Die besten 125er Motorräder im Test

Für viele Jugendliche bedeutet der A1-Führerschein den Start in die Welt motorisierter Mobilität und das Leichtkraftrad den ersten Schritt zur Unabhängigkeit. Zahlreiche Hersteller bieten deshalb 125er-Versionen ihrer großen Modelle an. Mit Einführung der Schlüsselklasse B196 ist zudem der potenzielle Kundenkreis deutlich größer geworden und auch darauf wurde mit der Einführung klassischer Motorräder mit 125 ccm Hubraum reagiert. Die interessantesten und beliebtesten 125er mit aktuellen Informationen zum Jahrgang 2024 haben wir für euch zusammengestellt.

Was ist das Besondere an 125er-Motorrädern?

Für Leichtkrafträder (so ist die amtliche Bezeichnung) ab 50 bis maximal 125 ccm und 11 kW (15 PS) Motorleistung gibt es mehrere Fahrerlaubnis-Möglichkeiten. Da ist zunächst die Führerscheinklasse A1, die Sie schon mit 16 Jahren erwerben dürfen. Die Prüfungen können sogar noch vor diesem 16. Geburtstag abgelegt werden: Die Theorieprüfung bis zu drei Monate und die praktische Prüfung bis zu einem Monat. Daneben aber dürfen die 125er auch gefahren werden, wenn Sie einen Führerschein der früheren Klassen 2, 3 oder 4 besitzen und diesen vor dem 01. April 1980 erworben haben. Und ganz neu seit Anfang 2020 können Besitzer der aktuellen Autoführerschein-Klasse B diese mit vier Theorie- und fünf Praxis-Schulungseinheiten zu je 90 Minuten ohne weitere Prüfung um den Schlüssel 193 erweitern. Voraussetzung: Sie sind älter als 25 Jahre und besitzen die Klasse B mindestens 5 Jahre.

Verwirrend? Hier nochmal in Kürze:

Fahrerlaubnis / Führerschein-Klasse Rahmenbedingungen Inhalte
Klasse A1 Mindestalter: 16 Jahre Komplette Fahrschule einschließlich theoretischer und praktischer Prüfung
Klasse B193 (Klasse B plus Schlüssel 193) Mindestalter: 25 Jahre, Mindestfahrpraxis: 5 Jahre Besitz Führerscheinklasse B 4 x 90 Minuten Schulung Theorie, 5 x 90 minuten Schulung Praktisch, Keine Prüfungen
Klasse 2, 3 oder 4 alt und entsprechende Führerscheine der ehemaligen DDR Erworben vor dem 01.04.1980 keine weiteren (Um Probleme bei Kontrollen zu vermeiden ist es sehr empfehlenswert, alte Führerscheine entsprechend umschreiben zu lassen bzw. durch neue zu ersetzen.)

Die Top 125er Modelle im Überblick

KTM 125 Duke

Das in Deutschland meistverkaufte Motorrad der 125er-Klasse. Aggressives Design, sportlicher Motor und außerordentlich beliebt. Wer sich nach einer sportlichen 125er umschaut, wird an der KTM 125 Duke nicht vorbeikommen. Gerade jüngere Fahrer und Einsteiger fühlen sich auf Anhieb wohl, denn Motor, Ergonomie und Auftritt lassen keinen Zweifel bei den sportlichen Wurzeln und den Anleihen an den großen Naked-Schwestern 690 Duke und 1290 Super Duke.

Technische Details KTM 125 Duke

  • Motor wassergekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 9.500 U/min
  • Drehmoment 12 Nm bei 7.500 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit n.B.
  • Preis ab 5.499,-- Euro (ab Werk)

Honda CB125R

Die Honda CB125R ist ein Leichtkraftrad im Naked-Bike-Gewand. Fahrwerk und Ergonomie lassen den Fahrer auch mit 125 Kubik und 15 PS mit sportlichen Ambitionen durch die Stadt und über Land fahren. Für die Honda CB125R stand die große Schwester CB650R Pate und auch dieses Modell freut sich zu Recht über große Beliebtheit bei jungen Fahrern.

