Daytona Motorradschuhe Test: Hochwertige Stiefel für mehr Sicherheit und Komfort

Wenn die Füße mal wieder nicht ganz bis auf den Boden reichen, ist das für uns Frauen+ oft keine Überraschung. Trotzdem kann es ärgerlich sein, wenn ein paar Zentimeter Beinlänge die Hürde zum neuen Traumbike darstellen.

Daytona Lady Pilot GTX: Der Motorradstiefel mit Absatz

Eine Möglichkeit fehlender Körpergröße beim Motorradfahren entgegenzuwirken sind Motorradstiefel mit Absatz. Dass es sich beim Daytona Lady Pilot GTX um einen Damenstiefel handelt erkennt man auf den ersten Blick überhaupt nicht. Der Motorradstiefel mit Absatz kommt sehr klassisch daher.

Glattes Leder, ein hoher Schaft (ca. Am etwas höheren Gewicht des Stiefels, spürt man, dass in diesem Schuh mehr steckt, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Die Sohle ist kräftig, lässt jedoch von außen nicht auf die bis zu 6 cm Erhöhung schließen, die buchstäblich im Motorradstiefel stecken.

Die erste Anprobe ist etwas anstrengend. Das kräftige Spezial-Vollrindleder ist noch steif und ich muss etwas mehr Kraft aufwenden, um in den Stiefel zu schlüpfen. Für kleine Motorradfahrer:innen können 6 cm Absatz die Welt bedeuten.

Anders als bei vielen anderen Motorradstiefeln, fühlt sich der Daytona Lady Pilot GTX von Anfang an gut an. Die Kanten des Schafts sind überraschend weich und scheuern nicht am Schienbein, obwohl der Stiefel noch nicht eingetragen ist.

Zu Beginn habe ich mir etwas Gedanken bezüglich der Passform gemacht. Ich habe recht breite Füße und oft Druckstellen von neuen Schuhen. Beim Daytona Lady Pilot GTX sitzt der Schuh zwar zu Beginn eng anliegend, drückt jedoch nicht und das Leder passt sich langsam dem Fuß an, wenn es weicher wird. Auch meine kräftigen Waden bekomme ich problemlos in den Stiefel.

Die ersten Schritte in den neuen Motorradstiefeln sind etwas ungewohnt. Aufgrund des hohen, versteckten Absatzes, laufe ich ein wenig wie der Storch im Salat - würde meine Mutter sagen. Besonders amüsant muss es sein, wenn man mir beim Treppensteigen zusieht. Wie auf Stelzen nehme ich jede Stufe sehr bewusst.

Nach einigen Tagen gibt sich das steife Lauf-Gefühl. Ich spüre deutlich, wie das Leder weicher wird, man gewöhnt sich an die Erhöhung in den Stiefeln und auch das Abrollen des Fußes fällt zunehmend leichter.

Ich habe die Motorradstiefel mit Absatz von Daytona auf unterschiedlichen Motorrädern getestet, unter anderem auf der Suzuki V-Strom 650 XT, die mir trotz niedrigem Sitzpolster noch zu hoch ist. Die Motorradstiefel verschaffen mir deutlich mehr „Beinlänge“.

Die dicke Sohle mit den integrierten Absätzen waren auch beim Fahren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Man spürt kaum den Untergrund auf dem man geht, auch auf den Fußrasten waren die massiven Stiefel mit etwas Eingewöhnung verbunden.

Ich kann die Fußraste und den Schalthebel nicht durch den Schuh ertasten und muss mich darauf verlassen „getroffen“ zu haben. Nach etwa einer Stunde im Stop-and-Go durch den Berliner Stadtverkehr verlässt mich dieses merkwürdige Gefühl.

Mit angewinkelten Knien auf dem Motorrad legt sich der Schaft enger an das Schienbein. Ein Moment, in dem bei mir, mit neuen Stiefeln, schnell einmal Reizungen am Schienbein entstehen.

Die rutschfeste Profilgummisohle bewährt sich im Praxistest. Bei Wind & Wetter ist der Daytona Lady Pilot GTX Motorradstiefel mit Absatz ein zuverlässiger Begleiter. Der große Regenguss bleibt während meiner ersten Testfahrten aus. Lediglich etwas Spritzwasser bekommen die Motorradstiefel ab und zeigen sich wenig beeindruckt. Mit einem feuchten Lappen abgewischt, sehen die Stiefel wieder aus wie neu.

