Die "Glocke" Serie "Rad & Tour" präsentiert ausgearbeitete Radtouren durch die Kreise Gütersloh und Warendorf. Diese Touren sind so konzipiert, dass sie an einem Bahnhof starten und enden sowie teilweise die Möglichkeit besteht, einen Teil der Strecke mit dem Zug zu fahren und sie somit zu verkürzen. Die Routen führen durch die sanfte Parklandschaft des Münsterlands und sind von Heimatgefühl und kleinen kulinarischen Entdeckungen geprägt.
Streckenverlauf und Highlights
Eine der Touren führt von Westbevern-Vadrup in den Kreis Steinfurt, ein Stück entlang des Dortmund-Ems-Kanals, vorbei an malerischen Landschaften und zahlreichen Rastmöglichkeiten. Die Frühjahrstour beginnt im Nordkreis Warendorf am Bahnhofsparkplatz in Westbevern-Vadrup. Nach wenigen Kilometern erreicht der Radler den ruhigen Uferweg, der perfekt für eine entspannte Radtour ist. Die vorbeiziehenden Schiffe sorgen für eine besondere Atmosphäre.
Die 44 Kilometer lange, steigungsfreie Tour führt durch abwechslungsreiche Landschaften aus Wiesen, Wäldern und Feldern und verspricht eine entspannte Fahrt. Wer Lust auf einen Abstecher hat, sollte die Rieselfelder bei Münster besuchen (plus vier Kilometer), ein Paradies für Vogelbeobachter und Naturliebhaber. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag - diese Radtour bietet eine wunderbare Gelegenheit, den Frühling in vollen Zügen zu genießen.
Darüber hinaus gibt es die Grenzgängerroute Teuto-Ems, die rund 150 abwechslungsreiche Kilometer auf idyllischen und verkehrsarmen Wegen zwischen Teutoburger Wald und Ems bietet. Durch zwei Verbindungsstrecken ergeben sich drei Rundkurse mit 48 km, 55 km und 66 km Länge. Die Route führt durch die herrliche Münsterländer Parklandschaft, durch das Osnabrücker Land mit seinen vielen Heilbädern bis hinein nach Ostwestfalen. Auf dieser Tour überquert man bis zu 14 Mal eine Grenze. Die Grenzgängerroute Teuto-Ems ist in beide Richtungen mit dem Logo der Route ausgeschildert. Zahlreiche Rastplätze entlang der Strecke machen eine Radtour zu einem echten Radelvergnügen.
Die Strecke Lippstadt - Benteler
Die Bahnstrecke verläuft von Lippstadt ausgehend zunächst entlang der Kreisstraße, dann mitten durch Bad Waldliesborn; die letzten drei Kilometer entlang der B 55 am Nordende des Radwegs bei Benteler sind deutlich weniger attraktiv. Die Bahntrasse ist (weitgehend) noch bis Langenberg-Benteler ausgebaut, verläuft aber entlang der stark befahrenen B 55.
Details zur Strecke
- Länge: ca. 13,1 km (davon ca. 10,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
- Belag: eben (auf 75 m ü. NN); Wiedenbrück - Rheda: Asphalt; Langenberg-Benteler - Lippstadt: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; in Bad Waldliesborn freigegeben
- Stilllegung: 30. November 1979 (Pv), 16. Juni 1983 (Gv Langenberg - Lippstadt), 1. Dezember 1994 (Gv Wiedenbrück Süd - Langenberg), 31. Mai 1998 (Gv Rheda - Wiedenbrück Nord)
Der rund 4 km lange, bisher wassergebundene Abschnitt zwischen Benteler und Waldliesborn soll ebenfalls asphaltiert werden. Auf dem 3,5 km langen Abschnitt der Strecke zwischen Rheda und Wiedenbrück war im August 2009 der Gleisrückbau weitgehend abgeschlossen.
