Die schönsten Radtouren in Deutschland

Du hast dir ein Ca Go Bike zugelegt und möchtest es nun voll ausnutzen? Dann ist eine Radreise entlang eines der vielen abwechslungsreichen Radwanderwege, die es in Deutschland gibt, genau das Richtige. Nicht von ungefähr wollen immer mehr Menschen eine schöne Radtour durch Deutschland machen. Radreisen sind in Deutschland ein absoluter Wachstumsmarkt und das seit Jahren. Urlaub im Sattel passt gemäß Experten gut zu allgemeinen Megatrends wie Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Wer sich in den Sattel schwingt, sucht meist ein reales, naturnahes Action-Erlebnis, „losgelöst von all der digitalen Technik, die uns sonst umgibt“. Die Vorteile von Radtouren in Deutschland: Die sehr gute touristische Infrastruktur entlang der ausgewiesenen Radwanderwege. Dazu sind in Deutschland die buchbaren Unterkünfte auf die besonderen Ansprüche von Radreisen vorbereitet. Darüber hinaus sind in Deutschland die Radwege sehr gut beschildert und ausgebaut. So können Sie Ihre Touren nach Belieben selbst einteilen und immer mit kleinen Pausen versehen, um die Natur zu genießen oder irgendwo einzukehren. Bei kaum einer anderen Reiseform, nur noch vielleicht bei einer Wanderreise, kommt der Urlauber einer unbekannten Region und ihren Menschen näher, als auf einer Radreise.

Eine Fahrradreise ist übrigens nicht nur für körperlich fitte Menschen geeignet! Für körperlich nicht so ausdauernde Menschen bieten die modernen E-Bikes oder Pedelecs die Möglichkeit, die Welt auf zwei Rädern zu durchstreifen und eine schöne Radreise zu unternehmen.

Die beliebtesten Radtouren Deutschlands

Weser-Radweg

Der Weser-Radweg wurde schon mehrmals zu Deutschlands beliebtesten Radweg gekürt. Bunte Fachwerkstädte, Schlösser, Burgen, historischen Bauten der Weserrenaissance säumen den 520 Kilometer langen Weser-Radweg, dazu geht es vorbei an den Ursprüngen bekannter Reisebegleiter wie dem Rattenfänger von Hameln, Aschenputtel und dem Baron von Münchhausen.

Die 15 Etappen des 520 Kilometer langen Weser-Radwegs führen durch einige sehr unterschiedliche touristische Regionen und sind daher eine sprichwörtliche Schatztruhe an Vielfältigkeit und Kultur. Der Weser-Radweg ist besonders für Menschen, die es lieber etwas langsamer und gemütlicher mögen, sehr gut geeignet, denn die Tour verläuft, mit ein paar Ausnahmen, immer auf ruhigen Landstraßen oder auf gut ausgebauten Radwegen. Wer mit einem E-Bike unterwegs ist, greift auf zahlreiche Ladestationen zurück, und wer sich dem Wesergebiet auch in kulinarischer Hinsicht annähern möchte, lässt sich von heimeligen Gasthöfen und schicken Restaurants verführen. Ferner können Sie die Fahrradstrecken auch mit dem Zug oder Schiff überbrücken.

Seine ersten Etappen werden vom Weserbergland und dem Flusstal geprägt. An der Mittelweser führt der Weg durch weite, offene Landschaften. Nach der Passage der Deichlandschaften im Norden endet die Tour am Wattenmeer.

Zu den Highlights von Süden nach Norden zählen die Barockstadt Bad Karlshafen, das UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Corvey und die Porta Westfalica, der Taleinschnitt zwischen Weser- und Wiehengebirge. Ein angenehmer Rastplatz folgt mit dem Baumpark nahe Schloss Erbhof. In der Hansestadt Bremen bietet sich das Rad auch bei der Erkundung der Wallanlagen und des Weserstrandes mit dem Café Sand an. Nach dem Übergang des Weser- in den Nordseeküsten-Radweg liegt das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer vor den Radlern. Ab dem Besucherzentrum Cuxhaven erleben sie Watt, Salzwiesen und Küstenheide.

So ist die Strecke: In der beschriebenen Fahrtrichtung geht es allmählich 123 Höhenmeter bergab. Weite Strecken sind asphaltiert und beidseitig des Flusses befahrbar, zum Hin- und Herwechseln gibt es mehrere Fähren. Und es gibt über 90 Ladestationen für E-Bikes.

