Die Geschichte der De Rosa Rennräder ist eine faszinierende Reise durch die Welt des Radsports, die von Tradition, Innovation und italienischer Handwerkskunst geprägt ist. Seit den frühen 50er Jahren werden die Stahl-Rahmen von De Rosa in Italien gebaut.
Die Anfänge in den 1950er Jahren
Ugo De Rosa, einer der angesehensten Rahmenbauer der Welt, legte den Grundstein für das Unternehmen. In seiner Freizeit fuhr er Rad und machte sich schon während des Studiums Gedanken über die Konstruktion von Fahrrädern. Anfang der Fünfziger Jahre eröffnete er dann seinen ersten eigenen Laden und produzierte in kleinen Serien Rennradrahmen.
Schnell wurde er durch seine präzise Art zu fertigen und sein Know-how bekannt und die ersten berühmten Fahrer ließen sich Rahmen von Ugo De Rosa fertigen. Das war niemals anders und wird hoffentlich lange so bleiben. Denn das gehört genauso zur Magie der Marke wie die Geschichte, dass Ugo De Rosa hin und wieder selbst Hand anlegt und schnöde Rohre zu Meisterwerken macht.
De Rosa Nuovo Classico
Ein besonderes Beispiel für die Verbindung von Tradition und Moderne ist das De Rosa Nuovo Classico. Der Rahmen des Nuovo Classico macht nicht auf blendende Retro-Optik, er kommt daher, als hätte er eine Zeitreise hinter sich: verchromte Muffen, blitzende Kettenstrebe, Flat-Crown-Gabel mit zierlichen Stahlscheiden, 1-Zoll-Schaft und klassischer Vorbau.
Sogar die Steuerrohrplakette erweckt mit dem alten Firmenlogo den Eindruck, als handle es sich bei der nachtblauen Stahl-Schönheit aus Dedaccai-Rohren um ein gut gepflegtes Museumsexponat. Frei nach dem Motto des Modells: C’era una volta - es war einmal ...Und heute "ist es" wieder, denn die Neuauflage des Nuovo Classico lässt sich auch modern interpretieren.
Die Campagnolo-Chorus-Gruppe schaltet selbstverständlich 11-fach, die Kurbel ist aus Carbon, und die Shamal-Ultra-Laufräder sind futuristisch eingespeicht - Rennrad-Technik Stand 2012. Es ist diese Mischung aus Details, die De-Rosa-Rahmen schon vor 30 Jahren auszeichneten, und aktuellen Komponenten, die dem Namen "Neuer Klassiker" seine Berechtigung geben.
Dieser Rahmen trägt die Handschrift von Ugo De Rosa. Nicht nur in Hinblick auf die traditionelle Bauweise, sondern ganz im Wortsinn - eingraviert ins waagrechte Oberrohr.
Details des De Rosa Nuovo Classico:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Preis (Rahmen-Set/komplett) | 1.900 Euro / 4.780 Euro |
| Gewicht komplett | 8.400 Gramm |
| Gewicht Rahmen/Gabel | 1.800/860 Gramm |
| Schaltung | Campagnolo Chorus |
| Laufräder | Campagnolo Shamal Ultra |
Kooperationen und moderne Entwicklungen
In den letzten Jahren hat De Rosa mit dem renommierten Designhaus Pininfarina zusammengearbeitet. Gemeinsam wurde eine Reihe neuer Modelle entwickelt. In der neuen Saison werden drei neue Modelle vorgestellt - ein aufgefrischtes »SK Pininfarina« sowie neue »Merak«- und »Idol«- Rennräder - sowie erste Gravelbike und E-Rennrad-Modelle.
Nach wie vor bietet die italienische Traditionsschmiede Modelle mit Karbon-, Scandium-Aluminium-, Stahl- und Titanium-Rahmen an. De Rosa ist auch eine der wenigen, italienischen Firmen, die bis heute überlebt haben und auch bei modernen Rädern einen Marktanteil haben.
Wie die 1953 gegründete italienische Rennrad-Legende De Rosa Ugo & Figli Srl letzten Montag (26. November) offiziell bekannt gab, kooperiert sie künftig mit US-Investor Outdoor Capital Partners LLC (OCP). Mit der Investition von OCP werde der sich immer noch in Händen der Gründerfamilie De Rosa befindende Fahrrad-Anbieter »seine Geschäftstätigkeit, seinen Vertrieb und seine Produktentwicklung erweitern und seinen ehrgeizigen Wachstumsplan beschleunigen«.
Zum Einstieg von OCP erklärt der mittlerweile 85-jährige Firmengründer Ugo de Rosa: »De Rosa steht für Qualität, Design und Innovation und bietet Fahrräder für einige der besten Fahrer der Geschichte. Dies ist ein wichtiger nächster Schritt für unser Unternehmen und OCP hat sich als großartiger Partner erwiesen. Die nächste Phase von De Rosa hat begonnen.“
Was Firmengründer Ugo De Rosa und seiner Familie nach dem Einstieg von OCP wichtig ist: das Traditionsunternehmen wird weiterhin von seinen Söhnen Cristiano und Danilo De Rosa gelenkt. Ugo de Rosa selbst bleibt als »Chairman for Life« an Bord. Mit drei Enkeln von Ugo und Mariuccia De Rosa arbeitet auch schon die dritte Familiengeneration im Unternehmen.
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