Motorradtransport Kosten: Ein umfassender Überblick

Der Transport von Motorrädern, Rollern und Mopeds kann eine kostspielige Angelegenheit sein. Daher ist es ratsam, die Transportpreise verschiedener Speditionen zu vergleichen. Pamyra.de bietet Ihnen mit einem Versandkostenrechner die Möglichkeit, die optimale Lösung für Ihren Motorradtransport zu finden und bis zu 70 Prozent der Versandkosten zu sparen.

Transportmöglichkeiten für Motorräder

Transportunternehmen bieten verschiedene Möglichkeiten, Fahrzeuge von A nach B zu bringen. Wenn Ihnen der Schutz Ihres Motorrollers, Mopeds, Mofas oder Motorrads wichtig ist, sollten Sie bei der Auswahl der Spedition auf die angebotenen Transportmittel achten. Für den Transport Ihrer Ware vor Wind und Wetter empfiehlt sich eine Spedition, die geschlossene Transportarten anbietet, beispielsweise in einem geschlossenen Anhänger oder Transporter.

Verpackung und Vorbereitung

Eine spezielle Verpackung ist für den Versand eines Fahrzeugs mit einer Spedition nicht unbedingt erforderlich. Allerdings können Sie Ihr Zweirad zum zusätzlichen Schutz in Luftpolsterfolie einwickeln. Je nach Tarif kann die Spedition eine Palettierung der Ware verlangen. Sollte dies nicht möglich sein, nutzen Sie die Filteroptionen bei der Buchung.

Für die Verpackung und Sicherung von Motorradteilen sind Sie als Versender verantwortlich. Alternativ können Sie eine Spedition beauftragen, die diesen Service übernimmt. Je nach Art, Beschaffenheit und Anzahl der Motorradteile gibt es verschiedene Verpackungsmöglichkeiten. Kleine Teile wie Räder, Felgen oder Spiegel können in einem Karton mit Verpackungschips versendet werden. Größere Teile lassen sich sicher in Luftpolsterfolie und/oder Kartonage verpacken. Beim Versenden von Motoren und Getrieben ist besondere Vorsicht geboten: Entfernen Sie vor dem Verpacken alle Flüssigkeiten, um ein Auslaufen und Transportgefahren zu vermeiden. Für schwere oder mehrere Motorradteile empfiehlt es sich, das Transportgut auf einer Palette zu fixieren.

Verladung und Sicherung des Motorrads

Beim Verladen von Motorrädern gibt es zwei gängige Auffahrhilfen: einteilige Verladeschienen für Gewichtsklassen von 200 bis 400 kg, die gerade oder gebogen sein können und idealerweise eine Aufkantung besitzen, sowie mehrteilige Verladerampen, die größer und komfortabler sind und ebenfalls meist eine Aufkantung haben. Um das Fahrzeug zu sichern, sind mindestens zwei Gurte erforderlich, um das Motorrad in der Mitte festzustellen. Dabei sollte das Vorderrad so gerade wie möglich stehen. Legen Sie die Gurte über das Motorrad und ziehen Sie sie besonders fest. Sie werden nach vorne und hinten V-förmig angebracht und evtl. zusätzlich an der Seite. Man nennt sie auch Zurrgurte oder Spanngurte. Es gibt darüber hinaus beispielsweise spezielle Lenkerspanngurte. Die Festigkeit kann man testen, indem man das Motorrad schüttelt oder bewegt.

Ergänzend kann man sich für eine Standsicherung entscheiden, und zwar aus mehreren Gründen. Beim Bremsen sollte das Zweirad abgestützt werden, damit es nicht nach vorne fliegt, damit es auch bei kräftigeren Manövern fest am Ort stehenbleibt und das Vorderrad nicht umschlägt. Auch gibt die Standhilfe beim Verladen dem Zweirad einen sicheren Stand. So steht das Motorrad im Prinzip schon stabil, bevor die Gurte angelegt worden sind - Letzteres wird dadurch einfacher.

Zwei Spanngurte braucht Ihr Motorrad mindestens, um fest zu stehen. Achten Sie darauf, dass das Vorderrad so gerade wie möglich steht und legen Sie anschließend die Gurte über das Motorrad. Vorne und hinten werden diese V-förmig angebracht. Bei nicht verkleideten Motorrädern bietet die untere Gabelbrücke eine Möglichkeit zum Sichern. Spanngurte so festziehen, dass die Maschine stabil steht. Metall- und Lackteile sollten Sie unbedingt abdecken, damit keine unschönen Scheuerspuren zurückbleiben. Wenn Sie mehr Sicherheit wünschen, können Sie zusätzlich noch einen Lenkerspanngurt anbringen. Leichtes Rütteln und Bewegen zeigt Ihnen, ob alles festsitzt. Sie können Ihr Motorrad weiterhin mit einer zusätzlichen Standsicherung stabilisieren, um es beispielsweise beim Bremsen oder Abladen und Lösen der Spanngurte zusätzlich abzustützen.

Offener oder geschlossener Transport?

