Das erste Mal E-Bike fahren: Tipps für einen gelungenen Start

„Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht.“ Den Spruch kennt wohl jeder und man hört ihn auch immer wieder von E-Bike Fahranfängern und solchen die es werden wollen. Erinnerst du dich noch daran, wie du als Kind das Fahrradfahren gelernt hast? Für den ein oder anderen ist dieses einschneidende Ereignis möglicherweise auch mit schmerzlichen Erfahrungen verbunden, die aber mittlerweile sicherlich verblasst sind. Unvergessen dagegen das Gefühl, das erste Mal alleiniger Herrscher über zwei Räder zu sein. Für viele war das erste Fahrrad seinerzeit das Tor zu einer ganz neuen Welt. Erkunden, erobern, selbst entscheiden wann und wohin es geht, das erste Stück Unabhängigkeit vom Elternhaus war das Gebot der Stunde.

Kann man Fahrradfahren verlernen? Neuropsychologie sagen: Nein - das liegt an der Art und Weise, wie das Gehirn solche einmal erlernte Fähigkeiten abspeichert.

Was bedeutet das für das Fahren mit einem E-Bike - speziell nach längerer Abstinenz: Akku einschalten, rauf auf den Sattel und los? Wir sind der Meinung - Nein! In diesem Blog wollen wir mit unseren Tipps speziell E-Bike „Newbies“ den Einstieg etwas leichter machen.

Um ein E-Bike richtig fahren zu können, haben wir hier einige E-Bike Tipps für Anfänger zusammengefasst, um den Einstieg zu erleichtern: Zeit also, das Auto öfter stehen zu lassen und die Vorteile des E-Bikes zu nutzen.

Grundlegende Vorbereitung vor der ersten Fahrt

Auch als langjährige:r Radfahrer:in solltest du die allgemeine Originalbetriebsanleitung sowie die Betriebsanleitung des E-Bikes gründlich durchlesen, bevor du das erste Mal damit fährst. Stelle außerdem sicher, dass du die korrekte Bedienung, Wartung und Entsorgung sämtlicher elektrischer Komponenten verstanden hast.

Außerdem gilt grundsätzlich: Lass dein E-Bike- System von Bosch mindestens einmal im Jahr technisch überprüfen (u.a. Mechanik, Aktualität der Systemsoftware).

Allgemeine Sicherheitshinweise zu E-Bikes

  • Beachte vor allem alle Sicherheitshinweise. Deine Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer sind sehr wichtig.
  • E-Bikes niemals ohne eingebaute Batterie nutzen, da andernfalls die Beleuchtung nicht funktioniert. Ebenso wenig solltest du die Räder niemals ohne Sattel fahren. Bei manchen Modellen wird die Sattelstütze mit einem Schnellspanner geklemmt. Falls Sattel und Sattelstütze gestohlen werden, kann das anschließende Fahren ohne Sattel zu gefährlichen Situationen führen.
  • Überprüfe das Bike vor jeder Fahrt auf einwandfreie Funktion, lose Bauteile und Defekte. Gibt es ein Problem, bring das Rad zu deinem Fachhändler, bevor du es wieder nutzt.
  • Ganz wichtig: Mach dir bewusst, dass andere Verkehrsteilnehmer womöglich nicht damit rechnen, dass ein Elektrorad schneller fahren kann als ein herkömmliches Fahrrad. Außerdem erhöht eine schnellere Geschwindigkeit das Unfallrisiko.

E-Bike fahrbereit machen: Tipps für die Inbetriebnahme

Was ist vor der ersten Fahrt mit einem E-Bike zu beachten? Wie nehme ich die Komponenten in Betrieb und wie gehe ich möglichst pflegsam mit Akku & Co. um? Im Diamantrad-Blog haben wir dir einige wichtige Punkte zusammengestellt.

Die hier aufgelisteten Hinweise und Informationen gelten als allgemeine Richtlinien - bei Unklarheiten oder Zweifeln immer die beigefügten Anleitungen durchlesen.

Voraussetzungen für die Inbetriebnahme

Das E-Bike-System kann nur aktiviert werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Ein ausreichend geladener Akku ist eingesetzt (siehe Betriebsanleitung des Akkus).
  • Der Bordcomputer ist richtig in die Halterung eingesetzt (siehe Betriebsanleitung des Bordcomputers).
  • Der Geschwindigkeitssensor ist richtig angeschlossen (siehe „Geschwindigkeitssensor überprüfen“).

