Viel Motorrad um wenig Geld! Es geht ums pure Reiten ohne Verkleidung. Unsere Auswahl zeigt die besten Motorräder in der Mittelklasse, die durch ihr unverkleidetes Design, starke Performance und Agilität überzeugen. Perfekt für alle, die puren Fahrspaß und stylisches Auftreten suchen!
Naked Bikes bis 95 PS bieten eine perfekte Balance zwischen Leistung, Zugänglichkeit und Fahrspaß. Naked Bikes bis 95 PS sind aber auch aus anderen Gründen unter Motorradfahrern beliebt, vor allem weil sie ein ausgezeichnetes Gleichgewicht zwischen Leistung, Handling und Zugänglichkeit bieten. Diese Bikes bieten genug Power, um in jeder Fahrsituation Spaß zu bereiten, ohne dabei überwältigend oder unkontrollierbar zu wirken.
Zudem sind sie häufig preislich attraktiver in der Anschaffung und Unterhaltung, da die Versicherungskosten und die Kfz-Steuer in der Regel niedriger ausfallen als bei leistungsstärkeren Motorrädern. Ein weiterer Vorteil ist der vergleichsweise geringe Kraftstoffverbrauch, was sie zu einer umweltfreundlicheren und kostengünstigeren Wahl macht. Darüber hinaus sind viele dieser Modelle in einer gedrosselten Version erhältlich, wodurch sie auch mit einem A2-Führerschein gefahren werden dürfen.
Top 10 der leisesten und besten Naked Bikes
- Honda CB750 Hornet: Die Honda CB750 Hornet bietet eine perfekte Kombination aus Retro-Design und moderner Technologie. Sie zeichnet sich durch einen drehfreudigen Motor mit 92 PS aus, der sowohl Anfängern als auch erfahrenen Fahrern eine Menge Fahrspaß bietet. Die CB750 Hornet punktet mit einem agilen Handling und einer komfortablen Sitzposition, die längere Fahrten zu einem Vergnügen machen.
- KTM 790 Duke: Die KTM 790 Duke steht auf Platz 2 und überzeugt mit ihrem sportlichen Charakter und ihrer Präzision. Der 799ccm Parallel-Twin-Motor liefert beeindruckende 95 PS und bringt das Bike in nur wenigen Sekunden von 0 auf 100 km/h. Besonders positiv fiel die exzellente Fahrwerksabstimmung auf, die sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke glänzt. Tester lobten zudem die umfangreiche Elektronik-Ausstattung, die es dem Fahrer ermöglicht, das Fahrverhalten individuell anzupassen.
- Suzuki GSX-8S: Die Suzuki GSX-8S konnte sich nach dem Sieg im Vorjahr auch in diesem Jahr den Spitzenplatz sichern. Mit einem 776ccm Parallel-Twin, der 83 PS leistet, ist sie etwas weniger leistungsstark als die Konkurrenz, doch ihr niedriges Gewicht und das agile Fahrverhalten machen sie zu einem echten Kurvenräuber. Besonders gelobt wurden das sanfte Ansprechverhalten des Motors und die exzellente Verarbeitung. Negativ fiel lediglich auf, dass einige Tester die Grundausstattung für den Preis als etwas spärlich empfanden.
- Ducati Monster: Ducati hat mit der komplett neu konstruierten Monster ein klasse Gesamtpaket geschnürt. Das beginnt mit den Sitzen. Bequem und doch sportiv, Monster-typisch bestens ins Motorrad integriert. Wunderbar leichtfüßig lenkt die Monster ein. Unbeschwert wedelt die Duc durch die Kurven. Fast so agil wie die KTM (nur nicht so nervös), fast so stabil wie die Triumph, doch handlicher. Ihre radialen Brembo-Sättel lassen sich supertransparent dosieren. In vielen feinen Features offenbart sich Liebe zum Detail. Eigene Akzente setzen das ovale Tagfahrlicht rund um den Scheinwerfer und die stylishen Laufblinker im Heck und seitlich am Tank.
