Die Vielfalt in der Motorrad-Mittelklasse war nie größer als aktuell. Bei der Wahl spielen die Zahl der Zylinder und die Frage Europa gegen Japan eine Rolle. Im Folgenden werden verschiedene Motorradtypen und Modelle verglichen.
Naked Bikes um 100 PS im Vergleichstest
Ein Vergleichstest von vier Naked Bikes mit rund 100 PS zeigt die Unterschiede in Fahrgefühl und Eigenschaften:
- KTM 790 Duke: Die KTM ist fahrerisch ein Hit und bietet auch großen Fahrern ausreichend Platz. Der kräftige Twin hat Schmackes. Im optionalen Track-Modus lässt sich der Anti-Wheelie-Modus ausschalten. Die 790er kann viel, ohne zu stressen.
- Triumph Street Triple S: Der 113-PS-Dreizylinder begeistert durch tolle Manieren und Fahrleistungen. Ein Motor aus einer anderen Galaxie, smooth und stark. Eine Spaßgranate erster Güte.
- Suzuki GSX-S 750: Kurven kann die Suzuki, gibt sich auch dank der haftfreudigen Bridgestone-S-21-Reifen verlässlich. Der tief grummelnde Vierzylinder wirft sich ins Zeug, fein attestiert von der Traktionskontrolle mit gut unterscheidbaren Stufen. Dieses Motorrad lässt dich einfach in Ruhe. Du fährst nur für dich selbst, bekommst den Kopf frei und viel Motorrad fürs Geld. Unauffällig flott ist die Suzi, aber für diese Leistungsklasse auch fast ein wenig schwer.
- Honda CB 650 R: Das Fächerkrümmer-Quartett zitiert die CB 400 Four von 1977. Das Design wirkt erwachsen (bronzefarbene Metallteile!). Die 650er fährt einfach und handlich. Der kompakte Silver Surfer passt kleinen Fahrern noch besser. Das cleane Design gefällt, klassisch inspiriert, doch unverkennbar modern. Feine Umgangsformen helfen Einsteigern und alten Hasen. Die reinen Fahrleistungen sind absolut in Ordnung, die Zuladung strauchelt.
Leichte Motorräder: Top 5
Eine Liste der leichtesten Motorräder, die trotzdem Fahrspaß bieten:
- Montesa 4Ride: Mit nur 84 kg fahrbereit ist die Montesa 4Ride ein wahres Leichtgewicht. Sie ist eine Trial mit Straßenzulassung, die auch für normale Menschen zugänglich ist.
- KTM 390 Duke: Mit nur 155 kg fahrbereit und 44 PS ist die 390 Duke eine ernstzunehmende Waffe im Winkelwerk.
- Husqvarna 701 Supermoto: Mit 145 kg fahrbereit und 71 PS ist sie ein cooles Bike, das bedenkenlos empfohlen werden kann.
- Suzuki DR-Z 400 SM: Mit 41 PS und 146 kg fahrbereit fühlt sie sich wie ein vollwertiges Motorrad an und fährt sehr sportlich.
- Kawasaki KLX 250: Mit 22 PS und 138 kg fahrbereit vermittelt die KLX 250 viel Treue und Kampfgeist.
Motorräder für den B196-Führerschein
Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Moderne 125er sind so sicher wie "große Motorräder". Die Preise variieren von 2800 bis über 6000 Euro.
Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.
Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.
Neue 125er im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht.
- Aprilia 125 SX/RX: Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar. SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen.
- Benelli BKX 125 / BKX 125 S: Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
- Honda Grom: Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile.
- Husqvarna / GasGas 125er: Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben.
- KTM 125 Enduro R: Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.
Die Online Bestia 125 2024
- Die Online Bestia 125 2024 ist speziell für A1-Führerscheininhaber konzipiert und bietet eine maximale Leistung von 15 PS, die den gesetzlichen Vorgaben dieser Führerscheinklasse entspricht.Ihr 124,5 ccm 4-Takt-Motor sorgt für eine agile und dynamische Fahrweise, die sowohl in der Stadt als auch auf kurvenreichen Strecken für Spaß sorgt.
- Die Online Bestia 125 2024 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 103 km/h. Diese Geschwindigkeit ermöglicht es Fahrern, sicher und zügig auf Straßen zu fahren, ohne die Leistungsgrenze eines 125ccm-Motorrads zu überschreiten.
