Der Donau-Radweg ist einer der schönsten Radtouren Europas. Im Jahr 2013 zählte der Donau-Radweg laut ADFC zu den zehn beliebtesten Radfernwegen in Deutschland, und ausländische Radtouristen setzen ihn sogar auf Platz 1. Vor allem der Abschnitt zwischen Passau und Wien gilt als wahrer Klassiker. Der Donauradweg ist auch gastronomisch bestens erschlossen.
Die ca. 2.850 Kilometer lange Tour führt durch Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien und folgt der antiken Römerstraße, die am Donaulimes entlang angelegt wurde. Dabei gehört der Donau-Radweg zur sog. In unserem Fall führt der Donau-Radweg, anders als der Donau-Radweg (D-Route 6), von Donaueschingen in Baden-Württemberg bis kurz vor die deutsch-österreichische Grenze nach Passau im Freistaat Bayern.
Man darf sich also nach jeder Etappe auf eine wohltuende Mahlzeit und ein gemütliches Bett in einem schönen Hotel oder Gasthof freuen. Bucht man die Reise bei einem Radreiseveranstalter, kümmert sich dieser in der Regel auch um den Gepäcktransport. So muss man sich beim Packen weder einschränken noch die Planung übernehmen.
Direkt entlang der blauen Donau verläuft der beliebteste deutsche Radweg. Start der Donau Radtour ist die erste Etappe von Donaueschingen nach Donauwörth, das inmitten einer reizvollen Naturlandschaft liegt. Am Anreisetag sollten sich alle Radreisenden genügend Zeit nehmen, um sich mit dem Ursprung der Donau auseinanderzusetzen und die historische Donauquelle im Schlosspark zu besichtigen.
Nicht zu verfehlen, zwischen Schloss und Stadtkirche, entspringen hier symbolisch die Wogen der jungen Donau aus einem in Stein gefassten Brunnen. Zwei Marmorfiguren, die Mutter „Baar“ und die „Tochter Donau“, zeugen an dieser Stelle von der Entstehung des Flusses. Bei der Quelle im Schlosspark von Donaueschingen handelt es sich um eine sogenannte Karstaufstoßquelle, die (vereinfacht dargestellt) größtenteils das Regenwasser aus dem Schwarzwald mit sich führt.
Allerdings gibt es auch noch eine andere Theorie zur Entstehung der Donau: „Brigach und Breg bringt die Donau zuweg“ besagt ein Ausspruch und benennt diese beiden Quellflüsse als wahren Ursprung des Stroms. Erst wenn der Bach der jungen Donau mit diesen beiden Flüssen zusammenfließt, entsteht also die „richtige“ Donau. In jedem Falle hat das kühle Nass, so wie es hier in Donaueschingen aus der Erde sprudelt, traumhafte Auenlandschaften geformt, die den Donau Radweg zu einem der beliebtesten Radreise-Klassiker in Europa machen.
Die Etappen des Donau-Radwegs
Hier ist eine Übersicht einiger Etappen des Donau-Radwegs:
- E1: Donaueschingen - Fridingen
- Länge: 52 km
- Aus der Breg und der Brigach fließt die Donau zusammen und bildet in Donaueschingen die Donauquelle. Von dort aus verläuft sie in sanften Schleifen bis das Tal, gesäumt von hohen Kalkfelsen mit wildromantischen Zinnen, enger wird.
- E2: Fridingen - Sigmaringen
- Länge: 38 km
- Der Donaudurchbruch hinter Fridingen ist mit vielen Felsen und ganzen Felsmassiven geschmückt. In diesem Abschnitt des Donauradwegs sind außerdem viele Burgen und Schlösser zu finden.
- E3: Sigmaringen - Munderkingen
- Länge: 59 km
- Nach Sigmaringen wird die Donau breiter, während sie durch ein weites Becken fließt. Auf diesem Abschnitt finden sich viele barocke Klöster, Schlösser und Städte. In der am östlichen Ende des oberen Donautales liegende Stadt Scheer verlässt die Donau schließlich die Schwäbische Alb.
- E4: Munderkingen - Ulm
- Länge: 45 km
- In Munderkingen eröffnet sich der nächste Abschnitt des Donauradwegs. Von dort aus vergrößert die Donau durch mehrere Zuflüsse ihr Volumen. Sie können bis Ulm meist direkt am Fluss selbst radeln.