Elberadweg

Auf dem Elberadweg kann insgesamt auf über 1.200 Kilometern vom Norden der Tschechei bis an die Mündung in Cuxhaven geradelt werden. Mehrere Male wurde er bereits zur schönsten Radtour Deutschlands gekürt. Zudem verläuft die Strecke meist mit geringen Höhenunterschieden.

Wer mag, kann sich verschiedenen spannende Abschnitte für seine Fahrradreise herauspicken. Der nördliche Teil ist dabei zunächst noch von der maritimen Umgebung geprägt. Als riesiger Strom bewegt sich die Elbe von Hamburg bis ins Meer und passiert dabei Deiche, Hafenanlagen und ausgedehnte Strände. Zwischen Hamburg und Magdeburg können bei der Radreise einerseits die einzelnen Städte besichtigt werden, andererseits beginnt hier bereits das UNESCO Biosphärenreservat der Flusslandschaft Elbe.

Der nächste Abschnitt verläuft entlang vieler kultureller Hochburgen im Osten Deutschlands wie Dessau, Wittenberg oder Meißen. Weiter geht die Radreise durch die Sächsische Toskana bis nach Dresden.

Das letzte Stück der Fahrradreise überzeugt wiederum mit einer einmaligen Landschaft. Die bizarren Felsen im Elbsandsteingebirge werden später von sanfteren Weinbergen abgelöst. Im Mündungsgebiet dominieren dann grüne Auwälder die Gegend.

Kurz vor Schöna endet der tschechische Abschnitt des abwechslungsreichen Zwei-Staaten-Radwanderwegs. Anschließend sind sieben deutsche Bundesländer beteiligt. In Sachsen thronen die gewaltigen Felsen des Elbsandsteingebirges über dem Fluss, der kurz darauf das barocke Dresden mit Frauenkirche, Zwinger und Semperoper teilt.

In der Folge lassen sich Weinliebhaber und -liebhaberinnen von den flüssigen Köstlichkeiten aus Schloss Wackerbarth begeistern, Naturfans von den Elbauen und ihrer Vogelwelt, Technik- und Schifffahrts-Enthusiasten vom Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg. Mit Elbphilharmonie, Hafen und Kirchturmsilhouette ist Hamburg, das Tor zur Welt, eine Klasse für sich. Danach weitet sich der Fluss, bis Cuxhaven an der Nordsee erreicht ist.

So ist die Strecke: Obwohl es kaum Höhenunterschiede und fast durchgehend asphaltierte Wege gibt, sind höchstens 75 Kilometer pro Tag zu empfehlen.

Moselradweg

Auch der Moselradweg verläuft weitestgehend steigungsfrei. Auch wenn ein Teil der Strecke in Frankreich verläuft (rund 310 Kilometer) ist der Abschnitt in Deutschland schon spannend genug. Bei Perl wechselt der Weg auf deutsches Gebiet und bewegt sich bis kurz vor Trier zunächst entlang der Luxemburgischen Grenze.

Ab hier bieten sich fünf Tagesetappen für Ihren Urlaub mit dem Fahrrad zwischen 40 und 60 Kilometern bis nach Koblenz an. Die gesamte Fahrradstrecke ist von den umgebenden Weinbergen und zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten und Orten geprägt. Vor allem Feinschmecker kommen bei der Reise mit dem Fahrrad hier kulinarisch voll auf ihre Kosten. Zu den vielen Gaststätten und Weinlokalen kommen im Sommer noch einige Straußenwirtschaften, welche mit ihrer Ursprünglichkeit die lokale Kultur besonders wiedergeben.

An der Mosel wechseln sich während Ihrer Fahrradreise pittoreske Ortschaften, Weinberge und historische Bauten ab. Höhepunkte sind die Orte Trier, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Cochem und Koblenz. Sie verfügen über historische Stadtkerne mit gut erhaltenen Häusern und zahlreichen sehenswerten Bauwerken, teilweise aus der Römerzeit (Trier). Hinzu kommen verschiedene Burgen und Schlösser, die vom Radweg aus bereits von Weitem zu sehen sind. Die Reichsburg, Burg Eltz, Burg Pyrmont oder die Ehrenburg sind Beispiele dafür. Ein besonderes Kulturdenkmal ist auch das Deutsche Eck bei Koblenz. Wer mag, kann für die einzelnen Ausflüge und Besichtigungen auch mehr Zeit einplanen.

