Wenn du mit deinem Bike unterwegs bist, solltest du 100% Spaß bei 100% Sicherheit haben! Egal ob du mit dem Fahrrad, MTB oder E-Bike unterwegs bist, wenn es rasant und wild wird sollte ein Fullface Helm dein Begleiter sein. Downhill-Strecken sind die würzigen Gerichte auf jedem MTB-Menü. Auf anspruchsvollen Trails sind Downhill-Helme Pflicht.
Fullface Helme sind die perfekten Begleiter für deinen Ausflug in den Bikepark, bei Downhill Abfahrten und auf anspruchsvollen Trails. Auch auf Strecken in steilerem Gelände oder Routen mit technischen Herausforderungen an deine Fahrkünste bieten Fullface-Downhill Helme Schutz und Sicherheit. Er schützt den Schädel bei einem Aufprall, umschließt aber ebenso den Nackenbereich und die Schläfen.
Was ist ein Downhill Helm?
Ein Fullface Helm für den Radsport wird meist aus Polycarbonat oder einer Carbon-Faser-Komposition hergestellt. Im Gegensatz zu einem einfachen MTB-Halbschalenhelm schützt er nicht nur deinen Kopf, sondern ebenfalls dein Gesicht, Nacken, Schläfen, Gesicht und Kiefer sowie Kinn - eine ganze Menge! Du bist also bestens geschützt, vor allem dann, wenn bei einem Unfall schnell unterwegs bist oder hart aufprallst.
Grundsätzlich besteht ein solcher Helm aus einer robusten Kunststoffschale. Je nach Hersteller kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Hierzu gehören beispielsweise Carbon und Polycarbonat. Wichtig hierbei: die innere Schaumstoffschale (EPS) muss fest mit der Außenhülle verschweißt sein und nicht nur geklebt. Somit bietet dir das Modell einen noch höheren Schutz.
Arten von Downhill Helmen
Für Downhill-Action eignen sich zwei Varianten der Mountainbike-Helme. Einteilige Modelle, auch als Full Face Helme bekannt, bestehen aus einem einzigen, durchgehenden Stück, das den Kopf, das Gesicht und das Kinn bedeckt. Zweiteilige Modelle, auch als Convertible- oder 2-in-1-Helme bekannt, bestehen aus zwei Teilen: einem oberen Helmteil, das einem klassischen MTB-Helm ähnelt, und einem abnehmbaren Kinnbügel. Diese Modelle bieten Flexibilität, da der Kinnbügel abgenommen werden kann, wenn ein geringeres Schutzniveau, etwa beim Aufstieg oder auf weniger anspruchsvollen Trails, ausreichend ist. Die Wahl zwischen einteiligem und zweiteiligem Modell hängt von Ihren spezifischen Bedürfnissen, der Art des Mountainbikings, das Sie betreiben, und Ihren persönlichen Vorlieben ab.
Der Helm geht dabei direkt in den Kinnbügel über. Viele Modelle sind nicht optimal belüftet und haben auf lange Sicht keinen Tragekomfort mehr. Hier sind die Halbschalenhelme interessant mit ihrem tief gezogenen Nackenbereich und dem Schutz an den Schläfen. Teilweise sind auch diese Produkte mit einem Visier ausgestattet und deutlich besser durchlüftet.
Eine Alternative bietet der Helm mit abnehmbarem Kinnbügel. Dabei wird der Kinnschutz mit zwei Schrauben am Helm befestigt und klickt richtig ein. Ähnlich verhält es sich mit dem Visier, das ebenso angebaut und wieder abgenommen werden kann.
Wichtige Kriterien beim Kauf
Es gibt viele verschiedene Modelle, Styles und Varianten und die Auswahl scheint grenzenlos. Tragekomfort und Passform stehen bei der Wahl an erster Stelle! Was nützt der coolste Kopfschutz, wenn er dann wackelt und dir vom Kopf fällt oder dein Sichtfeld behindert. Oder aber er drückt und bereitet dir Kopfschmerzen und fiese Druckstellen. Ob dein Helm zu deinem Kopf passt stellt du am besten durch ausprobieren fest. Je nach Marken und Modellen fällt die Passform ganz unterschiedlich aus. Er sollte fest an deinem Kopf anliegen ohne zu drücken oder zu beengen. Nur dann, kann er dich optimal schützen! Hast du das perfekte Helmmodell für dich gefunden, kannst du dich nun nach einem stylishen Design umschauen.
