Die besten Elektrofahrräder im Test: Ein umfassender Überblick

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahr­radtyp - vom klassischen Tiefein­steiger bis hin zum Lastenrad - wird mitt­lerweile auch mit Elektromotor angeboten. Wer ein Elektrofahr­rad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürf­nisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden.

E-Bike Typen und ihre Einsatzgebiete

Wir stellen verschiedene E-Bike-Typen vor, nennen Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Rahmenformen, Antriebs­arten und Motoren. Asphalt oder Offroad? Tiefein­steiger oder Diamant-Rahmen?

City-E-Bikes

City-E-Bikes mit tiefem Einstieg eignen sich für Arbeitsweg, Einkäufe und gelegentliche Ausflüge. Für den Alltag reichen die vergleichs­weise güns­tigen Stadt­flitzer mit moderaten Antrieben und Akkus oft völlig aus. Zu den besten City-E-Bikes gehört eines der güns­tigsten Modelle.

Trekking-E-Bikes

Trekking-E-Bikes sind die Klassiker unter den Pedelecs. Lange Zeit waren sie anhand der Verkaufszahlen die beliebteste Kategorie. Denn auf einem E-Trekkingbike sind Strecken, die man sich sonst nur per Auto vorstellen kann, nicht nur zu bewältigen - sie machen sogar Spaß. Auch mit Gepäck. Dem Motor sei Dank.

SUV-E-Bikes

Wer ein E-Bike sieht und sich nicht ganz schlüssig ist, ob es ein Mountainbike oder doch ein Alltagsrad ist, hat aller E-SUV vor sich. Die relativ junge Fahrradkategorie kombiniert - wie das Namens-Pendant aus der Automobilindustrie - die Langstreckentauglichkeit eines E-Trekkingbikes mit einem gewissen Maß an Geländegängigkeit.

Weitere E-Bike Typen

Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert. Urbanbikes sind oft etwas leichter und wendiger als die Standard-Modelle. Kompakträder punkten vor allem durch ihr unnachahmliches Handling, sind aber auch extrem vielseitig. Unsere Falträder im Test sind extrem unterschiedlich. Fatbikes sind ebenso dabei wie wahre Pendler-Wunderräder.

E-Bike Tests und Testverfahren

Im Prüf­labor testeten wir etwa, ob die E-Bikes alle Sicher­heits­anforderungen einhalten und wie gut Akku, Motor und Display spritz­wasser­geschützt sind. Im Prüf­labor messen wir die Brems­kraft der E-Bikes - die Modelle mit Scheibenbremsen meistern die Prüfung ohne Probleme.

Wir prüften, ob die Bremsen in Anlehnung an Din EN 15194:2018-11 ein Gesamt­gewicht von 150 Kilogramm schnell genug abbremsen. Mit Akkus und Ladegeräten führten wir in Anlehnung an die Din EN 60335-1:2020 sowie 62133-2:2017 etwa Glühdraht- und Kurz­schluss- sowie Strahl­wasser­prüfungen in Anlehnung an die Din EN 60529:2014 Schutz­art IPX5 durch. Im Prüf­punkt weitere Sicher­heits­aspekte bewerteten wir etwa, ob die Pedal-Bodenfreiheit groß genug und die CE-Erklärung korrekt ist.

Griffe und Sättel untersuchten wir auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und auf Phthalat-Weichmacher. PAK extrahierten wir mit Toluol und analysierten mit Gas-Chromato­graphie mit Massenspektrometrie-Kopp­lung (GC-MS) gemäß der Spezifikation für das Zeichen „Geprüfte Sicherheit“ AfPS GS 2019:01 PAK.

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Lauteten die Noten für das Bremsen Mangelhaft, konnte das Urteil Sicherheit und Halt­barkeit nicht besser als Mangelhaft sein.

Testkriterien

  • Fahrverhalten in der Ebene und bergauf
  • Komfort (Federung, Sitz- und Griffposition)
  • Fahrstabilität mit und ohne Gepäck
  • Bremskraft
  • Sicherheitsaspekte

E-Bike Modelle im Test

Die Stiftung Warentest hat 2024 elf Trekking-E-Bikes getestet, darunter Modelle von Cube, Kalkhoff und KTM. Die 2024 geprüften elf Trekking-E-Bikes im Test sind mit Ketten­schaltung und Scheibenbremsen ausgestattet. Sie haben einen Diamant-Rahmen. Acht der Räder besitzen einen Mittel­motor, der im mittel- und hoch­preisigen Segment Stan­dard ist. Zum Vergleich haben wir drei E-Bikes mit Hinterradmotor ausgewählt.

Im Gemein­schafts­test 2022 mit dem österrei­chischen Verein für Konsumenten­information: Neun SUV-Pedelecs mit Mittel­motor, hydrau­lischen Scheibenbremsen, StVZO-Ausstattung und voll­integrierten Akkus.

Beispiele für getestete E-Bike Modelle

  • Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ ABS 2025 (E-Trekkingrad)
  • KTM Macina Gran 610 2024 (E-Trekkingrad)
  • Maxtron MT-11 (E-Trekkingrad)

E-Bike Kosten und Preisklassen

Wie viel Geld muss man für gute E-Bikes ausgeben? Gute kosten ab rund 3 200 Euro. Die Räder kosten zwischen 1 100 und 4 500 Euro. Vor den jüngsten Rabattschlachten lag eine Phase, in der es preislich bei E-Bikes ausschließlich steil nach oben ging. Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus.

Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Das ist viel Geld. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

E-Bike Sicherheit und Diebstahlschutz

Tipp: Sparen Sie nicht an einem sicheren Fahr­radschloss! Im Fahrradschloss-Test der Stiftung Warentest gibt es sehr gute Schlösser, die sogar Winkel­schleifern standhalten. Auch eine Versicherung ist ratsam. Die besten Policen finden Sie in unserem Vergleich von Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen.

E-Bike Innovationen und Trends

Der Jahrgang 2025 bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.

Tabelle: E-Bike Trends 2025

Trend Beschreibung
Leichtere Systeme Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor
Smartere Technik Vernetzung mit GPS-Tracking, Apps und Diebstahlschutz
Neue Motoren Kompaktere, leisere und leistungsfähigere Antriebe
Mehr Integration Cleaneres Design, unsichtbare Displays
Vielfalt für alle Elektrifizierung fast jeder Fahrradkategorie

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