Elektro-Tretroller sind vielseitig einsetzbar, sei es für den täglichen Weg zum Bahnhof oder für längere Touren. Die Stiftung Warentest hat sieben Modelle im E-Scooter-Vergleich geprüft, wobei Fahrverhalten, Komfort, Haltbarkeit und Sicherheit im Mittelpunkt standen. Der Test zeigt, welche E-Scooter robust sind, sich für unebenes Gelände eignen und einfach zu tragen sind.
Alle getesteten E-Roller lassen sich zusammenklappen und kosten zwischen 400 und fast 900 Euro. Allerdings geben die Preise wenig Aufschluss über die tatsächliche Qualität. Die Noten reichten von Gut bis Mangelhaft. Die Ergebnisse zeigen, welche Roller sich für Stadttouren, Geländefahrten oder bergiges Terrain eignen.
Die kleinen Flitzer erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h und wiegen zwischen 14 und 24 Kilogramm. Nutzer können leichte Modelle einfach zusammenklappen, verstauen und in die Wohnung oder den Zug mitnehmen. Ausgestattet sind die E-Scooter mit Licht, Display, Klingel, zwei Bremsen und Blinker, wobei die Blinker das Abbiegen sicherer machen.
Ein wichtiges Kaufkriterium ist die maximale Zuladung der Scooter, also das Gewicht, das sie transportieren dürfen. Ideal für das komfortable Laden ist ein herausnehmbarer Akku, den aber nur ein Scooter im Test hatte. Alle anderen Roller müssen komplett an die Steckdose.
Laut Herstellerangaben kommen die E-Roller im Test mit einer Akkuladung etwa zwischen 30 und 70 Kilometer weit, wobei es im Alltag oft deutlich weniger sind. Ein Tipp: Um die Lebensdauer des E-Scooter-Akkus zu verlängern, sollte der Ladestand möglichst zwischen 20 und 80 Prozent gehalten werden, also weder komplett entladen noch dauerhaft voll aufladen.
Realitätsnahe Tests der E-Scooter
Die Stiftung Warentest prüfte die E-Scooter in realitätsnahen Szenarien. Die Tester legten einen Parcours zurück, der Asphalt, Schotter, Feldwege, Pflastersteine sowie Kurven, Bordsteinkanten und Steigungen umfasste. Auf holprigen Strecken ließ mit einigen Rollern der Fahrspaß nach. Zusätzlich wurde die Sicherheit und Robustheit der E-Scooter geprüft. Sie mussten unter anderem Belastungsprüfungen und Bremsentests bestehen.
Im Praxistest mussten die E-Scooter unter anderem zeigen, wie geschmeidig sie über holprigen Boden rollen. Die E-Scooter wurden im Januar 2025 eingekauft. Acht geschulte Probanden (sieben Männer und eine Frau) beurteilten das Fahrverhalten auf verschiedenen Untergründen wie Asphalt und Schotter, in der Ebene, bei Steigungen, mit einem schweren Rucksack, in Kurvenfahrten, bei Ausweichmanövern sowie beim einhändigen Fahren und beim Rollen ohne Motorunterstützung.
Beim Fahrkomfort beurteilten die Probanden etwa die Federung, die Fahr- und die Griffposition, das Trittbrett, Fahr- und Motorgeräusche, den Schutz gegen Verschmutzung bei Nässe sowie das Abstellen und Anschließen. Die Probanden beurteilten den Aufbau und die Verständlichkeit der Gebrauchsanleitung.
Für das Laden des Akkus bewerteten die Probanden unter anderem den Anschluss des E-Scooters an die Ladestation, die Länge des Ladekabels und das Entnehmen und Einsetzen des Akkus, falls möglich. Die Verarbeitung beurteilten wir etwa danach, ob sich Teile im Praxistest gelöst oder gelockert hatten.
Die Wirkung der Bremsen wurde in Anlehnung an die Din EN 17128 sowie die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) auf einem Prüfstand mit einer Bremshebelkraft von 60, 80 und 100 Newton bei einer Geschwindigkeit von 12,5 Kilometern pro Stunde und mit der maximal zugelassenen Zuladung untersucht. Zudem absolvierten die Scooter eine Spritzwasserprüfung in Anlehnung an Din EN 60529 Schutzart IPX4.
