Du suchst das perfekte Bike für den Einstieg oder den Neuanfang? In unserer Top-10-Liste findest du Motorräder, die sich durch einfache Handhabung, faire Preise und viel Fahrspaß auszeichnen. Ob für lange Touren, kurvige Landstraßen oder den täglichen Weg zur Arbeit - diese Bikes vereinen Komfort, Leistung und Abenteuerlust.
Die Klasse der Einsteiger-Bikes bis 48 PS zählt in der Bestenliste aktuell 31 Modelle. Kaum eine andere Klasse entwickelt sich derzeit so schnell weiter. Die Klasse der Einsteiger-Bikes für den A2-Führerschein (maximal 48 PS) wandelt sich seit gut 3 Jahren weg von der Budget- hin zur Premium-Klasse. Interessanterweise ohne wirklich teurer zu werden. Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert. Gerade die Kategorien 'Kosten' und 'Alltag' sammeln bei den Einsteigern viele Punkte. Überraschung: Selbst in der Fahrwerkswertung sind die besten Einsteiger besser als die schwächsten Supersportler. Spannend!
Der Weg für tolle Moppeds mit maximal 35 Kilowatt Leistung und auch kräftigem Drehmomenten war frei. Und dank der möglichen Drosselung von Motorrädern mit 95 PS auf die 48 PS ist auch in Sachen Ausstattung und Prestige fast keine Grenze mehr da.
A2-Motorräder stark im Markt
Bei diesen Vorzeichen ist es kein Wunder, dass die A2-Motorrädern in Sachen Neuzulassungen eine starke Säule sind. Die Klasse kam bei den Motorrad-Neuzulassungen 2021 auf insgesamt 15.281 Einheiten. Das sind immerhin gut 13 Prozent des Marktes. Im Jahr 2020 lagen sie mit einem Marktanteil von gut 15 Prozent aber noch höher und knackten die 20.000er-Marke bei den Neuzulassungen.
Top 5 der besten Einsteiger-Bikes mit 48 PS
MOTORRAD zeigt die 5 besten A2-Kräder:
- Honda CB 500 X: Die CB 500 X ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau unter den Einsteiger-Bikes. Als einziger Crossover der Klasse wirkt sie wie eine Reiseenduro und fährt wie ein Naked Bikes. Zu Recht versammelt sie 623 Punkte auf ihrem Testkonto und liegt damit weit vor dem 2. Platz. Und nicht nur bietet Honda mit der 500 X das derzeit beste Einsteiger-Bike in MOTORRAD, die 500 X darf sich auch noch mit der Preis-Leistungs-Note 1,0 schmücken.
- Kawasaki Ninja 400: Bereits mit deutlichem Abstand in Form von 8 Punkten steht die Kawasaki Ninja 400 mit 615 Punkten auf Platz 2. Interessant: Die Motorwertung entscheidet die kleine Ninja mit starken 131 Punkten für sich im Vergleich zur 500er-Honda mit 117 Punkten. Dafür verliert die Kawasaki ihren deutlichen Vorsprung dann wieder in der Alltagswertung.
- Kawasaki Ninja 500 SE: Den aktuell besten Einsteiger-Motor bietet Kawasaki in der Ninja 500. Mit 132 Punkten steht er unerreicht auf Platz 1 der Antriebe, während die Ninja mit 613 auf Platz 3 steht. Im Grunde ist der 500er-Motor der von 399 auf 451 aufgebohrte Motor der Ninja 400, bietet allerdings einiges mehr an Kraft und Kraftentfaltung.
- Honda CB 500 Hornet: Mit 611 Punkten steht die Honda Hornet 500 auf Platz 4 der Bestenliste der Einsteiger-Bikes von MOTORRAD. Interessant: Der Twin mit 471 Kubik erfährt in der Hornet satte 7 Punkte mehr als in der motorisch baugleichen CB 500 X. Den Grund zeigt die Punktewertung im Detail.