Hier lohnen sich Abstecher in die Weinorte links und rechts der Mosel. Am Start, in Perl, treffen Deutschland, Frankreich und Luxemburg zusammen. Omnipräsent ist das Thema Wein mit unzähligen Gütern, weltberühmten Lagen und den steilsten Hängen Europas. Die Antike vertritt die römische Porta Nigra in Trier. Als reizvolle Verbindung beider Aspekte befährt in Neumagen-Dhron, dem ältesten Winzerort Deutschlands, ein römisches Weinschiff den Fluss. An dem liegen imposante Felsformationen, Burgen wie Eltz und die Ehrenburg und mittelalterliche Orte wie das von seiner gleichnamigen Reichsburg überragte Cochem.

So ist die Strecke: Die kurvenreiche Strecke ist überwiegend asphaltiert, vom Autoverkehr getrennt und verläuft ohne nennenswerte Steigungen.

Bodensee-Königssee-Radweg

Diese wunderschöne Fahrradtour führt durch neun Landkreise in Bayern und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Alpen. Die 453 Kilometer können in neun Tagen bewältigt werden und halten jede Menge Highlights für dich bereit. Du fährst durch Lindau mit seiner malerischen Altstadt, kannst an den Ufern des Chiemsee picknicken oder das Märchenschloss Neuschwanstein entdecken.

Wer diese Route durch neun bayerische Landkreise befährt, hat rechts immer die Alpen im Blick und verpasst keines der Highlights. In Lindau bewachen der bayerische Löwe und ein Leuchtturm die Hafeneinfahrt, das mittelalterliche Füssen ist Bayerns höchstgelegene Stadt und Ausgangspunk für den Besuch der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Das Gabriele-Münter-Haus in Murnau am Staffelsee bewahrt Werke und Ausstattungsdetails der Künstlerin und ihres Gefährten Wassily Kandinsky. Wer mehr vom "Bayerischen Meer", dem Chiemsee, erleben möchte, verlängert hier und umrundet ihn bequem an einem Tag - einschließlich Bade- und Genusspausen. Königlich wird es wieder auf der Insel Herrenchiemsee mit dem letzten Schloss Ludwigs II. und am Königssee, der an einen norwegischen Fjord erinnert.

So ist die Strecke: Weil die Route entlang des Gebirges verläuft, ist sie teilweise recht hügelig und schweißtreibend.

Donau-Radweg

Der Donau-Radweg führt dich elf Tage lang für 600 Kilometer an einem der schönsten Flüsse in Deutschland entlang - und wer möchte, der verlängert die Tour bis nach Österreich hinein. Aber allein auf der deutschen Seite hält der Fluss ein paar echte Perlen für dich bereit, wie den Naturpark obere Donau oder die Städte Regensburg und Passau. Die Route führt zu einem großen Teil direkt am Fluss entlang und hat daher nur wenige, nicht sehr anstrengende Steigungen.

Im Naturpark Obere Donau verläuft sie durch ein enges Tal mit hohen Kalkfelsen, am Blautopf bei Blaubeuren nimmt ihr Wasser einen strahlenden Ton an. In Ulm überragt der höchste Kirchturm der Welt den Strom, zum Kloster Weltenburg und dem Donaudurchbruch reisen Pilger und Bierliebhaber. In der UNESCO-Welterbestadt Regensburg bereichert das moderne Haus der Bayerischen Geschichte die Museumslandschaft, dann kommen während der Fahrt durch die fruchtbare Ebene des Gäubodens die Ausläufer des Bayrischen Waldes ins Blickfeld. Kurz vor der Grenze nach Österreich münden in der Bischofsstadt Passau Inn und Ilz in den Strom.

So ist die Strecke: Meist verläuft der mit weißen oder gelben Schildern ausgewiesene, ebene Radweg direkt neben oder nahe dem Fluss.

Rheinradweg

Der Rheinradweg ist mit 1.019 Kilometern der zweitlängste Radfernweg in Deutschland - nimmst du den schweizerischen Teil der Strecke dazu, ist er sogar 1.450 Kilometer lang. Du kannst den deutschen Teil komplett fahren, was um die 20 Tage dauert, oder auch sehr gut nur einen Abschnitt von der Länge deiner Wahl. Der Rheinradweg ist in weiten Teilen asphaltiert und kann vielerorts rechts- oder linksrheinisch gefahren werden, sodass du stets die besten Sehenswürdigkeiten ansteuern kannst. Davon gibt es einige.