Hier sind einige wichtige Kriterien, die du beim Kauf beachten solltest:
- Größe und Passform: Dies ist das allerwichtigste Kriterium. Dein Helm sollte gut auf dem Kopf sitzen und darf weder zu eng noch zu locker sein.
- Gewicht: Ein leichter Helm kann den Komfort auf langen Fahrten oder während intensiver Downhill-Sessions deutlich erhöhen.
- Belüftung: Downhill-Biking kann anstrengend sein und zu Schwitzen führen.
- Material und Konstruktion: Dein Helm sollte aus widerstandsfähigen Materialien wie Polycarbonat oder Verbundfasern hergestellt sein.
- Sicherheitsstandards: Stelle sicher, dass der Helm die aktuellen Sicherheitsstandards erfüllt.
- Stil und Design: Schließlich solltest du einen Helm wählen, der dir auch optisch gefällt.
Hier werden unterschiedliche Materialien in die Tragekonstruktion eingearbeitet, die sich unabhängiger und freier bewegen können. Die Wahl des richtigen Helms hängt immer von deinem Fahrverhalten auf dem Fahrrad und deinen persönlichen Vorlieben ab.
Worauf muss man achten?
Nie vergessen: Jeder Downhill Helm hält nur einen richtigen Sturz aus und muss danach sofort ausgetauscht werden. Oftmals sind die Beschädigungen am Helm kaum zu erkennen und trotzdem würde er bei einem erneuten Sturz nicht die gleiche Absicherung gewährleisten. Doch keine Sorge: manche Hersteller sind hier deutlich kulant. Sie bieten das sogenannte Crash Replacement an. Du kannst den Helm also nach einem Sturz einschicken und bekommst einen neuen Helm zu einem günstigeren Preis.
Jeder Downhill Helm ist mit einem speziellen Einstellungssystem im Inneren ausgestattet. Meist ist eine Konstruktion aus Kunststoff eingelassen, die in einen kleinen Drehrad am Hinterkopf mündet. Durch das Rad stellst du den Rahmen im Inneren des Helms fest, damit er sich perfekt an deine Kopfform anschmiegt. Daneben ist immer ein Kinnriemen angebracht. Er ist verstellbar in der Länge und sollte möglichst fest unter dem Kinn geschlossen werden. Manche Hersteller setzen hier noch auf ein Polster für einen besseren Tragekomfort. Für andere ist ein schnell öffnender Verschluss wichtig, beispielsweise per Klick oder als Magnet (Fidlock).
Jetzt fehlt nur noch die richtige Größe des Helms. Dafür musst du deinen Kopfumfang kennen. Nimm dir ein Maßband und lege es über die Stirn bis in den Hinterkopfbereich. Alternativ misst du mit einem Faden oder einem Strick und nimmst die Länge auf dem Zollstock ab. Rechne noch einen Zentimeter zu dem gemessenen Umfang dazu und du hast die Helmgröße bestimmt. Viele Hersteller gehen nur in sehr kleinen Schritten voran bei der Größe, um eine optimale Passform zu gewährleisten.
Bei manchen Modellen variiert die Größe etwas oder weicht von dieser Tabelle ab. Deshalb vergleiche immer die Größenangabe mit deinem Kopfumfang. Doch nicht immer ist es eine Frage der Größe. Einige Helme haben vielleicht einfach die falsche Form. Dann entscheide dich wahlweise für einen etwas engeren Helm oder für eine länglichere Form.
Im Gewicht unterscheiden sich viele Produkte kaum und bringen etwa 1.000 Gramm auf die Waage. Manchmal ist das Mehrgewicht aber auch ein Plus an Sicherheitsleistung. Downhill Helme sind je nach Kategorie für Damen, Herren und Kinder in unterschiedlichen Designs angeboten.
Weitere wichtige Sicherheitsmerkmale
Spezielle Materialien und ein bestimmtes Design sorgen jedoch für eine ausreichende Belüftung im Inneren bei gleicher Stabilität des Helms. Halbschalen lassen deutlich mehr Luft durch als Fullface Helme. Wichtig bei den Downhill Fahrten: die Luft muss vorn am Helm einströmen und an der Rückseite wieder abgeführt werden. Andernfalls droht ein Hitzestau unter dem Helm.