Die 5 hilfreichsten Tipps für E-Bike Anfänger

E-Bike Fahranfänger Tipp 1: Nicht nur auf die innere Einstellung kommt es an

Der Verkäufer hatte doch gesagt, E-Bike fahren wäre Entspannung und Spaß pur? Jetzt bist du gerade mal eine halbe Stunde gefahren und schon kribbeln die Hände, der Po fängt an zu schmerzen und der Rücken zwickt?

Geometrie und Einstellung der Komponenten wie Lenker, Sattel, Griffe, Vorbau sind beim E-Bike mindestens genauso wichtig wie die Wahl der korrekten Rahmenhöhe beim Kauf. Oft sind es nur kleine Korrekturen / wenige Winkelgrade bei den genannten Anbauteilen, um das E-Bike Fahren zu einem komfortablen Erlebnis zu machen. Solltest du Hilfe brauchen, dann scheue dich nicht, mit deinem Rad nochmals in einer unserer Filialen vorbeizuschauen - unsere Fachverkäufer sind dir bei der optimalen Einstellung des Rades auf deine körperlichen Bedürfnisse gerne behilflich.

E-Bike Fahranfänger Tipp 2: Bedienungsanleitungen lese ich… - ausnahmsweise mal doch

Wie war das nochmal mit dieser Schiebe- / Anfahrhilfe - jetzt wo ich sie dringend bräuchte? Soll der Akku zum Reinigen raus oder nicht? Auch wenn E-Bikes an technischer Komplexität einem Auto bei weitem nicht das Wasser reichen können, so haben die E-Bike Bedienungsanleitungen mittlerweile doch einen beachtlichen Umfang erreicht. Es ist zu empfehlen, diese vor der ersten größeren Tour in Ruhe zu studieren, um unterwegs für alle Situationen gewappnet zu sein. So lassen sich Überraschungen und Stress vermeiden und man kann eventuell in der Gruppe Anderen wertvolle Tipps geben.

E-Bike Fahranfänger Tipp 3: Alptraum Panne - vorbeugen

Eine Panne ist nicht nur ärgerlich und kann so einen schönen Fahrradausflug vermiesen, die Unannehmlichkeiten bei einem E-Bike können in einem solchen Fall noch viel gravierender sein. Der Klassiker, die Reifenpanne, bedeutet auch bei einem E-Bike zwei Alternativen: Vor Ort reparieren, oder zum Fachhandel bringen. Aber halt: Wo der Rennradfahrer mangels mitgeführtem Reparaturset mal eben seinen Drahtesel schultert und mit einem Lächeln zumindest bis zur nächsten Tankstelle tragen kann, sind Zweiräder jenseits der 20 kg Eigengewicht ein Alptraum, speziell wenn man sich jenseits herkömmlicher Verkehrswege im Terrain befindet. Da heißt es nur hoffen, dass ein handwerklich geschickter Radfahrer deinen Weg kreuzt.

Selbst wenn du technisch für eine Panne gut gerüstet bist - wer möglicherweise im Rahmen einer Panne das erste Mal Berührung mit einer High Tech Steckachse oder Scheibenbremse hat - würdest du dir sicherlich wünschen, den Ablauf für einen Rad Aus- und Einbau vorher einmal geübt zu haben. Ganz nützlich sind übrigens Fahrradschläuche mit „offenem Ende“. Ein Rad Ausbau entfällt - sicherheitshalber sollte man diesen jedoch zu Hause und in Ruhe dann gegen einen „richtigen“ austauschen. Mehr Informationen zur E-Bike Reparatur in unserem Ratgeber.

E-Bike Fahranfänger Tipp 4: Auch ein E-Bike will gepflegt werden

Auch ein E-Bike macht nur dann so richtig Spaß, wenn es regelmäßig gepflegt und gewartet wird. Das betrifft in erster Linie natürlich den Antriebsstrang, denn dieser ist (beim regulären Mittelmotor) einem ungleich höheren Verschleiß ausgesetzt als bei einem normalen Fahrrad. Das lässt sich in vielen Fällen selbst oder mit entsprechender Hilfe aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis bewerkstelligen. Einmal im Jahr solltest du dein E-Bike in die Hände eines Fachmannes geben. Bitte beachte dabei, dass die Werkstätten diesbezüglich sehr ausgelastet sind. Der beste Zeitpunkt für eine Wartung ist sicher das Frühjahr, vor Saisonbeginn.