Top 10 Naked Bikes der günstigen Klasse
- Voge 500 DS: Quasi selbstverständlich reiten sich die stolzen 217 Kg (vollgetankt) mit 1.520mm langem Radstand. Deshalb ist die Universal-Naked bei Einsteigern so begehrt. Der brave 55PS-Reihenzweier läuft unspektakulär, sparsam und ewig. Sehr beliebt ist das Staufach dort, wo sonst der Tank liegt.
- Benelli 752S: Die 752S ist die Alternative, wenn die lässige Benelli Leoncino zu schwach scheint und alle anderen Marken wie Einheitsbrei schmecken. Das gewisse Etwas hier: Einstellbare 50mm-Gabel, Super-Brembos.
- Ducati Monster 803: Ducatis letzte luftgekühlte Monster läuft aus. Den Motor kennen wir aus der mittleren Scrambler-Familie. Der Desmo-V2 mit 803ccm hängt herrlich am Gas und liefert Fun, Fun, Fun. Nacktes Räubern, pures Reiten. Ewige Schönheit.
- Husqvarna Vitpilen 701: Und 2021 läuft sie aus. Es gibt noch Euro4-Restbestände dieser unendlich schönen, gierigen, krassen Naked. Design, 17-Zoll Straßenbereifung und die sporadische Sitzbank machen klar: Ein Edel-Räuber. Kurz gesagt. Die 701 ist die letzte Chance das Duke 690-Erbe neu zu erwerben.
- Yamaha MT-07 2025: Die Yamaha MT-07 2025 ist ein hervorragendes Naked Bike für Einsteiger, da sie mit einem kraftvollen 689-ccm-Parallel-Twin-Motor ausgestattet ist, der 73 PS bei 8.750 U/min und ein Drehmoment von 68 Nm bei 6.500 U/min bietet. Zudem ist das Motorrad mit einem geringen Gewicht von nur 183 kg wendig und leicht zu handhaben, was das Fahren in der Stadt und auf kurvenreichen Straßen erleichtert.
- Aprilia Shiver 900: Eigentlich gehört Aprilias Naked mit dem rassigen 95,2 PS Dorsoduro-Motor eine Kategorie höher. Als wir die Naked-100Kw Liste erstellten, war allerdings noch nicht klar, ob´s die Shiver 2021 noch geben wird. Ja, Restposten sind noch am Markt.
- Suzuki SV650 2024: Die Suzuki SV650 2024 vereint seit vielen Jahren Fahrspaß, Zuverlässigkeit und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr V2-Motor mit 76 PS und 64 Nm Drehmoment macht sie zu einer aufregenden Wahl für Fahrer, die Wert auf Leistung und Alltagstauglichkeit legen. Ihr Gewicht beträgt 200 kg, und sie hat eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h.
- Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023: kombiniert klassisches Design mit modernster Technologie. Der 1079 ccm große Motor leistet 85 PS (62 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 88 Nm.
- Triumph Trident 660 2025: Die Triumph Trident 660 2025 vereint kraftvolle Leistung mit einem agilen Fahrverhalten, was sie zu einem der spannendsten Naked Bikes ihrer Klasse macht. Mit einem 3-Zylinder-Motor, der 81 PS und ein maximales Drehmoment von 64 Nm liefert, sorgt sie für ein dynamisches Fahrerlebnis, während das schlanke Design und die komfortable Sitzhöhe von 805 mm sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer ansprechend sind.
- Kawasaki Z650 2023: ist sowohl für A2- als auch für A-Führerscheine zugelassen. ist ein sportliches Naked Bike, das für seine Agilität und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. Es ist mit einem flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Reihenzweizylinder-Motor ausgestattet, der 68 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bietet.
Motorradtransport im Wohnmobil
Im Urlaub mit dem Wohnmobil ein Motorrad oder einen Motorroller dabei zu haben, ist praktisch. Doch was müssen Camper beachten, die ein Bike ohne Anhänger transportieren möchten?
Große Unterschiede bei Größe und Gewicht
Wer ein möglichst kompaktes "Moped" an oder in seinem Wohnmobil in den Urlaub mitnehmen will, muss unbedingt die Abmessungen und Leergewichte der Maschinen kennen. Die Längen reichen von ca. 1,7 Meter für kleine Leichtkrafträder im Stil der Honda MSX125 Grom bis ca. 2,7 Meter für einen ausgewachsenen Tourer vom Erscheinungsbild einer Indian Roadmaster. Die Breiten der Maschinen bewegen sich zwischen knapp 70 Zentimeter und 1,2 Meter und werden vorrangig von der Lenkerbreite bestimmt.
