Die schönsten Fahrradhelme im Test: Sicherheit, Komfort und Design

Fahrradhelme gehören zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen für Fahrradfahrer, da sie Ihren Kopf bei einem Sturz schützen und schwere Kopfverletzungen verhindern können. Ein guter Helm kombiniert Schutz, Komfort und Design.

Kopfverletzungen zählen zu den häufigsten Folgen bei Fahrradunfällen. Ein Helm reduziert das Risiko schwerer Schäden deutlich. Sicherheitsstandards wie die DIN EN 1078 geben Ihnen Orientierung, denn nur geprüfte Helme bieten Ihnen den nötigen Unfallschutz.

Auch Ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr verbessert sich mit modernen Helmlichtern oder LED-Beleuchtung.

Warum ist ein Fahrradhelm so wichtig?

Im Ernstfall kann ein Fahrradhelm Leben retten und schwere Kopfverletzungen verhindern. Das erreicht er dadurch, dass er wie ein Stoßdämpfer wirkt. Die Kombination von Außenschale und Innenpolster absorbiert im Idealfall bis zu zwei Drittel der Energie, die bei einem Sturz auf den Kopf wirkt.

Ein weiterer entscheidender Sicherheitsfaktor ist die Sichtbarkeit im Straßenverkehr: Viele Fahrradhelme sind mit kleinen Lichtern, leuchtenden Farben und reflektierenden Elementen ausgestattet, die dazu beitragen, dass Fahrradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen werden. Diese Merkmale erhöhen die Sicherheit, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dämmerung. Auffällige Farben wie Neonorange oder -gelb verstärken diesen Effekt zusätzlich und sorgen dafür, dass der Fahrer aus größerer Entfernung sichtbar wird. So kann das Risiko von Unfällen deutlich reduziert werden.

Ein Fahrradhelm kann ebenfalls dazu beitragen, dass ein Radler im Straßenverkehr besser gesehen wird. Zudem bieten viele Fahrradhelme zusätzlichen Komfort. Mit einem Sonnenschutz versehen, reduzieren sie einfallendes Licht. Ein wasserdichter Überzug bietet Schutz bei Regen.

Welche Helmtypen gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Fahrradhelmen:

  • Urban Fahrradhelme: Sind für den Alltag konzipiert. Sie bieten hohen Tragekomfort, einfache Handhabung und oft ein integriertes Licht.
  • Sporthelme: Richten sich an Rennradfahrer, Mountainbiker oder E-MTB-Fans. Hier zählen Aerodynamik, Gewicht und Belüftung.
  • Trekkinghelme: Sind ein Kompromiss zwischen Alltag und Sport. Sie passen, wenn du längere Touren fährst und Wert auf Komfort und Sicherheit legst.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Fahrradhelmen: Softshell-, Hardshell- und Microshell-Helme. Was genau hinter diesen drei Begriffen steckt, erklären wir im Folgenden.

  • Softshell-Helme: Softshell-Helme sind besonders leicht, da sie lediglich aus einer Schale aus Hartschaumstoff bestehen. Sie sind eine sehr preisgünstige Variante. Allerdings können diese Helme nur bedingt den Aufprall abfedern. Experten raten oft von Softshell-Helmen ab.
  • Hardshell-Helme: Robuster als die Weichschalen-Variante aber auch deutlich schwerer. Hardshell-Helme kommen meist im Downhill-Bereich zum Einsatz. Sie bestehen aus hartem Kunststoff.
  • Microshell-Helme: Ein harter Schaumstoffkern überzogen mit Kunststoff macht den Helm effektiv, da Stöße gut abgefedert werden. Deshalb erfreuten sich Microshell-Helme besonderer Beliebtheit und sind weit verbreitet. Sie sind meistens leichter als Hardshell-Helme.