Technische Details Honda CB125R

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 101 km/h
  • Preis ab 4.800,-- Euro (ab Werk)

Aprilia SX 125

Hochbeinig, leicht und auffällig. Die Aprilia SX 125 ist eine typische Supermoto, die zum Spielen auffordert. Wheelies, Stoppies, Schräglagen - Hauptsache Spaß haben und auffällig sein. Mit ABS, Stoppie-Control und drei auffälligen Farboptionen spricht die Aprilia SX 125 eine ebenso junge wie verspielte Zielgruppe an. Mit nur 134 kg Gewicht fahrfertig und einer Maximalleistung von 15 PS hat sie darüber hinaus eines der besten Leistungsgewichte ihrer Klasse.

Technische Details Aprilia SX 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,2 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 110 km/h
  • Preis ab 4.199,-- Euro (ab Werk)

Suzuki GSX-S125

Suzuki selbst bezeichnet die GSX-S125 als Leichtgewichts-Roadster und bei nur 135 kg fahrbereitem Gewicht kann man das durchaus so stehen lassen. Als Naked Bike auf das Wesentliche reduziert, hat sie dennoch ein ABS, schicke Zehnspeichenfelgen und den Motor der Supersport-Schwester GSX-R125, dank Leichtbaurahmen und fehlender Verkleidung aber das bessere Leistungsgewicht.

Technische Details Suzuki GSX-S125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,5 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 112 km/h
  • Preis ab 4.450,-- Euro (ab Werk)

Beta RR Motard 4T 125 LC

Die Betas sind zwar auch für den Straßenverkehr zugelassen, fühlen sich jedoch in den Enduro-Varianten im Gelände eindeutig wohler. Leicht, hochbeinig und konsequent auf Performance getrimmt, sind sowohl Motard- als auch Enduro-Version eher Spezialisten und keine gefälligen Alltagsgefährten. Im richtigen Umfeld eingesetzt, gibt es allerdings wenige Motorräder mit 125 Kubik, die so viel Spaß machen können, wie eine Beta RR 125 als Motard auf der Straße oder als Enduro im Gelände.

Technische Details Beta RR Motard 4T 125 LC

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 12,2 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem CBS
  • Höchstgeschwindigkeit 107 km/h
  • Preis ab 5.190,-- Euro (ab Werk)

Kawasaki Z125

Als typische Vertreterin der Kawasaki Z-Familie ist die Z125 im Sugomi-Design mit einem Gitterrohrrahmen ausgestattet und durch die freundliche, aber dennoch sportliche Auslegung von Ergonomie und Motor bei Einsteigern sehr beliebt. Mit 147 kg kein Leichtgewicht, dafür aber mit Zwei-Kanal-ABS und einer einstellbaren Federung gut ausgestattet.

Technische Details Kawasaki Z125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,7 Nm bei 7.700 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 114 km/h
  • Preis ab 4.995,-- Euro (ab Werk)

Honda Monkey 125

Die Monkey ist ein echter Klassiker und ein „Fun Bike“. Erstmals zu Beginn der 1960er-Jahre aufgelegt, erfreut sich die Honda Monkey immer noch und wieder größter Beliebtheit. Ikonisches Design, viel Chrom, stilgebende Formen, nur 104 kg fahrfertiges Gewicht und eine lange, traditionsreiche Geschichte lassen beim Anblick der Monkey noch immer die Augen vieler Motorradfahrer erstrahlen.

Technische Details Honda Monkey 125

  • Motor luftgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 6,9 kW (9,4 PS) bei 7.000 U/min
  • Drehmoment 10,8 Nm bei 5.500 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 91 km/h
  • Preis ab 4.400,-- Euro (ab Werk)

Honda Dax 125

Honda macht sich gar nicht erst die Mühe, zu verbergen, was die Dax 125 sein soll: ein Spaß-Bike mit drehfreudigem Motor, kompakten Abmessungen und agilem Handling. Angelehnt ist sie, ähnlich wie die Monkey 125, an das Modell aus den 1960er-Jahren und wurde stark modernisiert neu aufgelegt.

