Der Denver E-Scooter erfreut sich wachsender Beliebtheit als praktisches Fortbewegungsmittel in der Stadt. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Modelle, insbesondere den Denver SEL-65230FB und den SEL-10360Donar, und bietet einen umfassenden Überblick über ihre Eigenschaften und Funktionen.
Denver SEL-65230FB: Der Kompakte
Der Denver E-Scooter SEL-65230FB ist ein Elektroroller mit Aluminiumrahmen und Gummirädern/Griffen. Er verfügt über eine elektrische Bremse am Vorderrad und eine manuelle Fußbremse aus Metall hinten. Der E-Scooter hat einen 300-W-Motor mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h und einer Reichweite von bis zu 12 km. (Geschwindigkeit und Reichweite können je nach Fahrergewicht, Gelände, Temperatur und Fahrstil variieren). Die Ladezeit beträgt 2-3 Stunden. Der Roller ist mit 13kg sehr leicht und zum einfachen Tragen zusammenklappbar. Die maximale Traglast beträgt 100 kg. Es wird empfohlen, ihn nur bei trockenem Wetter zu verwenden.
Dieser E-Scooter ist super praktisch in der Stadt, um schnell ans Ziel zu kommen, ohne öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Er wird mit einem MaxPrint auf dem Fußbrett und dem Rahmen personalisiert. Sie können ihn auch mit einem vollfarbigen Doming am Lenkrad personalisieren. Konform für öffentliche Fahrten und Nutzung in vielen Ländern; überprüfen Sie Ihre örtlichen Vorschriften, um zu sehen, ob Ihr Land enthalten ist.
Denver SEL-10360Donar: Der Allrounder
Der Denver SEL-10360Donar E-Scooter positioniert sich mit seiner robusten Bauweise und gutem Fahrverhalten als solide Wahl in der E-Scooter-Mittelklasse. Mit einer angegebenen Reichweite von 25 Kilometern sowie einer maximalen Steigung von 10 Prozent bewegt sich der Denver SEL-10360Donar E-Scooter zwischen Einsteiger- und Mittelklasse.
Das Design des Denver SEL-10360 ist insgesamt schlicht. Ein Großteil des Korpus besteht aus Aluminium, das matt-schwarz lackiert ist. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt gut. Wie bei vergleichbaren Modellen in der Mittelklasse gibt es nur wenig Kritikpunkte. Wir können keine größeren Produktionsrückstände sowie ungleichmäßige Spaltmaße entdecken. Auch das Trittbrett mit gummierter Oberfläche ist sauber gearbeitet und fest verklebt. Die Schutzbleche auf der Vorder- und Rückseite sind robust und lassen sich auch unter größerem Druck nicht eindrücken.
Bedienung und Fahrgefühl
Die komplette Bedienung des E-Scooters erfolgt über eine Taste. Ein längerer Druck startet den Denver. Drückt man zweimal kurz hintereinander, lässt sich die Leistungsstufe konfigurieren. Wir wählen zwischen Low, Medium und High. Im Low-Betrieb beträgt die Maximalgeschwindigkeit 6 Kilometer pro Stunde, bei Medium und High 12 beziehungsweise 20 Kilometer pro Stunde. Durch dreifaches Drücken der Power-Taste lässt sich zwischen Meilen und Kilometer pro Stunde wählen.
Das integrierte Display liefert Informationen über die aktuelle Geschwindigkeit, die zurückgelegten Kilometer, den Fahrmodus sowie den Akkustand (in 5 Balken). Weitere Daten wie eine prozentgenaue Akkustandanzeige gibt es nicht. Auch auf eine App verzichtet der Hersteller. So bleiben Nutzerinnen und Nutzern Extra-Features wie eine Streckenaufzeichnung oder eine prozentuale Akkuanzeige verwehrt. Problematisch ist aus unserer Sicht, dass die maximal angezeigte Geschwindigkeit auf 20 Kilometer pro Stunde begrenzt ist. Gerade auf Abfahrten kann es sehr trügerisch sein, wenn das reale Tempo deutlich über 20 Kilometer pro Stunde liegt.
Direkt am Lenkrad ist der Bremshebel sowie eine Bremstaste zur Steuerung von Vorder- und Hinterradbremse. Oberhalb des Bremshebels befindet sich die Klingel. Die Beschleunigungstaste ist in direkter Nähe. Damit sind alle Bedienelemente in einem engen und gut zu erreichenden Abstand zueinander platziert. Dies ist besonders in gefährlichen Verkehrssituationen wichtig. Kritikpunkt ist aus unserer Sicht die Beschleunigungstaste. Da wir diese für die Fortbewegung konstant drücken müssen, ermüden unsere Finger bereits nach 10 bis 15 Minuten.