Hier lohnt sich auch ein Blick auf die Innenpolster. Natürlich muss ein Helm mit guter Polsterung für mehr Tragekomfort ausgestattet sein. Die Polster dürfen aber nicht den Luftstrom behindern. Weitere wichtige Sicherheitsmerkmale sind TÜV-Zeichen, GS-Siegel und EU-Norm. Die Prüfnorm EN 1078 stellt sicher, dass der Helm immer mit einem Dummy im Falltest getestet wurde.
Wann sollte man einen Helm austauschen?
Dein MTB Full Face Helm ist dein wichtigster Schutz beim Biken.
- Nach einem Sturz: Dies ist die wichtigste Regel. Wenn du mit deinem Helm einen schweren Sturz hattest, solltest du ihn unabhängig vom äußeren Zustand austauschen.
- Alter: Selbst wenn du nie einen Unfall hattest, sollte dein Helm etwa alle fünf Jahre ersetzt werden.
- Sichtbare Schäden: Risse, Beulen oder Absplitterungen im Helm können Anzeichen dafür sein, dass es Zeit für einen neuen Helm ist.
- Komfort und Passform: Ein unpassender oder unbequemer Helm kann deine Fahrt ruinieren und ist weniger sicher.
Bedenke, dass deine Sicherheit oberste Priorität hat.
Kinder-Fullface-Helme
Kinder-Fullface-Helme sind speziell auf die kleineren Kopfgrößen und besonderen Bedürfnisse der jungen Fahrer zugeschnitten. Beim Kauf eines Kinder-Fullface-Helms ist es wichtig, sicherzustellen, dass der Helm gut passt und nicht zu schwer für den jungen Fahrer ist. Ein schlecht sitzender oder zu schwerer Helm kann das Fahren unangenehm machen und die Sicherheit des Kindes gefährden. Marken wie Fox und Oneal bieten spezielle Kindermodelle an, die Sicherheit, Komfort und Stil in einem Paket vereinen. Letztendlich ist es wichtig, dass Kinder lernen, Helme als Teil ihres Fahrraderlebnisses zu sehen.
Endurohelme
Endurohelme hinterlassen einen sehr sportlichen Eindruck. Dies ergibt sich bereits aus seiner Form. Bei genauerem Blick ist zu erkennen, dass es sich dabei um eine Abwandlung des Integralhelms handelt. Der Endurohelm wird oftmals mit dem Crosshelm verwechselt. Die Unterschiede sind jedoch bei genauem Hinsehen schnell zu erkennen. So hat der Endurohelm lediglich ein großes Schild. Ansonsten ist der Helm anliegend. Anstelle eines Visiers wird eine Crossbrille getragen. Beim Crosshelm befindet sich das Kinnteil nicht direkt am Kopf, sondern steht weiter hervor.
Trotz des sportlichen Aussehens ist der Helm nicht für einen sportlichen Einsatz vorgesehen. Diese Helme werden dementsprechend ausschließlich als tourentauglich beschrieben. So werden Endurohelm ebenfalls mit einem Visier angeboten. Der Schirm ist etwas kleiner als beim Crosshelm und kann teilweise abgenommen werden. Der überwiegende Einsatz sind die Touren, die nicht nur über Straßen, sondern auch quer durch die Landschaft, wie zum Beispiel Feldwege, verlaufen. Daher wählen Biker mit entsprechenden Motorrädern diese Helme. Die Wahl und Umsetzung der Bauteile sind durchdacht. So soll die Optik nicht nur sportlich wirken, sondern ist mit einem direkten Nutzen verbunden, der sich während der Fahrt oder im Falle eines Unfalls bemerkbar macht.
Der Helm selbst ist aus einem Teil gefertigt und bietet daher den bestmöglichen Schutz für den Kopf und Gesicht. Der Schirm bietet während der Fahrt Schutz vor der Sonne, da der Helm über kein verdunkeltes Visier verfügt. Die Belüftung macht das Tragen auch in den Sommermonaten im Endurohelm Test annehmbar. Der Helm kann vielseitig eingesetzt werden, dennoch wird davon abgeraten, dass der Helm bei langen Touren über Landstraßen und Autobahnen getragen wird. Der Endurohelm meistert den Spagat zwischen Tauglichkeit für den Straßenverkehr und Fahrten auf Feldwegen durch seine Bauweise und den weiteren Ausstattungsdetails sehr gut.