Die Griffe wurden auf Schadstoffe untersucht. Es wurde auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in Anlehnung an die Spezifikation des GS-Zeichens für Geprüfte Sicherheit AfPS GS PAK sowie auf Phthalat-Weichmacher nach Extraktion mit GC-MS getestet.
Abwertungen führten dazu, dass sich Mängel verstärkt auf das Stiftung-Warentest-Qualitätsurteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit Sternchen *) gekennzeichnet. Folgende Abwertungen wurden eingesetzt: Lautete die Note für das Anfahren Ausreichend, werteten wir das Gruppenurteil Fahren um eine halbe Note ab.
War Sicherheit und Haltbarkeit mangelhaft, konnte das Qualitätsurteil nicht besser sein. Lautete die Note für die mechanische Stabilität Mangelhaft, konnte das Urteil für Sicherheit und Haltbarkeit nicht besser sein.
E-Scooter mit hoher Traglast
Bei der Suche nach einem E-Scooter mit hoher Traglast gibt es einige spannende Modelle auf dem Markt. Dieser Vergleich betrachtet Modelle, die mindestens 120 kg und in der Spitze bis zu 150 kg tragen können. Für E-Scooter mit einer maximalen Traglast von 120 kg gibt es ebenfalls eine große Auswahl.
Bewertungskriterien für E-Scooter
Die folgenden Kriterien ermöglichen einen transparenten Vergleich von E-Scootern:
- Tragfähigkeit: Das wichtigste Kriterium ist die Tragfähigkeit, wobei das eigene Gewicht und eine eventuelle Zuladung berücksichtigt werden müssen.
- Motorleistung: Günstige E-Scooter haben oft eine geringe Motorleistung, was bei hoher Zuladung problematisch sein kann. Eine Dauerleistung von 500 W und mehr als 900 W in der Spitze sind ideal.
- Akkuleistung: Die Akkuleistung in Wattstunden sollte möglichst groß sein. Eine Spannung von mindestens 48 V und eine Akkukapazität von mindestens 480 Wh sind empfehlenswert.
- Verarbeitung: Stabilität und Verarbeitung sind wichtig, um schnelle Verschleißerscheinungen zu vermeiden.
- Komfort: Gute Fahreigenschaften, eine gute Federung, große Luftreifen und eine ausreichend große Trittfläche sind entscheidend für den Fahrkomfort. Im besten Fall ist die Lenkerhöhe anpassbar.
- Funktionen: Eine gute Rekuperationsbremse, Bremslicht, helle Beleuchtung, verschiedene Fahrmodi sowie eine gute App mit zahlreichen Funktionen sind wünschenswert.
Modelle im Vergleich
Basierend auf diesen Kriterien werden im Folgenden verschiedene E-Scooter vorgestellt:
VMAX VX4
Der VMAX VX4 ist ein SUV unter den E-Scootern, den es in drei verschiedenen Konfigurationen gibt, die sich hauptsächlich in Gewicht und Akkukapazität unterscheiden.
| Eigenschaft | VMAX VX4 STA |
|---|---|
| Akku wechselbar | Ja |
| Akkukapazität (Ah) | 18,2 Ah |
| Akkuspannung | 48 V |
| Bereifung | Offroad-Luftreifen |
| Gewicht | 28,6 kg |
| Ladezeit | 9 h |
| Lenker verstellbar | Ja |
| Max. Belastung | 150 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 130,7 × 58,4 × 122,0 cm |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 75 km |
| Reifendurchmesser | 10 Zoll |
| Steigleistung | 33 % |
| Listenpreis | 1.199,00 € |
Der VMAX VX4 überzeugt mit hoher Motorleistung und einer Federung an der Vorder- und Hinterachse. Ein Nachteil ist der hohe Preis.
