Diese Retro-Bikes bieten am meisten fürs Geld: MOTORRAD bewertet das Preis-Leistungs-Verhältnis von Retro-Bikes und kommt zu dem Ergebnis: Schicke und gute Modern Classics müssen nicht viel kosten. 6 Retro-Bike-Modelle schneiden gut ab. Gerade Retro-Bikes wirken optisch oft hochwertiger, bieten konzeptbedingt aber selten mehr Komfort, Reisetauglichkeit oder gar überschäumende Performance. Dafür verkaufen die Hersteller das Gefühl, ein klassisches Motorrad zu fahren - oft zu einem höheren Preis als die Basismodelle. Doch das stimmt nicht immer. 6 Retro-Bikes mit der Note gut bis sehr gut.
Dabei fließen die Punkte der 1.000-Punkte-Wertung und der reale Preis des Testfahrzeugs in die Note mit ein. Die 1.000 Punkte verteilen sich auf die Kategorien Motor (250 P.), Fahrwerk (250 P.), Alltag (250 P.), Sicherheit (150 P.) und Kosten (100 P.).
Preis-Leistungs-Wertung
Platz 5: Kawasaki Z 900 RS Yellow Ball Edition
Mit einer Note von 2,5 in der Preis-Leistungs-Wertung von MOTORRAD steht die Kawasaki Z 900 RS Yellow Ball Edition auf Platz 5. Errechnet hat MOTORRAD diese Note aus den 661 Punkten aus einem Test 2025 und dem Preis des Testmotorrads von 13.649 Euro. Dafür kostete das Testmotorrad damals nur 7.699 Euro, was die "gute" Note ergibt.
Platz 3: Moto Morini Seiemmezzo STR
Die Moto Morini Seiemmezzo auf Platz 3 der Preis-Leistungs-Wertung ist das erste Retro-Bike in der Wertung, mit einer 1 vor dem Komma. Ihre 1,8 in der Preis-Leistungs-Wertung erhielt die chinesisch-italienische Moto Morini durch eine Testwertung im Jahr 2023, von 589 Punkten bei einem Preis von 7.699 Euro. Aktuell bietet Moto Morini die STR in Deutschland als Pre-Season-Deal ab 5.999 Euro an.
Platz 3 (ebenfalls): Yamaha XSR 900
Trotz des Sturzes von Platz 1 auf Platz 3: Mehr Retro-Leistung pro Euro geht nicht, denn mit 119 PS ist die Yamaha XSR 900 das stärkste Retro-Krad der aktuellen Wertung. Zwar sammelte die XSR im Test 2025 mit 672 Punkten 2 mehr ein als noch zuletzt. Platz der Bestenliste der Preis-Leistung der Retro-Bikes. 615 Punkte bei 8.199 Euro im Test aus dem Jahr 2023 ergeben diese Note. Aktuell bietet Yamaha die XSR 700 als Legacy-Modell ab 9.724 Euro an.
Platz 1 (ebenfalls): Kawasaki Z 650 RS
Ganz vorn in der Preis-Leistungs-Wertung von MOTORRAD steht weiterhin die Kawasaki Z 650 RS. Im Test 2023 war sie mit 624 Punkten sogar mit das beste Bike der Mittelklasse mit dem Charme der 1970er, und damals für 8.495 Euro zu haben. Ergibt die aktuelle Bestnote von 1,6.
Die besten Retro-Bikes im Test: Top 5
Wer ein neues Retro Bike sucht, findet in der Bestenliste von MOTORRAD insgesamt 20 Modelle. Die Top 5 dieser Klasse zeigen wir hier.
So kommen die Punkte zusammen: Die 1.000 Punkte bei MOTORRAD summieren sich aus den Kategorien Motor, Fahrwerk, Alltag, Sicherheit und Kosten. Wobei die beiden Kategorien Sicherheit und Kosten mit 150 und 100 Punkten in der Gewichtung deutlich hinter den Kategorien Motor, Fahrwerk, Alltag mit je 250 zurückbleiben.
