Das Alte Land, vor den Toren Hamburgs gelegen, ist bekannt als die Obstwiese der Nation. Mit seinen zahlreichen Plantagen ist es das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Die Hansestadt Stade und die Märchenstadt Buxtehude sind sehenswerte Orte und ideale Ausgangspunkte für Radtouren durch das Alte Land.
Schon lange sind Buxtehude und das Alte Land unsere Heimat und in diesem Artikel zeigen wir dir, warum es uns als Fahrradfans hier so gut gefällt. Wir stellen dir die schönsten Radtouren durch das Alte Land und die Elbmarsch vor und verraten dir außerdem unsere Geheimtipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten auf deinem Weg.
Die Obstroute
Die Obstroute ist ideal, um die Größe und Pracht der Obstplantagen zu erleben und die Region hautnah zu entdecken. Auf zwei Rundwegen radeln Sie durch das Alte Land, vorbei an idyllischen Flüssen und niedlichen Fachwerkhäusern. Vor allem im Frühjahr, wenn die Kirsch- und Apfelbäume in zarter Blüte stehen, lohnt sich eine Fahrt durch die Obstregion. Aber auch im Spätsommer bis Herbst, wenn die Früchte reif sind und an kleinen Ständen vor den Höfen verkauft werden, ist die Obstroute sehr beliebt.
Eine weitere Besonderheit dieser Tour sind neben den riesigen Obstplantagen, die typischen Altländer Fachwerkhäuser. Die Tradition des weißen Fachwerks mit individuellen Verzierungen findest du auf dieser Route oft. Vor allem die bunten Brauttüren begeistern uns immer wieder. Auf jeder Tour entdecken wir neue Türen und Häuser, die einen weiteren Fotostopp wert sind.
Die Obstroute ist insgesamt 82 km lang und kann am Stück oder in zwei Schleifen gefahren werden. Beide Schleifen treffen am berühmten Lüheanleger aufeinander und können dort verbunden werden. Ausgangspunkte sind die Märchenstadt Buxtehude oder die Hansestadt Stade.
Obstroute ab Buxtehude
Die erste Route startet in Buxtehude und führt dich auf Wirtschaftswegen durch die Obstplantagen in Ladekop bis nach Jork und Steinkirchen. Von dort radelst du ein gutes Stück die Elbe entlang, bis dich die Este über Königreich und Estebrügge wieder nach Buxtehude führt.
Der kleine Ort Jork ist für uns das Herz des Alten Landes, denn er zeichnet sich durch wunderschöne Gebäude und viele imposante Obsthöfe mit einladenden Hofcafés aus. Die Chance auf leckeren Apfel-, Kirsch oder Pflaumenkuchen solltest du dir hier nicht entgehen lassen! Wer tiefer in die Geschichte des Alten Landes eintauchen möchte, kann das Museum “Altes Land” besuchen.
Tipp: Das Obstparadies Schuback ist längst kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem ein Besuch wert. Der Obsthof ist seit dem 16. Jahrhundert ein Familienbetrieb. Hier kannst du im Hofcafé leckeren Kaffee und Kuchen genießen und anschließend durch die Plantagen spazieren oder im Hofladen bummeln.
Einen weiteren Stopp solltest du in Borstel an der Mühle Aurora machen. Sie ist ein toller Fotostopp und ein beliebtes Restaurant sowie Eventlocation.
Obstroute ab Stade
Die zweite Route startet in der Hansestadt Stade. Viele Jahre waren ihr Hafen und Elbübergang bedeutender als die des heutigen Welthafens Hamburg. Heute ist Stade eher bekannt, als die Heimat des Grimmschen Fischers un syner Fru. Trotzdem lohnt sich ein Spaziergang durch die Gassen der schönen Altstadt. Shoppen, Flanieren und Einkehren kannst du hier wirklich gut!
