DDR Blitz Fahrrad Geschichte

Diese Seite umfasst die zu DDR-Zeiten produzierten 20"- und 12,5"-Kinderfahrräder des Herstellers VEB Metallwaren "Blitz" und seines Vorgängerbetriebes Bächtiger.

Bereits der zunächst privat geführte und ab 1961 halbstaatliche Vorgängerbetrieb des VEB Metallwaren "Blitz", die Firma Bächtiger, baute 12,5"-Kinderräder mit der Bezeichnung "Blitz". Offenbar gab es unter diesen Modellnamen zwei Rahmenformen.

Daneben baute Bächtiger auch das Modell "Rallye", ein Kinderrad mit charakteristischer Sitzbank ("Bananensattel"). In einem Katalog von 1972 wird das "Modell IV" gezeigt, das mit dem von Bächtiger verwendeten Dekor versehen ist. Offenbar wurde dieses Modell noch von Bächtiger entwickelt.

Die Produktion von "Blitz"-Kinderfahrrädern wurde ab 1972 vom VEB Metallwaren Blitz bis 1989/90 weitergeführt.

Das Modell IV wurde bis in die 1980er Jahre im Wesentlichen unverändert gabaut.

Das im VEB Metallwaren Blitz ab 1974 gefertigte 20"-Fahrrad war weitgehend mit dem bis dahin bei Mifa hergestellten Kinderfahrrad identisch.

Es wurde fortan unter Marke "Blitz" angeboten, die Modellbezeichnung blieb dabei unverändert.

Etwa 1979 und 1985 folgten die neuen Grundtypen 405 und 410, von denen jeweils mehrere Modelle abgeleitet wurden.

Es ist zudem ein 20"-Rahmentyp nachgewiesen, dessen Modellbezeichnung jedoch unbekannt ist.

Von 1972 bis 1990 wurden im VEB Metallwaren "Blitz", der seit 1980 dem VEB Kinderfahrzeuge Mühlhausen als Betriebsteil zugeordnet war, Kinderfahrräder produziert.

Dieses Fahrrad ordnet sich mit einer Rädergröße von 24 Zoll oberhalb der Kinderräder (12 Zoll) und unterhalb der Jugendräder (26 Zoll) ein. Kinderfahrräder wurden während der DDR-Zeit meist in der Verwandtschaft verborgt , bis der eigene Nachwuchs wieder Verwendung dafür fand.

Um die Jahrtausendwende schrumpft der Fahrradmarkt.

Villiger konzentriert sich lieber auf Zigarren und zieht sich 2002 aus dem Geschäft wieder zurück.

Trek, ein amerikanisches Unternehmen im Besitz der Familie Burke, kauft Villiger und alle Submarken - einschließlich Diamant. Deutschlands ältester Fahrradhersteller begeistert John Burke.

Später stellt Trek fast alle Submarken ein. Diamant bleibt.

Im Gegenzug expandiert Diamant.

Nach über 125 Jahren steht Diamant erstmals auch in Österreich und in der Schweiz im Schaufenster.

In der Schweiz ist Diamant so erfolgreich, dass unser Marktanteil nach den ersten 15 Jahren höher liegt als in unserer deutschen Heimat.

Über 50.000 Menschen steigen heute jedes Jahr auf ein neues Diamant-Rad.

Diamant profitiert von Trek, denn Trek hat eine sehr starke Lieferkette und eine sehr ausgeprägte händlerfreundliche Vertriebskultur.

Über die Jahre entstehen viele Räder von Diamant auf geteilten Rahmenplattformen. Immer bleibt auch Raum für Eigenständigkeit und Profil.

Das Diamant Juna erfindet das E-Bike im Retro-Stil.

Das innovative und stilvolle Commuter E-Bike Zouma mit einem semi-integrierten Akku gewinnt Design-Preise.

Die streng limitierten, jährlich neu gestalteten Kollektionsräder werden zu unserer jüngsten Tradition.

«Bei uns steht auch noch ein altes Diamant im Keller», schreibt uns eine. «Meine Eltern sind früher auch immer Diamant gefahren», sagt einer.

Im Straßenbild von Chemnitz, Leipzig und Dresden, Berlin und Potsdam ist Diamant, was Peugeot in München, Hamburg und Köln ist.

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