- Platz 1: Kawasaki Z 900 RS Cafe Seit 2020 steht die halbverschalte Kawa mit 678 Punkten ganz oben, doch leider gibt es die Nummer 1 der Retro-Bikes schon länger nicht mehr. Wobei die meisten Punkte auch auf die Z 900 RS ohne Maske zutreffen. Das große Plus der Cafe, insbesondere bei den Punkten, ist die Kategorie Alltag. Ergonomie und Windschutz stechen hier. Und ebenfalls das Preis-Leistung-Verhältnis mit der Note 1,8. In den USA bietet Kawasaki die Z 900 RS Cafe weiterhin an.
- Platz 2: BMW R 12 S Kaum da, schon vorn: 675 Punkte sammelte die BMW R 12 S in der 1.000-Punkte-Wertung bei MOTORRAD ein, was ihr den 2. Platz unter den besten Retro-Bikes bringt. Vor allem durch ihren Boxer und die serienmäßigen schräglagensensiblen Systeme kann die BMW punkten. Nur das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit einer 4,0 schwach.
- Platz 3: Yamaha XSR 900 Yamaha packt den derzeit besten Landstraßenmotor der oberen Mittelklasse in ein Retro-Kleid. Klar, muss damit die XSR 900 von Yamaha weit oben in der Bestenlisten von MOTORRAD stehen: 672 Punkte ergeben Platz 3 und eine Preis-Leistungs-Note von 1,8. Hier gibt es viel Krad für Geld. Und wie einige Tester bei MOTORRAD sagen, wäre die XSR 900 fahrdynamisch die bessere MT-09.
- Platz 3: Triumph Scrambler 1200 XE Ebenfalls 672 Punkte fuhr die Triumph Scrambler 1200 XE ein. Allerdings schon 2019, als sie noch eine Preis-Leistungs-Note von 2,5 bekam. Wie das Ganze 2025 aussieht, muss erst ein weiterer Test klären. Interessant: In der Alltags-Wertung hält die Scrambler mit 153 Punkten den derzeitigen Rekord im Segment 'Modern Classics'.
- Platz 4: Triumph Speed Twin 1200 Überraschung: Nicht das Top-Modell der Baureihe hat die meisten Punkte, sondern die Basis. Mit 670 Punkten steht die Triumph Speed Twin 1200 auf Platz 4 und damit 2 Plätze vor der neuen Top-Version der RS. Besonders interessant: Die Basis fährt mit 178 Punkten in der Kategorie Fahrwerk mehr Punkte ein, als die RS mit dem teureren Fahrwerk.
- Platz 5: BMW R 12 NineT Ein Teufelskrad auf Platz 5 mit 666 Punkten. Die BMW R 12 NineT sammelte diese Punkte 2025, wir reden also vom neuen Modell mit dem neuen Chassis, wie es die R 12 S hat. Den größten Unterschied fuhr MOTORRAD in der Kategorie der Sicherheit heraus.
Husqvarna Svartpilen 401 & Triumph Scrambler 400 X
Husqvarna Svartpilen 401 und Triumph Scrambler 400 X vereinen Retro-Charme, moderne Technik und geringes Gewicht - ideal für alpines Kurvenvergnügen. MOTORRAD-Test der beiden leichten A2-Einsteiger-Bikes in den Alpen.
Besonders in den eher mäßig asphaltierten und halsumdreherisch engen Kehren ist man für jedes Kilo weniger Motorrad dankbar. Gut, dass die Retro-Bikes Husqvarna Svartpilen 401 und Triumph Scrambler 400 X echte Leichtgewichte sind. Triumphs neue Scrambler 400 X geizt auf der Waage mit 183 Kilogramm, vollgetankt. Die Husqvarna Svartpilen 401 kann diesen Wert mit mageren 165 Kilogramm sogar noch deutlich unterbieten.
