Die besten 125er Motorräder im Test

Fahrerlaubnis für Krafträder der Klasse A1 vereinfacht: Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Moderne 125er sind so sicher wie "große Motorräder". Preise variieren von 2800 bis über 6000 Euro. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum.

Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.

Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.

In Hinblick auf Abgasnormen und Sicherheitstechnik sind die Auflagen für 125er nicht ganz so streng wie für die großen Motorräder. Teilweise sind diese dennoch schnell unterwegs und haben aufwendig gestrickte Fahrwerke. Wer also ambitioniert unterwegs sein will, sollte ein Modell mit ABS wählen, denn besonders Fahranfängern bereiten Notbremsungen auf zwei Rädern oft Probleme.

Top 10 der A1 125er Motorräder

Die A1 125er Motorräder erfreuen sich besonderer Beliebtheit, vor allem unter jungen Fahrern und Pendlern. Diese Leichtkrafträder bieten eine ideale Kombination aus Wendigkeit, niedrigem Verbrauch und überschaubaren Kosten. Da man sie bereits ab 16 Jahren fahren darf, bieten sie jungen Menschen eine frühe Möglichkeit, in die Welt des Motorradfahrens einzutauchen. Im Vergleich zu Autos und Rollern punkten die 125er Motorräder mit günstigeren Versicherungsbeiträgen, geringeren Steuern und einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch.

Die Auswahl der Sieger bei den 1000PS Top Awards erfolgt durch eine Jury von erfahrenen Testern, die unabhängig voneinander ihre persönlichen Ranglisten erstellen. Unter den Juroren befinden sich Nils, Vauli, Horvath, Gregor, Poky, Mex, Martin Bauer, Wolf, Arlo, Amelie, Schaaf und Frankee. Bewertet werden alle Modelle, die 2024 auf dem Markt erhältlich sind, unabhängig davon, ob sie in diesem Jahr neu vorgestellt wurden.

Modelle, die in der Bewertung eines Testers nicht auftauchen, werden automatisch mit dem 15. Platz bewertet. Das Endergebnis ergibt sich aus dem Durchschnitt der Einzelrankings. Da nicht alle Tester in allen Kategorien spezialisiert sind, hatten sie die Möglichkeit, bestimmte Kategorien auszulassen.

Knappe Entscheidungen bei den 1000PS Top Awards

Bei der Auswertung der 1000PS Top Awards war das Rennen zwischen den Modellen teilweise sehr knapp. Insbesondere bei den Top 3, der Yamaha MT-125, KTM 125 Duke und Honda CB125R, war das Kopf-an-Kopf-Rennen deutlich spürbar. Die engsten Entscheidungen fielen unter den Bewertungen von Nils, Vauli, Horvath und Poky.

Die Top 3 im Detail

Honda CB125R

Die Honda CB125R schafft es auf den dritten Platz und überzeugt mit einem gelungenen Mix aus klassischem Design und moderner Technologie. Ihr flüssigkeitsgekühlter Motor sorgt für eine gleichmäßige Leistungsentfaltung, und das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit. Die Honda wird von 1000PS besonders für ihre Benutzerfreundlichkeit und den niedrigen Kraftstoffverbrauch gelobt.

KTM 125 Duke

Die KTM 125 Duke landet auf dem zweiten Platz und ist bekannt für ihre kompromisslose Sportlichkeit. Sie ist mit einem leistungsstarken Motor, hochwertigen WP-Federungskomponenten und einem scharfen Design ausgestattet. Besonders die Leichtigkeit und Präzision im Handling machen die 125 Duke zur ersten Wahl für sportlich orientierte Fahrer. Auf 1000PS wird sie wegen ihrer hervorragenden Ausstattung und der fortschrittlichen Elektronik gelobt.

Yamaha MT-125

Die Yamaha MT-125 steht an der Spitze der Top 10 und überzeugt mit ihrer sportlichen Optik und dynamischen Leistung. Ausgestattet mit einem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Motor und einer Anti-Hopping-Kupplung bietet sie ein ausgezeichnetes Fahrerlebnis, insbesondere für Anfänger. Das Handling ist agil, und die MT-125 glänzt durch ihre hochwertige Verarbeitung. Die Tester bei 1000PS loben die gute Ergonomie und das durchdachte Design.

Was ist das Besondere an 125er-Motorrädern?