Helmtechnologien

  • MIPS: Steht für Multi Directional Impact Protection System. Diese Technologie schützt dein Gehirn bei schrägen Aufprällen.
  • In-Mold-Helme: Verbinden die Außenschale fest mit dem EPS-Schaum. Das macht sie besonders stabil und leicht.

Einige Hersteller bieten zusätzliche Features wie einen Kinnriemen mit Magnetverschluss, Reflektoren oder sogar ein integriertes Helmlicht.

Mit zusätzlichen Reflektoren und einem Reflektorband am Helm kann man in der Dunkelheit für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Es gibt dabei Fahrradhelme, die neben den Reflektor-Aufklebern auch noch ein zusätzliches LED Licht am Hinterkopf befestigt haben. Im ADAC Fahrradhelm Test ’21 war dies ein Bewertungskriterium für die Sicherheit bei Dunkelheit.

Passform

Wie erkennst du einen passenden Helm für deinen Kopf? Ein Helm muss perfekt sitzen. Wenn er wackelt oder drückt, bietet er dir keinen ausreichenden Schutz. Viele Modelle verfügen über ein Verstellsystem am Hinterkopf. So kannst du die Passform genau an deine Kopfgröße anpassen. Besonders beim Helm für Kinder ist die richtige Größe entscheidend.

Spezielle für Kids gibt es Modelle, die sich besonders leicht anpassen lassen und in Farben und Designs daherkommen, die Kinder gern tragen.

Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.

Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt. Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen:

  • Kleinkinder (bis zu drei Jahren): Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern
  • Zwei- bis Siebenjährige: Kopfumfang von 46 bis 57 Zentimetern
  • Fünf- bis Zwölfjährige: Kopfumfang von 52 bis 60 Zentimetern
  • Radfahrer über zwölf Jahren: Helm für Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen

Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen.

Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein. Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.

Helme fürs E-Bike

E-Bikes und S-Pedelecs erreichen höhere Geschwindigkeiten als herkömmliche Fahrräder. Deshalb gelten hier strengere Anforderungen an den Kopfschutz. Ein S-Pedelec Helm erfüllt zusätzliche Prüfnormen und wird speziell für höhere Anforderungen getestet, wie sie im Fahrradhelm Test für S-Pedelecs berücksichtigt werden. Wenn du mit solchen Rädern unterwegs bist, solltest du beim Kauf unbedingt auf die Zulassung achten. Für normale E-Bikes reicht in der Regel ein hochwertiger Fahrradhelm mit guten Testergebnissen.

Unterschiede im Fahrradhelm Test

Testergebnisse von Institutionen wie Stiftung Warentest oder dem ADAC helfen dir bei der Auswahl. Einige Modelle überzeugen mit Bestnoten bei der Stoßdämpfung, andere durch besonders einfache Handhabung. Achte auch auf Angaben zu Schadstoffen. Einige Helme enthalten bedenkliche Materialien.

Die Testergebnisse zeigen, dass ein guter Fahrradhelm nicht teuer sein muss und auch nicht zwingend ein Rotationssystem enthalten muss. Weil alle Helme die Prüfnorm EN 1078 locker erfüllen, zählen im City-Alltag und auf Tour vor allem eine gute Anpassung, hohe Sichtbarkeit und ausreichende Belüftung.

Nachdem alle Fahrradhelme, die in Deutschland verkauft werden, der Prüfnorm EN 1078 entsprechen, ist es aber vor allem wichtig, dass der Helm gut sitzt, zum Einsatzzweck passt und getragen wird! Für Tourenradler sind Gewicht und Belüftung unter Umständen entscheidender als für Radpendler, die vielleicht mehr Wert auf Design, Wetterschutz, Sicherheit und Sichtbarkeit legen.

Im Fahrradhelm Test wurden verschiedene Modelle untersucht und in der Praxis unter die Lupe genommen. Die Testergebnisse aus unserem Fahrradhelm Test 2025 und dem ADAC Fahrradhelm Test ’21 sowie den vergangenen Jahren werden hier vorgestellt.