Technische Details Honda Dax 125

  • Motor luftgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 6,9 kW (9,4 PS) bei 7.000 U/min
  • Drehmoment 10,8 Nm bei 5.500 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 91 km/h
  • Preis ab 5.190,-- Euro (ab Werk)

Yamaha XSR125

Mit der XSR125 bietet auch Yamaha ein 125er-Naked-Bike an. Zeitloses Design und eine umfangreiche Ausstattung wie ABS, LED-Scheinwerfer und dasselbe LCD-Cockpit wie in den Modellen XSR700 und XSR900 dürften für Wiedereinsteiger und Fahrer mit B196-Berechtigung interessant sein.

Technische Details Yamaha XSR125

  • Motor wassergekühlter Einzylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,5 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 116 km/h
  • Preis ab 5.249,-- Euro (ab Werk)

Hyosung GV 125 S AQUILA

Mit einem 3-Ventil-60-Grad-V2-Motor und Bobber-Optik sticht die GV 125 S Aquila von Hyosung im 125er-Markt sowohl technisch als auch optisch heraus. Dazu tragen auch die relativ niedrige Sitzhöhe von 710 mm, ein markantes Luftfiltergehäuse und die breiten Reifen bei. Zubehör wie Seitenkoffer und Wetterschutzscheibe ermöglichen dann sogar noch die Transformation zum langstreckentauglichen Cruiser.

Technische Details Hyosung GV 125 S AQUILA

  • Motor wassergekühlter Zweizylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 9,9 kW (14 PS) bei 10.250 U/min
  • Drehmoment 10 Nm bei 9.250 U/min
  • Bremssystem CBS
  • Höchstgeschwindigkeit 98 km/h
  • Preis ab 3.999,-- Euro (ab Werk)

Zontes 125-G1

Das 125er-Naked-Bike von Zontes verspricht bei einem Verbrauch von 2,0 l/100 km und einem 20-Liter-Tank fast 1000 Kilometer Reichweite. Zum geringen Verbrauch tragen ein leichter Rahmen und Räder aus Alulegierung bei. Technisch sind die elektrische Sitzbankverriegelung und der serienmäßige Edelstahl-Endschalldämpfer erwähnenswert.

Technische Details Zontes 125-G1

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 9.000 U/min
  • Drehmoment 13 Nm bei 7.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 99 km/h
  • Preis ab 3.595,-- Euro (ab Werk)

Yamaha R125

Die R125 von Yamaha hat ihre Wurzeln klar erkennbar im Rennsport. Die Verkleidung wurde von R1 und R7 abgeleitet. Auch LED-Beleuchtung und Front machen deutlich, dass die R125 ein vollwertiges Mitglied der Rennsport-Serie Yamahas ist. Auch der sportlich abgestimmte Motor, das Fahrwerk und die Bremsen lassen keinen Zweifel, dass man mit diesem Motorrad nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Rennstrecke zügig vorankommen kann.

Technische Details Yamaha R125

  • Motor wassergekühlter Einzylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,5 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
  • Preis ab 6.049,-- Euro (ab Werk)

Husqvarna Svartpilen 125

Naked-Bike-Design, aufrechte Sitzposition und Stollenreifen machen aus der Svartpilen 125 von Husqvarna ein Bike, das nicht nur in der City, sondern auch auf losem Untergrund bewegt werden kann und will. Viele Details im Design machen aus dem 125er-Motorrad eine Mischung aus Scrambler, Naked Bike und City-Cruiser. Mit 160 kg fahrfertigem Gewicht ist die Husqvarna kein Leichtgewicht, dafür aber mit Zweikanal-ABS, Gepäckträgerplatte und Speichen-Felgen umfangreich ausgestattet.

Technische Details Husqvarna Svartpilen 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 9.500 U/min
  • Drehmoment 12 Nm bei 7.500 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
  • Preis ab 5.599,-- Euro (ab Werk)

Aprilia RS 125

Die RS 125 ist Aprilias Angebot zum „Einstieg in die Superbike-Welt“. Verkleidung, Fahrwerk und Abstimmung des Motors sollen das Rennstreckengefühl auf die Straße bringen. Dafür hat die RS 125 einen Aluminium-Brückenrahmen, Stummellenker und einen drehfreudigen Einzylinder-Vierventil-Viertaktmotor bekommen.