- Yamaha MT-09: Irre leichtfüßig, fast schon spielerisch huscht die Yamaha MT-09 durchs Kurvendickicht. Viel Überblick im Eifer des Gefechts bietet die absolut aufrecht-erhabene Sitzposition im gut geformten Sitzpolster. Das schafft großes Vertrauen. Gefühlt ist der knurrig-kräftige Triple einer der breitbandigsten Motoren, bietet reichlich Wumms bei jeder Drehzahl.
- Triumph Street Triple R: Sie liegt dafür satt und bockstabil, filetiert schnell genommene, lang gezogene Kurven in perfekte Radien. Scharf wie ein Skalpell. So fährt die Street Triple R hoch präzise auf den Punkt wie auf Schienen. Als Einzige verwöhnt die Triumph mit einem sportlichen, voll einstellbaren Fahrwerk. Straff und gefühlsecht ist das Grundsetting gewählt.
- BMW F 900 R: Zum gemütlichen Herumrollen ist die BMW der pure Genuss, sie fordert nix, gibt viel. In engen Ecken gibt sich das bayrische Kradl durchaus handlich und gutmütig, wird aber bei höheren Tempi spürbar träger, hüftsteifer. Dann braucht das schwerste Motorrad des Testfelds energische Lenkimpulse.
- KTM 890 Duke: Leistung gibt es immer noch mehr als genug für sämtliche Landstraßen. Zumal der 890er-Twin nach oben streut. 118 PS und 94 Newtonmeter sind eine stramme Ausbeute. Da bekommt die feinfühlig regelnde Traktionskontrolle was zu tun. Den Drehzahlkeller mag der kompakt konstruierte KTM-Twin nicht so sehr: Dort hackt der sparsame Motor, fordert durch leichtes Konstantfahrruckeln unmissverständlich zum Runterschalten auf.
- Aprilia Shiver: Eigentlich gehört Aprilias Naked mit dem rassigen 95,2 PS Dorsoduro-Motor eine Kategorie höher. Ja, Restposten sind noch am Markt.
- Yamaha MT-07 2025: Die Yamaha MT-07 2025 ist ein hervorragendes Naked Bike für Einsteiger, da sie mit einem kraftvollen 689-ccm-Parallel-Twin-Motor ausgestattet ist, der 73 PS bei 8.750 U/min und ein Drehmoment von 68 Nm bei 6.500 U/min bietet. Diese Leistung sorgt für eine beeindruckende Beschleunigung und eine gleichmäßige Kraftentfaltung, die besonders für Fahranfänger von Vorteil ist. Zudem ist das Motorrad mit einem geringen Gewicht von nur 183 kg wendig und leicht zu handhaben, was das Fahren in der Stadt und auf kurvenreichen Straßen erleichtert.
Weitere erwähnenswerte Modelle
- Suzuki SV650 2024: Die Suzuki SV650 2024 vereint seit vielen Jahren Fahrspaß, Zuverlässigkeit und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr V2-Motor mit 76 PS und 64 Nm Drehmoment macht sie zu einer aufregenden Wahl für Fahrer, die Wert auf Leistung und Alltagstauglichkeit legen.
- Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023: Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023 kombiniert klassisches Design mit modernster Technologie. Ihr luft-/ölgekühlter 90° V2-Motor und das sportliche Fahrwerk bieten ein aufregendes Fahrerlebnis, während der charakteristische Cafe Racer-Look durch die schlanke Silhouette und die Leichtmetallfelgen unterstrichen wird.
- Triumph Trident 660 2025: Die Triumph Trident 660 2025 vereint kraftvolle Leistung mit einem agilen Fahrverhalten, was sie zu einem der spannendsten Naked Bikes ihrer Klasse macht. Mit einem 3-Zylinder-Motor, der 81 PS und ein maximales Drehmoment von 64 Nm liefert, sorgt sie für ein dynamisches Fahrerlebnis, während das schlanke Design und die komfortable Sitzhöhe von 805 mm sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer ansprechend sind.