Für Leichtkrafträder (so ist die amtliche Bezeichnung) ab 50 bis maximal 125 ccm und 11 kW (15 PS) Motorleistung gibt es mehrere Fahrerlaubnis-Möglichkeiten. Da ist zunächst die Führerschein­klasse A1, die Sie schon mit 16 Jahren erwerben dürfen. Die Prüfungen können sogar noch vor diesem 16. Geburtstag ablegt werden: Die Theorieprüfung bis zu drei Monate und die praktische Prüfung bis zu einem Monat.

Daneben aber dürfen die 125er auch gefahren werden, wenn Sie einen Führerschein der früheren Klassen 2, 3 oder 4 besitzen und diesen vor dem 01. April 1980 erworben haben. Und ganz neu seit Anfang 2020 können Besitzer der aktuellen Autoführerschein-Klasse B diese mit vier Theorie- und fünf Praxis-Schulungseinheiten zu je 90 Minuten ohne weitere Prüfung um den Schlüssel 193 erweitern. Voraussetzung: Sie sind älter als 25 Jahre und besitzen die Klasse B mindestens 5 Jahre.

Fahrerlaubnis / Führerschein-Klasse Rahmenbedingungen und Inhalte

Hier nochmal in Kürze:

Fahrerlaubnis / Führerschein-Klasse Rahmenbedingungen Inhalte
Klasse A1 Mindestalter: 16 Jahre Komplette Fahrschule einschließlich theoretischer und praktischer Prüfung
Klasse B193 (Klasse B plus Schlüssel 193) Mindestalter: 25 Jahre Mindest­fahrpraxis: 5 Jahre Besitz Führerschein­klasse B 4 x 90 Minuten Schulung Theorie 5 x 90 minuten Schulung Praktisch Keine Prüfungen
Klasse 2, 3 oder 4 altundentsprechende Führerscheine der ehemaligen DDR Erworben vor dem 01.04.1980 - keine weiteren - (Um Probleme bei Kontrollen zu vermeiden ist es sehr empfehlenswert, alte Führerscheine entsprechend umschreiben zu lassen bzw. durch neue zu ersetzen.)

Motorrad oder Roller?

Ein rationales besser oder schlechter gibt es kaum. Es hängt viel von persönlichen Vorlieben und den Einsatzzwecken ab. Motorräder lassen sich im Vergleich zu den Rollern vor allem sportlicher fahren, auch wenn sie sich in den Höchstgeschwindigkeiten kaum unterscheiden. Sie gelten als cool. Roller sind dagegen einfacher zu fahren. Motorräder sind auch als 125er schon deutlich schwerer zu beherrschen.

Sie haben zudem nahezu alle manuelle Schaltungen, die vor allem im Stadtverkehr einiges abverlangen können - anders bei 125er-Rollern mit Automatik-Schaltung. Andererseits bieten die Motorräder vielen mehr Vergnügen, wenn es mal über Landstraßen oder Autobahnabschnitte geht. Dafür brauchen Sie in der Regel aber auch schon spezielle Motorrad(schutz)kleidung, da die Wetter-Anfälligkeit wesentlich größer ist als bei Motorrollern.

Und 125er-Motorräder bieten keinen Stauraum, sodass der Motorradhelm oder kleine Einkäufe unterbracht werden können.

Typen von 125er-Motorrädern

Im Grunde gibt es nahezu alle klassischen Motorrad-Bauweisen, von Choppern und Tourern einmal abgesehen, auch bei den 125ern. Zumeist kommen sie als Naked Bikes, Cafè Racer, Enduros oder auch als Supersportler auf den Markt. Gelegentlich sieht man Nachbau-Exoten, etwa die Daytona 125 im Harley-Stil der spanischen Schmiede Leonart Motorcycles.

Vergleichstests zu Leichtkrafträdern mit 125 ccm

125er-Bikes werden zwar durch Fachmagazine hin und wieder getestet, aber echte Vergleichstests gibt es in der Viertelliter-Klasse so gut wie gar nicht. Dazu fehlt ihnen im Motorrad-Markt dann wohl doch die Bedeutung im Vergleich zu den Maschinen und Typen mit größeren Hubräumen und leistungsstärkeren Motoren. Auch ist es schwierig, angesichts der letztendlich überschaubaren Leistungsunterschiede auf der einen und der unterschiedlichen Geschmäcker und Vorlieben auf der anderen Seite transparente und schlüssige Wertungssysteme zu kreieren.

Jugendtest

Welche Maschine macht das Rennen: NIU Rqi, F.B Mondial SMX 125i Supermoto, KTM 125 Duke, Fantic XMF 125 Competition oder Husqvarna Vitpilen 125? Beim Vergleichstest dieser fünf 125er-Bikes bestimmen allein die fünf jugendlichen Gasttester den Testsieger. Zu diesem Zweck fuhren sie mit allen 125er-Testbikes einen Tag lang kreuz und quer über die Schwäbische Alb und durchs Donautal. Alle 25 Kilometer folgte ein Stopp, bei dem es hieß: Stimmzettel raus, Motorrad abwählen. Bis zwei Bikes übrig blieben.