Dabei steht dennoch die Sicherheit im Vordergrund. Der dicht anliegende Helm bringt Sicherheit während der Fahrt und bei einem Sturz. Die Anbauteile, insbesondere der Schirm, haben keinen Einfluss auf die Sicherheit, sondern dienen beispielsweise dem Schutz vor der Sonne. Das Design ist bewusst sehr auffällig gehalten, um die Sportlichkeit zu betonen, auch wenn diese nur bedingt gegeben ist. Auf einfachen Crosstouren lässt sich der Endurohelm tragen.
Bekannte Marken
Der Markt ist groß und teilweise schwer überschaubar. Deshalb bieten wir dir hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Hersteller. Jede Marke bringt ihre eigenen Feinheiten mit. Daneben gibt es noch viele weitere Marken und Hersteller Im Downhill Segment.
- Fox
- Oneal
- Alpina
- Abus
- Rockbros
Der Fox V1 Helm ist ein zuverlässiger Begleiter bei deiner Downhill Action mit dem MTB. Er besitzt eine harte Außenschale aus spritzgegossenem Polycarbonat. Das macht den Helm noch robuster bei einem Aufprall. Außerdem bleibst du kühl. 9 Lufteinlässe an der Front und 4 Luftauslässe an der Rückseite sorgen für einen angenehmen Luftstrom. Es besteht also keine Gefahr der Überhitzung. Das Visier ist zusätzlich einstellbar, je nach gewünschtem Sichtfeld. Der Kinnbügel ist fest mit der Außenschale verbunden. Noch mehr Komfort bekommst du durch das Innenfutter. Es ist weich und in der Maschine waschbar. Den Nutzern gefällt vor allem auch das coole Design, das ideal mit einer Brille kombiniert werden kann. Verarbeitung und Qualität werden als sehr gut beschrieben.
Der Kinder Downhill Helm SCK-49 von ARMOR überzeugt mit seiner guten Qualität und wird von Kunden als sehr hochwertig beschrieben. Das Polster im Inneren bietet einen hohen Tragekomfort, kann aber gleichzeitig auch herausgenommen werden. Vor allem im Sommer absorbiert das Material den Schweiß und ist anschließend problemlos in der Maschine waschbar. Die Belüftungsöffnungen garantieren einen kühlen Luftstrom. Allerdings kann es bei sehr hohen Temperaturen oder langsamen Passagen etwas heiß unter dem Helm werden. Der Zug-Verschluss ist etwas gewöhnungsbedürftig für Kinder und etwas schwieriger zu handhaben.
Dieser Cross Helm von Broken Head ist mit einem eigenen Visier ausgestattet. Das bedeutet: du kannst ihn als Endur Helm fahren, ohne zusätzliches Zubehör kaufen zu müssen. Ohne Visier lässt er sich als Cross Helm einsetzen und überzeugt mit einem angesagten und coolen Design. Die Innenpolster gewähren einen hohen Tragekomfort, sodass keine Druckstellen entstehen. Außerdem saugt es Schweiß direkt auf und es darf in der Maschine gewaschen werden. Damit bleibt dein Helm länger frisch. Besonders gelobt wird das innenliegende und leicht bedienbare Sonnenvisier. Du sparst dir also eine Sonnenbrille und brauchst auch kein Visier mehr wechseln. Es hat einen Knick im unteren Bereich und ist damit auch für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt.
Der Nevada Helm von ATO-Moto entspricht den neusten Sicherheitsstandards und ist mit einer kompakten Außenschale versehen. Der Kinnbügel ist fest mit der Schale verbunden und lässt sich nicht abnehmen. Für einen längeren Tragekomfort ist das Innenpolster weich und komfortabel ausgestattet. Es lässt sich entnehmen und in der normalen Waschmaschine reinigen. Kunden loben die ausziehbare Sonnenblende. Außerdem gibt es eine 4-Punkt-Belüftung. Die Luft dringt nicht nur in den Helm ein, sondern an der Rückseite auch wieder aus. So wird dir nicht zu heiß unter dem Modell. Der komfortable Ratschenverschluss ist problemlos mit einer Hand bedienbar. Außerdem profitierst du von einem geringen Gewicht mit etwa 1350 Gramm.
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