Anschließend führt dich die Obstroute raus aus der Stadt über Agathenburg, Horneburg, Guderhandviertel und Steinkirchen quer durch das Alte Land zum Elbufer. Dort radelst du am Elbstrand von Twielenfleth und Bassenfleth vorbei und später entlang des Schwingedeichs zurück nach Stade.
Has‘ und Igelroute
Wer kennt nicht die Geschichte um das Wettrennen des neunmalklugen Hasen und dem gewitzten Igel. Stattgefunden hat das weltberühmte Rennen in der Märchenstadt Buxtehude.
Kein Wunder, dass sie ihren Märchenhelden eine eigene Strecke widmet.
Uns gefällt die Route, weil sie die abwechslungsreiche Umgebung Buxtehudes zeigt. Über das Westmoor und Altklostermoor radelst du nach Neukloster. Von dort fährst du ein ganzes Stück durch den Neukloster Forst, der als naturnahster Wald der Stader Geest gilt. Es macht unglaublich Spaß, die holprigen Waldwege zu entdecken und dabei immer wieder über kleine Flüsschen zu radeln.
Wichtig: Auf dieser Strecke werden dir viele verschiedene Untergründe begegnen und es geht oft bergauf und bergab. Mit einem einfachen Cityrad wird die Tour eher beschwerlich.
Anschließend fährst du durch Nindorf und das idyllische Estetal nach Ovelgönne. Immer wieder fährst du an wunderschönen Bauernhäusern, kleinen Dörfern und riesigen Pferdeweiden vorbei. Langweilig wird es nicht!
Tipp: Bei heißem Wetter empfehlen wir eine kleine Abkühlung in der Este.
Tipp: Die Has´und Igel - Route führt direkt an den Golfclubs Daensen und Immenbeck vorbei. Golfinteressierte können dort ein paar Abschläge üben oder einfach nur zuschauen.
Zurück in Buxtehude schlendere unbedingt durch die kleine, aber niedliche Altstadt. Ein nettes Plätzchen zum Schlemmen und Verweilen wirst du auf jeden Fall finden.
Mühlenroute
Deutschland ist schon seit jeher ein Mühlen- und Getreideland. Die Mühlenroute verbindet einige dieser sehenswerten Exemplare im Landkreis Stade und führt gleichzeitig durch weite Moorlandschaften, die Stader Geest und das Schwingetal.
Anfangs- und Endpunkt der knapp 55 Kilometer langen Rundtour ist die Hansestadt Stade. Hier kannst du bereits im Vorfeld die Bockwindmühle im Freilichtmuseum “Auf der Insel” besichtigen. Von dort radelst du ein kurzes Stück durch die Wohnviertel Stades bis zum Schwinge-Fluss, wo du die ersten Schilder der Mühlenroute entdecken kannst.
Ungeplant, aber typisch für uns, fahren wir die Strecke entgegengesetzt aller Beschreibungen, sodass wir Richtung Wiepenkathen und Fredenbeck starten.
Am Horstsee in Stade vorbei und durch das Viertel Klein Thun, gelangst du zu den Schwingewiesen. Sie sind ein beliebtes Ausflugsziel zum Joggen, Spazieren und Angeln. Auch auf dem Schwingefluss herrscht im Sommer reger Paddelverkehr. Ein sehenswertes Highlight ist die weiße Holzbrücke im schwedischen Stil. Sie führt elegant über die Schwinge und ist definitiv einen Fotostopp wert.
Durch die Orte Wiepenkathen und Schwinge erreichst du nach knapp 15 Kilometern Fredenbeck. Dort findest du die erste Mühle dieser Tour: Die Fredenbecker Wassermühle. Der Mühlenteich ist leider ausgetrocknet, weshalb die eigentlich noch funktionsfähige Mühle nicht mehr im Betrieb ist. Auf Anfrage können die Räumlichkeiten der Wassermühle besichtigt werden.