- E5: Ulm - Dillingen
- Länge: 54 km
- In Ulm wechselt der Donauradweg von Baden-Württemberg nach Bayern. In dem folgenden Abschnitt fließt die Donau sanft durch das breite Donautal und der Radweg verläuft direkt am Fluss. Auf dieser Etappe kreuzt der Weg die Stadt Leipheim, in der eine 600 Jahre alte Linde steht.
- E6: Dillingen - Donauwörth
- Länge: 38 km
- Auf dem Abschnitt des Donauradwegs zwischen Dillingen und Donauwörth finden sich viele interessante Sehenswürdigkeiten und Städte. Eines davon ist das Schloss Höchstädt.
- E7: Donauwörth - Ingolstadt
- Länge: 63 km
- Von Donauwörth nach Neuburg ist die Landschaft von Ausläufern der Fränkischen Alb geprägt, die sich bis an die Ufer der Donau vorantasten. Auf diesem Abschnitt des Donauradwegs finden sich viele kleine Schlösser, zumeist im Barock und Rokoko, am Wegesrand wieder.
- E8: Ingolstadt - Kelheim
- Länge: 54 km
- Von Ingolstadt aus fließt die Donau sanft nach Vohburg, welches vor allem für seine historischen Befestigungsmauern und Stadttore bekannt ist. Anschließend passiert der Donauradweg das Kloster Weltenburg, das älteste Kloster in ganz Bayern.
- E9: Kelheim - Regensburg
- Länge: 40 km
- Ab Kelheim führt der Donauradweg durch ein breites Tal und sanftes Hügelland. Die Donau zieht große Schleifen und läuft anschließend auf ihren nördlichsten Punkt zu: Regensburg.
- E10: Regensburg - Straubing
- Länge: 48 km
- Durch das harte Gestein der Böhmischen Masse nimmt die Donau in Regensburg einen anderen Verlauf an. Auf der folgenden Strecke des Donauradwegs verläuft im Süden der Gäuboden, eine fruchtbare und breite Ebene. Auf der anderen Seite befinden sich die Vorberge des Bayerischen Waldes.
- E11: Straubing - Deggendorf
- Länge: 38 km
- Von Straubing aus durchfließt die Donau in großen Mäandern weite Ebenen bis der Donauradweg nach Deggendorf führt. Deggendorf, auch bekannt als das Tor zum Bayerischen Wald, bietet einen besonderen Stadtgrundriss in Form einer Birne.
- E12: Deggendorf - Passau
- Länge: 60 km
- Der Donauradweg verläuft auf dieser Etappe sehr eben und führt zunächst nach Bogen mit dessen Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg und einer großen Auswahl an Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen. Die Donau fließt anschließend über Vilshofen weiter nach Passau, dem Ende des Donauradweges.
Donauwörth und Umgebung
Donauwörth bezeichnet sich selbst als die bayerisch-schwäbische Donauperle an der Romantischen Straße. Am Zusammenfluss von Donau und Wörnitz entstand an einem landschaftlich reizvollen Flecken, mitten im Verlauf der heutigen Romantischen Straße schon im Jahre 500 der erste Siedlungsbau. Seit dem hat sich die Stadt stetig weiterentwickelt und spielte nicht nur im Bayerischen Krieg von 1459 bis 1463 eine besondere Rolle.
Prägend für die Entwicklung und die Geschichte Donauwörths ist vor allem der Verlauf der alten Handelsstraße zwischen Nürnberg und Augsburg, die hier seit 955 auf der damals gebauten Donaubrücke den Fluss kreuzt. Die geschichtlichen Wurzeln und die überaus reizvolle Landschaft rund um Donauwörth machen dieses Stück Bayern bis heute zu einem Anziehungspunkt für viele Gäste aus dem In- und Ausland. Besonders der Donau Radweg lockt Jahr für Jahr tausende Besucher in die Stadt, die hier nicht nur den einen oder anderen Rastpunkt finden, sondern auch die Möglichkeit haben, sich mit der Stadt und ihrer eindrucksvollen Geschichte bekannt zu machen. Dabei muss der Radler den Donau Radweg nicht einmal verlassen. Schon von weitem präsentieren sich die mittelalterlichen Türme der Invalidenkaserne, der Klosteranlage Heilig Kreuz und des Liebfrauenmünsters.
Wer mehr Zeit mitbringt, genießt das mittelalterlich herrschaftliche Ambiente der Reichsstraße, erforscht die Geschichte der Tore an den erhaltenen Resten der Stadtmauer oder besichtigt das Fuggerhaus. Was Donauwörth so besonders liebenswert macht, ist die große Zahl der erhaltenen Bürgerhäuser überall in der Stadt. In der Gemächlichkeit des Treibens genießt der Besucher dieses besondere Flair und macht so die eine oder andere Entdeckung. Dazu gehört ohne Zweifel auch das Käthe-Kruse-Puppenmuseum in der Pflegstraße. Hier versammeln sich über 150 Puppen der legendären Käthe-Kruse-Kollektion zu einem imposanten Stelldichein.