Duschkopf aufgedreht und los geht’s. Der Lady Pilot GTX Stiefel ist vollständig abgedichtet. Das gefettete, wasserabweisende Leder hält dem Test stand. Die zusätzliche wasserdichte und atmungsaktiv Gore-Tex More-Season-Membran hinter dem Reißverschluss sorgt für absolute Trennung von Innen- und Außenseite und lässt nichts durch. Diesen Test mache ich gerne bevor es auf große Tour geht. Schließlich will ich wissen, was mich erwartet.

Auf meiner Polen-Reise, die ich fast vollständig im Dauerregen absolviert habe, bestätigt sich übrigens der Badewannen-Test. Diesem Stiefel kann kein Sauwetter etwas anhaben.

Neben der PU-Schaltverstärkung wurden dem Daytona Lady Pilot GTX Motorradstiefel noch einige andere Sicherheits-Features verpasst. Durch ein Kunststoff-Einbauteil wird der Knöchel merklich stabilisiert. Auch am Schienbein ist der Schaft verstärkt und innen mit Latexschaum gepolstert.

Die Sohle des Daytona Motorradstiefels mit Absatz ist kunstoffverstärkt und verfügt über eine feuerverzinkte Stahleinlage.

Damit wir alle lange Freude an den Motorradstiefeln haben, empfiehlt Daytona regelmäßiges putzen und pflegen. Speziell nach langen Regenfahrten ist das Material stark strapaziert worden und kann seine guten Eigenschaften verlieren.

Damit insbesondere Schmutz und Wasser dem Daytona Lady Pilot GTX langfristig nichts anhaben können, empfiehlt Dayton den Schuh mit “Aqua Stop” zu imprägnieren. Auch der Reißverschluss sollte alle paar Wochen mit „Turbo Grease“* eingesprüht werden, ein spezielles Produkt des Herstellers, damit beim An- und Ausziehen nichts hakeln kann.

Der Daytona Motorradstiefel mit Absatz Lady Pilot GTX ist ein hochwertiger und funktionaler Motorradstiefel.

Vor- und Nachteile des Daytona Lady Pilot GTX

Vorteile Nachteile
Erhöhter Stand durch ca.

Weitere Daytona Stiefel im Test

Daytona Travel Star GTX

Als man vor mehr als sechs Jahren erstmals ein Paar Stiefel des deutschen Herstellers Daytona in die Hände gedrückt bekommt, ahnt man noch nicht, wie viele Kilometer und Stunden sie einen fortan begleiten werden.Stiefel überzeugen vollDoch die Travel Star GTX aus dem Jahr 2012 passen wie angegossen, begleiten einen von da an auf etlichen Motorradabenteuern und unzähligen Testfahrten unter zum Teil extremen Bedingungen. Den Stiefeln war das gleich, sie hielten die Füße stets trocken und warm, ohne im Hochsommer zum Überhitzen zu neigen.

Wie auf dem Bild zu erkennen, wurden die Daytonas nicht geschont - und schon gar nicht gepflegt. Pfui! Doch auch wenn sie in der gesamten Zeit lediglich einmal frisches Lederfett gesehen haben und die Sohle hier und da auf den Straßen Europas weggeraspelt wurde, überrascht der außerordentlich gute Zustand des gesamten Materials. Von optischen Mängeln mal abgesehen. Bis zum Schluss hat die Gore-Tex-Membran funktioniert, das Futter zeigt kaum Gebrauchsspuren. Der einzige Grund, weshalb man nun getrennte Wege geht: Man hat es mit dem Raspeln übertrieben. Wirklich schade, denn von Passform über Handling bis Sicherheitsausstattung gibt es null Komma gar nichts zu meckern.

MOTORRAD vergibt 5 von 5 Sternen.

  • Positiv: Komfort, Ausstattung, Haltbarkeit
  • Negativ: schlichtes Design

Zu haben sind die Daytona Travel Star GTX-Stiefel in Größen von 38 bis 51.

Daytona TransTourMan GTX

Island, Schlamm und 40 Grad: Drei Jahre lang wurde der Daytona TransTourMan GTX auf Reisen, Rallys und Touren von mir getragen. Drei Jahre voller Motorradtouren, Pressereisen, Endurourlauben und 1000PS-Produktionen, von Island bis Bosnien, bei Dauerregen, Hitzewellen und grobem Gelände. Mein Grund und Boden in all diesen Situationen: Der Daytona TransTourMan GTX Stiefel.