Egret X+
Der Egret X+ ist ein Update des beliebten Egret X und überzeugt als hervorragendes Gesamtpaket.
| Eigenschaft | Egret X+ |
|---|---|
| Akku wechselbar | Ja |
| Akkukapazität (Ah) | 14 Ah |
| Akkuspannung | 48 V |
| Bereifung | Luftreifen |
| Gewicht | 21 kg |
| Ladezeit | 4,5 h |
| Lenker verstellbar | Ja |
| Max. Belastung | 120 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 118,0 x 67,0 x 128,0 cm |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 60 km |
| Reifendurchmesser | 12,5 Zoll |
| Steigleistung | 25 % |
| Listenpreis | 999,00 € |
Der Egret X+ bietet eine ansprechende Farbauswahl und überzeugt mit einer guten Akkuleistung. Ein integriertes Schloss von tex-lock ist ein weiteres Plus.
VMAX VX2 Extreme
Der VMAX VX2 Extreme ist die Weiterentwicklung des beliebten VMAX VX2 Pro und bietet viel Fahrspaß.
| Eigenschaft | VMAX VX2 Extreme ST |
|---|---|
| Akku wechselbar | Ja |
| Akkukapazität (Ah) | 13 Ah |
| Akkuspannung | 48 V |
| Bereifung | Luftreifen |
| Gewicht | 21,2 kg |
| Ladezeit | 6,5 h |
| Lenker verstellbar | Ja |
| Max. Belastung | 150 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 123,8 x 58,4 x 111,8 cm |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 55 km |
| Reifendurchmesser | 10 Zoll |
| Steigleistung | 33 % |
| Listenpreis | 999,00 € |
Der VMAX VX2 Extreme unterscheidet sich optisch kaum von seinem Vorgänger, ist aber subjektiv noch etwas stärker. Positiv ist die Gesamtzuladung von 150 kg, etwas schade ist das Fehlen einer Federung.
VMAX VX2 PRO
Der VMAX VX2 PRO ist eine günstigere Alternative und technisch recht ähnlich zum Extreme, hat aber ein kleineres Display und einen schwächeren Motor.
| Eigenschaft | VMAX VX2 Pro LT |
|---|---|
| Akku wechselbar | Ja |
| Akkukapazität (Ah) | 10,4 Ah |
| Akkuspannung | 48 V |
| Bereifung | Luftreifen |
| Gewicht | 19,6 kg |
| Ladezeit | 5 h |
| Lenker verstellbar | Ja |
| Max. Belastung | 130 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 122,7 × 54,0 × 113,0 cm |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 35 km |
| Reifendurchmesser | 10 Zoll |
| Steigleistung | 28 % |
| Spitzenleistung | 1.200 Watt |
| Maximale Belastung | 130 kg |
| Ladezeit | 320 min |
| Listenpreis | 899,00 € |
Der Motor schafft mit seinen 1.200 W Spitzenleistung auch Steigungen von bis zu 25 %. Der größte Vorteil des VMAX VX2 Pro ist der Preis.
ePowerFun ePF-PULSE
Der ePF-PULSE ist das neue Topmodell von ePowerFun und kommt mit einer Vollfederung, einem starken Motor und einer gigantischen Reichweite.
| Eigenschaft | ePowerFun ePF-PULSE |
|---|---|
| Akku wechselbar | Ja |
| Akkukapazität (Ah) | 20 Ah |
| Akkuspannung | 48 V |
| Bereifung | Luftreifen |
| Gewicht | 25,2 kg |
| Ladezeit | 6,5 h |
| Lenker verstellbar | Ja |
| Max. Belastung | 140 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 128,8 x 64,5 x 130,0 cm |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 104 km |
| Reifendurchmesser | 10 Zoll |
| Steigleistung | 28 % |
| Listenpreis | 999,00 € |
Der ePF-PULSE wird ab Mai 2024 ausgeliefert und bietet im Optimalfall eine Reichweite von bis zu 100 km. Die Verarbeitung ist hervorragend.
