Während manche Leute nur mit voll ausgestattetem Wohnmobil zum Campen fahren, genügt anderen eine Luftmatratze und Kochgeschirr. Gerade wenn Sie mit einem Motorrad ins Grüne fahren, haben Sie meist nur wenig Stauraum und müssen sich beim Packen deshalb auf das Wichtigste beschränken. Auch das Zelt sollte dann nur so viel Raum einnehmen wie unbedingt nötig. Dieses ist nicht nur platzsparend, sondern zeichnet sich auch durch ein geringes Gewicht aus.
Worauf kommt es bei einem Motorradzelt an?
Im Grunde genommen ist ein Motorrad-Zelt ein ganz gewöhnliches Zelt, dass Sie auch für andere Gelegenheiten nutzen können. Worauf kommt es also an, wenn Sie sich nach einem geeigneten Motorrad-Zelt für Ihren Test umsehen? Das Packmaß sollte möglichst gering ausfallen, denn schließlich haben Sie auf Ihrem Motorrad nur einen begrenzten Stauraum zur Verfügung und sicherlich benötigen Sie für Ihren Camping-Urlaub noch andere Dinge als nur das Zelt.
Aus dem gleichen Grund sollte auch das Gewicht des Motorrad-Zelts nicht zu hoch sein, damit Sie Ihr Fahrzeug nicht überladen. Ist es also am besten, einfach das kleinste und leichteste Zelt auszuwählen? Nicht unbedingt, denn natürlich bedeutet ein kleines Packmaß auch ein geringeres Zeltmaß - und das kann Ihren Komfort beim Camping ganz schön beeinträchtigen. Wenn Sie das Zelt nur zum Schlafen benutzen möchten, reicht ein kleines Zeltmaß natürlich aus.
Wollen Sie darin aber obendrein Ihre Ausrüstung verstauen und sich auch zu anderen Zwecken darin aufhalten, z. B. Klar, Camping bedeutet zu einem gewissen Grad auch, sich der Natur und den Elementen auszuliefern. Dies kann Ihnen selbst dann passieren, wenn der Verkäufer Ihr Motorrad-Zelt als wasserdicht angepriesen hat. Denn tatsächlich bedeutet „wasserdicht” lediglich, dass das Wasser bis zu einer bestimmten Menge nicht eindringen kann.
Für Ihren Motorrad-Zelt-Test sollten Sie deshalb nicht so sehr darauf achten, ob ein Zelt wasserdicht ist, sondern wie wasserdicht. Auskunft darüber gibt die sogenannte Wassersäule, die Sie den Herstellerangaben entnehmen können. Ein Zelt, das die Bezeichnung „wasserdicht” tatsächlich verdient, hat einen Wassersäulen-Wert von mindestens 1300 mm. Sind Sie aber sehr oft in regenreichen Gebieten unterwegs, sollten Sie lieber auf Werte zwischen 3000 und 5000 mm setzen.
Kaufkriterien für Motorradzelte
Aber auf welche Kaufkriterien sollten Sie außerdem achten? Wenn Sie kilometerweit von jedweder Zivilisation entfernt sind, möchten Sie nicht plötzlich feststellen, dass Ihr Zelt nicht Ihren Ansprüchen genügt und z. B. nicht so wasserdicht ist wie gedacht. Darum sollten Sie beim Kauf einige Sorgfalt an den Tag legen und sich umfassend über die verschiedenen Modelle informieren.
Dazu gehört z. B., die Produktbeschreibung aufmerksam zu studieren. Aber auch Erfahrungsberichte anderer Käufer stellen hier eine große Hilfe dar. Im Idealfall können Sie das Motorrad-Zelt selbst einem Test unterziehen, bevor Sie es kaufen. Dies ist manchmal auf Messen für Camping-Bedarf möglich, wo Sie zumindest die Gelegenheit bekommen, einmal in das Zelt reinzukrabbeln.
Packmaß, Größe und Gewicht
Packmaß: Das A und O eines Moto-Camping-Zelts ist die Größe, die es zusammengefaltet in Seitenkoffer, Hecktasche einnimmt. Denn neben dem Zelt muss schließlich noch Gepäck, Campingzubehör und Proviant verstaut werden.