Technische Details Aprilia RS 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,2 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
  • Preis ab 5.499,-- Euro (ab Werk)

Benelli BN 125

Simpel, kompakt und günstig ist die Benelli BN 125. Ins Ziel nimmt Benelli damit Einsteiger und Pendler. 11 PS Leistung und 144 kg Gewicht fahrfertig sind beides keine Spitzenwerte, dafür hat der Tank mit 13,5 Litern Fassungsvermögen eine gute Größe und der Preis von 2.899,-- Euro dürfte ebenfalls für viele sehr attraktiv sein.

Technische Details Benelli BN 125

  • Motor luft-/ölgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 8,2 kW (11,2 PS) bei 9500 U/min
  • Drehmoment 10 Nm bei 7.000 U/min
  • Bremssystem CBS
  • Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
  • Preis ab 2.649,-- Euro (ab Werk)

Honda CB 125 F

Luftgekühlter, sparsamer Einzylinder-Motor, lediglich 117 kg Gewicht vollgetankt, Scheibenbremse vorn und Trommelbremse hinten. Honda bietet mit der CB 125 F ein kompaktes, leichtes Motorrad an, das sich weltweit, vor allem aber in Asien, größter Beliebtheit erfreut. Einfach zu warten, niedrige Unterhalts- und Anschaffungskosten und ein gutmütiger Fahrcharakter sind typisch für die Honda.

Technische Details Honda CB 125 F

  • Motor luftgekühlter Einzylinder 4-Takt, SOHC
  • Leistung 8 kW (10,9 PS) bei 7.500 U/min
  • Drehmoment 10,9 Nm bei 6.000 U/min
  • Bremssystem CBS
  • Höchstgeschwindigkeit 95 km/h
  • Preis ab 2.600,-- Euro (ab Werk)

Honda MSX 125 Grom

Wie die Monkey und die Dax ist die Grom ein kompaktes Bike für ein urbanes Umfeld, setzt dabei aber mit einer modernen Maske, Upside-down-Gabel und Zentralfederbein auf eine moderne Optik. Durch leicht austauschbare Verkleidungsteile ist sie einfach zu individualisieren. Mit 761 mm Sitzhöhe und einem Gewicht von nur 103 kg fahrfertig ist sie das leichteste Bike in dieser Übersicht.

Technische Details Honda MSX 125 Grom

  • Motor luftgekühlter Einzylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 7,4 kW (10 PS) bei 7.250 U/min
  • Drehmoment 11,1 Nm bei 6.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 94 km/h
  • Preis ab 4.390,-- Euro (ab Werk)

Kawasaki Ninja 125

Die Ninja-Familie steht bei Kawasaki für Sport und Leistung. Optisch angelehnt an die ZX-10R ist auch bei der Ninja 125 der Motor Ninja-typisch ausgelegt. Trotz guter Leistung bereits bei niedrigen Drehzahlen gibt es im oberen Drehzahlbereich noch einmal einen Leistungsschub. Vollverkleidet mit Stummellenker und ABS - eine echte Sportlerin.

Technische Details Kawasaki Ninja 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,7 Nm bei 7.700 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 114 km/h
  • Preis ab 5.645,-- Euro (ab Werk)

KTM RC 125

Auch die KTM RC 125 ist vollverkleidet, hat einen Stummellenker und einen auf Performance abgestimmten Einzylinder-Motor. Vorbild bei Optik und Ergonomie war das Racing-Bike RC16. Durch einen überarbeiteten Gitterrohrrahmen wurden im Vergleich zum Vorgängermodell 1,5 kg Gewicht gespart, für eine bessere Performance auf und neben der Rennstrecke.