A2-konform
Beide Retro-Bikes sind A2-konform und haben einen knapp unter 400 Kubikzentimeter Hubraum fassenden Einzylinder. Die beiden Rivalen werden sogar größtenteils in derselben Fabrik gebaut. KTM fertigt schon seit geraumer Zeit seine 390-Modelle und folglich auch die Husqvarna Svartpilen 401 in Indien bei Bajaj - neuerdings auch Partner von Triumph.
Motorcharakteristik
Als Herz der Husqvarna Svartpilen 401 schlägt der nun Euro-5+-konforme LC4c-Einzylinder von KTM. Der Single zeigt sich drehfreudig und marschiert ab 5.000/min zügig in Richtung Begrenzer. Gasbefehle setzt er präzise und unmittelbar um, bleibt auch bei untertouriger Fahrweise überraschend handzahm. In puncto Elektronik kann die kleine Husqvarna ordentlich punkten: Sie ist mit 2 Fahrmodi und einer schräglagenabhängigen, zweistufigen Traktionskontrolle top ausgestattet.
Die Triumph Scrambler 400 X übt sich dagegen in Bescheidenheit: Ein Fahrmodus muss genügen, um die buckeligen Berg-und-Tal-Fahrten in den Ortler-Alpen zu bewältigen. Das gelingt der Scrambler etwas behäbiger als der Svartpilen, was aber keine große Überraschung ist. Schließlich muss die Triumph ganze 18 Kilo mehr als ihre Konkurrentin bewegen und hat dabei auch noch 5 PS weniger. Ihre 40 Pferde reichen dennoch völlig aus, um selbst bei schroffem Anstieg noch problemlos zu überholen. Der 398-Kubik-Einzylinder ist eine Neuentwicklung und entfaltet seine Leistung spürbar linearer als der LC4c der Svartpilen, auch wenn ihm oben raus die Puste früher ausgeht. Seine Vorzüge kommen besonders im unteren Drehzahlbereich zum Vorschein, denn für einen Einzylinder brummt der Scrambler-Motor seelenruhig und zeigt gute Manieren.
Fahrverhalten und Komfort
Die Triumph Scrambler 400 X verzichtet auf einen Quickshifter und setzt vor allem auf Fahrkomfort. Das bestätigt auch die weichere Fahrwerksabstimmung, die besonders in unserem Terrain sehr angenehm und gesäßschonend ist. Die Husky steht deutlich straffer da, vermittelt dafür aber mehr Gefühl fürs Vorderrad.
Aufgrund des breiteren Lenkers könnte man meinen, dass die Scrambler sich etwas flinker einlenken lässt als ihre Mitstreiterin, doch ganz im Gegenteil: Besonders am Kurveneingang wirkt die Triumph eher bockig, will auf der Bremse lieber geradeaus als in die Kurve, während die Husqvarna willig und gar widerstandslos in Schräglage geht. Dort angekommen liegen beide Bikes satt in der Kurve, ohne sonderlich kippelig zu wirken. Die Scrambler fordert mehr Lenkeinsatz, um die gewünschte Linie zu treffen.
Bremsen und Ergonomie
Die Husqvarna Svartpilen 401 verzögert vernünftig, die Verzögerung ist gut dosierbar, und der Druckpunkt bleibt selbst bei langen Abfahrten konstant. Im Gegensatz dazu fühlt sich die Bremse der Triumph Scrambler 400 X teigig an. Ihr Bremshebel muss mit aller Kraft (und allen Fingern) gezogen werden, um schließlich entscheidend später als die Svartpilen zum Stand zu kommen.
Der breitere Lenker und die höhere Sitzbank sorgen für eine aufrechte Haltung und machen die Triumph Scrambler 400 X sehr bequem. Die Husqvarna Svartpilen 401 setzt sportliche Akzente mit vorderradorientierter, kompakter Sitzposition und schmalerem Lenker.
Balkan Rally 2024: Härtetest für Retro-Bikes
Acht Retro-Bikes, sieben Tage, vier Länder und über 2500 km durch atemberaubende Landschaften und anspruchsvolle Strecken - die Balkan Rally 2024 war der ultimative Härtetest für unsere Testflotte.
