Bayerische Moped Modelle: Eine Reise durch die Geschichte der Zweiräder

Der Traum aller Jugendlichen der 1950er-Jahre war ein chromglänzendes, sportlich-schnittiges Moped in edlem Naturweiß. Ein fröhlich-roter Sitz für zwei Personen rundete das Bild ab: Die Rex Como, Baujahr 1955.

Rex: Von Possenhofen in die Welt

Der Name Rex ist eng verbunden mit Possenhofen. Die Brüder Erich und Kurt Bagusat gründeten die Firma 1948 und kauften im gleichen Jahr das Schloss Possenhofen. Ein Bruder wohnte im Schloss, der zweite baute eine Villa in der Nähe. Wegen des großen Erfolgs ihrer Mopeds verlegten die Unternehmerbrüder einen Teil der Fertigung in den 1950er-Jahren in das Schloss und schafften dadurch Arbeitsplätze in der kleinen Gemeinde am Starnberger See.

Das erste Modell, das 1952 in Possenhofen gebaut wurde, hieß "Flaschen-Rex", weiß Anton Bauer. Er selbst ist 1948 in Possenhofen geboren und seine Eltern hatten eine Rex Como. Mit 16 Jahren kaufte er sich selbst eine Rex, weil man das Moped ohne Führerschein fahren durfte.

Anton Bauer, ein gebürtiger Pöckinger, sammelt Rex-Modelle. "Ich war schon immer infiziert, aber erst vor vier Jahren habe ich mich auf Rex-Modelle spezialisiert", sagt er. Die Idee hatte sein Enkel, als Bauer ihm erzählte, dass die Rex-Motoren zwar in München gefertigt, die Mopeds aber später auf Schloss Possenhofen zusammengebaut worden sind.

Seither hat Bauer seine Sammlung stetig und intensiv auf derzeit 80 Modelle erweitert, so dass man bei ihm die Entwicklung der Rex-Motoren von den 1930er-Jahren an bis zur Einstellung der Fertigung 1964 sehen kann.

Sauber aufgereiht stehen Bauers "Schätze" in einer Halle. Kaum zu glauben, dass viele seiner Oldtimer-Mopeds mehr als 70 Jahre alt sind. Früher habe man alles aufbewahrt, habe nichts weggeworfen. "Heute heißt es weg, weg, weg", erklärt er, wie er seine Sammlung in so kurzer Zeit aufbauen konnte. Es hätten sich viele Menschen bei ihm gemeldet, die noch so ein altes Moped herumstehen hatten. Sie hätten ihn bestärkt die Ausstellung zu initiieren.

Unter seinen Sammlerstücken sind Originale, andere mussten erst restauriert werden. Das macht Bauer nicht selbst, sondern der szenebekannte Spezialist Mike Kron. Denn es sei ein spezielles Equipment erforderlich, um die Modelle wieder in den Originalzustand zu versetzen, sagt Bauer.

Die Fahrräder mit Motorunterstützung, die in einer anderen Halle stehen, sind sogar viel älter. Erste Patente für Hilfsmotoren gab es laut Bauer bereits 1920. Das Modell Gockerell Piccolo war ihm zufolge der Ursprung. Später gab es eine rasante Entwicklung und die motorunterstützten Fahrräder wurden serienmäßig hergestellt. Die Hilfsmotoren konnten aber auch als kompletter Bausatz mit Tank gekauft und selbst in alle Fahrradtypen eingebaut werden.

Die Technik entwickelte sich stetig weiter. "Es gab eine Komfortsteigerung", sagt der Sammler. Zunächst waren die Fahrräder ohne Federung, die gab es erst von 1952 an. Weil die amerikanischen Besatzungskräfte den Namen Gockerell nicht aussprechen konnten, ist das Rad Bauer zufolge umbenannt worden in Cockerell mit C am Anfang.