Es wurde dabei die Handhabung, die Verarbeitung, die Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis angesehen. Letzteres kann dazu führen, dass sich Bewertungen im Laufe der Zeit verändern und angepasst werden. Sinkt oder steigt ein Preis, so kann dies Einfluss auf die Gesamtnote haben. Bei der Durchführung des Tests haben wir die Fahrradhelme alle auf einen Kopf einer Puppe gesetzt und konnten so die unterschiedlichen Größenangaben miteinander vergleichen.

Die Gewichtsangaben der Hersteller haben wir nachgewogen und den Tragekomfort am eigenen Kopf bei verschiedensten Fahrradtouren getestet.

Was kostet ein guter Fahrradhelm?

Ein guter Helm muss nicht teuer sein. Bereits Modelle ab 40 Euro bieten dir soliden Schutz. Im Bereich zwischen 80 und 150 Euro findest du viele Helme mit Top-Ausstattung. Wenn du häufig fährst oder lange Strecken zurücklegst, lohnt sich diese Investition. Besonders im Onlinehandel kannst du regelmäßig reduzierte Helme entdecken.

Die Kosten für einen Fahrradhelm können sehr stark variieren. Was am Ende zählt, ist die Sicherheit und diese bieten mitunter auch kostengünstigere Helme ab 25 Euro. Jedoch können günstige Modelle Mängel in der Verarbeitung aufweisen, welche die Lebensdauer oder den Tragekomfort beeinträchtigen.

Welche Modelle überzeugen?

Nicht jeder Helm passt zu jedem Einsatzzweck. Wenn du vor allem in der Stadt unterwegs bist, benötigst du vor allem Sichtbarkeit, Komfort und einfache Handhabung. Je nachdem, wie du fährst und in welchem Umfeld du dich bewegst, ändern sich auch die Anforderungen an deinen Helm.

Wenn du einen Helm suchst, der zu deinem Fahrstil passt, bietet dir diese Tabelle einen ersten Überblick.

Modell Eigenschaften Empfehlung
Uvex Urban Planet LED Integrierte LED-Beleuchtung und Reflektoren Eignet sich hervorragend für den Einsatz in der Stadt.
Alpina Pico Flash Eingebautes Rücklicht Ideal für Kinder oder Freizeitfahrten.
Abus GameChanger Aerodynamisches Design und geringes Gewicht Richtet sich an sportlich orientierte Fahrer.
KED Berlin Gute Passform, starke Belüftung und hohe Sichtbarkeit Optimal für Pendler und Urban Biker.
Giro Syntax MIPS Leicht, MIPS-Technologie und gute Belüftung Vielseitiger Allround-Helm.

Ein Fahrradhelm ist weit mehr als nur Kopfschutz. Er ist dein täglicher Begleiter und kann im Ernstfall über deine Gesundheit entscheiden. Viele Helme bieten dir zusätzlichen Komfort, smarte Features und stylisches Design. Wichtig ist, dass du ein Modell findest, das zu dir und deinem Fahrverhalten passt.

Hier werden einige der besten Empfehlungen für Fahrradhelme aus den Tests vorgestellt, zuerst in einer Tabelle, danach im Detail. Zudem erklären wir Ihnen das Testverfahren von F.A.Z.

Durch den hohen Komfort, die prima Sicherheit und die gute Ausstattung inklusive LED-Licht ist der Uvex Urban Planet LED die Top-Empfehlung. Er lässt sich mühelos einstellen und selbst das etwas höhere Gewicht stört beim Tragen nicht. Der Fahrradhelm Uvex Urban Planet LED überzeugt die Tester mit seinem Tragekomfort, der integrierten Beleuchtung sowie der Bauform mit Schläfen- und Nackenschutz. Geprüft wurde das Modell in Größe 54-58 Zentimeter, ebenfalls erhältlich ist die Größe 58-61 Zentimeter. Der getestete Helm wiegt rund 390 Gramm, das ist vergleichsweise viel.