Zwischen Kutenholz und Mulsum hast du die Hälfte der Rundtour geschafft. Bis dahin führen die Wege über weite Felder der Stader Geest, vorbei an einer Vielzahl moderner Windräder. Ob der Standort so nah an der Mühlenroute beabsichtigt war?
Die erste klassische Windmühle im holländischen Baustil erreichst du bei Mulsum. Seit 1843 steht Windmühle Anna - Maria in Mulsum und ziert bis heute die Wappen der Gemeinde Mulsum sowie der Samtgemeinde Fredenbeck. Obwohl uns die Mühle sehr gefallen hat, haben wir nur einen kurzen Halt gemacht, da die Mühle auf Privatgrundstück steht.
Auf der Weiterfahrt durch Heinbockel und Hagenah verändert sich die Landschaft und du erreichst die Moorlandschaft Grefenmoor. Von weitem kannst du schon die Museumsmühle Amanda erkennen. Die Mühle ist ebenfalls im holländischen Stil erbaut. Im Gegensatz zur vorherigen Mühle kannst du dich hier mit der Kamera ungestört austoben, den die Mühle Amanda steht einsam auf weitem Feld.
Nun geht es noch ein kurzes Stück durchs Grefenmoor bis du wieder das Stader Stadtgebiet erreichst. Wer jetzt noch Lust hat, kann im Stader Zentrum die Schiffertorsmühle von außen besichtigen oder wie wir, den Tag lieber mit einem leckeren Eis enden lassen.
Unser Fazit der Tour: Die Aussicht ist stets weit und schön. Die Wege sind sehr gut zu befahren. Es gibt kaum Anstiege, aber jede Menge Wind. Hier haben wir es kurz bereut, die Route falsch herum gefahren zu sein. Außerdem fehlten an zwei bis drei wichtigen Wegpunkten die Schilder der Mühlenroute.
Weitere Radrouten im Alten Land
Radfahren gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten überhaupt. Und schöner als vor der malerischen Altländer Kulisse kann es kaum sein. Vorbei an unseren reich verzierten Fachwerkhäusern, durch Blütenmeere und vorbei an Obstbäumen, am Deich entlang oder tief hinein ins Alte Land am Elbstrom - egal für welchen unserer vielen Radwege Sie sich entscheiden.
Das Alte Land am Elbstrom und Fahrräder - das passt einfach zusammen. Darum bieten wir Ihnen jeden Service rund um das umweltschonende Zweirad, den Sie sich wünschen können. Erleben Sie die Schönheit des Alten Landes hautnah auf der Obstroute! Die idyllische Fahrradtour führt Sie vorbei an blühenden Obstplantagen, historischen Höfen und malerische Dörfer.
- Lila Route (Altländer Route): Entdecken Sie das Alte Land auf der Lila Route, auch bekannt als Altländer Route!
- Grüne Route (Stader Route): Diese idyllische Fahrradtour führt Sie bis nach Stade und bietet Ihnen die Möglichkeit, die charmante Hansestadt Stade mit seinen historischen Gassen und dem Hafen zu erkunden.
- Gelbe Route (Buxtehude-Route): Erkunden Sie die Gelbe Route, die auch als Buxtehude-Route bekannt ist! Auf 22 Kilometern erleben Sie die idyllische Landschaft des Alten Landes und haben die perfekte Gelegenheit, in der Hansestadt Buxtehude Halt zu machen.
Zwölf abwechslungsreiche Routen laden dazu ein, das Alte Land am Elbstrom per Rad zu erkunden. Fahren Sie durch blühende Obstgärten, entlang malerischer Deiche und genießen Sie den Blick auf die Elbe. Mit komoot lassen sich die Touren individuell planen und anpassen. Für noch mehr Flexibilität unterwegs bietet der Elbe-Radwanderbus die Möglichkeit, Streckenabschnitte bequem zu überbrücken.