Wegbeschreibung
Hier eine detaillierte Wegbeschreibung der Strecke:
- in BENTELER an der Kreuzung Liesborner Straße mit der B 55: Am Alten Bahnhof / B 55 (rechter R/F auf der ehem. Bahntrasse)
- 0,0 Anschluss an das Radverkehrsnetz (aus Richtung Lippstadt / Langenberg bzw. Rheda-Wiedenbrück)
- im Bereich der Kreuzung Asphalt R/F (wenig verschwenkt); dann Weg auf der ehem. Bahntrasse
- am Abzweig Mastholte (Scheidenstraße) geradeaus folgen: rechter freigegebener F auf der ehem. Bahntrasse (anfangs Verbundpflaster, später Weg)
- im Ortszentrum eine Straße queren: freigegebener F auf der ehem. Bahntrasse (anfangs Verbundpflaster, später Weg)
- am ehemaligen Bahnhof vorbei; im Bereich des Kurparks liegen auf einem kurzen Stück noch die Gleise; weiter geradeaus (u. a. an der Einmündung Parkstraße): Quellenstraße (rechter freigegebener Weg)
- am Kreisverkehr geradeaus: Wiedenbrücker Straße / K 75 (rechter freigegebener Weg)
- die Brandenburger Straße queren (noch vorhandene Bahnsteigkante) und am Sportplatz einen Graben überqueren;
- in LIPPSTADT am Krankenhaus (Ausbauende am ehem. Bahndamm)
Weitere Details zur Streckenführung:
- am Kreisverkehr geradeaus: Quellenstraße (rechter freigegebener Weg)
- in BAD WALDLIESBORN dem freigegebenen F halbkreisförmig folgen und an der Einmündung Parkstraße links versetzt auf den Weg freigegebener F (ehem. Bahntrasse);
- am ehemaligen Bahnhof eine Straße queren: linker freigegebener F auf der ehem. Bahntrasse
- am Abzweig 7,1 links: Bahnradweg Hellweg - Weser (Richtung: Rheda-Wiedenbrück)
Weitere Touren und Tipps
Die "hierzulande"-Tour führt rund um Warendorf, beginnend am Bahnhof Einen-Müssingen oder der Zugstation in Beelen. Die 49 Kilometer lange Strecke ist weitgehend autofrei und führt über idyllische Waldwege und Alleen. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Die Tour kann in etwa vier Stunden bewältigt werden, mit elektrischer Unterstützung geht es etwas zügiger.
Sehenswürdigkeiten entlang der Warendorf-Tour
- St.-Bartholomäus-Kirche in Einen: Im Altar liegen Reliquien der heiligen Ida von Herzfeld.
- Hessel am Ziel: Dort mündet die Hessel in Deutschlands kleinsten Strom - die Ems.
- Essbare Stadt Warendorf: Urbaner Raum zum Anbau von Lebensmitteln.
- Traktorensammlung: Eine Sammlung historischer Traktoren.
- Stiftskirche St. Bonifatius in Freckenhorst: Mit einem bedeutenden steinernen Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert.
Winterradfahren rund um Kaunitz
Auch im Winter gibt es reizvolle Radtouren, wie zum Beispiel der Rundkurs um Kaunitz. Die 45 Kilometer lange Strecke stärkt Körper und Geist, verbessert die Durchblutung und hilft, den Kreislauf in Schwung zu halten. Wichtig ist die richtige Kleidung in mehreren Schichten. Das Ölbachtal ist ideal für eine ruhige, stressfreie Tour, die auch an den Rand der Senne führt. Einkehrmöglichkeiten säumen den Weg, eine Thermoskanne macht einen Stopp in freier Natur zu einem Erlebnis.
Highlights der Wintertour
- Verler Dorfmühle: Erstmals im Jahr 1370 erwähnt.
- Haus Verl Nr. 8: Eines der historisch bedeutendsten Gebäude im Ortskern der Stadt Verl.
- Mühlcafé im Holter Wald: Beliebt als Ausflugsziel von Wanderern und Fahrradfahrern.
- Schloss Holte: Ein barockes Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert.
- Safariland Stukenbrock: Mit 620 Tieren/37 Arten im Freigehege.
GPX-Tracks und Routenplanung
Sämtliche „Glocke“-Radtouren werden als GPX-Track zur Verfügung gestellt. Dieses Format kann nur von speziellen Apps oder GPS-Geräten erkannt werden. Der Streckenverlauf einer Radtour besteht aus verschiedenen Punkten (Koordinaten), die miteinander verbunden sind und dann auf eine Karte gelegt werden können. Dank Satellitenerkennung von Smartphone, Smartwatch oder Navigation ist es vor Ort möglich, sich über die Strecke leiten zu lassen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung von GPX-Tracks
- App installieren: Eine Routenplaner-App auf das Smartphone installieren (z.B. komoot, outdooractive oder Strava).
- Datei abspeichern: Das GPX wird heruntergeladen und abgespeichert.
- Datei importieren: Die GPX-Datei mit der App importieren.
Die Strecke erscheint im Anschluss auf der virtuellen Landkarte wie der Openstreetmap.
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