Größe: Ebenso wichtig wie die Frage, wie viel Platz das Zelt auf dem Motorrad wegnimmt ist die Frage, wie groß das Zelt an sich sein muss. Das kommt nicht nur auf die Personenzahl an, sondern wie viel Ausstattung und Zubehör, etwa Helm, Schutzkleidung oder auch ein Motorrad-Navi, trocken und blickgeschützt im Zelt aufbewahrt werden sollen.
Gewicht: Leichtbau siegt! Schließlich soll das Motorrad nicht überladen werden. Aber hier gilt, abzuwägen: Je leichter das Zelt, desto schlechter oft auch die Wärmeisolierung und Wasserdichte.
Wassersäule: Wasserdicht sollte das Zelt bei Kompaktheit und Leichtigkeit allerdings dennoch sein, daher ist auf die Wassersäule zu achten. Je höher der angegebene Wert (in mm), desto mehr Regen hält der Camping-Unterschlupf aus.
Motorrad Zelt Arten
Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Motorradzelten auf dem Markt, die für verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen entwickelt wurden:
- Hochwertige Allwetter-Motorradzelte: Diese Zelte sind in der Regel besonders robust und langlebig und eignen sich ideal für schlechtes Wetter.
- Tunnelzelt - Ein Tunnelzelt ist ein kompaktes und leichtes Zelt, das besonders für Motorradreisen und Radtouren geeignet ist. Es ist in der Regel kleiner und leichter als ein herkömmliches Zelt und hat ein einfaches Gestänge. Es muss abgespannt werden und ist nicht selbst stehend.
- Geodätzelt - Ein Geodätzelt ist ein kleines, leichtes und vor allem sehr stabil verarbeitetes Zelt, welches durch seine besondere Konstruktion und den Einsatz von hochwertigen Materialien besonders gut für das Campen in den Bergen geeignet ist. Das Zelt ist sehr robust und selbst stehend.
- Wurfzelt - Ein Wurfzelt ist ein kleines, leichtes Zelt, das man einfach auf die Erde werfen kann, um es aufzubauen. Wurfzelte sind ideal für Motorradfahrer, da sie sehr leicht zu transportieren sind und schnell aufgebaut werden können.
Empfehlenswerte Zelte fürs Moto-Camping
Hier sind einige Beispiele für empfehlenswerte Zelte:
- Goalpine Eskapade II
- Trek Escape 1 & 2 von mapuera: Ultraleichtes 1- bzw. 2-Mann-Zelt mit hoher Wassersäule und reißfestem Zeltmaterial.
- Trek It Easy von outdoorer: Mit Fix up Gestänge und guter Wassersäule.
- Trek Santiago von mapuera: Ein ultraleichtes, besonders kleines und kompaktes Motorrad Zelt für eine Person.
- Trek FoRest von outdoorer: Motorrad Zelt zum Hängen.
- High Peak Hauszelt Minilite: Mit nur 1 Kg ein echtes Leichtgewicht.
- Esvo Eskimo: Wetterfestes und robustes Zelt aus Baumwolle.
- Telemark 2 LW: Nur 990 g auf die Waage zu bringen.
- Como 4 von High Peak: Bietet Platz für bis 3 Personen und überdies einen Vorraum.
- flying tent: In nur sieben Sekunden aufgebaut.