Die Entscheidung zwischen offenem und geschlossenem Transport hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beim offenen Transport befindet sich das Motorrad auf einem Anhänger. Der geschlossene Transport hingegen ist besonders bei teuren oder empfindlichen Motorrädern empfehlenswert, da das Fahrzeug hier nicht Wind und Wetter ausgesetzt ist und besser vor möglichen Verkehrsschwierigkeiten geschützt wird. Oft können so mehrere Fahrzeuge gleichzeitig transportiert werden. Bei längeren Fahrten kann das Motorrad zusätzlich in Kisten verpackt werden. Für kürzere Fahrten mit absehbarem Wetter ist ein offener Transportanhänger eine kostengünstigere Option.

Transportarten und Kosten

Nachdem Sie sich für einen Spediteur entschieden haben, stellt sich die Frage nach der Transportmöglichkeit. Beim Stückguttransport wird das Motorrad auf einer Palette gesichert und in einem normalen LKW transportiert. Die Verpackung sowie das Be- und Entladen erfolgen durch den Versender. Diese Option eignet sich eher für erfahrene Versender und Firmen. Für Privatpersonen empfiehlt sich der offene Transport, bei dem das Motorrad auf einem offenen Anhänger transportiert und ordnungsgemäß gesichert wird. Diese Transportart ist in Deutschland sehr beliebt. Der geschlossene Transport ist etwas teurer, aber ideal für hochwertige und sensible Motorräder, da das Fahrzeug in einem geschlossenen LKW oder Sprinter vor Witterungseinflüssen geschützt wird. Bei längeren Strecken werden die Maschinen oft zusätzlich in Kisten verpackt. Je kleiner die Kiste, desto geringer die Kosten. Daher ist es ratsam, Kleinteile wie Seitenspiegel zu demontieren.

Kostenübersicht

Hier ist eine beispielhafte Übersicht über die verschiedenen Transportoptionen und deren Kosten:

Option Kosten
2radtransporte.de beauftragen ab 129 €
Kurier beauftragen ab 155 € bis 400 km
Anhänger mieten und selbst fahren 48 € + Benzin/Diesel + Nebenkosten + Zeit
Motorradversand mit dem Zug ab 99 €

Die Angaben in der Tabelle sind ohne Gewähr.

Wer den Transport selbst organisieren möchte, kann einen Motorradanhänger oder Transporter mieten. Die Kosten variieren je nach Art des Anhängers und der Verfügbarkeit einer Verladerampe. Grob kann man mit mindestens 48 € pro Tag Leihgebühr rechnen, zuzüglich Benzinkosten und eventueller Kosten für die Sicherungsausrüstung.

Internationaler Motorradtransport

Beim Transport ins Ausland sollten Sie die Zollgebühren mit Ihrem Speditionsunternehmen abklären. Für weitere Strecken bietet sich der Versand per Luftfracht an, eine relativ problemlose und schnelle Transportmöglichkeit. Die Kosten variieren stark. Optimal ist es, wenn Sie die Abmessungen und das Gewicht Ihres Motorrads dem Transportdienstleister vorab mitteilen können. Bei Transporten nach Australien oder Neuseeland ist zu beachten, dass diese Länder hohe Anforderungen an die Schädlingsbekämpfung stellen. Holzverpackungen werden oft in Quarantänebereiche gebracht und mit giftigen Gasen behandelt. Daher werden beim Versand von Neumotorrädern häufig Metallkisten verwendet. Eine günstigere Alternative ist der Versand per Seefracht, allerdings dauert dieser Transportweg etwa sechs bis acht Wochen.

Wichtige Vorbereitungen vor dem Transport

  • Übergabeprotokoll: Notieren Sie alle Kratzer und Schäden und machen Sie Nahaufnahmen.
  • Transportversicherung: Vergleichen Sie Angebote mit inkludierter Transportversicherung.
  • Transport vorbereiten: Entfernen Sie lose Gegenstände und Wertgegenstände. Klären Sie die Transportmethode mit dem Spediteur.
  • Zollgebühren: Klären Sie die Zollformalitäten bei internationalen Transporten.

Weitere Transportmöglichkeiten

DHL Paket Deutschland bietet mit dem Maxitransport eine Alternative zum Eigentransport großer oder schwerer Güter. Verschickt werden kann fast alles, was nicht mehr als 100 Kilo wiegt und von zwei Personen getragen werden kann. Für rollbare Gegenstände, wie Mopeds oder Motorräder, die zur Abholung und Zustellung nicht angehoben werden müssen, gilt die Gewichtsbeschränkung nicht. Das maximale Volumen beträgt vier Kubikmeter, dabei gelten für die Kantenlängen folgende Höchstmaße: Länge 6 Meter, Breite 2,3 Meter, Höhe 2 Meter.

So kostet der Transport eines Fahrrades 44,90 Euro, eines Mopeds bis 50 ccm 149,90 Euro, eines Mopeds/Motorrades über 50 ccm 179,90 Euro. Die Beauftragung erfolgt wie bei der Paketbestellung über das Internet mittels DHL Online Frankierung.

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