Die Testbikes: NIU Rqi, F.B Mondial SMX 125i Supermoto, KTM 125 Duke , Fantic XMF 125 Competition und Husqvarna Vitpilen 125 - allesamt Jahrgang 2024.

NIU Rqi

Leise, ganz leise huscht die Rqi von Niu durchs Winkelwerk. Allenfalls ein surrendes Motorgeräusch und der Klang der Reifen beim Rollen über die Straße schwirren durch die Umwelt. Kein Wunder, treibt die Niu Rqi doch ein E-Motor an, den zwei herausnehmbare Akkus mit Strom versorgen. Gemessen kommen immerhin 25,9 PS heraus. Beflügelt durch diesen Boost sprintet die Rqi voran, dass einem als 125er-Fahrer kurz die Spucke wegbleibt.

Die direkt miteinander verknüpften Themen Reichweite und Akku-Kapazität erweisen sich dabei als zu großer Stolperstein auf dem Weg Richtung 125er-Thron. Bei der ersten Abrage, welches Bike zuerst das Testfeld verlassen muss, entfallen fünf von fünf Stimmen der jugendlichen Tester auf das E-Bike von Niu.

Husqvarna Vitpilen 125

Frisch zur Saison 2024 auf den Markt gekommen und in diesem 125er-Testfeld dabei: die Vitpilen 125 von Husqvarna. Ähnlich wie ihre schwarze Schwester Svartpilen setzt der weiße Pfeil von Husky vor allem auf einen hohen Wiedererkennungswert, eine Optik, stark mit dem Merkmal Retro-Äußeres gewürzt. Modernste Assistenzsysteme wie einstellbares ABS, das klar strukturierte TFT-Display, der Quickshifter mit Blipper und verschiedene Fahrmodi - die Husqvarna Vitpilen 125 brennt ein Ausstattungsfeuerwerk ab, das man so in der 125er-Klasse nur selten sieht. Ein Technologieträger im Oldschool-Gewand.

Bei der Wahl des vierten Platzes sind die Stimmen zumindest nicht mehr so eindeutig verteilt wie bei der Niu zuvor. Trotzdem sagen vier von fünf Jugendlichen, dass der Weg der Husqvarna Vitpilen 125 an dieser Stelle endet.

F.B. Mondial SMX 125i

Bei SuMos wie der F.B. Mondial SMX 125i Supermoto ABS schwingt immer eine gehörige Prise Unvernunft mit, Rebellentum auf Rädern. Wheelies, Stoppies, Driften, für solche Späße taugen die hochbeinigen Flitzer bestens. Daher liegt die locker-leicht durch jede Kurve schwingende Mondial bei den jugendlichen Gasttestern auch weit vorn.

Trotzdem endet die Teilnahme am 125er-Test für die F.B Mondial SMX 125i Supermoto ABS mit dem dritten Rang. Bei der vorletzten Abstimmung wählen sie drei von fünf Jugendlichen aus dem Testfeld.

Finale der 125er-Champs

Im direkten Match stehen sich die Vorjahressiegerin Fantic XMF 125 Competition und KTMs 125er-Duke gegenüber. Auf dem mit flüssigen Bögen, fordernden Bremszonen und engen Knicken abgesteckten Rundkurs hat jeder jugendliche Gasttester noch einmal die Möglichkeit, den beiden Finalbikes direkt nacheinander auf den Zahn zu fühlen. Die letzten Runden sind gedreht, die Stimmzettel an die Jugendlichen verteilt. Sie entscheiden ohne Einfluss der MOTORRAD-Tester, welches Bike sich die Krone unter den 125er-Modellen aufsetzen darf.

Gewinner im 125er-Vergleichstest Jahrgang 2024

Zwei Jugendliche plädieren für die Fantic XMF 125 Competition als ihren Favoriten, zwei für die KTM 125 Duke. Ein Patt nach vier von fünf Stimmzetteln. Das bedeutet, die letzte Stimme entscheidet - und zwar zugunsten von KTM.