Die Balkan Rally fordert alles: endlose Geraden durch die ungarische Puszta wo man sich Komfort wünscht. Enge Serpentinen in den montenegrinischen Bergen, wo Handling und Bremsen ihre Qualitäten unter Beweis stellen müssen. Holprige Landstraßen, auf denen sich zeigt, welches Fahrwerk wirklich etwas taugt. Doch es geht um mehr als nur technische Daten und Leistungswerte. Es geht um das Gefühl von Freiheit, wenn wir durch den Balkan cruisen, mit Blick auf die glitzernde Adria.
Ursprünglich für Oldtimer-Automobile konzipiert, hat sich die Veranstaltung im Laufe der Jahre auch für klassische Motorräder und Retro-Bikes geöffnet. Der Startschuss fällt traditionell in Budapest, von wo aus die Teilnehmer über malerische Routen durch den Balkan bis zur Küste in der Region Kotor fahren.
Die Motorräder im Test
Super Stimmung! Acht Bikes, acht Herzen, die im Takt des Balkans schlagen. Jeder Motor erzählt seine eigene Geschichte, vom quirligen Parallel-Twin der Honda CL500 bis zum majestätischen Boxer der BMW R12.
- Yamaha XSR900: Ihr Dreizylinder mit 889 ccm und 119 PS ist ein wahres Kraftwerk.
- Kawasaki Z900 RS: Mit 948 ccm und 111 PS ist er der Inbegriff japanischer Ingenieurskunst.
- Triumph Scrambler 1200X: 1200 ccm großer Parallel-Twin mit 90 PS.
- Husqvarna Svartpilen 801: 799 ccm, Parallel-Twin, aber mit satten 105 PS.
- Royal Enfield Shotgun 650: Ihr luftgekühlter Parallel-Twin mit 648 ccm und 47 PS ist ein Relikt vergangener Zeiten, aber im positiven Sinne.
- Honda CL500: 471 ccm großen Parallel-Twin und 47 PS.
- BMW R12: Mit 1170 ccm und 95 PS ist er der dicke Brummer im Feld.
Fahrwerk und Komfort
In puncto Fahrwerk und Komfort offenbarten unsere acht Retro-Bikes auf der Balkan Rally ihre wahren Charaktere.
- Yamaha XSR900: straff abgestimmtes Fahrwerk
- BMW R12: Fahrwerk auf Komfort ausgelegt, wenig Federweg
- Triumph Scrambler 1200X: Marzocchi-USD-Gabel und die Stereofederbeine, hoher Fahrkomfort
- Kawasaki Z900 RS: Fahrwerk vermittelt stets ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, ohne dabei den Komfort zu vernachlässigen.
- Husqvarna Svartpilen 801: WP Fahrwerk mit klarer Tendenz zur sportlichen Seite aber mit ausreichend Federweg.
- Honda CL500: einfaches Fahrwerk, Kompromisse notwendig
Die ideale Wahl
- Yamaha XSR900: agiles Handling, hohe Leistung
- BMW R12: entspannte Sitzposition, ideal für Touren
- Triumph Scrambler 1200X: ideal für Abenteurer und Allrounder, vielseitig einsetzbar
- Kawasaki Z900 RS: ausgewogenes Fahrwerk, kultivierter Motor
- Husqvarna Svartpilen 801: agiles Handling, intensives Fahrerlebnis
- Honda CL500: ideal für Einsteiger, unkompliziertes Handling
- Royal Enfield Shotgun 650: entspanntes Cruisen, authentisches Fahrgefühl
Retro-Motorräder: Die Qual der Wahl
Das passende Motorrad zu finden, ist bei der großen Auswahl gar nicht so einfach. Fünf tolle Retro-Bikes in der Kaufberatung. Klar ist aber auch, eine universelle Anleitung gibt es nicht. Vieles ist eben doch eine Frage des individuellen Geschmacks. Hier eine Auswahl von fünf echt coolen Retro Bikes.