Das gilt jedoch im Prinzip für alle Radfahrer in Deutschland… Beachte auch die Hinweise des Herstellers für das Überwintern deines E-Bikes - es gibt nichts schlimmeres für einen Akku, als bei Minusgraden in der Garage seinem frühzeitigen „Aus“ entgegen zu sehen. Mehr Informationen in unserem E-Bike Akkupflege Ratgeber.

E-Bike Fahranfänger Tipp 5: Fremde Hilfe annehmen - Fahrtrainings für E-Bike Anfänger

Wenn auch immer gebetsmühlenartig wiederholt wird, ein Pedelec sei einem Fahrrad 100% gleichgestellt, so bezieht sich dies doch in erster Linie auf die rechtliche Seite. Fahrtechnisch sind E-Bikes eine ganz andere Liga. Speziell für Wiedereinsteiger raten Experten dringend, sich bereits vor dem Kauf unter Anleitung Fahrpraxis anzueignen. Solche E-Rad Kurse können unter unterschiedlichen Aspekten mehr als Sinn machen.

Du kannst vor der Anschaffung eines E-Bikes herausfinden, ob so ein Pedelec wirklich das Richtige für dich und welches Modell für deine Ansprüche am ehesten geeignet ist. Ein sehr nützliches Verzeichnis hierzu und eine erste Anlaufstelle zur Information zu solchen Kursen ist sicherlich der Verkehrsclub Deutschland e.V. Auf seiner Homepage sind bundesweit „E-Rad Kurse“ mit den entsprechenden Anlaufstellen und Ansprechpartnern sowie den Basisinformationen zu Dauer, Kosten etc. gelistet.

Für die Teilnahme an den Pedelec-Kursen wird vorausgesetzt, dass das Radfahren grundsätzlich beherrscht wird.

