Die besten Motorräder für den A2-Führerschein

Du planst, bald den A2-Führerschein zu machen und bist unsicher, welches Motorrad das Richtige für den Anfang ist? Keine Sorge, die Auswahl ist groß und vielfältig.

Seit dem 28. Dezember 2016 gilt in Deutschland eine wichtige Regelung für A2-Führerschein-Besitzer: Stufenführerschein-Neulinge dürfen nur noch Motorräder mit 48 PS (35 kW) fahren, die ungedrosselt maximal 95 PS (70 kW) stark sind.

Große Vielfalt in der A2-Klasse

Die Auswahl in der A2-Klasse ist mittlerweile sehr groß. Einerseits gibt es am Gebrauchtmarkt eine große Anzahl an Motorrädern mit weniger als 48 PS. Kaum eine andere Klasse entwickelt sich derzeit so schnell weiter. Die Klasse der Einsteiger-Bikes für den A2-Führerschein (maximal 48 PS) wandelt sich seit gut 3 Jahren weg von der Budget- hin zur Premium-Klasse. Interessanterweise ohne wirklich teurer zu werden. Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert. Gerade die Kategorien 'Kosten' und 'Alltag' sammeln bei den Einsteigern viele Punkte. Überraschung: Selbst in der Fahrwerkswertung sind die besten Einsteiger besser als die schwächsten Supersportler. Spannend!

Top 5 A2-Motorräder laut MOTORRAD

Die Klasse der Einsteiger-Bikes bis 48 PS zählt in der Bestenliste aktuell 31 Modelle. MOTORRAD zeigt die 5 besten A2-Kräder.

  1. Honda CB 500 X

    Die CB 500 X ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau unter den Einsteiger-Bikes. Als einziger Crossover der Klasse wirkt sie wie eine Reiseenduro und fährt wie ein Naked Bike. Zu Recht versammelt sie 623 Punkte auf ihrem Testkonto und liegt damit weit vor dem 2. Platz. Und nicht nur bietet Honda mit der 500 X das derzeit beste Einsteiger-Bike in MOTORRAD, die 500 X darf sich auch noch mit der Preis-Leistungs-Note 1,0 schmücken.

  2. Kawasaki Ninja 400

    Bereits mit deutlichem Abstand in Form von 8 Punkten steht die Kawasaki Ninja 400 mit 615 Punkten auf Platz 2. Interessant: Die Motorwertung entscheidet die kleine Ninja mit starken 131 Punkten für sich im Vergleich zur 500er-Honda mit 117 Punkten. Dafür verliert die Kawasaki ihren deutlichen Vorsprung dann wieder in der Alltagswertung.

  3. Kawasaki Ninja 500 SE

    Den aktuell besten Einsteiger-Motor bietet Kawasaki in der Ninja 500. Mit 132 Punkten steht er unerreicht auf Platz 1 der Antriebe, während die Ninja mit 613 auf Platz 3 steht. Im Grunde ist der 500er-Motor der von 399 auf 451 aufgebohrte Motor der Ninja 400, bietet allerdings einiges mehr an Kraft und Kraftentfaltung.

  4. Honda CB 500 Hornet

    Mit 611 Punkten steht die Honda Hornet 500 auf Platz 4 der Bestenliste der Einsteiger-Bikes von MOTORRAD. Interessant: Der Twin mit 471 Kubik erfährt in der Hornet satte 7 Punkte mehr als in der motorisch baugleichen CB 500 X. Den Grund zeigt die Punktewertung im Detail.

  5. Honda CBR 500 R

    Ebenfalls 611 Punkte erhält die Honda CBR 500 R. Im Grunde die Supersport-Version der Hornet und der CB 500 X. Ebenfalls interessant: Auch in der CBR fährt der Motor mit 122 Punkten mehr Punkte ein als in der CB 500 X. Die Unterschiede der Punkte zur CB 500 Hornet sind minimal.

  6. KTM 390 Adventure

    Tatsächlich steht erst auf Platz 5 die erste Enduro in der Bestenlisten der Einsteiger. Und zwar dank der 609 Punkte, die die KTM 390 Adventure einfuhr. Allerdings noch eine Version von 2023, also die 390er-Modelle noch keine schräglagensensiblen System hatten.

Weitere Optionen und Tipps

  • Naked Bikes: Du suchst nach einem kraftvollen, vielseitigen Motorrad ohne Verkleidung? Hier findest du die besten Naked Bikes der Mittelklasse - ideal für Fahrspaß auf der Straße, mit ausgewogener Performance und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Sporttourer: Du suchst ein Motorrad, das sportliche Performance mit Langstreckenkomfort vereint? Dann wirf einen Blick auf unsere aktuelle Top-10-Liste der besten Sporttourer! Ob für kurvige Landstraßen oder ausgedehnte Touren - diese Bikes bieten Fahrspaß und Vielseitigkeit auf höchstem Niveau.
  • Adventure-Bikes: Adventure-Bikes leben von ihrer Vielfältigkeit, Komfort und Alltagstauglichkeit - nicht von ihrer Leistung. Eine Kategorie, die für A2 Bikes prädestiniert ist. Gerade im Gelände bietet die geringere Leistung oft ein Plus an Fahrbarkeit, besonders wenn kein gestandener Motorcrosser am Kabel zieht.
  • Retro- und Cruiser Bikes: Bei den Retro- und Cruiser A2 Bikes geht es ums Feeling - nicht um Topspeed, Beschleunigung und Rundenzeiten. Der Look ist entscheidend, der Motorcharakter bringt den Vibe voran.

Drosselung auf 48 PS

Manche Motorräder, wie beispielsweise die Honda CBR 500 R oder auch die Triumph Street Triple S können beim Hersteller beziehungsweise beim Händler direkt als A2-Variante erworben werden. Andere Bikes lassen sich unter Umständen noch durch Drossel-Kits freier Anbieter auf 48 PS drosseln - dazu müssen sie allerdings vorher zugelassen sein, womit sie in den Verantwortungsbereich der nationalen Gesetzgebung, also der StVZO übergehen. Nach der Drosselung muss ein amtlich anerkannter Sachverständiger eine Änderungsabnahme durchführen und in die Papiere eintragen.

Wichtig: Bei den aufgeführten Modellen handelt es sich um Motorräder, die die aktuellen gesetzlichen A2-Vorschriften erfüllen, wobei wir nicht garantieren, dass es für jedes Euro 5-Bike mit maximal 70 kW ein passendes Drossel-Kit gibt.

Was am besten zu dir passt, musst du selbst herausfinden. Deswegen schau auf z.B. Es ist empfehlenswert eine nicht so starke Maschinen zu fahren, wenn man noch Anfänger ist. Muss aber nicht. Jede Maschine, die dir taugt.

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