Besonders wichtig für die Mitnahme eines Motorrads oder Motorrollers ist natürlich dessen Leergewicht. Zusammen mit dem Gewicht des Trägersystems selbst kommen somit schnell 180 bis 220 Kilogramm zusätzliche Last am äußersten Heck des Fahrzeugs zusammen.
Achslasten beim Wohnmobil beachten
Es muss unbedingt geprüft werden, welche Grenzen der Be- und Entlastung für beide Achsen seitens des Fahrzeugherstellers vorgegeben sind. Relevant ist sie hingegen, wenn die Maschine in einer geschlossenen Heckgarage untergebracht werden soll.
Die Be- und Entlastung der Achsen kann bei Kenntnis der wichtigsten Daten relativ einfach berechnet werden. Bedeutsam dafür sind die Maße für den Abstand (a) zwischen Hinterachse (HA) und Transportplattform und dem Radstand (b).
Rechenbeispiel:
- G (Motorrad und Transportplattform) = 180 kg
- a = 1,5 m
- b = 3,3 m
- Zusätzliche Last an der Hinterachse GHA: 180 kg x (1,5:3,3 + 1) = 262 kg
- Entlastung an der Vorderachse GVA: 262 kg - 180 kg = 82 kg
Ähnlich verhält es sich, wenn die Maschine in einer möglichen Heckgarage untergebracht werden soll. Im Zweifel müssen Sie für eine Unterbringung die Rückspiegel oder auch ein Windschild des Motorrads abmontieren. Zudem muss geklärt werden, ob die Bodenplatte der Heckgarage für die Belastung mit einem Motorrad ausgelegt ist.
Tipps fürs Motorradfahren im Ausland
In den meisten europäischen Ländern sind abweichend von Deutschland ECE-geprüfte Motorradhelme verbindlich vorgeschrieben. Zudem sollten feste Schuhe, Handschuhe und zumindest stabile, abriebfeste Jacken und Hosen getragen werden, um sich bei einem leichten Sturz nicht den gesamten Urlaub zu "versauen".
In Frankreich besteht zum Beispiel die Pflicht, beim Motorradfahren Handschuhe zu tragen. Viele EU-Länder schreiben zudem das Mitführen von Warnwesten oder Verbandspäckchen vor.
Vergleichstest: 6 Naked Bikes um 115 PS
Ein Vergleich von sechs Naked Bikes mit rund 115 PS Leistung, darunter BMW F 900 R, Ducati Monster, Kawasaki Z 900, KTM 890 Duke, Triumph Street Triple R und Yamaha MT-09, zeigt die Unterschiede in Fahrfreude und Handling.
BMW F 900 R
Die BMW ist zum gemütlichen Herumrollen der pure Genuss, sie fordert nix, gibt viel. Sie lässt sich "easy und smooth fahren". Aber eben auch passiver, weniger engagiert als die anderen naked Bikes im Test. Moppelige 217 Kilogramm sind 26 bis 28 Kilogramm mehr als alle anderen Maschinen außer der Kawasaki wiegen. Dabei hat die BMW den kleinsten Tank (13 Liter).
Der Motor vom chinesischen Zulieferer Loncin hängt in einem Brückenrahmen aus Stahlblechprofilen. Der China-Motor ist ein echter Ziehherr, kickt aber wenig. Benutzerfreundlich weich geht der Reihen-Twin ans Gas, vor allem in den Fahrmodi Rain und Road. Er hat allerdings etwas Spiel im Antriebsstrang.
KTM 890 Duke
Die 890er stemmt von rund 6.000 bis 10.000 Touren die größte Power aller fünf Maschinen. Von nichts kommt nichts: Größter europäischer Motorradhersteller wird man nicht ohne Grund, man muss auch liefern. Tut KTM. Den Drehzahlkeller mag der kompakt konstruierte KTM-Twin nicht so sehr: Dort hackt der sparsame Motor, fordert durch leichtes Konstantfahrruckeln unmissverständlich zum Runterschalten auf.
