagen.

Die dritte Etappe beginnt in Vejle. Die Stadt Vejle gilt als das Zentrum der dänischen Region Syddanmark. Koldingvej ist eine zweispurige Autobahn, die am Flughafen von Kolding beginnt und nach Süden weiter nach Vamdrup führt. Die dänische Hafenstadt Kolding mit rund 61.000 Einwohnern liegt in der Region Syddanmark. Die Küste von Hejlsminde liegt am Kleinen Belt. Im Norden der Halbinsel Løjt Land liegt der Genner Strand an der Genner Bucht, genau in der Mitte zwischen den Städten Aabenraa und Haderslev. Von Aabenraa ging die Tour weiter über Felsted bis nach Gråsten. Von hier aus verlief die Strecke nach Sønderborg.

Die Straßen waren rechtzeitig vor der Durchfahrt der Radfahrer geschlossen worden, Zuschauer konnten sich entlang der Strecke oder am Zieleinlauf platzieren, ohne allerdings auf der Fahrbahn stehen zu dürfen. Nicht weit von der deutschen Grenze entfernt liegt die Stadt Sønderborg an der Flensburger Förde. Die Altstadt auf der Insel Als und das Schloss Sonderburg prägen das Bild der Stadt.Wer Glück hatte, am Zieleinlauf zu stehen, als die Radsportler nach Sønderborg hineinfuhren, war natürlich privilegiert, zumal man mit etwas Glück auch die Profis vor den Tourbussen sehen konnte, bevor sich die Sportler auf den Weg zum Flughafen machten und nach Frankreich weiterflogen.

Die Anfänge der Tour de France sind ins Jahr 1903 datiert. In diesem Jahr startete das erste tatsächliche Etappenrennen in der Radsportgeschichte. Tatsächlich gab es aber schon zuvor auf Fernfahrten des Radsports große Distanzen zurückzulegen. Am 1. Juli 1903 startete die erste Tour de France in Montgeron nahe bei Paris. 60 Radsportler nahmen an den sechs Etappen mit einer Gesamtlänge von 2428 Kilometern von Paris über Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux und Nantes teil. Eine Strecke, die am Ende wieder nach Paris zurückführte. Zwischen den Etappen gab es mehrere Ruhetage. Sieger der ersten Tour de France war der Franzose Marice Garin. Garin erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Schon in der Frühzeit der Tour de France wurden die ersten Skandale bekannt. So mussten die führenden vier Radsportler im Jahre 1904 aus dem Gesamtklassement ausgeschlossen werden, weil sie einen Teil der Strecke nicht mit dem Fahrrad, sondern mit der Eisenbahn zurückgelegt hatten. Trotz dieser kleinen und größeren Mogeleien etablierte sich die Tour de France bis ins Jahr 1910. Die Zeit der Tour de France bis zum ersten Weltkrieg wurde auch als die „heroische Epoche“ des Radsports bezeichnet.

Bis zu 400 Kilometer wurden auf einer Tagesetappe zurückgelegt. Dies ist besonders bemerkenswert unter dem Aspekt, dass die technische Ausstattung der Rennräder noch kaum mit jenen aus heutigen Tagen zu vergleichen war. Die Tour de France wurde zeitweise auch als die „Tour de Leiden“ bezeichnet. Dies ist auf die anspruchsvollen Bergetappen zurückzuführen, die schon in den frühen Jahren zu bewältigen waren.

Die erste Bergwertung gab es am 11. Juli 1905 am Ballon d´Alcace in den Vogesen auf einer Höhe von 1178 Metern. Nur wenige Tage später folgten schon die Côte de Laffrey auf 915 Metern und der Col Bayard auf 1246 in den Alpen. Die Herausforderungen in den Bergen fanden beim Publikum großen Anklang und wurden immer weiterentwickelt. So ging es in Jahr 1910 erstmals in die Pyrenäen und 1911 in die Hochalpen. Eine Erstaunliche Leistung auf Fahrrädern, die damals noch nicht einmal über eine Gangschaltung verfügten.