Mit dem Verstellrädchen an der Rückseite wird der Helm an die Kopfgröße angepasst. Über die verstellbaren Kunststoffbänder an den Seiten werden Höhe und Weite geändert. Innen ist ein nicht störendes Insektenschutzgitter angebracht. Der Helm ist im Nacken und an den Schläfen tiefergezogen, umgibt den Kopf also für zusätzlichen Schutz. Lediglich ein Sonnenschutz fehlt.

Auch die Anpassung der Gurtbänder mit Reflektorstreifen gelingt simpel und das Kinnpolster ist bequem. Öffnen und Schließen des Kinnriemens klappt problemlos, selbst mit Handschuhen. 14 Öffnungen sorgen für eine effektive Luftzirkulation. Der Helm wirkt äußerst robust mit stabilen Nähten und Verklebungen. Er besteht aus recycelten und biobasierten Materialien.

Ein Plug-In-LED-Licht ist bei diesem Modell gleich dabei. Es wird in einer Aussparung im Hinterkopfbereich eingesetzt. Es hat mehrere Lichtmodi und wird über USB aufgeladen.

Der Fischer Urban Plus Brooklyn überzeugt mit seinem Preis, für den dennoch gute Qualität und ein hoher Komfort geboten werden. Mit Sonnenschutz, Beleuchtung und Insektengitter ist der Helm tadellos ausgestattet. Der Fischer Urban Plus Brooklyn bietet für seinen geringen Preis eine Menge: Sonnenschutz, Insektenschutz, Licht und einen guten Tragekomfort. Erhältlich ist der Fahrradhelm in den Größen S/M (52-59 Zentimeter) und L/XL (58-61 cm), mit einem Gewicht von 306 Gramm ist er recht leicht. Die Verarbeitung zeigt keine Schwächen, alles wirkt gut verklebt.

Ein mit Knopfbatterie betriebenes Rücklicht mit mehreren Leuchtmodi ist integriert, das Ein- und Ausschalten erfordert aber ein kraftvolles Drücken. Daneben sind am Helm und an den Gurten Reflektoren angebracht. Vorne gibt es einen Sonnenschutz. Die 19 Lufteinlässe ermöglichen eine gute Belüftung und die vorderen Öffnungen haben ein Insektenschutzgitter.

Die hinten länger gezogene Form sichert den Hinterkopf zusätzlich ab und das gut erreichbare Verstellrädchen ermöglicht eine genaue Anpassung der Größe. Der gepolsterte Kinnriemen liegt bequem auf und der Ratschenverschluss lässt sich selbst mit dünnen Handschuhen ohne Probleme öffnen. Der Fischer Urban Plus Brooklyn hat ein Rücklicht.

Ein praktisches Visier ist die Besonderheit des Uvex Finale Visor. Somit gibt es mehr Sicherheit und ungestörte Sicht beim Fahren. Der Helm überzeugt auch bei Komfort und Ausstattung. Ein LED-Licht ist integriert.

Perfekt für schwierige Wetterbedingungen ist der Uvex Finale Visor mit - wie der Name schon sagt - einem herunterklappbaren Visier. Zudem gibt es einen Insektenschutz und eine eingebaute Beleuchtung. Das Visier kann abgenommen und ersetzt werden. Das Glas erweist sich im Test als gut entspiegelt, somit gibt es bei der Sicht keine Beeinträchtigungen.

Die Tester nahmen die Größe 52-57 Zentimeter des Modells unter die Lupe, erhältlich ist auch die Größe 56-61. Der kleinere Helm wiegt rund 370 Gramm. Das kommt unter anderem vom Extragewicht durch Visier und Beleuchtung. Der Tragekomfort ist aber eh so hoch, dass das nicht sonderlich stört. Durch die Bauform werden Schläfen und Nacken zusätzlich geschützt.

