E-Bike Diebstahlversicherung Test: So schützen Sie Ihr Elektrofahrrad optimal

Eine gute Fahrradversicherung kann im Ernstfall bares Geld sparen. Vor allem die hochwertigen Elektroräder oder Sportbikes stehen im Fokus der Täter. Die meisten Versicherungsfälle drehen sich um das Thema Diebstahl. Nur in seltenen Fällen werden die Räder nach einem Diebstahl noch gefunden. Andernfalls bleiben die ehemaligen Eigentümer auf dem finanzielle Schaden sitzen. Aber auch ein technischer Defekt, Vandalismus oder ein unverschuldeter Sturz beschädigen dein E-Bike. Um die Kosten für eine Reparatur oder Neuanschaffung zu senken, springt ebenso die Versicherung ein.

Die Stiftung Warentest hat 118 Tarife von 44 Anbietern getestet - mit erfreulichem Ergebnis: Bereits ab rund 30 Euro im Jahr gibt es sehr guten Diebstahlschutz für ein Trekkingrad im Wert von 1 500 Euro oder ein E-Bike im Wert von 6 000 Euro. Wer etwas mehr investiert, kann sein Bike zusätzlich gegen Unfälle, Vandalismus oder Verschleiß absichern. Aber Achtung: Einige Policen kosten fast zehnmal so viel wie die günstigsten - bieten aber deutlich weniger Leistung. Von 118 Versicherungen im Test sind 36 sehr gut, darunter auch günstige.

Zusätzlich zeigen wir die Merkmale jedes Tarifs. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welchen Versicherungsschutz ein bestimmter Tarif bietet. Unser Vergleich zeigt, welche Police wofür zahlt, wer einen Pannenschutzbrief anbietet und wie gut der Versicherungsschutz im Ausland ist. Im Test sind Tarife aller wichtigen Anbieter - von ADAC und Ammerländer über Huk und Signal Iduna bis Zurich.

Wir erklären, welche Vor- und Nachteile mit dem Schutz des Rades in der Hausratversicherung verbunden sind. Die Antwort auf diese Frage kann unterschiedlich ausfallen - je nachdem, ob Sie Gelegenheitsradler oder Vielfahrerin sind oder ein besonders teures Rad fahren. Brauche ich wirklich eine spezielle Fahrradversicherung? Reicht nicht auch die Hausratpolice?

Brauche ich eine spezielle E-Bike Versicherung?

Allerdings solltest du dir mit dem Erwerb des neuen Bikes ebenso Gedanken über die Versicherung machen. Wir haben uns verschiedene Gesellschaften näher angeschaut und zeigen dir im folgenden Ratgeber, wann sich eine E-Bike Versicherung lohnt und was du beim Abschluss genau beachten musst. Elektrofahrräder hatten lange mit dem Image zu kämpfen, eher für Senioren geeignet zu sein. Die Motorunterstützung zeigt sich aber auch im sportlichen Bereich und vor allem im Alltag sinnvoll. Dabei bringt sie einen entscheidenden Vorteil mit sich: du bist schneller und mit deutlich weniger Anstrengung unterwegs. Allerdings gibt es verschiedene Arten von Elektrofahrrädern, die sich in einigen Punkten unterscheiden. Vor der Auswahl der richtigen Versicherung gilt also zu klären, welches Rad du dir zulegen möchtest.

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec: Was ist der Unterschied?

Das Wort E-Bike dient meist als Oberbegriff für alle elektrisch angetriebenen Fahrräder. Dabei muss klar unterschieden werden. Im eigentlich Sinn fährt ein E-Bike nämlich auch, wenn die Pedale gar nicht getreten wird. Das ist bei einem Pedelec anders.

Für E-Bikes gibt es mehrere Klassifizierungen, die abhängig von der Maximalgeschwindigkeit gelten. Darüber hinaus dürfen diese Räder nur mit einem Helm und einem gültigen Mofa-Führerschein bedient werden. Eine Kfz-Haftpflicht ist über das Versicherungskennzeichen grundsätzlich gegeben.