Weitere Tipps für E-Bike-Anfänger

  1. Vorab gleich einmal ein Mutmacher: Letzten Endes bleibt das Fahren mit dem E-Bike immer noch Radfahren, erstes Mal hin oder her. Ja, ein paar Dinge unterscheiden sich. Gleichzeitig bleiben viele, sagen wir Grundübungen, exakt die gleichen. Eine passende Einstimmung auf alle kommenden E-Bike-Abenteuer ist das Kennenlernen des neuen Gefährts. Schaut euch in Ruhe alle Teile am E-Bike an. Schaltet den E-Antrieb ein und prüft, ob ihr schon wisst, wo und wie ihr zum Beispiel zwischen den Unterstützungsstufen hin- und herwechseln könnt. Wie viele Stufen bietet das System überhaupt und wie unterscheiden sie sich? Schnappt euch gern dazu die Bedienungsanleitung.
  2. Neben Akku, Motor und Display könnten hydraulische Scheibenbremsen für manche von euch neu sein. Am bisherigen herkömmlichen Fahrrad waren vielleicht Felgenbremsen verbaut. Aufgrund der zusätzlichen Motorkraft sowie des höheren Gewichts, gelten hydraulische Scheibenbremsen heutzutage bei E-Bikes als Standard. Sie bremsen kräftiger, lassen sich in der Regel aber auch besser dosieren.
  3. Wie sich das in der Praxis anfühlt, stellt ihr ganz einfach fest, wenn ihr euch auf das E-Bike setzt. Wer möchte, kann ein paar Male vor- und zurückrollen und währenddessen für einen ersten, vorsichtigen Test bremsen. Bei der Gelegenheit stellt ihr gleich fest, wie gut ihr mit euren Händen die Bremshebel erreicht. Schaut, um das zu prüfen, ob die Bremshebel in einem Winkel von etwa 45 Grad nach unten zeigen. Das gilt gemeinhin als die optimale Ausrichtung. Habt ihr den richtigen Abstand zum Lenker, bilden eure Handgelenke die Verlängerung der Linie eurer Arme und ihr könnt mit den Fingern bequem die Bremshebel ziehen. Ist der Lenker zu nah, werden die Handgelenke nach oben abgewinkelt und die Haut faltet sich an der Oberseite des Gelenks. Ist der Lenker dagegen zu weit von euch entfernt, überstrecken sich die Handgelenke nach unten.
  4. Zum Einstellen der richtigen Sitzposition gehört weiterhin das Einstellen der passenden Sattelhöhe. Hier könnt ihr auf eine Faustregel zurückgreifen, mit der ihr schon ziemlich viel richtig macht. Bringt die Pedale, links oder rechts, in die unterste Stellung, die sie auf der Kreisbahn während des Pedalierens beschreibt. Setzt nun den Fuß des entsprechenden Beins mit der Ferse auf die Pedale. Streckt dabei das Bein komplett durch. Wenn die Ferse ganz leicht auf der Pedale aufliegt, habt ihr die korrekte Höhe des Sattels erreicht. Später beim Fahren liegt im Idealfall der Ballen auf der Pedale über der Pedalachse.
  5. Tempo ist ein gutes Stichwort. Was das Fahren mit einem E-Bike von dem Fahren mit einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet, ist in ganz besonderem Maße die Motorunterstützung sowie das daraus resultierende, viel dynamischere Beschleunigen. Im ersten Moment kann es eine ziemliche Herausforderung darstellen, dieser zusätzlichen Kraft Herr zu werden. Wer diesen Aspekt erst einmalaus dem Spiel nehmen möchte, schaltet für die ersten Runde mit dem neuen E-Bike das System einfach aus. Beim Fahren mit ausgeschaltetem Motor könnt ihr ein erstes Gefühl für das grundsätzliche Fahrverhalten des E-Bikes gewinnen.
  6. E-Bike-Fahren lernen heißt am Ende, das Fahren mit der Motorleistung zu beherrschen. Ist das schwierig? Nein, höchstens anders und anfangs ungewohnt. Das Fahren erweitert sich um eine zusätzliche Komponente. Aus unserer Sicht ist E-Bike-Fahren nicht schwieriger als mit einem herkömmlichen Fahrrad. Schließlich erleichtert euch der Motor das Vorankommen erheblich. Und moderne Antriebe nutzen so viele Daten verschiedenster Sensoren, dass sich das Erlebnis von euch gezielt steuern lässt.
  7. Auf einige spezielle Fahrsituationen lohnt es sich, gesondert einzugehen. Je nach Breite der Fahrbahn, Radius und Beschaffenheit des Untergrundes stellen Kurven spezielle Herausforderungen dar. Seid ihr mit eurem E-Bike erstmals auf bekannten Strecken unterwegs, stellt ihr womöglich fest, dass ihr bestimmte Stellen mit einer höheren Geschwindigkeit erreicht, als das zuvor mit einem herkömmlichen Fahrrad der Fall gewesen ist. In einer Kurve kann dies schnell zu unliebsamen Überraschungen führen.
  8. Grundsätzlich funktioniert das Bremsen am E-Bike genau wie an jedem anderen Fahrrad. Je teurer das E-Bike, desto hochwertiger die Bremse, die ihr daran verbaut findet. Und wohl auch desto feinfühliger. Daher trainiert als Anfänger am ehesten das passende Dosieren der Bremskraft. Das gelingt besser mit zwei Fingern oder nur einem als mit vier Fingern.
  9. Sowohl mit dem E-Mountainbike im Wald als auch mit einen E-Rennrad auf der Straße könnt ihr an Anstiege gelangen, die derart steil sind, dass ihr spürt, wie sich die Last auf dem Vorderrad immer mehr verringert und es abzuheben droht. Dort wollt ihr erstens, weder ungewollt absteigen noch zweitens, überhaupt stoppen müssen.
  10. Alle genannten Details könnt ihr euch grundsätzlich selbst aneignen. Alternativ bieten Veranstalter wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC), die deutsche Verkehrswacht e.V. (DVW), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) oder auch der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. (ADAC) gezielt ein Fahrsicherheitstraining für Radfahrende an. Solche Kurse starten meist auf einem speziellen Übungsplatz, um dort Grundlagen zu etablieren.