Auch die Mopeds wurden sportlicher und schnittiger. Bauer öffnet einen Schrank, der voll ist mit chromblitzenden Motoren und zeigt auf ein Modell mit der Fabrikationsnummer 918. Aus diesem sei der Rex-Motor entwickelt worden, erklärt er. Das letzte Moped-Modell, das hergestellt wurde, ist eine Rex KL 35, Baujahr 1964. "Es war die Wirtschaftswunderzeit", erklärt der Sammler. Dieses Modell hatte schon Extras wie Stoßdämpfer, Doppelvergaser, Doppelauspuff, Schaltautomatik sowie einen erhöhten Lenker. Das Modell wurde exportiert in die Nachbarländer und sogar in die USA. Bauer hat ein Original-Modell in den USA entdeckt und es zurückgekauft, damit es wieder in den Ursprungsort zurückkommt.

Denn es ist ihm wichtig, das die Sammlung im Entstehungsort Possenhofen bleibt und für seine Heimatgemeinde Pöcking erhalten wird.

Zündapp: Eine bayerische Erfolgsgeschichte

"Grüner Elefant", "Bella" oder "Janus" - noch heute sind die Modelle der Nürnberger Motorrad-Firma Zündapp vielen Zweiradfans ein Begriff. Auf der Überholspur wurde Zündapp zum Marktführer, doch 1984 kam der wirtschaftlichen Totalschaden: Insolvenz. 2017 feierten Fans der fränkischen Motorradmarke den 100. Geburtstag von Zündapp. Mehr als 1.200 Zündappianer aus der ganzen Welt trafen sich dazu in Sigmaringen am Bodensee, wo es ein eigenes Zündapp-Museum gibt. Auch in Nürnberg und München, den einstigen Unternehmensstandorten, wurde der Motorradmarke gedacht.

Endlich eine Zündapp fahren, auf zwei Rädern unterwegs sein - in den 1920er Jahren war das der Traum eines jeden Teenagers. Matthias Murko gehört zur großen, eingeschworenen Zündapp-Fangemeinde. Privat und beruflich beschäftigt er sich mit der bekannten Motorrad-Marke, denn als Leiter des Museums Industriekultur in Nürnberg hat er die Aufgabe, sich gleich um eine ganze Reihe Zweiräder aus den unterschiedlichsten Baureihen von Zündapp zu kümmern.

1917 gründet Geheimrat Fritz Ludwig Neumeyer in Nürnberg die Zünder-Apparatebau-GmbH. Nach der Berliner Motorrad- und Automobilausstellung im Jahre 1921 beginnt die Firma, Gebrauchsmotorräder zu entwickeln. Ihre Philosophie: Ein "Motorrad für Jedermann", das sich jeder leisten können sollte. Wie sich schnell herausstellt, wird diese Philosophie zum Erfolgsrezept, denn bereits im ersten Jahr verkauft Zündapp über 1.000 Maschinen. Ein Absatz, der die Konkurrenz wie Mars, Victoria oder Triumph alt aussehen lässt und Zündapp zum Vorreiter der Motorrad-Industrie in Nürnberg werden lässt.

"Zündapp zuverlässig" ist ein Werbeslogan, der natürlich auch bei den Nationalsozialisten gut ankommt. Nach Machtübernahme und Kriegsausbruch liefert die Firma fast nur noch ausschließlich Zweiräder und Gespanne mit Seitenwagen an die Wehrmacht.

Die Wohnung des ehemaligen Zündapp-Konstrukteurs Werner Adolph gleicht fast einem kleinen Museum. In einer Vitrine liegen technische Gerätschaften. Viele Dokumente, Bilder und Werbeprospekte der Motorradfirma für die er über 30 Jahre gearbeitet hat, bilden seine private Sammlung. Der Konstrukteur kam zu einer Zeit zu Zündapp, als die Alliierten die Herstellung von Motorrädern wieder erlaubten. Denn nach dem Ersten Weltkrieg zerstörte ein Bombenangriff der Alliierten große Teile der Produktionsstätten. Die Firma Zündapp durfte vorerst nur noch Getreidemühlen und Nähmaschinen herstellen. Doch nun stieg die Firma mit kleineren Leichtkrafträdern zu alter Größe auf.