Man sitzt souverän aufrecht, supermoto-artig sehr drin im Motorrad hinterm hügelartig aufragenden Tank. Allerdings ist die Sitzbank unnachgiebig hart wie ein Holzbrett. Dafür ist die 890er-Duke ein Serpentinen-Suchgerät, findet wünschelrutenartig passende Linien.
Ducati Monster
Ducati hat mit der komplett neu konstruierten Monster ein klasse Gesamtpaket geschnürt. Das beginnt mit den Sitzen. Bequem und doch sportiv, Monster-typisch bestens ins Motorrad integriert. Herrlich feinfühlig agiert das Sachs-Federbein der Ducati. Es bleibt sensationell gelassen, pariert lange Bodenwellen bestens, gleitet souverän selbst über harte Kanten und grobe Stöße hinweg.
Die Duc gibt sich handlich, zielgenau und stabil. Kurz: besonders ausgewogen. Diese Monster ist ein ganz anderes Motorrad geworden als alle Monster zuvor. Die Ducati Monster fährt knackig, bleibt neutral, vermittelt vollstes Vertrauen. Sie wendet sogar auf engem Raum. Selbst mit Passagier fährt die Ducati noch sehr leichtfüßig.
Yamaha MT-09
Die Yamaha MT-09 ist ein moderneres Modell und mit 889 statt bislang 847 Kubik immer hellwach, voll da, egal ob im tiefsten Drehzahlkeller oder beim turbinenartig freien Ausdrehen. Gefühlt ist der knurrig-kräftige Triple einer der breitbandigsten Motoren, bietet reichlich Wumms bei jeder Drehzahl. Per Blipper betätigt, rasten die Gänge minimal hart, aber exakt ein.
Irre leichtfüßig, fast schon spielerisch huscht die Yamaha MT-09 durchs Kurvendickicht. Sie mag und hält sehr enge Radien, bis die langen Angstnippel unter den tief und etwas weit vorn platzierten, verstellbaren Rasten aufsetzen. Viel Überblick im Eifer des Gefechts bietet die absolut aufrecht-erhabene Sitzposition im gut geformten Sitzpolster.
Triumph Street Triple R
Trotz kürzesten Radstands und steilsten Lenkkopfs klappt die Triumph nicht super-easy agil ab. Sie liegt dafür satt und bockstabil, filetiert schnell genommene, lang gezogene Kurven in perfekte Radien. Scharf wie ein Skalpell. So fährt die Street Triple R hoch präzise auf den Punkt wie auf Schienen. Man sitzt kompakt und hoch, sportiv-vorderradorientiert.
Als Einzige verwöhnt die Triumph mit einem sportlichen, voll einstellbaren Fahrwerk. Straff und gefühlsecht ist das Grundsetting gewählt. Der kleine Sitz ist zwar weich genug, doch der Abstand zu den Soziusrasten fällt knapp, der Kniewinkel damit eng aus.
Leichte Reiseenduros
Warum fällt es Motorradherstellern heutzutage so schwer, leichte Reiseenduros zu bauen? Die Produktion richtet sich eher auf schwere Bikes aus.
Beispiele für leichte Reiseenduros (ältere Modelle):
- Yamaha XT 600 2kf: 600ccm, 156kg, 45PS, 13l Tank
- Yamaha XT 350: 350ccm, 140kg, 27PS, 12l Tank
- Yamaha WR 250: 250ccm, 134kg, 30,7PS, 7,6l Tank
- Yamaha XT 500: 500ccm, 150kg, 27-33PS, 8,5l Tank
- Suzuki DR 350 (S, SE)
- CCM 450 GP: 450ccm, 125kg, 40PS, 18,2l Tank
- KTM 690 Enduro R: 690ccm, 139,5kg, 67PS, 12l Tank
- Honda NX400 Falcon: 400ccm, 151kg, 30,6PS, 15l Tank
- Honda NX 250 MD 21: 250ccm, 133kg, 26PS, 9l Tank
- Honda XL 350: 350ccm, 137kg, 30PS, 11l Tank
- Honda XL 250 Degree: 250ccm, 131kg, 25PS, 9,3l Tank
Ein Zweizylinder Motorrad wird immer etwas Reise- Sozius- und Straßentauglicher sein als die aufgeführten Einzylindermopeds, aber halt auch schwerer...Trotzdem schöne Liste !
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