Die passende Größe lässt sich mit dem hinteren Verstellrädchen und den Gurtbändern prima einstellen. Der Kinnriemen wird mit der klassischen Ratsche geschlossen. Das Öffnen gelingt simpel. Ein LED-Licht mit verschiedenen Lichtsignalen ist an der Helm-Rückseite angebracht. Eine Knopfzelle versorgt es mit Strom. Zusätzlich reflektieren die Logos am Uvex Finale Visor.

Der Abus Pedelec 2.0 bietet eine seltene Besonderheit: Eine Regenhaube ist im Helm integriert und lässt sich blitzschnell ausfalten. Daneben gibt es eine Beleuchtung und einen prima Tagekomfort.

Bei schönem Wetter leistet der Abus Pedelec 2.0 mit seinem Sonnenschutz bereits gute Dienste, aber insbesondere bei Regen kann sich der Fahrradhelm flink anpassen. Unter einer Abdeckung an der Rückseite befindet sich eine Regenhaube, die bei Bedarf über den Helm gezogen und eingehakt wird. Der Regenschutz ist zudem mit Reflektoren bestückt. Ein LED-Licht befindet sich an der Helm-Hinterseite. Es wird abgenommen und per USB geladen.

Sie können zwischen drei Größen wählen: S (51-55 Zentimeter), M (52-57) und L (56-62). Die Tester prüften das große L-Modell, das mit rund 410 Gramm Gewicht auch recht schwer ist. Dafür wirkt der Helm sehr robust mit hochwertiger Verarbeitung. Die gute Luftzirkulation ist durch vier Lufteinlässe mit Insektenschutzgitter sowie neun Luftauslässe sichergestellt.

Hinten ist der Helm etwas tiefergezogen für den Nackenschutz. Mit dem Rädchen wird die Größe justiert und der gepolsterte Kinnriemen liegt weich auf. Der Magnetverschluss lässt sich auch mit einer Hand problemlos öffnen. Im hinteren oberen Kopfbereich könnte der Helm aber besser gepolstert sein.

Der POC Omne Beacon MIPS bietet MIPS-Technik für mehr Sicherheit bei Unfällen. Zudem ist der Helm stylisch, unter anderem mit den vier integrierten LEDs. Der Tragekomfort gefällt, ebenso die Verarbeitung.

Der POC Omne Beacon MIPS setzt auf Stil und Design. An der Rückseite sind vier LEDs integriert, welche verschiedene Lichtsignale abgeben können. Sie werden per USB-C geladen. Zusätzlich gibt es Reflektoren an Front und Heck. Verfügbar ist der Helm in verschiedenen Farbvarianten und den Größen S (50-56 Zentimeter), M (54-59) und L (56-61).

Die verwendete MIPS-Technik (Multi-directional Impact Protection System) soll für mehr Sicherheit vor gefährlichen Rotationsbewegungen bei Stürzen sorgen. Zusätzlich ist der Helm im Nackenbereich tiefergezogen. Die robuste Polycarbonat-Hülle und der feste Schaumstoff im Innenbereich versprechen hohe Sicherheit. Die Belüftung überzeugt ebenso.

Die Größenanpassung durch das Verstellrädchen erwies sich im Test als etwas durchwachsen. Es ließ sich zwar problemlos festdrehen, hakte beim Aufdrehen aber teilweise etwas. Der Kinnriemen wird mit einem Klickverschluss geschlossen.

Das sogenannte „Multi-Directional Impact Protection System“, abgekürzt MIPS, ist eine spezielle Konstruktion bei Fahrradhelmen. Bei einem Aufprall soll eine reibungsarme und bewegliche Schicht im Inneren des Helms die schädlichen Rotationsbewegungen reduzieren und so den Kopf des Trägers besser schützen. Fahrradhelme mit MIPS bieten also zusätzliche Sicherheit, sind aber in der Regel teurer.

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