- Kawasaki Z650 2023: Die Kawasaki Z650 2023 ist ein sportliches Naked Bike, das für seine Agilität und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. Es ist mit einem flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Reihenzweizylinder-Motor ausgestattet, der 68 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bietet. Die Kombination aus leichtem Chassis, moderner Technologie und ansprechendem Design macht sie zu einer hervorragenden Wahl für sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer.
- Benelli 752S: Die 752S ist die Alternative, wenn die lässige Benelli Leoncino zu schwach scheint und alle anderen Marken wie Einheitsbrei schmecken. Das gewisse Etwas hier: Einstellbare 50mm-Gabel, Super-Brembos.
- Ducati Monster (Luftgekühlt): Den Motor kennen wir aus der mittleren Scrambler-Familie. Der Desmo-V2 mit 803ccm hängt herrlich am Gas und liefert Fun, Fun, Fun. Straffes Fahrwerk, kompakte Abmessungen, ATCP-Kupplung, 175 Kg trocken und 320mm Brembo liefern das typische Monster-Feeling. Nacktes Räubern, pures Reiten. Ewige Schönheit.
- Husqvarna Vitpilen 701: Es gibt noch Euro4-Restbestände dieser unendlich schönen, gierigen, krassen Naked. Der Lenker ist definitiv niedriger als bei der Scrambler-Version „Svartpilen“. Design, 17-Zoll Straßenbereifung und die sporadische Sitzbank machen klar: Ein Edel-Räuber. Kurz gesagt. Die 701 ist die letzte Chance das Duke 690-Erbe neu zu erwerben.
Motorradlärm reduzieren: Tipps für leises Fahren
Laute Motorräder sind nicht nur in beliebten Ausflugsgebieten oft ein Ärgernis für die Anwohner. Doch zu dieser Eskalation muss es nicht kommen. Denn auch Motorradfahrer können ihren Beitrag für ein besseres Miteinander leisten, indem sie einige einfache Tipps zum leisen Motorradfahren beachten und sich am besten schon beim Motorradkauf für ein Modell mit möglichst leisen Fahr- und Standgeräuschen entscheiden.
- Ein Motorrad auswählen, dem im Rahmen der Typgenehmigung ein möglichst geringes Fahrgeräusch attestiert wurde (siehe Tabellen).
- Originale Auspuffanlage und Endschalldämpfer nur austauschen, wenn die Umrüstanlage in allen Betriebszuständen maximal gleich laut oder besser noch leiser ist.
- Original- oder Austausch-Auspuffanlage nicht verändern. In nahezu allen Fällen einer Veränderung werden die Fahrgeräusche lauter sein als vorher. Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis.
- Drehzahl grundsätzlich möglichst niedrig halten. Wenig Gas geben (so bleibt die Drosselklappe weitgehend geschlossen) und Gang so wählen, dass ausreichend Drehmoment passend zur jeweiligen Fahrsituation bereitsteht, aber eben auch nicht mehr.
- Innerorts entspannt mit weitgehend geschlossener Drosselklappe (wenig Gas) dahingleiten.
- Exzessive Beschleunigungen generell vermeiden, auch am Ortsausgang.
- Mitdenken, Freude schenken: Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Ruhe. Das gilt für den Motorradfahrer selbst natürlich auch.
- Leise fahren hat noch einen weiteren Vorteil: Meist lässt sich dadurch Sprit sparen. Der Profi zieht den Fahrspaß ohnehin aus der Bewegung, nicht aus der Akustik-Show.
Fachliche Beratung: Ruprecht Müller, ADAC Technik Zentrum
Vergleich einiger Modelle
| Modell | Leistung | Drehmoment | Gewicht |
|---|---|---|---|
| Yamaha MT-07 2025 | 73 PS | 68 Nm | 183 kg |
| Suzuki SV650 2024 | 76 PS | 64 Nm | 200 kg |
| Triumph Trident 660 2025 | 81 PS | 64 Nm | N/A |
| Kawasaki Z650 2023 | 68 PS | 64 Nm | N/A |
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