Auch die Anzahl der Etappen erhöhte sich ständig. Waren es im Jahre 1905 noch elf Etappen, so wuchsen die Herausforderungen im Jahr 1925 schon auf achtzehn Etappen an und 1931 waren es bereits vierundzwanzig. Die Gesamtlänge der Tour weitere sich auf bis zu 5500 Kilometer aus. Gleichzeitig wurde allerdings auch die Länge der einzelnen Etappen gekürzt. Im Jahre 1950 erreichte die Tour de France ungefähr den Umfang, wie wir sie bis heute kennen. Bis ins Jahr 1968 traten Nationalmannschaften in der Tour de France gegeneinander an. Später wurden die Mannschaften aus Profi-Sportlern gebildet, die von verschiedenen Unternehmen aus Werbezwecken gesponsert wurden.

Die Teams kommen vor allem aus Frankreich, Spanien und Italien, aber auch aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Dänemark und sogar aus dem Vereinigten Staaten von Amerika. Auch wenn der Name des Radsport-Events etwas anderes vermuten lässt: Die Tour den France geht nicht nur durch Frankreich. Die Idee, die Grenzen von Frankreich zu verlassen, hat eine lange Tradition: Schon im Jahre 1906 passierte die Tour Lothringen und das Elsass. Beide Gebiete gehörten damals zum deutschen Reich. Im Jahr 1907 wurde Metz zum ersten ausländischen Etappenort.

Der erste Abstecher nach Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte im Jahre 1964. Seither ist Deutschland ein regelmäßiger Austragungsort der Tour de France. Die Tour de France führte aber auch schon durch die Niederlande, durch Belgien, die Schweiz und Luxemburg und im Jahre 2022 sogar nach Dänemark. Im Jahre 2007 verließ das Radrennen erstmals das europäische Festland mit einem Ausflug nach Großbritannien. Seit vielen Jahren gibt es auch den Plan, die Tour in den Vereinigten Staaten zu starten.

Im Verlauf der Jahre nahm die Durchschnittsgeschwindigkeit der Tour de France immer weiter zu. Diese lag beim ersten Radsport-Event noch bei 25,67 Stundenkilometern und steigerte sich bis 1956 auf 35 Stundenkilometer. Der Rekord wurde im Jahr 2005 erreicht, was allerdings aufgrund der annullierten Siege von Lance Armstrong zu relativieren ist. Bei dieser Steigerung ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass die einzelnen Etappen in den frühen Jahren der Tour de France rund doppelt so lange waren, wie heute.

Gründer der Tour de France war im Jahre 1903 die Sportzeitung L´Auto. Vor allem die starke Konkurrenz der Le Vélo Zeitschrift war es zu verdanken, dass ein großes Event zur Auflagensteigerung entwickelt werden musste. Und dies mit Erfolg: Schon 1904 wurde die Herausgabe von Le Vélo eingestellt. Tour-Direktor der Tour de France war bis 1940 der Chefredakteur von L´Auto Henri Desgrange. Er füllte diese Aufgabe bis zu seinem Tode aus und alle Entscheidungsprozesse lagen in seiner Hand. Im Jahre 1919 führte Desgrange das gelbe Trikot für die Bergwertungen ein.

Als Renndirektor wurde ab 1936 der Journalist Jacques Goddet aufgestellt, der für technische Neuerungen sehr aufgeschlossen war: So war er dafür verantwortlich, dass seit 1937 auch Fahrräder mit Gangschaltung zugelassen waren. Die Sportzeitschrift L´Auto wurde in der Zeit nach der Befreiung Frankreichs verboten. Ab sofort war das Nachfolgemagazin L’Équipe für das Radsport-Event zuständig. Erstmals sollten 1903 verschiedene Radrennen in Frankreich unmittelbar aufeinander folgen. Die Ergebnisse dieser Herausforderungen wurden dann zu einer Gesamtpunktwertung zusammengerechnet. Patriotisch wurde das Event dann als „Tour de France“ bezeichnet.