- Honda CBR 500 R: Ebenfalls 611 Punkte erhält die Honda CBR 500 R. Im Grunde die Supersport-Version der Hornet und der CB 500 X. Ebenfalls interessant: Auch in der CBR fährt der Motor mit 122 Punkten mehr Punkte ein als in der CB 500 X. Die Unterschiede der Punkte zur CB 500 Hornet sind minimal.
- KTM 390 Adventure: Tatsächlich steht erst auf Platz 5 die erste Enduro in der Bestenlisten der Einsteiger. Und zwar dank der 609 Punkte, die die KTM 390 Adventure einfuhr. Allerdings noch eine Version von 2023, also die 390er-Modelle noch keine schräglagensensiblen System hatten.
A2-Sportmotorräder im Vergleich
In der Welt der sportlichen A2-Motorräder gibt es eine Vielzahl an Optionen, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fahrern erstklassige Leistung und Fahrspaß bieten. In diesem Vergleichstest werfen wir einen Blick auf fünf bemerkenswerte A2-Sportmotorräder: die CFMOTO 450SR S, KTM RC 390, Aprilia RS 457, Kawasaki Ninja 500 SE und Honda CBR500R. Jedes dieser Motorräder bietet eine einzigartige Kombination aus Leistung, Handhabung und Technologie.
CFMOTO 450SR S
Die CFMOTO 450SR S besticht durch einen kraftvollen Zweizylindermotor und einen beeindruckend aggressiven Sound. Amelie lobte die Agilität und das einfache Handling, bemängelte jedoch die Gasannahme, die viel Spiel im Gashebel hat und somit die Nutzung der Motorbremse erschwert. Alessio kritisierte den langen Gasgriff, der das Fahren unkomfortabel macht. Martin und Horvath lobten die Sitzergonomie und das überraschend gute Fahrgefühl, obwohl sie anmerkten, dass die Traktionskontrolle oft zu früh eingreift.
Die CFMOTO 450SR S überzeugt mit einem kraftvollen 450er Zweizylinder-Reihenmotor, einer gut abgestimmten Getriebeübersetzung und einer sportlichen, aber komfortablen Sitzposition. Das Motorrad bietet stabiles Handling, präzise Fahrgeometrie und gute Reifenleistung, was das Fahrerlebnis angenehm macht.
KTM RC 390
Die KTM RC 390 überzeugt durch ihre Quirligkeit und den hohen Fahrspaß, besonders auf der Supermoto-Strecke. Amelie fand das Handling leicht und die Ergonomie angenehm, bemängelte jedoch die häufig notwendigen Schaltvorgänge aufgrund des schwachen unteren Drehzahlbereichs. Alessio lobte das umfassende Elektronik-Paket und den Quickshifter, die den Fahrkomfort deutlich erhöhen. Martin und Horvath hoben die gute Traktionskontrolle und die Möglichkeit, das ABS stufenweise abzuschalten, hervor.
Die KTM RC 390 präsentiert sich als ein sportliches und dynamisches Motorrad, das besonders für Fahrer geeignet ist, die eine agile und wendige Maschine suchen. Ihr voll einstellbares Fahrwerk und das niedrige Gewicht sorgen für ein präzises und einfaches Handling, während das umfangreiche Elektronikpaket, inklusive des innovativen Supermoto-ABS, zusätzliche Sicherheit und Fahrspaß bietet. Der Motor hingegen zeigt Schwächen in der Leistungsentfaltung, besonders im unteren Drehzahlbereich, was nicht den Erwartungen an einen Einzylindermotor entspricht.
Aprilia RS 457
Die Aprilia RS 457 beeindruckt durch ihren starken Motor und die hervorragende Ergonomie. Amelie hob die Stabilität und das flüssige Handling hervor, was ihr ein sicheres Fahrgefühl vermittelte. Alessio lobte den großartigen Sound und das angenehme Fahrgefühl. Martin und Horvath kritisierten jedoch die ABS-Regelung, die in kritischen Situationen problematisch sein kann. Trotz dieser Mängel bietet die Aprilia viel Fahrspaß und ist besonders für sportlich orientierte Fahrer geeignet.