Die 1950er Jahren bringen aber nicht nur Segen für die Firma Zündapp. Im Gegenteil. Das Auto wird zum Sehnsuchtsobjekt Nummer 1 und zum ernstzunehmenden Konkurrenten für die Zweiräder, die allmählich in der Bevölkerung an Ansehen und Bedeutung verlieren.

Eine Entscheidung, die Wirkung zeigt. Die Firma erholt sich in den 1960er Jahren und konzentriert sich in Folge auf kleinere Fahrzeuge - Mopeds und Mofas - mit kleineren Motoren. Der Marktanteil von Zündapp liegt 1965 bei über 30 Prozent im Bereich der Leichtkrafträder, das Werk steht mit 1.700 Beschäftigten stabil da. Zu diesem Zeitpunkt stößt Günther Sengfelder zur Firma Zündapp.

Doch auch die vielen Erfolge im Motorsport können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nachfrage nach Zündapp-Zweirädern immer mehr nachlässt. Die Absatzzahlen brechen Ende der 1970er Jahre ein. Zündapp verkennt die Zeichen der Zeit. 1984 meldet die Firma schließlich Konkurs an, ein Fusionsangebot der Motoradfirma Hercules lehnt die Geschäftsführung ab.

Den Zuschlag erhalten die Chinesen, die vorbildlich alles im Vertrag Festgeschriebene erfüllen, sämtliche Produktionsanlagen abbauen, zerlegen und mit der Transsibirischen Eisenbahn ins Reich der Mitte befördern.

Die Spuren Zündapps in Fernost sind auch heute noch zu erkennen. Zwar werden dort unter diesem Namen mittlerweile keine Leichtkrafträder mehr produziert, dennoch sieht man nach wie vor viele Zündapp-Maschinen im dichten Straßenverkehr. Doch auch in Europa tauchen in den vergangenen Jahren immer wieder mal vereinzelte Motor- und Fahrräder mit dem Zündapp Emblem auf.

Eine andere Zündapp-Spur führt ins bayerische Isental. Dort hat die Zündapp-Erbin Elisabeth Mann ein Gestüt für Rennpferde errichtet.

In gewisser Weise lebt die Marke Zündapp also weiter - nur mit anderer Pferdestärke. Die Produktionsstätten in München und Nürnberg gehören der Vergangenheit an. Einige der besonders bemerkenswerten Zündapp-Baureihen haben im Industriemuseum in Nürnberg ihr Zuhause gefunden.