Die 1000PS Top Awards 125er-Motorräder

Stolze 23 (!) Motorrad-Kategorien hat sich die 1000PS-Redaktion vorgeknöpft, um bei den 1000PS Top Awards die jeweils 10 beliebtesten Bikes zu küren. Die Leistung ist, bedingt durch das Führerschein-Regelment, auf 15 PS beschränkt, doch selbst die schwere UM Renegade Commando 125 ist mit ihrem kleinen Motor erstaunlich flott zu bewegen. Gegen eine Yamaha R125 hat sie natürlich keine Chance, aber bereits die beiden Modelle machen klar, dass man auch in dieser Klasse Spaß haben kann.

Die gewählten Modelle sind daher sehr individuell und es gab, wie bereits erwähnt, kaum ein Segment, das nicht in den Top 10 vertreten wäre. Bei den Top 3 gab es aber durchaus sehr unterschiedliche Ansichten, die Honda Monkey 125 etwa wurde von sechs Redakteuren bewertet und landete zweimal auf Platz 1, dafür einmal sogar nur auf Platz 8. Die Yamaha MT-125 schnitt da schon besser ab, ebenfalls sechsmal bewertet, aber nur mit den Noten 1 bis 3.

Top 3 der 1000PS Top Awards

Honda Monkey 125

Sucht man im Lexikon nach dem Wort "Freude", sollte daneben gleich ein Bild der Honda Monkey 125 erscheinen. Sie ist das perfekte Motorrad für alle, die sich nicht allzu ernst nehmen und ein kultiges Funbike suchen. Denn egal wie anstrengend der Tag in der Arbeit, der Schule, etc. war, ein kurzer Ausritt auf der Honda Monkey 125 lässt alles schnell vergessen. Schüchtern darf man aber nicht sein, denn kein anderes A1-Bike ist solch ein Magnet für neugierige Blicke, die sich schnell in ein breites Grinsen verwandeln.

Yamaha MT-125

Mit der aktuellen MT-125 hat Yamaha den Vogel abgeschossen. Der herrliche Einzylinder gepaart mit dem sportlichen Chassis bringt unglaublichen Fahrspaß, der keine Altersgrenzen kennt. Egal ob jung oder alt - mit solch fahraktiven Eigenschaften muss sich die Konkurrenz warm anziehen. Aufgrund ihrer sportlichen Auslegung muss vielleicht der Alltagskomfort leiden, doch sobald die Straßen kurvig werden, verzeiht man der MT-125 ihre Härte.

KTM Duke 125

Die KTM Duke 125 ist auch in der Euro 5 Version das Motorrad, das es in der A1 Klasse zu schlagen gilt. Überlegene Ausstattung, potenter Motor, gutes Fahrwerk, tolles Display und spaßiger Supermoto-Modus lassen nicht nur das Herz der 16-Jährigen höher schlagen. Die Optik polarisiert zwar, lässt den Beobachter aber auch die kleinste Duke eindeutig als solche erkennen.

Neuheiten für 2025

Ab dem 1. Januar 2025 dürfen nur noch Motorräder neu zugelassen werden, die der Euro 5+ Norm entsprechen. Alle Hersteller werden - wie alle paar Jahre üblich - dazu verpflichtet, ihre Modellpalette an die gesetzlichen (Emissions)vorgaben anzupassen.

Mit der geltenden Norm werden die Grenzwerte für Schadstoffe wie Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) und Kohlenwasserstoffe (HC) weiter gesenkt. Dadurch sind Motorräder zwar umweltfreundlicher, aber auch technisch anspruchsvoller. Für dich als Käufer könnte das zeitlich begrenzt besonders attraktiv sein.

Der Grund: Der Motorradhandel gerät unter Druck, da Euro 5-Modelle ohne den “+” Zusatz (erkennbar in Punkt 14 der Zulassungsbescheinigung Teil 1 sowie in der für die Erstzulassung relevanten Konformitätserklärung - CoC) verkauft werden müssen, ehe sie gewissermaßen zum alten Eisen gehören.

Die neuen 125er Modelle in 2025

Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R.

Aprilia 125 SX/RX

Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish.

Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.

SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.

Das 125er-Duo von Aprilia kommt voraussichtlich im Frühjahr auf den deutschen Markt. Die Preise dürften leicht steigen.

Benelli BKX 125 und BKX 125 S

Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.

In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern.

Honda Grom

Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.

Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.

Husqvarna Svartpilen und Vitpilen 125

Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.

Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel.

Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf. Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr. Die Preise liegen bei 5400 bzw.

KTM 125 Enduro R

Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.

Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.

Roller vs. Motorrad: Was sind die Unterschiede?