STREETBOOSTER Pollux
Der Streetbooster Pollux ist das neue Topmodell und kommt vollgefedert und mit einem starken Motor. Durch die integrierten Blinker, den entnehmbaren Akku, die Federung, großen Reifen und den starken Motor gehört der Pollux zu den spannendsten E-Scootern 2024. Zusätzlich kann man mit dem Pollux bis zu 144 kg befördern.
Trittbrett Fritz
Mit dem Trittbrett Fritz können bis zu 140 kg befördert werden. Damit gehört dieser E-Scooter ebenfalls zum recht eingeschränkten Kreis der E-Scooter mit einer Belastung von bis zu 150 kg.
| Eigenschaft | Trittbrett Fritz |
|---|---|
| Akku wechselbar | Ja |
| Akkukapazität (Ah) | 18 Ah |
| Akkuspannung | 48 V |
| Bereifung | Schlauchlose Luftreifen |
| Gewicht | 27,4 kg |
| Ladezeit | 6 h |
| Lenker verstellbar | Ja |
| Max. Belastung | 150 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 125 x 70 x 130 cm |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 80 km |
| Reifendurchmesser | 10 Zoll |
| Steigleistung | 35 % |
| Listenpreis | 1.199,00 € |
Der Fritz überzeugte im Test mit einem starken Motor und der hervorragenden Federung. Dafür setzt Trittbrett stets auf hochwertige Komponenten.
Häufige Fragen rund um E-Scooter bis 150 kg
Einen E-Scooter sollte man grundsätzlich niemals bis an dessen Belastungsgrenze belasten. Durch Sprünge, Schlaglöcher etc. Wir empfehlen eine dauerhafte Auslastung von rund 80 %. Wenn man etwa 100 kg wiegt, sollte man einen E-Scooter mit einer Tragkraft von bis zu 125 kg wählen.
Die Modelle mit der höchsten Zuladung kommen von VMAX. Die beliebten Modelle VMAX VX2 oder VMAX VX4 kann man bis 150 kg beladen. Durch die starken Motoren haben die E-Scooter stets ausreichend Leistungsreserven im Alltag.
Der VMAX VX4 bietet das beste Gesamtpaket aus Leistung und Komfort. Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor.
Die besten Offroad-E-Scooter
Elektroroller sind mehr als nur Schönwetter-Gadgets. Mit ordentlicher Federung, stabiler Verarbeitung und starkem Motor eignen sich E-Scooter auch für unbefestigte Wege. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld.
Obwohl er nicht verpflichtend ist, empfiehlt es sich beim Fahren eines elektrischen Scooters dringend das Tragen eines Helms.
Für die Bestenliste Offroad-E-Scooter wurden aus über 80 Einzeltests die zehn Elektroroller mit Straßenzulassung herausgesucht, welche am sichersten über unbefestigte Wege heizen.
Die Top-Modelle für Offroad-Fahrten
- Segway Ninebot Max G3 D
- Navee ST3 Pro
- Joyor Y8-S
- Epowerfun EPF-Pulse
- Egret Ey! 1
- Ninebot ZT3 Pro D
- Trittbrett Fritz
- Xiaomi Mi 4 Ultra
- Slidefox NT
- Streetbooster Pollux
Segway Ninebot Max G3 D
Der Segway Ninebot Max G3 D ist der neue König im E-Scooter-Dschungel und übertrifft seinen Vorgänger in fast allen Belangen. Die hydraulische Federung macht selbst Waldwege befahrbar, der Motor hat Power satt, und smarte Features wie Navigation erfreuen den Technik-Fan.
Der Listenpreis beträgt 999 Euro im Segway Shop. Bei einigen Händlern wie Expert ist er bereits ab 949 Euro zu haben. Nicht billig, aber angesichts der Ausstattung ein faires Angebot.
Vorteile:
- Monster-Motor mit 2000 Watt Spitzenleistung
- sehr gute Federung
- viele Software-Features wie Navigation, Boost-Modus, Diebstahlschutz
- sehr hohe Reichweite und integriertes Ladegerät
- Verarbeitung auf bestem Niveau
Nachteile:
- hohes Gewicht von 24,6 kg
- teuer
- Akku fest eingebaut
- Registrierungszwang
Navee ST3 Pro
Der Navee ST3 Pro ist ein überzeugender E-Scooter für alle, die Wert auf Fahrkomfort und Qualität legen. Seine Stärken - die exzellente Federung, der kraftvolle Motor und die hochwertige Verarbeitung - machen ihn zum idealen Begleiter für den täglichen Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge auf unebenen Wegen.