Technische Details KTM RC 125

  • Motor wassergekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 9.500 U/min
  • Drehmoment 12 Nm bei 7.500 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
  • Preis ab 6.099,-- Euro (ab Werk)

Aprilia Tuono 125

Ein Sportler für die Straße und die Tour. Mit hohem Lenker und ergonomisch günstigen Fußrasten werden auch längere Touren auf der Tuono 125 trotz der Sportlichkeit nicht zur Qual. Mit ABS, einem digitalen Tacho, Upside-down-Gabel und einer asymmetrischen Schwinge ist sie gut ausgestattet und erinnert an die große Schwester, die Tuono 660.

Technische Details Aprilia Tuono 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,2 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 110 km/h
  • Preis ab 5.099,-- Euro (ab Werk)

Fantic Caballero Flat Track 125

Mit der Caballero Flat Track 125 von Fantic fällt man auf. Puristisches Design und 19-Zoll-Speichenräder auf einer 125er stechen einfach heraus. Dazu eine 41-mm-Upside-down-Gabel in Gold, Flat-Track-Plakette und ein hoch liegender Doppelendtopf sind ebenfalls besonders in dieser Klasse. Der Motor hat eine variable Ventilsteuerung. Eingebremst wird die Caballero von einem Zweikanal-ABS von Continental.

Technische Details Fantic Caballero Flat Track 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.250 U/min
  • Drehmoment 11,2 Nm bei 6.500 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 115 km/h
  • Preis ab 5.795,-- Euro (ab Werk)

Suzuki GSX-R 125

Suzuki bewirbt die 125er mit dem Slogan „Supersport für Newcomer“ und verspricht echte Renngefühle. Die GSX-R 125 hat ein ähnliches Design wie die große „Gixxer“ und auch ergonomisch wird es sportlich. Stummellenker, vorderradorientierte Sitzposition und ein schlankes Design unterstreichen die sportlichen Ambitionen. Nur 137 kg Gewicht sind für ein vollverkleidetes Motorrad mit 125 Kubik ebenfalls eine starke Ansage.

Technische Details Suzuki GSX-R 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,5 Nm bei 8.000 U/min
  • Bremssystem ABS
  • Höchstgeschwindigkeit 112 km/h
  • Preis ab 4.750,-- Euro (ab Werk)

Fünf 125er-Bikes im Vergleichstest

Welche Maschine macht das Rennen: NIU Rqi, F.B Mondial SMX 125i Supermoto, KTM 125 Duke, Fantic XMF 125 Competition oder Husqvarna Vitpilen 125? Beim Vergleichstest dieser fünf 125er-Bikes bestimmen allein die fünf jugendlichen Gasttester den Testsieger. Zu diesem Zweck fuhren sie mit allen 125er-Testbikes einen Tag lang kreuz und quer über die Schwäbische Alb und durchs Donautal.

Die Testbikes

  • NIU Rqi
  • F.B Mondial SMX 125i Supermoto
  • KTM 125 Duke
  • Fantic XMF 125 Competition
  • Husqvarna Vitpilen 125

Alle Testbikes sind vom Jahrgang 2024.

NIU Rqi mit E-Motor und 20 kW

Leise, ganz leise huscht die Rqi von Niu durchs Winkelwerk. Allenfalls ein surrendes Motorgeräusch und der Klang der Reifen beim Rollen über die Straße schwirren durch die Umwelt. Kein Wunder, treibt die Niu Rqi doch ein E-Motor an, den zwei herausnehmbare Akkus mit Strom versorgen. Unter 7.000 Euro verlangt der Niu-Dealer für die Rqi (6.999 Euro, Stand: Juni 2025). Dafür gibt es neben Kameras vorn und hinten weitere, ziemlich üppige Ausstattung.

Husqvarna Vitpilen 125 mit modernsten Assistenzsystemen

Frisch zur Saison 2024 auf den Markt gekommen und in diesem 125er-Testfeld dabei: die Vitpilen 125 von Husqvarna. Ähnlich wie ihre schwarze Schwester Svartpilen setzt der weiße Pfeil von Husky vor allem auf einen hohen Wiedererkennungswert, eine Optik, stark mit dem Merkmal Retro-Äußeres gewürzt. Die Vitpilen 125 mit ihrem sportlich tief angebrachten Rohrlenker kann aber noch viel mehr, als nur die Optik-Karte als Punktelieferant auf den Tisch zu knallen.