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) stellt die Kategorie für die meisten Elektrofahrräder. Die Motorunterstützung erreicht je nach Modell eine Geschwindigkeit von 25 km/h. Eine schnellere Fortbewegung ist nur mit zusätzlicher Pedalkraft möglich. Eine Pflicht für Helm oder Führerschein ist nicht vorhanden.

Wer etwas schneller mit einem Fahrrad unterwegs sein möchte, benötigt ein S-Pedelec. Es wird als Kleinkraftrad eingestuft und erreicht dank Motor Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Für diese Modelle ist jedoch ein Mofa-Führerschein Pflicht. Der Versicherungsschutz richtet sich nach der Geschwindigkeit und der Leistung des Motors.

Willst du beispielsweise eine S-Pedelec oder ein Pedelec mit einer einfachen E-Bike Versicherung schützen, darf das Fahrzeug nicht schneller als 25 km/h fahren und der Motor nicht mehr als 250 Watt Leistung besitzen. Für alle Fahrzeuge darüber benötigst du einen gesonderten Versicherungsschutz inklusive Kennzeichen und Kfz-Haftpflicht.

Warum eine spezielle E-Bike Versicherung sinnvoll ist

Eine E-Bike Versicherung kann grundsätzlich mit einer einfachen Fahrradversicherung verglichen werden. Sie hilft beispielsweise bei Diebstahl und Verlust des Rades und besitzt noch viele weitere Überschneidungen im Leistungsspektrum. Doch warum unterscheiden die Versicherungsgesellschaften die beiden Bereiche? Ganz einfach: ein E-Bike hat viel mehr Spezialteile rund um die Elektronik, wie beispielsweise den Motor und den Akku. Die E-Bike Versicherung deckt deshalb auch technische Ausfälle oder Defekte an der Akkueinheit oder anderem Zubehör ab. Gleichzeitig wird der deutlich höhere Wert der Räder berücksichtigt. Sie ist zusätzlich auf die Nutzung und die Abstellsituation angepasst, sodass du dein Bike problemlos im Alltag nutzen kannst.

Manche Policen sind darüber hinaus an einen mobilen Reparaturservice geknüpft, im Falle einer Panne. Weder Hausratversicherung noch einfache Fahrradversicherung bringen derartige Zusatzleistungen mit sich. Ein E-Bike besitzt eben spezielle Ansprüche an den Leistungsumfang.

Eine sogenannte E-Bike Versicherung lohnt sich demnach für alle Elektrofahrräder, darunter auch Pedelec oder S-Pedelec. Die Bikes sind meist mit einem hohen Anschaffungspreis verbunden und sollten entsprechend abgesichert werden. Wer sein Rad regelmäßig im Alltag verwendet, sollte umso mehr über eine Versicherung nachdenken. Schließlich ist die Gefahr des Diebstahls oder eines Defekts bei häufigem Einsatz auch höher. Sogar Einzelteile des Rades gelten als begehrtes Diebesgut.

Hinsichtlich technischen Defekten sind E-Bikes etwas anfälliger als normale Räder. Immerhin sind sie mit empfindlicher Technik ausgestattet. Wer also bisher eine Fahrradversicherung laufen hatte und auf ein Elektrofahrrad umsteigt, sollte über die Anpassung seines Tarifs nachdenken. Ausnahme: Nur ältere E-Bikes eignen sich möglicherweise nicht mehr für eine eigene Versicherung. Die Kostenübernahme bei Schäden ist ab einem bestimmten Alter nicht mehr gegeben.

E-Bike Versicherung oder Hausratversicherung?

Bei einem gestohlenen Rad könnte je nach Bedingungen sogar die Hausratversicherung greifen. Viele Kunden sichern ihr Rad nicht über eine eigene Police ab, sondern greifen auf die Hausratversicherung zurück. Meist ist diese schon vorhanden und sieht einen eigenen kleinen Leistungsbereich für Fahrräder vor. Das scheint im ersten Moment ein beruhigender Gedanke zu sein und verursacht keine weiteren Kosten.