Worin unterscheiden sich eigentlich Motorräder vom Roller, auch wenn beide über einen 125 ccm Motor verfügen? Hier sind die wesentlichsten Unterschiede zusammengefasst:

  • Schaltung vs. Automatik: Die meisten Roller haben eine Automatik, während Motorräder eine manuelle Schaltung und Kupplung haben. Das bedeutet zwar mehr Kontrolle, aber mehr “Arbeit” beim Motorrad. Allerdings macht für viele Fahrer genau dieser Unterschied den Fahrspaß aus.
  • Fahrverhalten: Motorräder haben oft bessere Fahrwerke, bessere Bremsen und fühlen sich stabiler an - besonders bei höheren Geschwindigkeiten, worauf sie meist ausgelegt sind. Die Reifen bzw. dessen Größe trägt viel zur Fahrdynamik bei.
  • Stauraum: Roller haben oft ein Helmfach unter der Sitzbank - praktisch für den Alltag. Motorräder bieten das nicht, es sei denn, du montierst Koffer oder eine Hecktasche. Aber die Platzverhältnisse sind bei kleineren Motorrädern aus der 125er Klasse ohnehin nicht üppig.
  • Optik: Roller sind praktisch, aber Motorräder haben einfach einen cooleren Look. Wobei sich eine optisch aufgewertete Vespa auch neben einer Yamaha MT 125 ziemlich gut schlägt.

Top 10 der 125er Motorräder im Überblick

Neben dem Design und den technischen Details spielen auch Faktoren wie die Ausstattung und der Komfort eine entscheidende Rolle bei der Wahl des richtigen 125er Motorrads. Moderne Features wie digitale Displays, LED-Beleuchtung oder ABS sind mittlerweile gesetzlich in vielen Modellen der 125er Klasse zum Standard geworden und erhöhen sowohl Sicherheit als auch Fahrkomfort.

  1. KTM Duke 125: Aggressive Optik und herausragende Fahrdynamik. Der 15-PS-starke Einzylindermotor sorgt in Kombination mit dem leichten Gitterrohrrahmen und der Upside-Down-Gabel von WP für ein agiles Fahrverhalten.
  2. Husqvarna Svartpilen 125 und Vitpilen 125: Stylische, minimalistische Motorräder mit hochwertiger Technik. Die Svartpilen wirkt scrambler-artig, während die Vitpilen auf eine sportliche Auslegung setzt.
  3. Aprilia RS 125: Eine der sportlichsten 125er auf dem Markt. Mit ihrem flüssigkeitsgekühlten Einzylindermotor liefert sie 15 PS, die für eine dynamische Performance sorgen.
  4. Yamaha MT-125 und YZF-R 125: Die MT-125 ist ein Naked Bike mit aggressivem Design, während die YZF-R 125 eine vollverkleidete Supersport-Variante ist.
  5. Suzuki GSX-R125: Ein sportliches Leichtkraftrad, das die Rennsport-DNA der GSX-R-Serie in die 125er-Klasse bringt.
  6. Fantic XMF 125 Performance: Kombiniert italienisches Design mit leistungsstarker Technik.
  7. Honda CB125R: Ein sehr hochwertiges Naked Bike im Neo-Sports-Café-Design.
  8. Kawasaki Ninja 125: Die perfekte Wahl für junge Fahrer, die den Einstieg in die Welt der Supersportler suchen.
  9. Brixton Cromwell 125: Ein klassisch gestyltes Retro-Bike mit moderner Technik.
  10. Honda MSX 125 Grom: Ein einzigartiges Mini-Bike, das sich durch seine kompakte Bauweise und spielerisches Handling auszeichnet.

Elektromotorräder als Alternative

Reine Puristen und Benzinbrüder werden sie meiden: Die Rede ist von Elektromotorrädern als ernst gemeinte Alternative. Für wen eignen sich die elektrifizierten Alternativen und welche Modelle können mit ihren verbrennenden Artgenossen mithalten?

Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu Verbrennern bist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten willst, könnten diese drei Modelle genau das Richtige für dich: die Super Soco TCmax, die NIU RQi und die Kawasaki Ninja e-1.

  • Super Soco TCmax: Klassisches Design, ideal für den urbanen Raum.
  • NIU RQi: Smarte Technik und Konnektivität.
  • Kawasaki Ninja e-1: Sportliches Design mit Elektroantrieb.

Ja, Elektromotorräder in der 125er-Klasse können alltagstauglich sein - solange du deine Fahrweise und Ladeinfrastruktur ein wenig berücksichtigst. Preislich sind sie meist etwas teurer als klassische 125er-Verbrenner, aber dafür sparst du dir Sprit- und Wartungskosten und (mal mehr, mal weniger) Steuern.

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