So gesehen ist Donauwörth auch besuchenswert für Familien mit Kindern, die natürlich auch auf dem Donau Radweg die Stadt erreichen können. Rund um die Stadt finden sich eine Menge natürlicher Highlights, die von einer bezaubernden Seenplatte bis hin zum großartigen Donaudurchbruch reichen. Die Stadt und ihr Umfeld bietet jede Menge Möglichkeiten für entspannte Stunden, die nicht nur von Reisenden auf der Romantischen Straße, sondern auch von den Radlern des Donau Radweges erkundet werden wollen.
Von Donauwörth nach Neuburg ist die Landschaft von Ausläufern der Fränkischen Alb geprägt, die sich bis an die Ufer der Donau vorantasten. Auf diesem Abschnitt des Donauradwegs finden sich viele kleine Schlösser, zumeist im Barock und Rokoko, am Wegesrand wieder. Auf ihrer Reise passieren Sie unsere romantische Stadt Neuburg mit seinem Residenzschloss, dem schönsten Renaissanceschloss an der Donau. Nach einer Verschnaufspause begrüßt Sie schließlich Ingolstadt mit berühmten Kirchen und Befestigungsanlagen.
Weitere Radwege in der Region Donauwörth
Neben dem Donau-Radweg gibt es in der Region Donauwörth noch weitere interessante Radwege:
- Donauradweg (75 km) Abschnitt im Ferienland DONAURIES
- Erdgeschichtliche Radtour in den UNESCO Geopark Ries (78 km)
- Kesseltal-Rundweg (53 km)
- Monheimer Alb-Runde (65 km)
- Mozartrunde (202 km)
- NEU: Radrundtour durch die Donauwörther Stadtteile (40 km)
- Radweg Lech-Donau (67 km)
- Radweg Romantische Straße (139 km) im Ferienland DONAURIES
- Rundweg Naturpark Augsburg Westliche Wälder (37 km)
- Schwäbische Alb Radweg - Etappe 1 Donauwörth bis Bopfingen (53 km)
- Via Claudia Augusta (23 km) Abschnitt im Ferienland DONAURIES
- Wörnitzradweg (49 km)
Die neuen Donau Entdeckertouren entlang der Donau laden zum Verweilen ein. Die Donau gehört mit über 2800 km Länge zu den größten Flüssen Europas. Die landschaftlich beeindruckensten und schönsten Strecken befinden sich an Mittelgebirgsdurchbrüchen. Ohne große Steigungen berührt dieser einziartige Radweg viele landschaftlich beeindruckende Regionen.
Schon kurz nach der Entstehung am östlichen Rand des Schwarzwaldes versickert der größte Teil des Wassers bei Immendingen und Fridingen im Karstgestein. Bei Ehingen zweigt das "Urdonautal" nach links ab und vereint sich als Blautal in Ulm wieder mit dem heutigen Donautal. Hier mündet ein weiteres Urdonautal in dem heute die Altmühl fließt in die Donau. Ein besonderes Naturschauspiel bildet die Donau an der Schlögener Schlinge, an der sie eine 180-Grad Schleife vollzieht. Danach durchquert sie das flache Eferdinger Land und passiert Linz.
Durch den Strudengau, der seinen Namen durch die Strömungen erhielt, erreichen Sie nun Ybbs. Das Kloster Melk markiert den Übergang in die Wachau, einem herrlichen berggesäumten Weinland. Nach dem Wiener Becken durchbricht die Donau das Ungarische Mittelgebirge und erreicht bei Budapest das Große ungarische Tiefland. Mit den Südkarpaten steht das nächste Mittelgebirge an. Nach der Stadt Galati fließt die Donau in drei großen Mündungsarmen ins Donaudelta und schließlich ins schwarze Meer.
Etappenbeschreibungen
- Etappe von Donaueschingen nach Sigmaringen
- Startpunkt dieser Etappe ist Donaueschingen. Im Schlosspark ist die gefasste Quelle der Donau. Der junge Fluss durchquert die Baar und erreicht bald seine Versinkungsstellen in Immendingen und Fridingen. Ab Fridingen müssen Sie - bedingt durch das enge Tal - immer wieder mit kleinen, kurzen Steigungen rechnen.