Vom 12. bis 16. August wird das Peloton in Dänemark die Dänemark-Rundfahrt (Danmark Rundt) bestreiten. Das Rennen hat im Laufe der Jahre an Niveau gewonnen und ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Ereignisse des Monats geworden, immer mit einem hochkarätigen Starterfeld. Die Hügel in und um Vejle ziehen jedes Jahr Radsportbegeisterte aus nah und fern an. Daher ist Vejle auch jedes Jahr Schauplatz vieler Radrennen, sowohl für Profis als auch für Hobbyfahrer. Im Jahr 2022 durchquerte die Tour de France die Landschaft von Vejle, und jedes Jahr führt die Königsetappe der PostNord Danmark Rundt durch die Region.

Du kannst auch selbst in den Spuren der Profis radeln, indem du an den zahlreichen Jedermann-Rennen teilnimmst. Es ist vielleicht sogar Dänemarks anspruchsvollstes Jedermann-Rennen und eine Herausforderung selbst für die stärksten Fahrer. Jedes Jahr im Mai laden die Organisatoren des Rennens zu Radsportgemeinschaft, Bewegung und geselligem Beisammensein ein. Es gibt Strecken sowohl für Rennrad- als auch für Gravel-Fahrer.

Wähle zwischen den folgenden Strecken:

  • Frühlingsklassiker, der dich mit einer 229 Kilometer langen Strecke, über 2.000 Höhenmetern und 22 kategorisierten Anstiegen herausfordert.
  • Granfondo, eine unvergessliche Herausforderung über 167 Kilometer mit 14 kategorisierten Anstiegen und über 1.800 Höhenmetern.
  • Mediofondo, entworfen für erfahrene Radfahrer, mit 1.200 Höhenmetern über 127 Kilometer.
  • Die Herausforderung, geeignet für Anfänger und erfahrene Fahrer, eine 83 Kilometer lange Strecke mit fast 1.000 Höhenmetern durch Vejles schöne und hügelige Landschaft.
  • Die Gravel-Route erkundet das Vejle Ådal auf einer 78 Kilometer langen Strecke mit einem Luxus-Zwischenstopp bei Bindeballe Købmandsgård.

Die Dänischen Meisterschaften im XCO-Mountainbike kommen am 23. August 2025 nach Vejle! Der Mountainbike Club Vejle ist Gastgeber der Meisterschaft, die in Nørreskoven stattfindet. Es erwartet dich eine spannende Veranstaltung voller Action und Radsportfest inmitten der grünen Waldkulisse.

Der Radfernweg Grenzroute startet im dänischen Højer und führt Sie über Rudbøl nach Tønder. Von hier aus verläuft der Radweg südlich zur Grenze bis nach Aventoft in Schleswig-Holstein. Weiter geht’s auf deutscher Seite bis nach Süderlügum. Über Ellhöft gelangen Sie anschließend ins dänische Lydersholm. Von dort führt die Radtour erneut südwärts bis nach Ladelund, dann weiter über Rens nach Jardelund. Nachdem Sie die Grenze abermals passiert haben, erreichen Sie das dänische Fårhus (Schafhaus).

Die rund 130 Kilometer lange Grenzroute in Schleswig-Holstein lässt Radfahrende in die Kulturhistorie der deutsch-dänischen Grenzregion eintauchen. Zwischen Nordseedeich und Flensburger Förde kreuzt die Strecke den früheren Grenzverlauf, der 80 Jahre lang den Landstrich prägte. Idyllische Wege führen Sie heute durch abwechslungsreiche Naturlandschaften der Urlaubsregion. Im Westen genießen Sie die Weite der Marsch, Binnendünen und Heide charakterisieren die Geest, und im Osten durchfahren Sie das eiszeitlich geprägte Hügelland. Zahlreiche Informationspunkte erzählen Ihnen entlang des Radfernweges kuriose, unterhaltsame und ortsbezogene Geschichten vom besonderen Leben an der Grenze.

Ein unvergessliches Erlebnis entlang der Grenzroute ist ein Rundflug mit dem Segelflugzeug vom Flugplatz in Aventoft. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Reisegebiet einmal von oben zu betrachten. Süderlügum ist stark vom Grenzhandel geprägt und lädt Sie zu einem Bummel durch die Geschäfte ein. Wenn Sie sich eher nach Ruhe und Entspannung sehnen, spazieren Sie durch das Naturschutzgebiet der Süderlügumer Binnendünen. Von der Aussichtsplattform haben Sie einen wunderschönen Blick über die Landschaft der Urlaubsregion. Zwischen Handewitt und Harrislee erleben Sie im „Naturerlebnisraum Stiftungsland Schäferhaus“ Natur und Archäologie hautnah. Markanter Endpunkt der Grenzroute ist die wunderschöne Hafenspitze in Flensburg.