Weitere Hersteller

Piaggio, Hercules, Honda oder Yamaha kennen wir alle, aber das sind nicht die einzigen Hersteller von unseren geliebten Zweirädern. Aprilia ist ein italienischer Motorrad- und Motorrollerhersteller mit Sitz in Noale. In Deutschland werden die Fahrzeuge unter verschiedenen Markennamen und Bezeichnungen, wie z. B. Cimatti ist ein vom Radrennfahrer und Olympiateilnehmer Marco Cimatti in Bologna gegründetes Unternehmen, welches zunächst Fahrräder produzierte. Die Express-Werke bauten die meisten Motorräder als Konfektionär (=mit Motoren von anderen Herstellern) vor allem von Fichtel & Sachs und Ilo. Nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte Garelli überwiegend schlitzgesteuerte Motoren von 34 bis 125 cm³. Den größten Erfolg in Italien hatte das Unternehmen mit dem Bau des Mosquito-Motors und des Capri-Rollers. Gilera ist einer der ältesten italienischen Motorradhersteller und eine Tochterfirma des Piaggio-Konzerns. In dem Zeitraum von 1905 bis 1907 stellte Hercules schon Motorräder her. Halleiner Motorenwerke Hinterberger, Schreitl & Co. Ende der 1950er Jahre wurde der Standort des Unternehmens von Hallein nach Kottingbrunn verlagert. 1961 wurden auf der Wiener Frühjahrsmesse zum letzten Mal HMW-Fahrzeuge präsentiert. Am 16. 1963 begann Honda mit der Motorradproduktion in Belgien, 1967 in Thailand, 1980 in Nigeria. Ende 2014 hatte Honda weltweit 22 Werke für Motorräder und Motorroller, unter anderem auf der Insel Kyūshū, im italienischen Atessa, seit 1992 in China und seit 2001 in Indien. Jawa ist ein tschechischer Motorrad- und ehemaliger Automobilhersteller. Keeway ist der Markenname unter welchem Qianjiang-Fahrzeuge seit 1999 ins Ausland vertrieben werden. 1951 brachte Kreidler das erste 50-cm³-Hubraum-Moped auf den Markt: das Modell K 50. Das Unternehmen wurde 1982 nach Konkurs geschlossen. 1991 ging das Unternehmen in Insolvenz und wurde 1992 aufgelöst. Das private Moped des Gründers, ein „LUTZ P 53“, wurde nach seinem Tod dem Städtischen Museum Braunschweig übergeben. Malaguti war ein italienischer Hersteller von Motorrädern, Motorrollern und Mofas mit Sitz bei Bologna. Seine Bekanntheit erlangt der Hilfsmotor vor allem als Anbaumotor für Fahrräder: genannt Hühnerschreck, Hackenwärmer oder einfach Maff. Der Motor wurde neben der Hinterachse montiert. M.B.K. Industrie ist ein französischer Hersteller von Motorrollern, Elektro-Mofas und -Fahrrädern. MBK-Industrie ist ein Tochterunternehmen des Motorradherstellers Yamaha. Mota war die Markenbezeichnung für motorisierte Zweiräder der MOTA Maschinenbau GmbH in Nagold. Beginn der 1950er Jahre wurde MOTA als kleinster deutscher Motorradhersteller gelistet. Mobylette war der Markennamen für Mofas und Mopeds des französischen Zweiradhersteller Motobécane . Moto Guzzi ist ein italienischer Hersteller von Motorrädern mit Sitz am Comer See. Ab 1886 stellte das Unternehmen Fahrräder her und war ab 1901 an der frühen Entwicklung von Motorrädern in Deutschland beteiligt. 1959 wurde der Motorradbau bei Peugeot aufgegeben. Piaggio ist ein italienischer Fahrzeughersteller mit Sitz in Pontedera. Piaggio war in seiner Geschichte in unterschiedlichen Branchen tätig. Piaggio war während des Krieges Ende der 1930er Jahren sehr erfolgreich, da die italienische Armee zum Kundenstamm des Unternehmens gehörte. Während des Zweiten Weltkrieges jedoch wurde das Stammwerk in Pontedera völlig zerstört. Vespa: ist ein Motorroller welcher zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Rollertypen zählt. Die Hercules Werke GmbH in Nürnberg planten auch Kleinkrafträder nach England zu exportieren. Seit 1999 werden die Fahrzeuge unter der Marke Keeway im Export vertrieben. Rieju ist in diesem Segment Marktführer in Spanien. Die Marke wurde 1998 von dem Fahrradhersteller Derby Cycle Werke aus Cloppenburg übernommen. 1997 wurde der Automobilzulieferer von Mannesmann übernommen und in Mannesmann Sachs AG umfirmiert. Ab 2001 gehörte Sachs als Tochterunternehmen ZF Sachs AG zu ZF Friedrichshafen. Durch die in der DDR hergestellten Zweiräder erlangte Simson seine heutige Bekanntheit. 1917 erhielt Solex ein Patent auf ein Fahrrad mit Hilfsmotor an der Hinterachse. Im Oktober 2005 wurde das eSolex, ein Elektrokleinkraftrad, auf der Messe Mondial du deux-roues vorgestellt, seit Dezember 2006 ist es in Frankreich im Handel. Die Triumph Werke Nürnberg AG war ein deutscher Motorrad- und Büromaschinenhersteller. Die Yamaha Hatsudōki K.K. Die Motorräder, Mofas und Roller aus dem Hause Zündapp sind Kult. Von 1917 bis 1984 produzierte die Firma in Bayern. Für viele Halbwüchsige war eine Zündapp die erste große Liebe - und die vergisst man nie. Der Traum von der Freiheit! Endlich motorisiert sein! Darauf hat sich schon so mancher Teenager monate- bis jahrelang gefreut: auf den Mofa-Schein. Und natürlich musste dann ein flotter Feuerstuhl her, mit dem man nicht nur die Mädels, sondern auch die Kumpels beeindrucken konnte. Für welches Modell man sich entschied, war und ist eine regelrechte Glaubensfrage.