Diejenigen, die alte Burgen, guten Wein von malerischen Weinbergen und beeindruckende Landschaften lieben, werden sich auf den 248 Kilometern des Moselradweges wie zu Hause fühlen.

Ebenfalls im deutschen Sprachraum ist unterwegs, wer schon im schweizerischen Schaffhausen einsteigt, um die Rheinfälle zu bestaunen oder mit einem Boot zum umtosten Felsen im Strom überzusetzen. Ruhiger wird es in der Rheintalebene, mit weiten Flussauen und stillen Auwäldern nördlich von Breisach. Den Weg durchs märchenhafte Mittelrheintal begleiten romantische Burgen, Ruinen und Felsen wie die Loreley. Dazwischen machen es die verlockenden Weine aus Städtchen wie Rüdesheim, Bacharach oder Eltville nicht einfacher, voranzukommen. Großstädte wie Düsseldorf und Köln, mit Dom, lebenslustiger Altstadt und Museum Ludwig, wären natürlich einen eigenen Trip wert.

So ist die Strecke: Der Weg eignet sich für Radfahrende aller Fitnessstufen und Fähigkeiten. Er ist überwiegend asphaltiert, meist autofrei und verläuft am mittleren Rhein teilweise entlang der Bahnstrecke.

Ruhrtal-Radweg

Der Ruhrtal-Radweg ist zwar mit 240 Kilometer Streckenlänge einer der kürzeren Radwanderwege auf dieser Liste, aber er gilt als einer der schönsten in ganz Europa. Industriedenkmäler, wie die Zeche Zollverein in Essen, malerische Locations, wie die mittelalterliche Altstadt von Arnsberg und Naturschutzgebiete, wie das Elbschebachtal, wechseln sich hier auf kurzer Strecke ab, bevor die Ruhr bei Duisburg in den Rhein mündet.

Sie startet an der Ruhrquelle bei Winterberg Richtung Arnsberg mit seinem mittelalterlichen Kern voller verwinkelter Gassen und der kurfürstlichen Schlossruine. Zur Abwechslung führen im Elbschebachtal Wanderwege durch einen Mischwald in die Ruhrhöhen hinein - mit überraschenden Ausblicken in die Landschaft. Ein starker Kontrast zur Industriearchitektur Essens, dessen Zeche Zollverein für den Umbruch von Industrie zu Kultur steht. Auch einen Kurzurlaub am Sandstrand erwarten die meisten im Ruhrgebiet nicht, können ihn aber im Seaside Beach Baldeney einlegen. Die Mündung des Flusses in den Rhein bei Duisburg markiert eine rostrote, 25 Meter hohe Skulptur namens Rheinorange.

So ist die Strecke: Nach den ersten 35 Kilometern geht es stetig bergab bzw. auf ebenem Gelände voran.

Berlin-Usedom Radfernweg

Für alle, die in der Hauptstadt wohnen und sich nach ein wenig Seeluft sehnen, haben wir gute Nachrichten: Sie brauchen nur ihr kompaktes Ca Go-Bike aus dem Fahrradkeller zu holen und können direkt in Berlin-Mitte losradeln. Der Berlin-Usedom Radfernweg führt durch die Naturschutzgebiete in Brandenburg und durch historische Städte wie Prenzlau, bis Radler schließlich in Peenemünde ankommen und die Fähre zur Ostsee-Insel Usedom nehmen können.

Kurz nach Verlassen der trubeligen Hauptstadt beginnen die ausgedehnten Wiesen und Wälder Brandenburgs. Eingebettet darin liegen die weiten Wasserflächen des Werbellinsees, der sich mit Schiffslinien, Campingplätzen und sogar einer Tauchbasis als Zwischenstopp anbietet.Nach dem Passieren von Ober- und Unteruckersee ist Prenzlau erreicht, einer von etlichen mittelgroßen historischen Orten entlang der Route. Er wird geprägt von Kirchtürmen, Klöstern und der zur Hälfte erhaltenen Stadtmauer. Im Kunstgarten von Pasewalk stehen vergängliche Werke deutscher und internationaler Künstler und Künstlerinnen, im Badeort Ueckermünde besteigen die Radler und Radlerinnen die Fähre über das Stettiner Haff nach Usedom.

So ist die Strecke: Gefahren wird auf separaten Radwegen, befestigten Feld- und Waldwegen und kleinen Landstraßen. Nennenswerte Steigungen sind die Ausnahme. Die Tour eignet sich besonders für Einsteiger, die sie auf zehn Etappen bzw. Tage verteilen.