Für 699 Euro (Amazon) bekommt man mit dem Navee ST3 Pro einen E-Scooter, der im Hinblick auf Fahrkomfort und Verarbeitung in der oberen Liga mitspielt.
Vorteile:
- exzellente Federung an beiden Rädern
- kraftvoller Motor mit 1350 W Spitzenleistung
- hochwertige Verarbeitung mit eleganter Optik
- selbstreparierende 10-Zoll-Gelreifen
- helle Blinker und Apple-Find-My-Integration
Nachteile:
- Gewicht von 25,3 kg
- Marathonladezeit von 10 Stunden
- App-Registrierungszwang
- keine Blinker am Heck
Joyor Y8-S
Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett. So gibt es wohl kaum einen anderen E-Scooter um die 700 Euro, der mehr bietet und trotzdem eine Straßenzulassung hat.
Der Joyor Y8-S kostet auf Amazon 549 Euro. Bei Geekmaxi zahlen Käufer derzeit 469 Euro bei Geekbuying nur 653 Euro.
Vorteile:
- extrem großer Akku
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- Straßenzulassung, starker Motor, gute Bremsen
- kompakter Klappmechanismus
Nachteile:
- Zeigefingergriff stört beim Bremsen
- kein Blinker
Worauf muss man beim Kauf eines E-Rollers achten?
Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen. Der Faltmechanismus muss leichtgängig, aber dennoch stabil sein.
Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die Leistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) zu achten.
Starke Motoren sind wichtig, um den Fahrer flott auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen, ihn Hügel und Berge hinauszutransportieren und ihn in Matsch, Schnee, Wald und Wiese über Unebenheiten zu bringen.
Federung und Dämpfung
Der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt, ist die Dämpfung, also wie viele Unebenheiten der Strecke an den elektrischen Scooter und Fahrer weitergegeben werden. Zunächst ist hier die Größe und die Art der Reifen relevant. Große Räder wie das 16 Zoll große Vorderrad des Gomate Steap ER1 Evo schlucken Unebenheiten deutlich besser weg als 8-Zoll- oder 10-Zoll-Räder.
Außerdem sind Luftreifen den Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen vorzuziehen. Denn Luftreifen besitzen, je nachdem wie stark sie aufgepumpt sind, eine natürliche Dämpfung und greifen bei Nässe, Schnee und Matsch deutlich besser. Vorteil Vollgummi: Diese Reifenart ist pannensicher.
Wer jedoch abseits der befestigten Straßen und Wege mit seinem E-Roller mit vollem Tempo fahren will, der benötigt eine gute Federung. Diese umfasst im besten Fall nicht nur das Vorderrad, sondern auch das Hinterrad.
Beim Vorderrad gibt es zwei verschiedene Ansätze. So nutzt der sehr beliebte und hervorragende Ninebot Segway Max G2D genauso wie der Joyor Y8-S eine Federung, die an eine Federgabel am Fahrrad erinnert. Die elektrischen Scooter Trittbrett Fritz und Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra nutzt hingegen eine zweite, hinter dem Vorderrad liegende Achse. Diese Variante hat mehr Hub und eignet sich tendenziell besser für Offroad-Fahrten.
Bei der Federung des Hinterrads gibt es weniger eklatante Unterschiede zwischen den E-Scootern. Hier nutzen fast alle eine zweite Achse. Einen Sonderweg geht der Gomate Steap ER1 Evo. Dort erinnert das flexible Trittbrett an ein Skateboard mit seiner natürlichen Federung - es besteht aus geleimten Holzplatten.
Wer auch Offroad sicher mit seinem E-Roller unterwegs sein will, sollte neben einer stabilen Verarbeitung und einem starken Motor primär auf eine richtig gute Federung achten.
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