Der Diebstahlschutz bezieht sich beispielsweise nur auf die eigene Wohnung oder auf einen abgeschlossenen Kellerraum. Die meisten E-Bikes werden jedoch unterwegs gestohlen und der Schock für die Besitzer ist groß, wenn plötzlich der fahrbare Untersatz fehlt. Der Diebstahlschutz lässt sich in der Hausrat zwar mit einer Fahrradklausel erweitern, deckt jedoch längst nicht die komplette Summe eines E-Bikes ab. Im Ernstfall bekommst du nur einen kleinen Betrag vom eigentlich Kaufpreis erstattet und zahlst drauf. Viel wichtiger ist hier, den Gesamtwert des Bikes abzusichern und es an jedem Abstellort zu schützen.

Wichtig: Prüfe aber in jedem Fall deine bestehende Hausratversicherung. Möglicherweise bietet sie einen enorm hohen Versicherungsschutz auch im Wert des E-Bikes und deckt Diebstahl sowie Beschädigungen mit ab.

Manche E-Bikes sind von ihrer Motorisierung so stark, dass sie als Leichtkraftrad eingestuft werden und eine KFZ-Haftpflicht benötigen. Allerdings deckt diese Versicherung nur Sachschäden der anderen Personen ab. Die eigene private Haftpflichtversicherung greift aber beispielsweise dann, wenn du dir ein E-Bike ausgeliehen hast und ein Schaden an dem Rad entsteht. Allerdings braucht die Police je nach Gesellschaft ein bestimmtes Zusatzmodul, dass auch geliehene Dinge mit abgedeckt sind. Realistisch gesehen ist das also bei keinem gängigen Vertrag enthalten.

Leistungen einer E-Bike Versicherung

Der wichtigste Unterschied einer E-Bike Versicherung gegenüber anderen Policen: sie ist speziell auf diese Nutzung und diese Art Elektrofahrrad abgestimmt. Somit ist der versicherte Wert deutlich höher, da die Räder in der Anschaffung recht preisintensiv sein können. Zusätzlich zählen Bauteile und spezielle Komponenten in den Schutz, die an keinem anderen Fahrrad zu finden sind. Ein Schaden an Motor oder Akku kann mit der Zeit auftreten oder hindert dich teilweise am Weiterfahren.

Darüber hinaus sollte es bei der Versicherung keine Einschränkungen beim Abstellort geben. Sowohl am Tag als auch in der Nacht muss dir die Sicherheit gewährleistet sein und das nicht nur zu Hause im Keller oder in einem abgeschlossenen Schuppen. Schließlich werden die meisten E-Bikes unterwegs gestohlen.

  • Teilediebstahl und Diebstahl: Nicht nur das Rad selbst, sondern einzelne Komponenten können gestohlen werden.
  • Beschädigung und Vandalismus: Ist das Bike zu gut gesichert und angeschlossen, kann es statt zum Diebstahl trotzdem noch zu Vandalismus oder andere Beschädigungen kommen.
  • Akku und Elektronikfehler: Die elektronischen Komponenten sowie die Akkutechnik stehen je nach Gebrauch unter starker Belastung.
  • Schaden nach Unfall oder Sturz: Nach einem Unfall oder Sturz ist die Schuldfrage nicht immer eindeutig geklärt.
  • Ausgleich von Produktionsfehlern: Ein E-Bike ist relativ teuer in der Anschaffung und trotzdem kann es zu Fehlern in der Produktion gekommen sein.