Immer geradeaus und nur manchmal den Wind von vorne - über 100 Kilometer Haupt- und Nebenflussdeiche laden Sie zum Radfahren ein. Diese Radkarte führt Sie durch die drei berühmten Routen des Alten Landes, die „gelbe Route", die „lila Route" und die „grüne Route". Entdecken Sie die Schönheit unserer Region - ob auf eigene Faust oder bei einer geführten Fahrradtour!
Direkt an der Elbe gelegen, bieten unsere abwechslungsreichen Routen atemberaubende Ausblicke, idyllische Landschaften und eine entspannte Atmosphäre. Wenn Sie Ihr Fahrrad nicht mit in den Urlaub nehmen möchten, ist das kein Problem! In unserer Region gibt es zahlreiche Anbieter für Fahrradverleih und Service rund ums Rad. Das Alte Land ist ein beliebter Abschnitt für mehrere Fernradwege, die durch unsere Region führen oder in unserer Nähe verlaufen.
Radfahrer genießen den beeindruckenden Ausblicken auf die Elbe, historische Höfe und blühende Landschaften. Jork, eine idyllische Gemeinde in der Nähe von Stade in Deutschland, ist ein wahres Paradies für Radtouren. Die geografische Lage von Jork bietet sowohl landschaftliche Schönheit als auch kulturelle Vielfalt.
Auf der westlichen Schleife der Obstroute radelt man mit "dicken Pötten" um die Wette. Rund um's Obst: In zwei Schleifen lassen sich die Schönheiten des größten geschlossenen Obstanbaugebiets Nordeuropas - das Alte Land - sowie die Hansestädte Buxtehude und Stade an ein oder zwei Tagen erradeln. Im Frühjahr lockt ein Meer aus weißen und rosa Blüten, ab Sommer folgen dann die frischen Früchte.
Eine wunderschöne Tour durch das alte malerische Land. Es ist mit seinen weitläufigen Plantagen der „Obstgarten Hamburgs“ und nicht nur zur Blütezeit der Bäume ein Besuch wert. Von Stade aus, erleben wir eine entspannte Tour am südlichen Elbufer. Die Fahrt durchs Alte Land, dem größten Obstanbaugebiet Mitteleuropas, ist nicht nur zur Obstblüte ein Augenschmaus.
Die schön hergerichteten Städtchen Buxtehude und Stade laden zu ausgedehnten Erkundungsspaziergängen ein. Auf der 69 Kilometer langen Strecke vom Hafen Finkelwerder nach Neugraben fahren wir auf flachen Redwegen und Nebenstraßen durchs größte Obstanbaugebiet Europas. Wir passieren Bauernhöfen und historische Orte.
Die besten Jahreszeiten, um eine Radtour durch Jork zu unternehmen, sind zweifellos Frühling und Sommer. In dieser Zeit blühen die Obstbäume und verwandeln die Landschaft in ein farbenfrohes Spektakel. Es gibt viele verschiedene Routen zur Auswahl, je nachdem wie lange man fahren möchte oder welche Sehenswürdigkeiten man besichtigen möchte.
Eine beliebte Route führt entlang des Alten Landeswegs, einem gut ausgeschilderten Radweg, der durch das Herz des Alten Landes führt. Hier kann man unzählige Apfel- und Kirschbaumplantagen bewundern sowie charmante Fachwerkhäuser entdecken.
Ein weiteres Highlight ist die Tour entlang der Elbe. Diese mittelalterliche Stadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von Jork und hat ebenfalls wunderschöne Fahrradrouten zu bieten. Von historischen Gebäuden bis hin zu gemütlichen Cafés am Hafen gibt es hier viel zu sehen und zu erkunden.
