DT Swiss ist ein bekannter Hersteller aus der Schweiz, der eine vielfältige Auswahl an qualitativ hochwertigen Felgen anbietet, was die Kaufentscheidung erschweren kann. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Test und Vergleich verschiedener DT Swiss Laufräder und Felgen im 26-Zoll-Bereich, einschließlich der Modelle DT Swiss 535 und TK 540, sowie einen Überblick über andere Laufradsätze und Felgen.
DT Swiss 535 vs. TK 540: Ein detaillierter Vergleich
Die DT Swiss TK 540 Felge bieten wir in der Größe 28 Zoll mit 32 oder 36 Loch an. Hier ein detaillierter Vergleich der beiden Felgen:
Felgenverbindung, Bau und Speichennippellöcher
Im Vergleich zu der einfach geösten und gepressten DT Swiss 535 ist die DT Swiss TK 540 Felge doppelt geöst und wurde zur Felgenverbindung geschweißt. Dies wird bei den meisten hochwertigen Aluminiumfelgen angewandt, da es ein sehr sicheres Verfahren darstellt. Die TK 540 ist dadurch stabiler, aber auch etwas teurer als das Vergleichsmodell.
Während die DT Swiss TK 540 130 kg Systemgewicht trägt, kann die DT Swiss 535 mit 140 kg belastet werden. Beide Hohlkammerfelgen sind auch auf unebenen Wegen zuverlässige Begleiter.
Sie verfügen über ein ähnliches, kastenförmiges Felgenprofil mit einer abgedrehten, silbernen Bremsflanke. Während die TK 540 eine Maulweite von 18 mm aufweist, sind es bei der 535 ein Millimeter mehr, also 19 mm. Darüber hinaus ist die 535 Felge mit einem Verschleißindikator ausgestattet.
Die DT Swiss 535 Felge hat eine Ventillochbohrung von 8,5 mm mit einem 6,5 mm Adapter für dünne Ventile und die TK 540 Felge verfügt über eine Ventillochbohrung von 6,5 mm, welche auf 8,5 mm aufgebohrt werden darf.
Die Höhe der DT Swiss 535 Felge beträgt etwa 20 mm und die Felgenbreite etwa 24,5 mm.
Kompatibilität
Die DT Swiss 535 kann mit Reifen bis 55 mm bezogen werden. Auf die DT Swiss TK 540 passen Reifen mit einer Reifenbreite zwischen 33 und 50 mm. Verwenden können Sie bei beiden Felgen Falt- und Drahtreifen.
Der Einsatz erfolgt an City- und Trekkingbikes ausschließlich mit Felgenbremsen.
Cross-Country MTB Felgen von Fun Works
Wie bereits schon genannt, umfasst der Begriff das Fahren im Gelände auf verblockten Wegen im Wettkampf mit Hindernissen wie “Rock Garden” auf anderen teilweise künstlich angelegten Streckenabschnitten Auch ein Marathonrennen oder die ausgedehnte MTB Tour im Mittelgebirge wird als Cross-Country Bereich definiert.
Für den Bereich des anspruchsvollen XC und Marathon haben wir unsere Fun Works Felgen und Fun Works Naben konzipiert. Unsere Felgen sind für den Tubeless-Betrieb ausgelegt, lassen sich aber auch problemlos mit Schlauch fahren.
Besonders durch die Tubeless-Eignung, in Verbindung mit Reifen in der Breite von 2.1” bis 2.25” haben wir unsere Felgeninnenweite im Bereich Cross-Country angepasst. Wo früher sehr schmale Felgen an der Tagesordnung waren, sind die heutigen Felgen in einer Weite von 22 - 25mm angesiedelt.
Unsere Fun Works Atmosphere 24 SL ist ein Beispiel für eine moderne MTB Felgen mit 24mm Innenweite eignet sie sich für ein breites Spektrum von anspruchsvollen Cross-Country und Etappenrennen. In Verbindung mit einem niedrigen Gewicht, und den Vorzügen von Tubeless sind nicht nur engagierte Semi-Rennfahrer, sondern auch Hobby-Piloten in schwierigen Gelände mit einer modernen und stabilen Felge unterwegs.
Für Alpencross und anspruchsvolle Touren mit Rucksack bietet sich unsere Fun Works Atmosphere 25 XL an. Eine Innenweite von 25mm garantiert auch bei einer Reifenbreite von 2.25” einen optimalen Sitz des Reifens.