So finden Sie die richtige E-Bike Versicherung

Für den Abschluss der neuen Versicherung brauchst du keinen Vertreter mehr aufsuchen oder eine bestimmte Anlaufstelle wählen. Den passenden Vertrag findest du auch bequem im Internet. Hier bekommst du die Möglichkeit auf einen umfassenden Vergleich und kannst die Leistungsbereiche effektiv gegenüberstellen. Prüfe also zunächst, welcher Versicherungstarif am besten zu deinem Fahrverhalten und deinem E-Bike passt. So muss das Alter des Rades noch versicherungswürdig sein und auch der Wert muss abgedeckt sein. Anschließend machst du dir Gedanken über die nötigen Leistungen und vor allem über die Laufzeit. Gerade bei älteren Bikes lohnt sich keine sehr lange Laufzeit. Neuere Modelle sollten gerade im Hinblick auf mögliche Produktionsfehler etwas länger versichert werden, verlieren aber auch in den ersten Jahren sehr viel an Wert.

Der Versicherungsschutz greift meist sofort, ohne Selbstbeteiligung und ohne Wartezeit. Hinweis: Manche Versicherungen bieten direkt eine App oder eine Service-Rufnummer, über die Schäden und Diebstahl schnell vom Smartphone aus angezeigt werden können. Oftmals ist der angebotene Versicherungsschutz unabhängig von der Tageszeit oder dem jeweiligen Ort. Das E-Bike ist demnach nicht nur zu Hause in einem abgeschlossenen Bereich vor Diebstahl oder Schäden geschützt. Selbst in der Stadt, angeschlossen an einen Fahrradständer, besteht ausreichender Schutz.

Gilt die E-Bike Versicherung auch im Ausland?

In diesem Fall muss keine zusätzliche Option gebucht werden. Die meisten Gesellschaften beziehen ihre Leistung nicht nur auf Deutschland, sondern gewähren sie europaweit oder sogar weltweit. Bist du also viel im Ausland unterwegs, solltest du den Vertrag genau auf diese Klausel untersuchen. Meist ist der Aufenthalt im Ausland aber begrenzt von 12 Wochen bis zu 6 Monaten.

Wichtig: Je nach befahrener Region kann es auch zu Einschränkungen im Versicherungsschutz kommen, beispielsweise in Bezug auf den Reparaturservice oder den Pickup-Service.

Was kostet eine E-Bike Versicherung?

Die Beitragshöhe richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag und den Leistungen der Versicherung. Die Frage nach den monatlichen Kosten lässt sich also nicht pauschal beantworten. Wer ein recht teures und vor allem neuwertiges E-Bike versichert, muss deutlich mehr Geld im Monat bezahlen. Ein einmaliger Jahresbeitrag reduziert die Gesamtsumme meist. Außerdem kannst du mit einer längeren Laufzeit sparen. Günstige Versicherungen gibt es schon ab 70 - 80 Euro jährlich. Dies betrifft jedoch recht günstige E-Bikes bei einem Kaufpreis von maximal 1.500 Euro. Im Durchschnitt musst du mit einem Beitrag von ca. 200 Euro pro Jahr rechnen, um dein Bike vollkommen zu versichern. Je teurer der Wert, desto teurer wird auch die Versicherung. Hier sind 300 - 500 Euro pro Jahr keine Seltenheit mehr.

Prüfe die Hausratsversicherung in Bezug auf E-Bikes. Für einen Vergleich der Versicherungen gilt es, die wichtigsten Kriterien gegenüberzustellen. Immerhin muss der Vertrag genau zu deinen Ansprüchen und vor allem zu deinem Elektrobike passen. Doch worauf kommt es hier besonders an? z.B. Jeder hat eigene Ansprüche an die Versicherungsleistungen und ihren Schutz. Zudem ist der Vertrag immer abhängig vom Wert des Fahrzeugs, vom Einsatzort und vor allem vom Alter.

Darüber hinaus spielt die Postleitzahl eine wichtige Rolle bei einigen Anbietern. Der Beitrag orientiert sich dann nach dem Wohnort. Schaut man sich die Diebstahlgrafik genauer an gibt es in Berlin oder Hamburg die meisten Vorfälle. Hier ist also eher mit einem Diebstahl zu rechnen und die Versicherer verlangen eine höhere Prämie. Dieses Vorgehen ist aber nicht bei allen Anbietern üblich.