An der Grenzroute erwarten Sie zahlreiche Rastplätze sowie Wetterschutzhütten. Teilweise sind entlang der Strecke öffentliche Toiletten vorhanden. Zum Übernachten bieten sich Hotels und Gasthöfe, Jugendherbergen, Camping- und Naturlagerplätze an.

Etappen der Dänemark-Rundfahrt:

  • Etappe 1: Nexo - Ronne, 178,5 Kilometer
  • Etappe 2: Rodovre - Gladsaxe, 110,6 Kilometer
  • Etappe 3 (ITT): Kerteminde - Kerteminde, 14,2 Kilometer
  • Etappe 4: Svendborg - Vejle, 226,9 Kilometer
  • Etappe 5: Hobro - Silkebourg, 157,1 Kilometer

Für den Auftakt in Kopenhagen haben die Streckenplaner einen 13,2 Kilometer langen Zeitfahrkurs durch die dänische Hauptstadt entworfen. Damit startet die Frankreich-Rundfahrt erstmals seit dem Grand Départ 2017 in Düsseldorf wieder mit einem Zeitfahren. In Zielnähe befindet sich außerdem der Vergnügungspark Tivoli und das Rathaus. Von all dem werden die Fahrer unterwegs allerdings kaum etwas mitbekommen, denn der flache Kurs mit seinen scharfen Rechts- und Linkskurve erfordert ein Höchstmaß an Konzentration. Gute Streckenkenntnisse sind unabdingbar.

Rund 30 Kilometer von Kopenhagen entfernt beginnt das zweite Teilstück der diesjährigen Tour. Startort ist die Stadt Roskilde, in der jeden Sommer eines der größten Musikfestivals Europas stattfindet. Die Strecke führt zunächst in Richtung Nordwesten bis an die Küste. Dort erwarten die Fahrer mit der Côte de Asnæs Indelukke (4. Kat.), der Côte d'Høve Stræde (4. Kat.) und der Côte de Kårup Strandbakke (4. Kat.) zwischen Kilometer 62 und 82 die ersten drei kleinen Bergwertungen dieser Tour. Ansonsten ist das Streckenprofil bis ins Ziel flach, in Kalundborg steht nach 126 Kilometern der Zwischensprint des Tages an.

Zum Abschluss des Grand Départ in Dänemark geht es zunächst über eine Schleife um den Startort Vejle, bevor die Strecke in Richtung Süden bis in die Nähe der Flensburger Förde nach Sønderborg führt. Nach 27,3 Kilometer steht die erste Bergwertung zur Côte de Koldingvej (4. Kat.) im Streckenplan, eine weitere folgt nach 82,8 Kilometer mit dem Anstieg zur Côte de Hejlsminde Strand (4. Kat.). Dazwischen passiert das Feld die Hafenstadt Kolding, die Heimatstadt von Kasper Asgreen. Bei Kilometer 90,5 ist die Zwischensprintwertung in Christiansfeld erreicht.

Das dänische Radsportereignis Hærvejsløbet - The Viking Gran Fondo heißt jetzt L'Etape Denmark by Tour de France. Eine anspruchsvolle und unvergessliche Fahrt durch die wunderschöne Natur und Geschichte Dänemarks, die am 29. Juni 2024 stattfindet. Es stehen fünf verschiedene Strecken zur Auswahl, die alle von Punkt A nach Punkt B führen. Sie werden eine unvergessliche Fahrt über den natürlichen Bergrücken unternehmen, den Jütland während der letzten Eiszeit gebildet hat.

Die fünf Strecken:

  • Flensburg - Viborg 300 km - 2500 HM
  • Vejen - Viborg 160 km - 1600 HM
  • Aalborg - Viborg 125 km - 1100 HM
  • Nr. Schnitt - Viborg 75 km - 700 HM
  • Funder - Viborg 50 km - 400 HM

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