Modernste Assistenzsysteme wie einstellbares ABS, das klar strukturierte TFT-Display, der Quickshifter mit Blipper und verschiedene Fahrmodi - die Husqvarna Vitpilen 125 brennt ein Ausstattungsfeuerwerk ab, das man so in der 125er-Klasse nur selten sieht.

F.B. Mondial SMX 125i

Bei SuMos wie der F.B. Mondial SMX 125i Supermoto ABS schwingt immer eine gehörige Prise Unvernunft mit, Rebellentum auf Rädern. Wheelies, Stoppies, Driften, für solche Späße taugen die hochbeinigen Flitzer bestens. Mit ihrem 15-PS-Aggregat zaubert sie zudem sehr ordentliche Fahrleistung aufs Parkett, schiebt sich ohne allzu großen Anlauf über die 100-km/h-Marke. Daneben sichert ihr abschaltbares ABS herzhaft-freche Stopps, die schlanken 137 Kilogramm eine easy-peasy Handhabung.

Finale der 125er-Champs

Im direkten Match stehen sich die Vorjahressiegerin Fantic XMF 125 Competition und KTMs 125er-Duke gegenüber. Auf dem mit flüssigen Bögen, fordernden Bremszonen und engen Knicken abgesteckten Rundkurs hat jeder jugendliche Gasttester noch einmal die Möglichkeit, den beiden Finalbikes direkt nacheinander auf den Zahn zu fühlen.

Die Top 10 der A1 125er Motorräder 2024 laut 1000PS Redaktion

Die A1 125er Motorräder erfreuen sich besonderer Beliebtheit, vor allem unter jungen Fahrern und Pendlern. Diese Leichtkrafträder bieten eine ideale Kombination aus Wendigkeit, niedrigem Verbrauch und überschaubaren Kosten. Da man sie bereits ab 16 Jahren fahren darf, bieten sie jungen Menschen eine frühe Möglichkeit, in die Welt des Motorradfahrens einzutauchen.

  1. Yamaha MT-125
  2. KTM 125 Duke
  3. Honda CB125R

Die Yamaha MT-125 steht an der Spitze der Top 10 und überzeugt mit ihrer sportlichen Optik und dynamischen Leistung. Die KTM 125 Duke landet auf dem zweiten Platz und ist bekannt für ihre kompromisslose Sportlichkeit. Die Honda CB125R schafft es auf den dritten Platz und überzeugt mit einem gelungen Mix aus klassischem Design und moderner Technologie.

Was ist besser: 125er-Motorrad oder 125er-Motorroller?

Ein rationales besser oder schlechter gibt es kaum. Es hängt viel von persönlichen Vorlieben und den Einsatzzwecken ab. Motorräder lassen sich im Vergleich zu den Rollern vor allem sportlicher fahren, auch wenn sie sich in den Höchstgeschwindigkeiten kaum unterscheiden. Sie gelten als cool. Roller sind dagegen einfacher zu fahren. Motorräder sind auch als 125er schon deutlich schwerer zu beherrschen. Sie haben zudem nahezu alle manuelle Schaltungen, die vor allem im Stadtverkehr einiges abverlangen können - anders bei 125er-Rollern mit Automatik-Schaltung. Andererseits bieten die Motorräder vielen mehr Vergnügen, wenn es mal über Landstraßen oder Autobahnabschnitte geht. Dafür brauchen Sie in der Regel aber auch schon spezielle Motorrad(schutz)kleidung, da die Wetter-Anfälligkeit wesentlich größer ist als bei Motorrollern. Und 125er-Motorräder bieten keinen Stauraum, sodass der Motorradhelm oder kleine Einkäufe unterbracht werden können.

Was für Typen gibt es bei den 125er-Motorrädern?

Im Grunde gibt es nahezu alle klassischen Motorrad-Bauweisen, von Choppern und Tourern einmal abgesehen, auch bei den 125ern. Zumeist kommen sie als Naked Bikes, Cafè Racer, Enduros oder auch als Supersportler auf den Markt.

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