Die Wahl des richtigen Versicherers muss in jedem Fall mit den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen abgeglichen werden. Darüber hinaus gibt es noch weitere Gesellschaften, die eine spezielle E-Bike Versicherung in ihrem Portfolio führen. Achte immer darauf, ob es sich nur um eine Fahrradversicherung handelt oder ob die Abgrenzung zum E-Bike klar gegeben ist. Danach gleichst du die Konditionen mit deinen eigenen Wünschen ab.

Was tun im Schadensfall?

Im Schadensfall soll es natürlich zu einer problemlosen Abwicklung kommen. Wie bereits erwähnt arbeiten viele Gesellschaften mit einer App oder einer Servicenummer, bei der ein Diebstahl oder Schaden angegeben werden kann. Für einen reibungslosen Ablauf solltest du jedoch einige Hinweise beachten.

Zunächst nimmst du die Beweise auf und sicherst sie. Mach Fotos vom jeweiligen Defekt oder vom Unfallort. Beim Diebstahl fotografierst du am besten auch das zerstörte Schloss.

Außerdem ist bei einem Diebstahl oder Unfall umgehend die Polizei zu informieren. Auch hier bist du in der Beweispflicht, dass du alles Mögliche zur Sicherung deines E-Bikes unternommen hast. Die Polizei nimmt den Fall auf, erstattet entsprechend Anzeige und hinterlegt eine Verfahrensnummer.

Beim Kontakt mit der Versicherungsgesellschaft ist es notwendig, alle Unterlagen bereits zur Hand zu haben. Dazu gehören nicht nur die Beweise vom Tatort oder Unfallort. Auch der Kaufbeleg, die Versicherungsnummer und das aktuelle Alter des E-Bikes werden abgefragt. Manche Gesellschaften verlangen bei Diebstahl sogar den Schlüssel zum Schloss oder einen anderen Beleg.

Sind alle Unterlagen vollständig eingereicht, nimmt sich die Versicherung eine gewisse Bearbeitungszeit. Erst danach ist mit einer finanziellen Entschädigung zu rechnen. Diese orientiert je nach Tarif den Neuwert oder den Zeitwert des E-Bikes. Dir ist es nun selbst überlassen, ob du das Geld in die Reparatur des Bikes steckst oder ein neues Modell kaufst.

Das Alter des E-Bikes und die Versicherungsleistung

Wie bereits erwähnt, spielt das Alter des E-Bikes bei Abschluss der Versicherung und Beitragsberechnung eine wichtige Rolle. Darüber hinaus richtet sich die finanzielle Leistung im Schadensfall auch nach dem Alter.

  • Alter 3 - 5 Jahre - ca.
  • Alter ab 5-6 Jahren - ca.

Schauen wir uns das in einem genauen Beispiel an: Du kaufst ein gebrauchtes E-Bike im Alter von 12 Monaten. So hast du mit der richtigen Versicherung noch etwa 2 Jahre Anspruch darauf, den vollen Kaufpreis bei einem Diebstahl oder einem Schaden erstattet zu bekommen. Wichtig dabei ist jedoch der Original-Kaufbeleg.

Tipps zur Diebstahlsicherung

Am besten lässt sich dein E-Bike natürlich mit einem Schloss vor Diebstahl schützen. Hierfür schreiben manche Versicherer eine spezielle Schlossart vor. So dürfen beispielsweise keine Zahlenschlösser verwendet werden. Anderen wiederum kommt es auf den Kaufpreis der Schlösser an. Sie erlauben nur einen Preis ab 49 Euro und aufsteigend. Nur dann ist mit einer entsprechenden Sicherheit und vor...