Insgesamt ist Jork ein Paradies für Radfahrer. Mit gut ausgebauten Radwegen, einer malerischen Landschaft und kulturellen Sehenswürdigkeiten bietet die Region alles, was man sich für eine gelungene Fahrradtour wünscht. Immer geradeaus und nur manchmal den Wind von vorne - über 100 Kilometer Haupt- und Nebenflussdeiche laden Sie zum Radfahren im Alten Land ein.
Hier finden Sie entlang der Radwege zauberhafte alte Fachwerkhäuser in die Landschaft eingebettet und am Wegesrand locken vielerlei Hofläden und Cafés. Bei uns finden Sie Vieles, nur keine Anstiege! Die Deiche sind bei uns die höchsten Punkte, die es zu erklimmen gilt. Die teils gepflasterte, teils asphaltierte Deichverteidigungsstraße hinter dem Elbdeich führt mit Blick auf den Strom von Bassenfleth nach Cranz, unbehelligt vom Straßenverkehr können Sie hier radeln oder skaten.
Die Radwege entlang der Straßen und auch die Wirtschaftswege entlang der Plantagen sind gut ausgebaut. Diese Radtour beginnt bei uns am Gasthaus zur Post in Cranz und führt entlang der Elbe und durch das Alte Land. Wir empfehlen den Start in Cranz in Richtung Elbe.
Die Hauptstraße „Am Elbdeich“ queren und über den Deich auf den dahinterliegenden Fahrradweg nach Westen Richtung Niedersachsen. Dieser Weg führt traumhaft gelegen entlang der Elbe. Wahlweise kann man auf dem Deich oder hinter dem Deich radeln. An der Halbinsel Hannöversand gehts für ein paar Kilometer entlang der Straße, bevor man hinter der Borsteler Mühle nach Norden Richtung Elbe abbiegen kann. Hier gehts mit dem Fahrrad komplett durch Obstplantagen.
Weiter gehts vorbei an dem Borsteler Yachthafen bis zur Lühe. Wir empfehlen vorbei am Lühesperrwerk und dann nach Süden entlang des Lühedeichs. Zurück nach Cranz gehts wieder durch zahlreiche Obstplantagen und vorbei an den traditionellen Altländer Bauernhäusern. Folgen sie diesem Weg entlang der Obstplantagen, der alten Elbe und der Jorker Mühle.
Kurze Zeit nach der Mühle gibt es die Möglichkeit wieder Richtung Elbe und Deich abzubiegen. Hier geht es entlang vorbei am Borsteler Yachthafen dem Leuchtturm bis hin zur Lühe. Hier vor dem Sperrwerk nach links abbiegen auf den Lühedeich. Radeln Sie hier entlang der Lühe und durch die Obstplantagen. Über Höhen und Steinkirchen folgen Sie dem Flusslauf bis Mittelnkirchen.
In Jork gibt es viele kleine Fachwerkhäuser und Altländer Tore, besondere Highlights der Region. Folgen Sie der Straße durch Jork, über den Obstmarschenweg bis zur Königreicher Kreuzung. Diese passieren Sie und biegen vor der Estebrücke Hove nach links ab auf den Estedeich. Hier radeln Sie entlang der Este durch Obstplantagen bis Sie zurück nach Cranz kommen. Alternativ fahren Sie über die Este-Brücke hinweg und biegen direkt dahinter links ab. Dort fahren Sie auf der anderen Seite der Este bis Neuenfelde. Dort stetig links halten und sie kommen zum kleinen Estesperrwerk.
Diese Radtour startet im Alten Land im Gasthaus zur Post und führt entlang der Elbe in die Hansestadt Hamburg. Das Alte Land wird mit der Fähre vor der Haustür aus Finkenwerder nach Blankenese verlassen. Mit dem Fahrrad kann man problemlos aus Finkenwerder nach Blankenese über die Elbe übersetzen. Angekommen am „Bullen“ in Blankenese geht es mit dem Fahrrad nach Osten den Strandweg entlang der Elbe.