Wer den Scooter im Auto oder dem Zug transportieren möchte, kann den verbauten Klappmechanismus nutzen und die Lenkstange am Hinterrad befestigen. Dieser ist zwar robust, lässt sich aber nur schwer in die Befestigung am Hinterrad einführen. Hier benötigen wir in der Regel mehrere Versuche, bis die Lenkstange in der Halterung sitzt. Dies lösen andere Hersteller besser. Wer den Kauf des Scooters in Erwägung zieht, sollte zudem die eigene Körpergröße bedenken.
Fahrleistung und Bremsen
In unserem Test nutzen wir ausschließlich die High-Leistungsstufe, da die Maximalgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde nur in diesem Modus verfügbar ist. Die Beschleunigung von 0 auf Höchstgeschwindigkeit ist mit 7 Sekunden eher langsam. Die Bremsleistung ist im Vergleich zu anderen Modellen in der Mittelklasse in Ordnung. Die verbaute Motor- und Trommelbremse arbeiten zuverlässig und benötigen für eine Vollbremsung bei Höchstgeschwindigkeit etwa 2,10 Meter. Zwar kein Bestwert, angesichts der Leistungsfähigkeit der verbauten Bremsen in Ordnung.
Positiv ist, dass der E-Scooter trotz unterschiedlich starker Bremsen gleichmäßig bremst. So können wir auch bei einer Vollbremsung stabil und sicher auf dem Scooter stehen. Der gute Eindruck bestätigt sich auch mit Blick auf das Fahrverhalten und den Fahrspaß. Das gummierte Trittbrett ist sehr breit und bietet einen sicheren Halt - sehr gut. Auch die Kurvenlage sowie die Wendigkeit sind auf einem guten Niveau und sorgen für Fahrspaß.
Komfort und Reichweite
Eine Federung gibt es nicht. Weder Vorder- noch Hinterrad verfügen über eine integrierte Dämpfung. Dadurch sind wir auf unebenem Untergrund stärkeren Erschütterungen ausgesetzt. Dies ist zwar in dieser Preisklasse nicht unüblich, eine entsprechende Federung würde die Erschütterungen jedoch deutlich abmildern. Die von Denver beworbenen Steigungen von 10 Prozent schafft der SEL-10360 E-Scooter, die Höchstgeschwindigkeit reduziert sich dabei jedoch deutlich. Wir erreichen mit dem 350 Watt starken Motor nur noch etwa 4 Kilometer pro Stunde.
Mit dem 350 Watt starken Motor und einer Akkukapazität von 7.800 Milliamperestunden beträgt die vom Hersteller angegebene Reichweite 25 Kilometer. Dies ist vergleichbar mit anderen E-Scootern in dieser Preisklasse und eine realistische Angabe. Wie unser Praxistest zeigt, sind im Schnitt etwa 22 Kilometer möglich. In Anbetracht der Akkukapazität ein sehr guter Wert. Eine komplette Akkuladung dauert ungefähr 5 Stunden. Zwar nicht sehr schnell, aber immer noch ein guter Wert. Schade ist, dass sich der Akkustand nicht prozentgenau ablesen lässt.
Beleuchtung
Die Beleuchtung des SEL-10360 E-Scooter überzeugt uns. Unsere Testfahrerinnen und Testfahrer berichten, dass sie auch aus einer weiteren Entfernung leicht und schnell wahrgenommen werden. Wie auch bei anderen E-Scootern fehlt uns eine Blinkanlage. Für Autofahrerinnen und -fahrer ist nicht immer ersichtlich, dass wir abbiegen wollen.
Vergleichstabelle ausgewählter Denver E-Scooter Modelle
| Modell | Höchstgeschwindigkeit | Reichweite | Motorleistung | Max. Belastbarkeit | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| SEL-65230FB | 25 km/h | 12 km | 300W | 100 kg | Leicht, zusammenklappbar |
| SEL-10360Donar | 20 km/h | 25 km | 350W | - | Robuste Bauweise |
| SEL-65110 | 20 km/h | 12 km | 250W | 100 kg | Display |
| SEL-10510 | 20 km/h | 30 km | 350W | 120 kg | - |
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