Die obere Hälfte des Motorrads: Ein umfassender Leitfaden für Fahrtechnik und Einheit von Fahrer und Maschine

»Die obere Hälfte des Motorrads: Über die Einheit von Fahrer und Maschine« von Bernt Spiegel ist ein umfassendes Werk, das sich mit der Psychologie und den Fähigkeiten des Motorradfahrens auseinandersetzt. Der Autor, ein erfahrener Psychologe und begeisterter Motorradfahrer, untersucht die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

Bernt Spiegel ist eine absolute Größe wegen der Übungen, die er für Fahrtrainings entwickelt hat. Er war über 20 Jahre der Senior- Instruktor bei den Perfektionstrainings der Zeitschrift MOTORRAD. Sein Bestseller »Die obere Hälfte des Motorrads« ist das meistverkaufte Motorradbuch in Europa.

Inhaltsangabe

Wenn es im Bereich Motorrad-Fahrtechnik einen Klassiker gibt, so ist es »der Spiegel«. Während die bereits 10. Auflage von »Die obere Hälfte des Motorrads« eher theoretisch ausgerichtet ist, bietet dieser Titel vor allem praktische Tipps und Tricks für den Motorradalltag.

Nur wenn Mensch und Maschine eine Einheit bilden, fährt man schnell, sicher und vor allem gut Motorrad. Wie man diese Einheit erreicht, zeigt dieses Buch.

Das Buch bietet Einblicke in die Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und Entscheidungsprozesse beim Fahren und gibt praktische Tipps zur Verbesserung der Fahrtechnik. Es richtet sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Fahrer, die ihre Fähigkeiten vertiefen möchten.

Die Bedeutung von Koordination, Konzentration und Anpassungsfähigkeit

Doch das, was so spielerisch-leicht aussieht, ist in Wirklichkeit eine höchst komplexe Angelegenheit, die ein unglaublich hohes Maß an Koordination, Konzentration und Anpassungsfähigkeit erfordert. Bernt Spiegel zeigt, wie man dieses Ziel erreicht und beschreibt außerdem die Grundlagen der Fahrphysik, wie man ein perfektes Fahrertraining aufbaut und seine Fähigkeiten im Sattel realistisch einschätzt.

Der praktische Nutzen des Buches

Einige Leser sehen das Buch eher als Arbeitsbuch oder Nachschlagewerk. Einzelne Abschnitte können sehr hilfreich sein, um das eigene Verhalten zu analysieren. Viele schätzen besonders die Übungen, die Spiegel für Fahrtrainings entwickelt hat.

Es wird auch betont, dass ein geübter Motorradfahrer, wenn er eine Strecke schon mal gefahren ist, sich vorstellen kann, wie schnell man da das nächste Mal reinkann und rumkommt, ohne den Streckenverlauf tatsächlich zu sehen. Allein dass ein geübter Motorradfahrer, wenn er eine Strecke schon mal gefahren ist, sich vorstellen kann wie schnell man da das nächste Mal reinkann und rumkommt ohne den Streckenverlauf tatsächlich zu sehen, ist eine Sache. Dann kommt es, dass der Eine sich eine in Krümmung und Verlauf und Fahrbahngriffigkeit genauso weitergehende Fahrbahn vorstellt, ein Anderer aber einen Stammholzlaster hinter der Kurve vorstellt ! muss man sich mal überdenken.

Kritische Anmerkungen

Man merkt jedoch, dass dieses Buch bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Neueste technische Entwicklungen wie z.B. Kurven-ABS erscheinen gar nicht. Für die Thematik Bremsen in der Kurve jedoch elementar. ABS wird auch nur rudimentär behandelt. Andere technische Helferlein, meiner Erinnerung nach, gar nicht.

Die Praxis, in Form von jährlichen Sicherheitstrainings zu Beginn der Saison, wird von manchen Lesern als wesentlich wichtiger erachtet, da dort theoretisches und praktisches Wissen vermittelt wird.

Ergänzende Übungen und Trainings

Viele suchen sich jeden Frühling 2-3 Übungen aus dem Band 2 und trainieren diese schwerpunktmäßig. Die Praxis halte ich, in Form von jährlichen Sicherheitstrainings zu Beginn der Saison, für wesentlich wichtiger.

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