Bei 1000PS nutzen wir prinzipiell Produkte unterschiedlichster Hersteller und jeder Redakteur hat oft unterschiedliche Lieblingsmarken bei Helmen, Jacken und Co. Doch bei den Stiefeln hat sich im Laufe der Jahre Daytona bei allen durchgesetzt, da das hochwertige Schuhwerk ein hohes Maß an Qualität, Langlebigkeit, Sicherheit und Komfort bietet. Unsere guten Erfahrungen haben sich aber ausschließlich auf Straßen-orientierte Daytona Stiefel, wie z.B. den Road Star GTX oder den Travel Star GTX, beschränkt.

Als Tourenstiefel für Reiseenduro-Touren auf und abseits der befestigten Straße wird dem TransTourMan auch viel abverlangt. Während andere Stiefel oft nur in einer Kategorie überzeugen müssen, soll ein Enduro-Stiefel auf Reisen sicher doch komfortabel, wasserdicht doch nicht zu heiß, oder schützend doch leicht sein.

Allein an einem Fahrtag in Island hat der Stiefel 14 Flussdurchfahrten, Rumstiefelei im schwarzen Vulkansand, zwei Stürze und die Begehung eines Vulkans mitmachen müssen. Wenige Wochen später waren die Stiefel und ich schon wieder unterwegs, diesmal auf der Bosnia Rally mit extrem steinigen Terrain und über 40°C.

Der TransTourMan GTX basiert auf kräftigem, wasserabweisend gefettetem Spezial-Vollrindleder und bringt rund 34 cm hohen Schaftschutz mit. Die GORE-TEX Duratherm-Membran hält den Fußbereich zuverlässig wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv. Die PU-Zwischensohle sorgt für angenehme Dämpfung, eine anatomisch geformte Klima-Einlegesohle trägt zum Komfort bei.

Wer den Stiefel das erste Mal trägt, merkt: Ja, er ist wuchtig. Vor allem der breite Vorderfuß fällt auf, was auf Sportmaschinen im Winkelwerk manchmal stört. Doch sobald es aufs Endurobike oder ins Gelände geht, zahlt sich das aus. Durch die steife Sohle ist der Fuß gut geschützt, sei es gegen einschlagende Steine oder ein am Fuß liegendes Motorrad nach einem Umfaller. Gleichzeitig rollt sie beim Gehen noch ausreichend ab.

Die Sohle des TransTourMan ist echt massiv. Der Schutz für Schienbein und Ferse ist stark, der Knöchelbereich aber beweglicher als bei echten Enduro-Boots und der Gehkomfort dadruch hoch. Man muss aber auch deutlich sagen, dass gerade hier im Knöchelbereich der Schutz am geringsten ausfällt und sich der größte Unterschied zu vollwertigen Hardenduro-Stiefeln auftut. Es bleibt ein Kompromiss mit Vor- und Nachteilen.

Für mein subjektives Empfinden von Risiko und Sicherheit war die Bosnia Rally die Grenze des TransTourMan. Die immer wieder aufgewirbelten losen Felsbrocken die gegen den Stiefel donner, steckt der robuste Stiefel locker weg. Einen echten Sturz mit möglicherweise noch Kontakt zwischen Motorrad, Stiefel und Boden wollte ich auf dem groben Schotter des Balkans aber tunlichst vermeiden und wäre mit einem härteren Stiefel vermutlich etwas beruhigter über Stock und Stein gedüst.

Nach nun drei Jahren hat es sich bei mir so eingependelt: Werden nur eher gemütliche Schotter-, Feld- und Waldwege unter die Räder genommen, trage ich den gemütlichen TransTourMan GTX. Aufgewirbelte Steine prallen wirkungslos am Daytona TransTourMan ab.

Besonders positiv: Die Dichtigkeit. In Island war das Wetter extrem bescheiden. Vier Tage lang regnet und stürmt es und wenn das Wasser mal nicht von oben kommt, dann spritzt es von unten herauf. Während andere Mitfahrer über nasse Socken klagen, wate ich ohne mit der Wimper zu zucken durch isländische Flüße. Kein Tropfen dringt durch den TransTourMan und dessen sehr hohen Schaft. Erst als mir das Wasser über die Stiefelkante schwappt, werden die Füßchen nass. Diese Erfahrung ist auch ein gutes Beispiel für die ausgezeichnete Verarbeitung des Daytona Stiefels. Alle Nähte sind dicht, Klebestellen sauber und das System durchdacht.