- Startpunkt ist dieser Etappe ist Sigmaringen. Dieser Etappenteil des Donauradweges folgt schon breiteren Donau. War es auf der ersten Etappe die Landschaft, so sind es auf dieser Etappe kulturelle Höhepunkte. Die sogenannten "Vorderösterreichischen Donaustädte" begeistern mit schönen Innenstädten. Barocke Städte, Klöster und Schlösser gibt es auf der Strecke viele: "Mengen", "Riedlingen", "Zwiefalten", "Ehingen". Am Südrand der schwäbischen Alb fahren Sie an schönen Seitentälern vorbei donauabwärts. Ständig nimmt die Donau durch Zuflüsse an Volumen zu.
- Etappe von Ulm nach Donauwörth
- Die Stadt "Ulm" ist Ausgangspunkt dieser Etappe. Der höchste Kirchturm und die historische Altstadt und auch das traumhafte Fischerviertel laden zur Besichtigung ein. Gemächlich träge fließt die Donau auf diesem Abschnitt durch das breite Donautal. Auf dieser Etappe müssen Sie mit wenig Steigungen rechnen. Schöne Städte und Dörfer liegen am Donauradweg wie das historische "Leipheim", "Günzburg" mit seiner Altstadt, dann "Dillingen" mit seinem oberschwäbischen Barock, das Schloss In "Höchstädt". Krönender Abschluss ist die Stadt "Donauwörth" mit seinen Kirchen und prachtvollen Straßenzügen.
- Etappe von Donauwörth nach Kelheim
- Dieser Etappenteil von Donauwörth aus folgt der schon wasserreichen Donau. Die Landschaft ist größtenteils flach. In weiten Teilen wird der Fluss mit Hochwasserdämmen für den Fall der Fälle in Schach gehalten. Dementsprechend verläuft auch der Radweg ohne größere Steigungen, da er oft den Dammweg nutzt. Als absoluter Höhepunkt erwartet Sie der unvergessliche Donaudurchbruch bei "Weltenburg". Sie können dieses Highlight zusätzlich auch vom Schiff aus genießen. Zahlreiche kleine Schlösschen, meist aus der Barock- und Rokokozeit sind auf dem Weg zu besichtigen.
- Etappe von Kelheim nach Straubing
- Nach Kelheim fließt die Donau nach dem Zusammenfluss mit der Altmühl durch den fränkischen Jura. Das Tal ist wieder sehr breit und Sie dürfen mit wenigen Steigungen rechnen. Die Donau durchquert gemächlich in großen Kehren das sanfte Hügelland. Ab Regensburg öffnet sich südlich der sogenannte Gäuboden, wieder eine fruchtbare, breite Ebene. Die ganze Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und recht dünn besiedelt. Je weiter der Donauradweg nach Osten führt, desto mehr barocke Klöster und Schlösser liegen am Weg. Kulturelle Glanzpunkte sind ohne Zweifel "Regensburg" und "Straubing" aber auch manch kleinerer Ort ist ein Kleinod.
- Etappe von Straubing nach Passau
- Die Landschaft nach Bogen nennt sich Gäuboden und ist sehr fruchtbar, eben und landwirtschaftlich geprägt. Die Religion, sprich Kloster und Kirche, spielte hier früher eine tragende Rolle. Die Fürstbischöfe von Passau hatten hier das Sagen. Man nennt diese Strecke auch den barocken Teil des Donautalradweges. Sie begegnen auf diesem Abschnitt sehr ausgeprägter kirchlich bestimmter Architektur und Städteplanung. "Deggendorf", "Osterhofen" und "Vilshofen" wurden in ihren Grundrissen vorgeplant. Die meisten und die schönsten Barockwerke stammen von den Gebrüdern Asam. Unumstrittener Höhepunkt ist die Drei-Flüsse-Stadt Passau.
- Etappe von Passau nach Linz
- Diese Etappe führt von Passau über die Grenze nach Österreich. Das Stift Engelszell wartet darauf, besichtigt zu werden. In der nahen Schlögener Schlinge durchquert die Donau in einer 180- Grad-Kehre die Berge der "Böhmischen Masse" und windet sich weiter in einer äußerst beeindruckenden Landschaft durch den Fels bis Aschach. Vom Radweg erlebt man die beeindruckende Landschaft ohne Steigungen.