Beliebte Motorradzelte im Vergleich
| Produkt | Personen | Packmaß | Gewicht | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Grand Canyon CARDOVA 1 | 1-2 | 13 x 56 cm | 2,2 kg | Einfacher Aufbau, reflektierende Abspannleinen |
| Forceatt 2 Man Zelt | 2 | Klein | 2,5 kg | Wasserdicht, für jede Jahreszeit |
| EARTHVENTURE® Zelt | 1-2 | 45 cm Länge | 3,1 kg | Sehr regenfest, kompakt |
| Naturehike Cloud up 2 | 2 | K.A. | 1,4 kg | Sehr leicht, winddicht |
| High Peak Hauszelt Minilite | 2 | 35 x 13 x 7 cm | 1 kg | Sehr leicht, kleines Packmaß |
Tipps und Tricks für den Umgang mit Motorradzelten
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Zelt am Motorrad zu befestigen. Die einfachste Methode ist wahrscheinlich, es in oder auf dem Motorradkoffer oder am Heckträger zu befestigen. Wenn Sie jedoch ein schwereres Zelt haben, möchten Sie vielleicht in Erwägung ziehen, es auf dem Soziussitz Ihres Motorrads zu befestigen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Motorradzelt zu reinigen. Das Zelt kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Alternativ kann das Zelt auch in einem Waschbecken mit Seifenwasser gewaschen werden. Danach sollte das Zelt gut abgespült und getrocknet werden. Zeltreinigung ist wichtig, um Schmutz, Bakterien und andere Keime zu entfernen. Zeltreinigung ist auch wichtig, um das Zelt länger haltbar zu machen.
Tipps zum Zusammenpacken des Zeltes
Wenn Sie Ihr Zelt für Ihr Motorrad mitnehmen, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Zelt für das Motorrad geeignet ist. Viele Zelte sind zu schwer oder zu sperrig für Motorräder. Achten Sie also darauf, ein Zelt zu wählen, das für die Art Ihrer Fahrt geeignet ist.
Bevor Sie Ihr Zelt verpacken, sollten Sie es auf Schäden untersuchen und sicherstellen, dass alle Teile vorhanden und in Ordnung sind. Wenn Sie ein Zelt mit Reißverschlüssen haben, stellen Sie sicher, dass sie alle ordnungsgemäß funktionieren. Wenn Sie ein Zelt mit Schnüren haben, stellen Sie sicher, dass sie nicht verdreht oder kaputt sind.
Packen Sie Ihr Zelt sorgfältig und vermeiden Sie es, es zu quetschen oder zu verdrehen. Wenn Sie Ihr Zelt ordnungsgemäß verpacken, wird es bei Ihrer Ankunft leichter auf- und abzubauen sein.
Tipps zum Aufbauen des Zeltes
Ein Motorradzelt ist ein großartiges Zubehör für alle, die regelmäßig mit dem Motorrad unterwegs sind. Es bietet einen bequemen und sicheren Ort zum Übernachten, wenn Sie auf Reisen sind, und schützt Sie vor den Elementen. Wenn Sie das erste Mal ein Motorradzelt kaufen, kann es eine Herausforderung sein, es aufzubauen.
Als Erstes sollten Sie eine gute Stelle auswählen, besonders wichtig ist es das auf dem Boden wenig spitze Steine oder Pflanzen liegen. Den es gibt genügend Stacheln, die eure Plane beschädigen können.
Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle Teile Ihres Zeltes haben. Nehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und legen Sie sie auf den Boden. Dann sollten Sie das Gestänge des Zeltes zusammenbauen. Die meisten Zelte haben ein Gestänge aus Metall oder Kunststoff. Befolgen Sie die Anleitung des Herstellers, um sicherzustellen, dass das Gestänge richtig zusammengebaut wird.
Nachdem das Gestänge des Zeltes zusammengebaut ist, können Sie mit dem Aufbau der Zeltwand beginnen. Beginnen Sie damit, eine der Zeltwände an einem Ende des Gestänges zu befestigen. Dann strecken Sie die Zeltwand nach oben und befestigen Sie sie an der anderen Seite des Gestänges. Wiederholen Sie diesen Schritt mit den anderen Zeltwänden, bis das Zelt vollständig umgeben ist.
Zuletzt sollten Sie den Boden des Zeltes befestigen. Beginnen Sie damit, eine der Ecken des Zeltbodens an eine der Zeltwände zu befestigen. Dann strecken Sie den Zeltboden nach unten und befestigen Sie ihn an der anderen Zeltwand.
Fazit
Ab ins Grüne: Mit dem Motorrad-Zelt haben Sie immer ein Dach überm Kopf! Campingtrips sind auch auf zwei Rädern möglich - und haben mit "Moto-Camping" sogar eine eigene Bezeichnung.
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