Am anderen Ende des Thermometers schlägt sich der TransTourMan auch passabel, das hohe Maß an Wasserdichtigkeit sorgt aber bei aller Atmungsaktivität für heiße Füße. Da ich aber noch nie Offroad-Steifel hatte, bei denen es an einem langen, aktiven Fahrtag nicht heiß und schwitzig im Inneren wurde, ist dem Daytona meiner Meinung nach auch hier nicht viel vorzuwerfen.

In Island müssen teilweise mehr als ein Dutzend Flüsse am Tag durchquert werden. Ein großer Pluspunkt des TransTourMan GTX ist seine Wartungsfreundlichkeit. Auch nach Jahren intensiver Nutzung muss der Stiefel nicht in den Ruhestand geschickt werden. Erstens hat der Stiefel alle genannten und viele weitere Strapazen recht gut überstanden, und das komplett ohne Pflege. Die äußere Lederschicht mag etwas aufgeraut sein, doch an der Funktionalität ändert das nichts. Auch die Mechanik der einzelnen Schnalle als auch der Klettverschluss des Schafts funktionieren noch einwandfrei.

Zweitens bietet Daytona auch die Möglichkeit, stark beanspruchte Teile zu ersetzen. Besonders praktisch ist das auswechselbare Verschleißteil an der Enduro-Sohle: Wer regelmäßig auf aggressiven Rally-Fußrasten unterwegs ist, kann so punktuell für neuen Grip sorgen, ohne den gesamten Stiefel ersetzen zu müssen. Generell gilt: Daytona bietet einen hervorragend organisierten Reparaturservice, bei dem selbst stark beanspruchte Exemplare wieder auf Vordermann gebracht werden können. Vom Sohlenwechsel bis hin zu Dichtungs-Checks - hier wird Nachhaltigkeit nicht nur versprochen, sondern gelebt.

Der TransTourMan ist der eindeutig offroad-orientierteste Stiefel im Daytona-Programm. Kein anderes Modell bietet diese Balance aus Schutz, Wasserdichtigkeit und Reise-Komfort. Wer mehr Knöchelschutz will, muss zu echten Motocross-Stiefeln greifen - verliert dabei aber Komfort und Alltagstauglichkeit. Die anderen Daytona-Stiefel wie Road Star oder Travel Star sind tourentauglich, aber nicht fürs Grobe gedacht.

Der Daytona TransTourMan GTX ist kein Show-Stiefel. Aber ein zuverlässiger, kompromisslos robuster Begleiter für Reiseenduristen, die On- und Offroad unterwegs sind. Er schützt, bleibt bequem, hält dicht - und hält durch. Nach Jahren der Beanspruchung ohne Pflege ist er immer noch voll funktionstüchtig. Für Knöchelprotektoren wie im Crossbereich wäre der Preis Komfort.

Daytona AC Dry GTX

Der Daytona AC Dry ist schwerer als die Konkurrenz - das ist der einzige Kritikpunkt. In der Praxis ist das aber kein bisschen spürbar, er fühlt sich sogar eher leicht an. Der teuerste Stiefel in unserem Test ist sehr nahe dran an "perfekt".

Kurzschaftstiefel im Test: Daytona und andere Marken

Vor 50 Jahren spazierten die Beatles über den Zebrastreifen der Abbey Road. Teilweise barfuß. Dabei wusste Nancy Sinatra bereits drei Jahre zuvor, dass Stiefel genau dafür gemacht sind: um zu laufen. Doch können bequeme Kurzstiefel auch beim Motorradfahren punkten?

Hier eine Übersicht von getesteten Kurzschaftstiefeln:

  1. Alpinestars "Portland Gore-Tex"
    • Fazit: Den cleanen und modernen Look kombiniert der Alpinestars Portland mit Funktionalität, Sicherheit und hochwertigen Materialien. Er ist nicht gerade günstig, dafür aber komfortabel und zuverlässig wasserdicht. Klare Empfehlung!
    • MOTORRAD-Urteil: sehr gut
  2. Bering "Kanada Top"
    • Fazit: Der Bering Kanda Top glänzt durch einfaches An- und Ausziehen dank Anziehlasche und Boa-Verschluss. Vor allem auf dem Motorrad gefällt seine gute Passform, zu Fuß trüben leider leichte Druckstellen den Komfort.
    • MOTORRAD-Urteil: gut
  3. Büse "B120 Toursport"
    • Fazit: Der Büse B120 legt seinen Beinamen Toursport eher touristisch denn sportlich aus, glänzt mit komfortabler Sohle und ausreichendem Nässeschutz. Stärkere Bewegungen und Zufußgehen mag er hingegen weniger.
    • MOTORRAD-Urteil: befriedigend
  4. Dainese "Motorshoe D1 DWP"
    • Fazit: Nur wenige Punkte fehlen dem Dainese Dinamica in der überarbeiteten Variante D1 DWP zum "Sehr gut", Grund dafür ist einzig die Sicherheitsausstattung, die nur Level 1 verspricht. Ansonsten aber ein richtig toller Stiefel!
    • MOTORRAD-Urteil: gut
  5. Daytona "AC Dry GTX"
    • Fazit: Der Daytona AC Dry ist schwerer als die Konkurrenz - das ist der einzige Kritikpunkt. In der Praxis ist das aber kein bisschen spürbar, er fühlt sich sogar eher leicht an. Der teuerste Stiefel in unserem Test ist sehr nahe dran an "perfekt".
    • MOTORRAD-Urteil: sehr gut
  6. Difi "Freedom 2 Aerotex"
    • Fazit: Niedriges Gewicht trotz eher klobigem Aussehen und ein weitgehend unauffälliges Verhalten auf dem Motorrad sprechen für den Difi Freedom 2 Aerotex. Passform, Komfort und Belüftung fallen aber nur mäßig aus.
    • MOTORRAD-Urteil: befriedigend
  7. Furygan "Jet D30 Sympatex"
    • Fazit: Der Furygan Jet mit D3O-Protektoren und Sympatex-Membran ist der günstigste und leichteste Stiefel im Test, außerdem glänzt er mit toller Passform und viel Komfort. Mit einer richtigen Schaltverstärkung wäre sogar noch mehr drin
    • MOTORRAD-Urteil: gut
  8. Held "Andamos"
    • Fazit: Das riesige Größenangebot von 36 bis 50 spricht für den Held Andamos, Anziehen geht schnell und einfach. Leider öffnet sich der Klettverschluss bei stärkerer Bewegung, auch Wetterschutz, Komfort und Tragegefühl enttäuschen
    • MOTORRAD-Urteil: befriedigend
  9. iXS "Tour Pacego-ST"
    • Fazit: Der iXS Pacego-ST ist dem Büse-Stiefel auf den ersten Blick sehr ähnlich, macht aber alles ein bisschen besser - nur die Passform konnte keinen der Tester überzeugen. Abgesehen davon ist er ein komfortabler und sehr sicherer Stiefel.
    • MOTORRAD-Urteil: gut
  10. Kochmann "Zyklon"
    • Fazit: Der optisch gelungene Kochmann Zyklon gefällt mit tollem Schutz und ordentlicher Passform am Fuß. Ein paar Punkte verliert er durch Nachlässigkeiten bei der Verarbeitung, auch Dämpfung und Belüftung könnten besser sein.
    • MOTORRAD-Urteil: gut
  11. O'Neal "RMX Shorty"
    • Fazit: Günstig und gut, aber durch die fehlende Membran nicht wirklich wasserdicht. Das kostet den O’Neal trotz funktionierender wasserabweisender Beschichtung ein paar Punkte. Er gefällt mit hoher Beweglichkeit und sehr viel Sicherheit.
    • MOTORRAD-Urteil: gut
  12. TCX "Vibe WP"
    • Fazit: Der Einstieg ist ein bisschen mühsam, doch ist man drin, beweist sich der TCX Vibe als perfekter Kurzstiefel: knackiger Sitz, tolle Passform, viel Komfort, hohe Sicherheit - und dazu eine schicke Form und ein günstiger Preis. Toll!
    • MOTORRAD-Urteil: sehr gut, MOTORRAD-Kauftipp

Daytona Road Star GTX: Eine Legende

Der Road Star GTX ist längst eine Legende - und der meistgefahrene Motorradstiefel von Daytona, der bei Qualitätstests schon viele Preise abgeräumt hat. Das macht ihn so einzigartig, aber das macht ihn auch so beliebt bei Nachahmern. Alles, was Daytona über Stiefel weiß, ist eingeflossen in den Road Star GTX. Der Premium-Stiefel punktet an allen Ecken und Enden mit seiner Vollausstattung. Schon das extrastarke Oberleder sorgt für lange Haltbarkeit. Aber das eigentliche Geheimnis seiner Qualität ist die Herstellung. Komplett made in Germany, in Eggenfelden/Bayern besser gesagt. Dort werden Biker-Boots noch per Hand gemacht.