Eigentlich müsste die Überschrift dieses Artikels korrekt so heißen: "Kult auf mindestens einem Rad". Denn Zündapp baute nicht nur Kleinrafträder und Motorräder (2 Räder), sondern auch Gespanne, Lastendreiräder (3 Räder), kleine Autos, Rasenmäher (beides mit 4 Rädern) und ...

Die Idee, die potentiellen Kunden mit einer preiswerten und praktischen Maschine zu locken, entstand 1921 - und geboren war die "Z 22". Die bullige, äußerst robuste KS 750 hat einen Beiwagen, dessen Rad angetrieben wurde, einen Rückwärtsgang und eine gute Bodenfreiheit. Sehr erfolgreich lief von den 30er- bis zu den 50er-Jahren die Derby-Reihe von Zündapp: Von der DB 200 beispielsweise liefen fast 100.000 Stück vom Band. Die K 601 ist mit gut 200 kg Gewicht recht schwer, ist mit einem kräftigen Motor und meist mit einem Seitenwagen ausgestattet und wurde häufig mit grüner Lackierung hergestellt. Dafür bekam sie in einem Testbericht der Zeitschrift "Das Motorrad" 1951 den Beinamen "Der grüne Elefant" verpasst - und der blieb ihr. Deutlich leichter ist dagegen die hübsche "Zündapp Bella", ein Motorroller, der von 1953 bis 1964 gebaut wurde. Ein sehr ungewöhnliches Modell mit vier Rädern ist der "Janus". Dieser Kleinstwagen hat die Türen nicht seitlich, sondern vorne und hinten - und die Rückbank schaut gegen die Fahrtrichtung. Der Motor befindet sich in der Mitte. Die "Zündapp Bergsteiger" wurde als Mofa mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit gebaut und als Moped mit satten 40 km/h. Ein weiterer absoluter Klassiker aus dem Hause Zündapp ist die "KS 50". Gebaut wurde das Kleinkraftrad immerhin über 20 Jahre lang, von 1962 bis 1984. Es gab sie sogar mit wassergekühltem 50-ccm-Motor. Kein Wunder, dass damals viele ihren 16.

Während des ersten Weltkriegs, im Jahr 1917, gründete Fritz Neumeyer in Nürnberg die Zünder-Apparatebau-GmbH. Auf den Bau von Motorrädern spezialisierte sich die Firma ab 1921 und machte sich auf dem Zweirad-Markt bald einen Namen. Im Zweiten Weltkrieg baute man für die Wehrmacht speziell entwickelte Motorradgespanne, in den 50er- und 60er-Jahren setzte man den Schwerpunkt auf alltagstaugliche Zweitakter - und verkaufte diese sehr erfolgreich. 1958 wurde der Firmensitz nach München verlegt. Ende der 70er-Jahre verkaufte Zündapp immer weniger Mopeds, was wohl auch mit der Helmpflicht (1978) und dem neu eingeführten Mofa-Führerschein (1980) zusammenhing. 1984 musste die Firma unter Dieter Neumeyer, dem Enkel des Gründers, Insolvenz anmelden.

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