Spezielle Tipps für Senioren

Gerade am Anfang haben oftmals Senioren viele Fragen, wenn es um die Sicherheit beim E-Bike fahren geht. Wenn du dich sicherer fühlst und das Bedürfnis verspürst, ein wenig Anleitung rund ums E-Bike fahren zum Einstieg zu bekommen, raten wir dir dazu, ein E-Bike Training zu absolvieren. Im Sicherheitstraining wird einem vor allem die Angst genommen und man lernt viele nützliche Tipps und Tricks, die das E-Bike fahren erleichtern.

E-Bike-System ein-/ausschalten

Zum Einschalten des Systems hast du folgende Möglichkeiten:

  • Ist der Bordcomputer beim Einsetzen in die Halterung bereits eingeschaltet, dann wird das System automatisch eingeschaltet.
  • Bei eingesetztem Bordcomputer und eingesetztem Akku einmal kurz die Ein-Aus-Taste des Bordcomputers drücken.
  • Drücke bei eingesetztem Bordcomputer die Ein- Aus-Taste des Akkus.

Hinweis: Für Antriebseinheiten mit einer Maximalgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h startet das System immer im OFF-Modus.

Der Antrieb wird aktiviert, sobald du in die Pedale trittst (außer in der Funktion Schiebehilfe). Die Motorleistung richtet sich nach dem eingestellten Unterstützungslevel am Bordcomputer. Sobald du im Normalbetrieb aufhörst, in die Pedale zu treten, oder sobald eine Geschwindigkeit von 25/45 km/h erreicht ist, wird die Unterstützung durch den Antrieb abgeschaltet. Es kommt zur erneuten automatischen Aktivierung, sobald du in die Pedale trittst und die Geschwindigkeit unter 25/45 km/h liegt.

Zum Ausschalten des Systems hast du folgende Möglichkeiten:

  • Ein-Aus-Taste des Bordcomputers drücken.
  • E-Bike-Akku an dessen Ein-Aus-Taste ausschalten.
  • Bordcomputer aus der Halterung entnehmen.

Unterstützungslevel einstellen

Du kannst am Bordcomputer einstellen, wie stark der Antrieb beim Treten unterstützt. Der Unterstützungslevel lässt sich jederzeit, auch während der Fahrt, ändern. Hinweis: In einzelnen Ausführungen ist es möglich, dass der Unterstützungslevel voreingestellt ist und nicht geändert werden kann. Es ist auch möglich, dass weniger Unterstützungslevel zur Auswahl stehen, als hier angegeben.

Folgende Unterstützungslevel stehen maximal zur Verfügung:

  • OFF: Die Motorunterstützung ist abgeschaltet; das Rad bewegt sich wie ein normales Fahrrad allein durch Treten fort. Die Schiebehilfe lässt sich in diesem Unterstützungslevel nicht aktivieren.
  • ECO: wirksame Unterstützung bei maximaler Effizienz, für maximale Reichweite.
  • TOUR: gleichmäßige Unterstützung, für Touren mit großer Reichweite.
  • SPORT: kraftvolle Unterstützung, für sportives Fahren auf bergigen Strecken sowie für Stadtverkehr.
  • eMTB: optimale Unterstützung in jedem Terrain, sportliches Anfahren, verbesserte Dynamik, maximale Performance.
  • TURBO: maximale Unterstützung bis in hohe Trittfrequenzen, für sportives Fahren.

Zusätzliche Tipps für mehr Komfort

Ratschläge könnte man zu diesem Thema unzählige geben. Der erste Tipp erleichtert euch weder das Erlernen des Fahrens mit dem E-Bike noch lässt er euch sicherer fahren. Dennoch erachten wir ihn als essenziell. Warum? Weil er euren Fahrkomfort spürbar erhöht und euch mehr Vergnügen bei einer Sache verschafft, die ihr anscheinend richtig mögt. Gemeint ist der Kauf von Fahrradhandschuhen und gepolsterter Radhosen. Klar, die Spezialkleidung könnt ihr euch auch noch später zulegen. Aber habt ihr einmal die passenden Teile gefunden, würdet ihr euch wünschen, jemand hätte euch früher dazu geraten, vertraut uns. Schon ab dem ersten Moment kann auch ein Rückspiegel sich als Gold wert erweisen. Dank ihm behaltet ihr das Verkehrsgeschehen in eurem Rücken stets im Blick, ohne jenen wirklich nach hinten richten zu müssen.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0