- Moto Guzzi V7: Moto Guzzi pflegt eine intensive Liebe zu extravaganten Farben. Der Mittelklasse-Roadster V7 ist aktuell in lebensbejahenden Lacktönen wie Gelbmetallic oder Orange Rame zu haben. Der längs eingebaute V2-Motor ist seit Jahrzehnten Kult und das Erkennungsmerkmal der Marke. Der Trend geht zu immer peppigeren Farben, ohne dabei würdelos zu wirken.
- BMW R18 Classic: Big. Bigger. Big Boxer. Die R18 markiert die ultimative Boxer-Ausbaustufe von BMW Motorrad. Als Classic fährt sie mit Ledersatteltaschen und Frontscheibe vor. Das empfiehlt sie für Cruiser-Reisen allein oder zu zweit. Wer Wert auf Individualität legt, findet massig edle Zubehörteile.
- Triumph Scrambler 1200: Scambler sind an Lässigkeit kaum zu überbieten. Hochgelegter Auspuff, robuster Look, breiter Lenker. Triumph legt hier seit Jahren die Stil-Latte hoch. Bewundernde Blicke sind einem sicher auf der anmutigen Scrambler 1.200. Mit Gepäcktaschen und kleiner Lampenverkleidung ist sie durchaus reisetauglich.
- Royal Enfield Scram 411: Royal Enfield hat sein Globetrotter-Bike Himalayan gestrippt. Das Ergebnis ist der Lifestyle-Ableger Scram 411. Keine Frontverkleidung, kein Sturzbügel, dafür bunte Anbauteile am Tank, stylische Sitzbank und eine coole Scrambler-Sitzposition. Die Scram 411 lehrt: Es geht auch ohne Überholen.
- Honda Dax 125: 1,5 Liter auf 100 km. Das ist doch mal ein Verbrauch, der glücklich macht in Zeiten galoppierender Benzinpreise. Mini ist auch der Wendekreis: zwei Meter. Oder einfach schultern, wiegt ja nix, der Zwergdackel, der 1981 aus Europa verschwand. Welcome back! Die Honda Dax hat eine große Geschichte. Ob das Konzept auch für eine große Zukunft taugt, muss sich zeigen.
BMW R 12 nineT
BMW bewirbt die neue R 12 ninT mit “#soulfuel” - ein Wortspiel, das schon in Gedanken ein wenig Schräglage anregen soll. Das Bike rollt auf Kreuzspeichenrädern, trägt einen Aluminiumtank mit Zweifarblackierung und eine doppelflutige Auspuffanlage. Und selbstverständlich sorgt ein Boxermotor für Vortrieb, mit 1,2 Liter Hubraum und einer Leistung von 109 PS. Mit rundlich gewölbten Ventildeckeln und einem Sound, der laut BMW für „Gänsehaut ab Sekunde 1“ sorgt.
Retrobikes und Scrambler 2024
Diese Motorräder erfreuen sich seit einigen Jahren stetig wachsender Beliebtheit. Diese Motorradklasse zieht sowohl nostalgische Biker als auch jüngere Fahrer an, die den klassischen Stil mit moderner Technologie verbinden möchten.
Die Top Modelle im Vergleich
Die Auswahl der Sieger bei den 1000PS Top Awards erfolgt durch eine erfahrene Jury, bestehend aus renommierten Testern wie Nils, Vauli, Horvath, Gregor, Poky, Mex, Wolf und anderen. Alle Motorräder, die im Jahr 2024 auf dem Markt erhältlich sind, wurden bewertet, unabhängig davon, ob sie in diesem Jahr neu vorgestellt wurden oder nicht.
- Yamaha XSR900: Die Yamaha XSR900 kombiniert moderne Leistung mit einem unverkennbaren Retro-Design. Mit ihrem kraftvollen 890-ccm-Dreizylinder-Motor bietet sie nicht nur eine beeindruckende Leistung, sondern auch eine hervorragende Handlichkeit.