Die Aprilia RS 457 präsentiert sich als ein beeindruckendes Motorrad in der A2-Kategorie, das durch seine harmonische Kombination aus kraftvollem Motor, sportlicher Fahrdynamik und ansprechendem Design überzeugt. Der Motor liefert eine dynamische Leistung und das Fahrwerk bietet ein sportliches und präzises Fahrerlebnis. Die Ergonomie und der Sound tragen ebenfalls zu einem positiven Gesamteindruck bei. Jedoch zeigen sich Schwächen im Bereich der Bremsen, insbesondere bei der Dosierbarkeit und im Verhalten des ABS-Systems im Grenzbereich.
Kawasaki Ninja 500 SE
Die Kawasaki Ninja 500 SE überzeugt durch ihr stabiles und handliches Fahrverhalten. Der spritzige Motor und die gute Ergonomie machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl. Amelie lobte das einfache Handling und die Stabilität, während Alessio die Handlichkeit und die Leistung hervorhob. Martin und Horvath schätzten die Kombination aus Stabilität und neutralem Einlenken. Ein kleiner Kritikpunkt ist der enge Kniewinkel, der auf langen Strecken unbequem sein kann.
Die Kawasaki Ninja 500 SE überzeugt als vielseitiges Motorrad mit einem hervorragenden Leistungs-Gewichts-Verhältnis, das sowohl für sportliche Fahrten als auch den Alltagseinsatz geeignet ist. Mit einem kraftvollen 450ccm Zweizylindermotor und einem Gewicht von nur 171 kg bietet sie agiles Handling und sportliches Fahrverhalten. Die Sitzposition ist bequem und die Bremsen sowie die Kupplung arbeiten präzise und zuverlässig. Obwohl das Motorrad keine Traktionskontrolle besitzt, ist der Motor gut beherrschbar. Kritisiert werden das veraltete Display und die Menüführung sowie der durchschnittliche Klang des Motors.
Honda CBR500R
Die Honda CBR500R besticht durch ihr sanftes Fahrverhalten und ein gut abgestimmtes Fahrwerk und Getriebe. Amelie fand das Handling aufgrund des hohen Gewichts etwas schwerfällig, was für sie als Fahrerin einen wichtigen Aspekt darstellt. Alessio lobte das Fahrwerk und das Getriebe, kritisierte jedoch ebenfalls das Gewicht, das die Agilität beeinträchtigt. Martin und Horvath hoben die gute Ergonomie und die zuverlässigen Bremsen hervor, stellten jedoch fest, dass die CBR500R eher tourenorientiert ist und ihr der sportliche Charakter fehlt.
Die Honda CBR500R überzeugt als vielseitiges und verlässliches Motorrad mit guter Gasannahme, ruhigem Motorlauf und komfortabler Ergonomie, ideal für Tourenfahrer. Ihre effektiven Bremsen und das stabile Fahrwerk sorgen für Vertrauen und Sicherheit. Optisch ansprechend und hochwertig verarbeitet, bietet sie solide Elektronik. Jedoch beeinträchtigen das hohe Gewicht und die weniger durchzugsstarke Leistung das sportliche Fahren. Die begrenzte Schräglagenfreiheit beschränkt die Sportlichkeit.
Zusammenfassung der A2-Motorrad Bewertungen
| Motorrad | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| CFMOTO 450SR S | Kraftvoller Motor, guter Sound, stabiles Handling | Kritik an Gasannahme und Traktionskontrolle |
| KTM RC 390 | Agiles Handling, umfangreiches Elektronikpaket | Schwächen im unteren Drehzahlbereich |
| Aprilia RS 457 | Starker Motor, hervorragende Ergonomie | Schwächen bei den Bremsen und ABS-System |
| Kawasaki Ninja 500 SE | Stabiles Fahrverhalten, gute Ergonomie | Enge Kniewinkel auf langen Strecken |
| Honda CBR500R | Sanftes Fahrverhalten, gut abgestimmtes Fahrwerk | Hohes Gewicht, weniger sportlicher Charakter |
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