E-Bike Versicherung Vergleich: Wichtige Kriterien im Überblick

Für einen Vergleich der Versicherungen gilt es, die wichtigsten Kriterien gegenüberzustellen. Immerhin muss der Vertrag genau zu deinen Ansprüchen und vor allem zu deinem Elektrobike passen. Doch worauf kommt es hier besonders an?

  • Diebstahlschutz: Umfassender Schutz ohne Nachtzeitklausel.
  • Teilediebstahl: Versicherung von fest verbauten Komponenten und Zubehör.
  • Weitere Schadensursachen: Absicherung gegen Vandalismus, Unwetterschäden und Bedienungsfehler.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Verzicht der Versicherung auf Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit.
  • Verschleiß: Kostenübernahme für den Austausch des Akkus bei Leistungsverlust.
  • Versicherungssumme: Ausreichende Höhe zur Deckung der tatsächlichen Kosten, Neuwertentschädigung in den ersten Jahren.
  • Mindestlaufzeit: Flexible Vertragslaufzeit von ein bis drei Jahren.
  • Selbstbeteiligung: Versicherung ohne Selbstbeteiligung oder mit maximal 50 Euro Selbstbeteiligung.

E-Bike Versicherungen im Vergleich

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über verschiedene E-Bike Versicherungen und deren Leistungen:

Anbieter Jahresbeitrag (E-Bike Kaufpreis 2.500€) Diebstahl Erstattung bei Diebstahl Bedingungen an E-Bike Sicherung
Ammerländer Excellent-Schutz [Wert] [Leistung] Neuwert verkehrsübliches Schloss ohne Mindestkaufpreis, kein Zahlenschloss
GVO Top-Vit Plus [Wert] [Leistung] Neuwert verkehrsübliches Schloss
NNV-Versicherung [Wert] [Leistung] Neuwert eigenständiges, verkehrsübliches Schloss ohne Mindestwert (kein Zahlenschloss!)
Häger Rad-Kasko Top-Privat [Wert] [Leistung] Neuwert ab 50 €
ENRA E-Bike/Fahrrad-Versicherung [Wert] [Leistung] Neuwert ab 49 €
Wertgarantie E-Bike/Pedelec-Schutz 0621 [Wert] [Leistung] Neuwert kein Zahlen- oder Rahmenschloss erlaubt, vds geprüft oder im oberen Drittel der Sicherungsklasse des jeweiligen Herstellers
Bikmo (ohne Schutzbrief) [Wert] [Leistung] Neuwert Es sind Schlösser ab einem mittleren Sicherheitsstandard aufwärts zu verwenden. Die Kaufquittung muss namentlich (Käufernamen) von einem Fachhändler ausgestellt werden.
asspario Fahrrad AllRisk T19 (ASSBVK 2019) [Wert] [Leistung] Neuwert ab 49,00 (wenn der Kaufpreis des Rads über 1.000€ liegt). Das Schloss darf nicht älter als 2 Jahre sein.
Berlin Direkt E-Bike-Versicherung Premium [Wert] [Leistung] Neuwert eigenständiges, verkehrsübliches Schloss ab 50,00 € oder Rahmenschlösser, die werksseitig am Fahrrad verbaut sind, werden generell als qualitativ hochwertige Diebstahlsicherung anerkannt.
Zurich Fahrrad-Vollkasko [Wert] [Leistung] Neuwert Keine besondere Anschließpflichten
BarmeniaDirekt [Wert] [Leistung] Neuwert Das Bike muss nur abgeschlossen werden. Das Anschließen an einen festen Gegenstand ist nicht nötig.

Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind Platzhalter und müssen durch aktuelle Daten ersetzt werden.

Fazit

Die Wahl der richtigen E-Bike Versicherung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Wert des E-Bikes, dem individuellen Sicherheitsbedürfnis und den gewünschten Leistungen. Ein umfassender Vergleich verschiedener Angebote ist daher unerlässlich, um den optimalen Schutz für Ihr Elektrofahrrad zu finden.

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