- BMW R 12 nineT: Die BMW R 12 nineT ist ein Meisterwerk des Retro-Designs, das modernste Technologie mit klassischer Ästhetik vereint. Angetrieben von einem kraftvollen 1170-ccm-Boxermotor, bietet sie ein unvergleichliches Fahrerlebnis.
Mittelklasse Retro-Bikes im Test
Benelli Leoncino 800, CFMoto 700 CL-X Heritage, Yamaha XSR 700 und Kawasaki Z 650 RS sind Retro-Bikes der Mittelklasse (Modelljahr 2022). Wir testen, ob die China-Bikes mit den Modellen aus Japan mithalten können.
In dieser Beziehung fällt die Benelli, seit 2005 im Besitz der aus Wenling bei Schanghai operierenden QJ-Gruppe, nicht groß negativ auf. Das kann die CFMoto 700 CL-X Heritage, die über ein seit 2017 bestehendes Joint Venture mit KTM ebenfalls europäischen Einflüssen ausgesetzt ist, besser. Die Lackierung ist satter, die Schweißnähte schöner, das Oberflächen-Finish besser. Doch auch sie kommt in dieser Beziehung nicht ganz an das gewohnt hohe Niveau der in Thailand gefertigten Kawasaki Z 650 RS oder der aus Frankreich stammenden Yamaha XSR 700 heran.
Motor im Detail
- Yamaha Twin: zieht tapfer von unten, drückt stark in der Mitte und dreht willig bis knapp 10.500/min.
- Kawasaki Z 650 RS: läuft deutlich rauer und klingt durch den etwas blechernen asymmetrischen Sound immer etwas angestrengt.
- CFMoto 700 CL-X Heritage: bietet zwar on top etwas mehr Leistung und Drehmoment, doch wo dieses bei der Kawasaki Z 650 RS zwischen 4.000 und 6.000/min auf einem Plateau verläuft, bricht die CFMoto im Sport-Modus in exakt diesem Bereich ein.
Fahrwerk und Handling
- Benelli Leonciono 800: lässt sich recht einfach abwinkeln, nimmt Wechselkurven zwar nicht superagil, aber neutral und souverän.
- CFMoto 700 CL-X Heritage: lenkt einen Tick behänder ein und umrundet Radien jeder Art ebenfalls gutmütig und ohne großes Aufstellmoment.
- Kawasaki Z 650 RS: fährt sich trotz des schmalen und weit hinten liegenden Stahlrohrlenkers am wuseligsten und ist dank ihrer großen Bodenfreiheit und der schmalen Bereifung eine im Winkelwerk nur schwer zu knackende Nuss.
- Yamaha XSR 700: Fahrwerksabstimmung ist spürbar straffer als die der Kawa und ebenso spürbar deutlich sensibler ansprechend als die der beiden Chinesinnen.
Es fehlt den beiden derzeit schlichtweg noch an Reife und Feinarbeit. Besonders bei der Fahrwerksabstimmung und beim Mapping wird dies deutlich. Das ist alles nichts, was man nicht lösen könnte, aber dafür braucht es Zeit, Geld und Erfahrung.
Tabelle: Fahrwerkskomponenten im Vergleich
| Marke | Modell | Gabel | Federbein | Federweg vorne | Federweg hinten | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BMW | R12 | 45mm USD Gabel | Monofederbein | 90 mm | 90 mm | grundsätzlich gutes Fahrwerk aber mit wenig Federweg. |
Die Rallye kombiniert Fahrspaß mit Herausforderungen: So müssen die Teilnehmer nicht nur die richtigen Routen wählen, sondern auch Aufgaben und Rätsel lösen, um wertvolle Punkte zu sammeln.
Verwandte Beiträge:
- Schönste Radtouren auf Rügen: Routenplaner & Tipps
- Brandenburg: Die schönsten Radtouren & Radwege entdecken
- Die schönsten Radwege um Seen in Deutschland
- Die besten Mountainbike-Strecken im Saarland: Top Routen & Geheimtipps entdecken!
- Fahrrad Abdeckplane für 2 Fahrräder im Test – Der ultimative Schutz für Ihre Bikes!
Kommentar schreiben