Wer das traumhafte Treppenviertel noch begutachten will, macht vorher noch einen kleinen Ausflug durch Blankenese. Vorbei am Mühlenberg und den Villen in Hamburgs Nobelviertel geht es über Teufelsbrück und Neumühlen bis zu den Hamburger Landungsbrücken. Von dort ist die Elbphilharmonie bereits in Sicht. Wahlweise kann man von der Elphi mit dem Fahrrad per Fähre zurück zu den Landungsbrücken und noch einen Abstecher auf die andere Elbeseite durch den Alten Elbtunnel machen.
Die 3 Länder Fahrradtour führt sehr lange durch das Alte Land und durchquert dabei 3 Bundesländer. Aus Cranz in Hamburg gehts per kurzem Trip nach Finkenwerder und vor dort mit der Fähre 65 aus Finkenwerder rüber nach Blankenese auf der anderen Elbseite. Dort gehts mit dem Fahrrad entlang des Strandwegs nach Westen. Über die alten Schiffswracks in Blankenese gehts vorbei am Falkensteiner Ufer und dem längsten Elbstrand nach Wedel.
In Wedel steht die Schiffsbegrüßungsanlage, die bei jedem einfahrenden Schiff ein Willkommenslied spielt und es landet dort die Lühe-Schulau-Fähre an. Mit dieser Fähre gehts wieder zurück ins Alte Land. Auch der Fluss Este fließt durch das Alte Land und bietet eine traumhafte Radtour Richtung der Hansestadt Buxtehude.
Gestartet in Cranz gehts in Cranz auch direkt über die kleine Este-Brücke nach Neuenfelde. Dort gehts Richtung Süd-Westen. Die erste Option nach rechts abzubiegen wird direkt genutzt. Hier folgt man auf einer sehr ruhigen Straße dem Verlauf der Este. Durch Hove, Estebrügge und Moorende.
Zurück nach Cranz geht es dann wieder entlang der Este, nur dieses Mal auf der anderen Seite. Man folgt dem Fahrradweg entlang der Straße bis zum „Schwarzen Weg“. Dort gibt sollte man unbedingt dem schwarzen Weg folgen und hab hier stets auf dem Deich dem Flusslauf folgen. Die Radtour nach Stade führt entlang der Elbe über Neuenschleuse, die Lühe nach Twielenfleth.
Am größten Elbstrand in Bassenfleth geht’s ins Landesinnere nach Stade. Der Fluss Schwinge wird begleitet, bis dieser die Hansestadt Stade erreicht. Dort geht’s in der Regel mit Schieben durch die Stader Innenstadt. Eines der zahlreichen Restaurants und Cafes lädt hier zum Verweilen und einer Stärkung ein. Die Stader Altstadt ist sehr schön und historisch. Hier ist unbedingt Zeit für einen ausgiebigen Bummel einzuplanen.
Auf dem Rückweg gehts entlang der „Fahrradautobahn durch das Alte Land“. Entlang der Lühe geht es zurück nach Jork, dem Zentrum des Alten Landes. Das Rathaus in Jork in deutschlandweit bekannt und immer einen Stop wert.
Obsthöfe und das Alte Land gehören unweigerlich zusammen. Das Alte Land liegt im Südwesten Hamburgs und ist bestens mit dem Fahrrad zu erreichen. Hier gibt es unsere Tour von Altona ins Alte Land. In Jork gibt es einen tollen Fahrradverleih, der die neusten E-Bikes zur Miete anbietet.
Vielen Dank für eure Anfrage. Die Familientour startet in Blankenese und führt nach einer Fährfahrt über die Elbe durchs Alte Land nach Buxtehude und Finkenwerder. Unterwegs gibt es viel Grün, kaum Autoverkehr und Einkehrmöglichkeiten.