Ostseeküsten-Radweg

Der Ostseeküsten-Radweg ist der längste Radweg in Deutschland. Er hat eine Gesamtlänge von 1.055 Kilometern, führt von Flensburg nach Ahlbeck und gehört gleichzeitig auch zu den anspruchsvolleren Routen. Wind ist in Norddeutschland immer ein Thema, aber selbst bei guten Wetterverhältnissen sitzt du bei den 13 Etappen bis zu neun Stunden täglich auf dem Rad - also eher eine Tour für geübte Fahrer*innen. Die Strecke ist zwar meist flach, aber gerade auf den Etappen in Mecklenburg-Vorkommen gibt es einige Steigungen zu bewältigen. Auch wirst du öfter auf Schotter- und Sandwege treffen. Aber die Mühe lohnt sich. Der Radweg verläuft zum großen Teil direkt am Meer entlang, viele Strände und unter anderem das älteste Ostseebad in Deutschland, Grömitz, laden zum Baden und Flanieren ein.

Meist führt er am Meer entlang. Gleich am Start lohnt es sich, im alten Handels- und Fischereizentrum Flensburg die imposanten Sakralbauten zu bestaunen und das Porticus, die älteste Kneipe der Stadt, zu besuchen. Baden, Bummeln und Yachten begutachten - das geht besonders gut in Grömitz, mit seinem Geburtsjahr 1813 eines der ältesten deutschen Ostsee-Bäder.Im Gotischen Viertel der Hansestadt und UNESCO-Welterbe Wismar ziehen die Kaufmannshäuser aus dem 13. Jahrhundert Besucher an. Unbedingt sehenswert sind die leuchtend weißen Kreidefelsen im Jasmund-Nationalpark, der den Nordosten der größten deutschen Insel einnimmt: Rügen.

So ist die Strecke: Die mittelschwere Route verläuft meist auf Radwegen an Landstraßen.

Taubertalradweg

Die Kulissen des Weges, Burgen, Schlösser, Klöster, Kirchen und sonnenbeschienene Weinhänge, spiegeln die Geschichte der letzten Jahrhunderte. Sie sorgen genauso für romantische Stimmung wie die alten Steinbrücken, über die die Radelnden den Fluss queren. Rothenburg ob der Tauber gilt mit Stadtmauer und Fachwerkhäusern weltweit als Blaupause mittelalterlicher Städtchen. Im Laboratorium von Schloss Weikersheim versuchte einst der Graf von Hohenlohe sein Glück als Alchemist, in Bad Mergentheim ist die Natur im idyllischen Kurpark gezähmt. Eine Weinbergsführung im Edelberg von Tauberbischofsheim vermittelt unterhaltsam Kenntnisse zum Weinbau im Taubertal.

So ist die Strecke: In den meisten Abschnitten ist der Taubertalradweg asphaltiert und folgt eben dem Fluss. Zwischen Rothenburg und Creglingen und zwischen Bronnbach und Wertheim gibt es immer wieder schnelle Abfahrten und etwas mühsame Anstiege.

Main-Radweg

So hat man die Wahl, ob die Tour an der Quelle des ersteren, in Bischofsgrün im Fichtelgebirge, oder am Ursprung des letzteren, in Creußen, beginnen soll. In diesem Fall liegt Bayreuth am Weg, das die Bauwerke der Markgräfin Wilhelmine prägen. Darunter das Markgräfliche Opernhaus, ein UNESCO-Welterbe und nicht zu verwechseln mit dem Festspielhaus, in dem jeden August ausschließlich die Opern Richard Wagners zur Aufführung kommen. Beide Wegvarianten führen ins idyllische Bamberg, für dessen Besuch der Dom und die flüssigen Spezialitäten in Brauereigaststätten und Bierkellern sprechen. An den Mainschleifen, in den Weinbergen rund um Würzburg und im dortigen Staatlichen Hofkeller wechseln die Radfahrenden zum Wein über. Das Rad stehen zu lassen, lohnt sich, um zur Ruine der Karlsburg hochzuwandern. Gegen Ende des Weges glänzt in Frankfurt die gelungene Rekonstruktion eines lebendigen Altstadtviertels.

So ist die Strecke: Die Route ist überwiegend asphaltiert und meist auf Radwegen direkt am Mainufer angelegt, nur abschnittsweise neben Hauptverkehrsstraßen.

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