- Etappe von Linz nach Wien
- Diese Etappe startet in Linz. Nach nach einer längeren Fahrt auf dem Hochwasserdamm und einem Abstecher ins Landesinnere erreichen Sie Mauthausen. Am Nordufer geht es ohne große Ortsberührung weiter bis zum Dorf Mitterkirchen, das mit einem beeindruckenden Wiederaufbau eines Keltendorfes die Frühgeschichte dokumentiert. Auf der Nordseite erscheint Grein erst nach einer längeren Landschaftsetappe, hier wechseln Sie auf die rechte Seite der Donau. So erreichen Sie Persenbeug und Ybbs. Alternativ können Sie auch von Persenbeug bis Melk auf der linken Seite der Donau fahren, der Radweg nennt sich Donauradweg Nord und passiert Marbach an der Donau, das unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Taferl liegt. Gleich hinter dem Stift Melk beginnt die Wachau, und damit der Weinbau. Auf der linken Donauseite durchqueren Sie die größeren sehenswerten Orte, auf der rechten Seite ist es ruhiger und sanfter, aber auch hier finden Sie Schlösser und Burgen. Rechts der Donau sind Schloss Schönbühel und Burg Aggsbach die markantesten Bauten. Die Stadt Krems lockt im weiteren Verlauf mit Ihren Sehenswürdigkeiten.
- Etappe von Wien nach Bratislava
- Der Radweg verlässt Wien am Vergnügungspark Prater. Nach einem Mineralöldepot erreichen Sie den Donaudamm und folgen ihm dann durch das Naturschutzgebiet "Stopfenreuther Au". Entlang interessanter Ortschaften und bemerkenswerten Schlössern erreichen Sie durch kleine Abstecher vom Hauptweg. "Hainburg" ist der östlichste Zipfel des ehemaligen deutschen Reiches die Festung Hainburg.
- Etappe von Bratislava nach Komarno
- Bratislava ist Hauptstadt der Slowakei und wieder hervorragend restauriert. Kurz hinter der Stadt beginnt der umstrittene Stausee, dem Sie nun 40 Kilometer auf dem Dammweg folgen. Glücklicherweise ist der Radweg asphaltiert. Aber es kann sehr intensiven Gegenwind geben! Erst bei "Gabcikovo" verlassen Sie den Staudammweg und folgen nun kleinen Landstraßen. Ziel ist die Stadt "Komarno".
- Etappe von Komarno nach Györ
- Kurz hinter der Hauptstadt Bratislava beginnt der umstrittene "Donau-Stausee". Bei "Cunovo" zweigen Sie nach rechts ab und durchqueren längs den Altarmen der Donau ein Feuchtgebiet der kleinen ungarischen Tiefebene. Sie radeln durch Ungarn. In "Györ" erreichen Sie wieder ein kulturelles Highlight. Kulturdenkmäler aus zweitausendjähriger Geschichte warten dort, um besichtigt zu werden. Auf Wirtschaftswegen und kleinen Straßen erreichen Sie dann "Bablona", das für sein Gestüt weltbekannt ist.
- Etappe von Komarno nach Esztergom
- Nach Komarno beginnt eine weniger gut ausgebaute Etappe. Rechts und links der Donau führt der Radweg teils auf Straßen und Feldwegen weiter bis Esztergom. Es ist ein Ausbau geplant, vielleichtist er schon fertig? Von Esztergom aus geht es neben der Donau weiter bis zur Fähre nach Szob. Dort überqueren Sie die Donau und folgen dem traumhaften Donauknie bis nach Vac.
- Der "DER Donauradweg" von Passau nach Wien
- Die Donauradwegetappe von Passau nach Wien ist schlichtweg "DER Donauradweg". Schon früh etablierte er sich zur Kultstrecke von Passau um die Schlögener Schlinge zu den sehenswerten Städten Linz, durch den Strudengau erreichen Sie nun Grein, dann Ybbs und Persenbeug. Im Strudengau, er nennt sich auch Nibelungengau sehen Sie das Kloster Melk. Dann beginnt die sehr schöne Strecke durch die bergige Wachau. Herrliche Weinstädtchen wie Spitz und Weissenkirchen laden hier zum Verweilen ein. Krems und Stein warten als nächstes mit schönen Innenstädten. Nun verlieren sich die Berge mehr und mehr und die Landschaft geht in eine Ebene über. Tulln ist der Nibelungenort indem sich Etzel und Kriemhild begegnet sein sollen. So langsam kommt nun Klosterneuburg mit seinen mächtigen Gebäuden in Sicht. Wien steht nun unmittelbar vor der Türe.
Der Donau-Radweg ist ein Erlebnis für jeden Radfahrer. Die abwechslungsreiche Landschaft, die kulturellen Highlights und die gut ausgebaute Infrastruktur machen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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