Knöchel und Schienbein werden geschützt, die Sohle bietet maximale Stabilität und ist trotzdem noch bequem beim Laufen, nach unten sorgt ein rutschfestes Gummiprofil für Grip, und die zusätzlichen Reflektoren fallen auf. Zwei Reißverschlüsse hat er für einen bequemen Einstieg, eine große Wadenverstellung mit Haftverschlüssen, eine doppelte Schaftmanschette, die abriebfeste PU-Schaltverstärkung, eine PU-Schaum-Zwischensohle und eine anatomisch geformte Klima-Einlegesohle.

Wer die Kopien mit dem original Road Star GTX vergleicht, wird optisch viele Ähnlichkeiten sehen. Zumindest oberflächlich betrachtet. Schaut man tiefer rein, erkennt man die Qualitätsunterschiede: im Material, in der Verarbeitung, in der langen Haltbarkeit. Die Kopien sind allesamt billiger als das Original. Aber das Original ist auf lange Sicht jeden Cent wert.

Worauf es bei Daytona Motorradstiefeln ankommt

In den Tests der verschiedenen Fachmagazine erzielen Motorradstiefel der Marke Daytona häufig sehr gute Bewertungen. Hier stimmen Qualität, Verarbeitung, Ausstattung und Komfort im Vergleich zur Konkurrenz auffallend oft. Ein Beispiel dafür ist etwa das Touren-Modell Trans Open GTX, das bereits seit vielen Jahren gefertigt wird und sich einen guten Ruf in der Bikerschaft erarbeitet hat.

Bei als wasserdicht ausgelobten Modellen mit Membran legen die Tester besonderes Augenmerk auf diese Eigenschaft. Kann der Stiefel das Versprechen nicht halten, führt dies zu Abwertungen. Bei Motorradstiefeln von Daytona ist das aber nicht der Fall. Allerdings müssen Motorradfahrer/innen für Daytona-Stiefel tief in die Tasche greifen. Je nach Modell können mehrere hundert Euro anfallen. Dafür sind im Kaufpreis nicht nur die Stiefel selbst, sondern auch eine Menge Service inbegriffen.

Wie fallen die Stiefel in der Größe aus?

Bei der Auswahl der Größe können sich Motorradfahrer/innen meist auf die Angaben des Herstellers verlassen. Wenn also die normalen Straßenschuhe in Größe 40 passen, ist der interessierte Biker auch bei den Daytona-Stiefeln mit der Größe 40 gut beraten. Jene, die eine Zwischengröße tragen, sollten die größere Variante wählen. Sitzt der Stiefel dann zu locker, können Einlagen dies ausgleichen. Für Motorradfahrer/innen mit kräftigeren Waden bieten manche Daytona-Modelle die Möglichkeit zur Weitenverstellung des Schafts.

Eignen sich Daytona-Modelle für kleine Fahrer/innen?

Wer recht klein ist und sich damit je nach Motorrad vor das Problem gestellt sieht, dass die Füße den Boden im Stand nicht sicher erreichen, findet bei Daytona Modelle zum Ausgleich. So bietet der Hersteller Stiefel mit Korksohlenerhöhung an, die durch Lederbezug von außen nicht erkennbar ist. Bis zu sechs Zentimeter mehr sind damit sowohl für Frau als auch für Mann drin.

Bekomme ich bei Daytona auch Stiefel in Maßanfertigung?

Durchaus. Im Internet sind zahlreiche Berichte von Motorradfahrern zu finden, die ihr bevorzugtes Modell bei Daytona haben anpassen lassen. Dazu stellt der Hersteller ein Formblatt bereit, in dem die gewünschten Maße und Änderungen präzise festgehalten werden. Der Vorgang wird auch bei mehrfach nötigen Anpassungen als unkompliziert beschrieben.

Kann ich in Daytona-Stiefeln gut gehen?

Die meisten Modelle sind auch zum Gehen recht gut geeignet. So berichten viele Besitzer von unproblematischen Erfahrungen mit den Stiefeln, wenn sie das Motorrad mal haben stehen lassen. Dabei eignen sich die Tourenstiefel zwar besser zum Laufen als die Racing-Modelle.

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