Etappen der Tour im Überblick:
- S-Bahnhof Blankenese - Fähranleger Blankenese
- Fähranleger Cranz - Estebrügge
- Buxtehude - Moorender Schöpfwerk
- Rübke - Fähranleger Finkenwerder (Siehe auch Streckenkarte unten)
Von Blankenese nach Cranz
Vom Bahnhof Blankenese fahren wir in die Blankeneser Bahnhofsstraße gegenüber. An deren Ende (kurzes Stück Einbahnstraße, schieben!) biegen wir rechts in die Blankeneser Hauptstraße. Jetzt geht es teilweise steil bergab runter zur Elbe. Unten angelangt biegen wir nach links in den Strandweg ab. Nach wenigen Metern erreichen wir den Fähranleger. Wir nehmen die Fähre (Fahrplan) und setzen über nach Cranz.
Von Cranz durch das Alte Land nach Buxtehude
Vom Fähranleger Cranz am Alten Fährhaus (Gasthaus mit Garten) biegen wir nach links in die Straße Estedeich ab. Nach wenigen Metern fahren wir links den Deich hinauf und überqueren die Este über das alte Estesperrwerk. Am Neuenfelder Fährdeich auf der der anderen Seite wenden wir uns nach rechts. Nach rund 300 Metern biegen wir nach rechts in die Straße Groß Hove ab. Jetzt folgen wir der Straße und biegen nicht mehr ab, bis wir nach zirka acht Kilometern Buxtehude erreichen. (Unterwegs passieren wir das Dorf Estebrücke und das Moorender Schöpfwerk). Dabei geht es immer entlang der Este, die sich rechterhand durchs Alte Land nach Buxtehude schlängelt. In Buxtehude machen wir Pause und schauen uns die schöne Altstadt an. Hier können wir auch einkehren.
Von Buxtehude über Rübke nach Finkenwerder (Landungsbrücke)
Von Buxtehude fahren wir zunächst die gleiche Strecke zurück. Nach zirka drei Kilometern erreichen wir wieder das Moorender Schöpfwerk. Hier biegen wir nach rechts in den kleinen Weg (nach einiger Zeit Moorender Weg) ab. Nach rund eineinhalb Kilometern gelangen wir zur Buxtehuder Straße. Wir behalten die Richtung bei und passieren das Dorf Rüpke. Am Ende der Straße biegen wir nach rechts in die Wulmstorfer Straße ab und schon nach wenigen Metern wieder nach links in den kleinen Weg Neuenfelder Hinterdeich. Diesem Weg folgen wir jetzt zirka 5 Kilometer, bis wir an dessen Ende die Francoper Straße erreichen. Hier biegen wir nach links ab.
Nach kurzer Zeit erreichen wir eine Kreuzung. Hier behalten wir die Richtung bei und fahren halblinks in die Hohenwischer Straße ein. Nach wenigen Metern passieren wir einen kleinen Teich zu unserer Linken. An dieser Stelle führt rechts ein kleiner Pfad hinauf auf den Deich. Oben auf dem Deich geht es nach wenigen Metern auf der anderen Seite wieder herunter und wir biegen rechts in einen kleinen Weg ab. Nach zirka 150 Metern erreichen wir die Straße An der Süderelbe. Hier biegen wir nach rechts ab. Wenig später an der Ampel biegen wir nach links in den Aue Hauptdeich ab. Wenig später an der Esso-Tankstelle halten wir uns rechts und gelangen in die Straße Auedeich, die uns nun entlang kleiner Häuschen durch Finkenwerder führt. An einer ersten Gabelung halten wir uns links, ebenso an der zweiten Gabelung an der Gaststätte Fährhaus. Jetzt fahren wir geradeaus, bis wir an die Kreuzung gelangen, auf der sich die Eisdiele „Eisinsel“ befindet. Auf der anderen Seite der Kreuzung fahren wir in die Benittstraße und erreichen nach kurzer Zeit die Finkenwerder Landungsbrücke. Hier nehmen wir die Fähre zurück über die Elbe.
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