Laufradbau und Komponenten
Unsere Felgen sind aus modernstem Aluminium gefertigt und Tubeless-Ready. Damit genießt du die Vorzüge des Schlauchlos-Systems. Weniger Luftdruck bedeutet hier geschmeidigeres Abrollverhalten und zusätzliche Dämpfung durch den Reifen. Mehr Antriebs- und Bremstraktion sind weitere Vorzüge.
Unsere Naben sind aufwendig gedichtet, und lassen sich auf jeden modernen Achsstandart umrüsten. Auswechselbare Freilaufkörper ermöglichen ebenfalls die Umrüstung auf Sram XD Freilaufkörper. DT-Swiss Speichen und Nippel gewährleisten eine optimale Verbindung von Nabe und Felge.
20 Jahre Erfahrung im Laufradbau, und unsere präzise gefertigten Felgen und Naben gewährleisten eine Symbiose aus Haltbarkeit und einsatzspezifischen Leichtbau. Die von uns verbauten Speichen sind je nach Einsatzgebiet verschieden konifiziert, so dass auch hier die optimale Lösung zwischen Leichtbau und Haltbarkeit gegeben ist.
Test: DT Swiss FR 1500 Classic Laufradsatz
Der DT Swiss FR 1500 Laufradsatz verspricht, im harten Gravity-MTB Einsatz zu performen. Nach der Ankündigung des neuen DT Swiss FR 1500 Laufradsatzes war meine volle Aufmerksamkeit geweckt. Denn nicht nur die neue Felge, sondern auch das komplette Paket mit der 240 Classic Nabe incl. Ratchet EXP Freilauf kommt DT Swiss-typisch sehr durchdacht und hochwertig rüber.
Direkt aus der Box lacht mich die gewohnte DT Swiss Qualität an. Die Verarbeitung ist super, die Speichenspannung sehr gleichmäßig, da stimmt einfach alles. DT Swiss ist dafür bekannt, alle Laufradsätze, auch die aus günstigeren Preisregionen, direkt mit fertig geklebtem Felgenband und incl. Tubeless-Ventilen auszuliefern, was den Kund:innen Arbeit und zusätzliche Kosten erspart. So können die Reifen sofort montiert werden - nur Dichtmittel muss noch her, klar.
Eine Kleinigkeit, die mich dann doch ein klein wenig gestört hat, ist die Bremsscheibenaufnahme, die ausschließlich mit 6-Loch Standard und nicht in einer Ausführung mit Centerlock kommt. Da mussten leider meine geliebten Centerlock-Scheiben weichen und gegen 6-Loch-Varianten ausgetauscht werden. Das allerdings ist auch ein Stück weit Geschmackssache. Ansonsten sind alle relevanten Optionen erhältlich, ob Boost oder SuperBoost sowie 27,5“ oder 29“ Laufraddurchmesser.
Fahreindruck und Fazit
Nach nun ca. 3 Monaten ausgiebigen Testens und sicherlich auch der ein oder anderen unsanften Landung laufen die FR 1500 immer noch wie am ersten Tag. Kein Seitenschlag, kein Höhenschlag, die Speichenspannung sitzt: Perfekt. Die 240 Classic Naben sind für diesen Laufradsatz wirklich eine starke Grundlage. Die Lager machen einen super Job und laufen noch immer absolut geschmeidig und anstandslos, was nach 3 Monaten aber ehrlicherweise auch nicht anders zu erwarten war.
Auch im Uphill fühlen sich die Räder noch leichtfüßig an, obwohl sie sicher nicht zu den leichtesten Vertretern gehören. In Kombination mit der FR 541 Felge habe ich bei noch keiner Situation das Gefühl bekommen, dass die Laufräder überfordert wären. Die Felge hat bisher alle Attacken mühelos weggesteckt und noch keine gröberen Verformungen erlitten.
Schlussendlich bin ich mit dem FR 1500 sehr zufrieden und habe schon viele gute Ausfahrten ohne Defekte oder andere Probleme absolviert. Klar ist er nicht der leichteste Laufradsatz, dafür aber hart im Nehmen und sehr zuverlässig. Und das ist am Ende das, was für mich ein gutes Freeride- bzw. Downhill-Laufrad ausmacht.
Vorteile:
- DT Swiss typisch hervorragende Qualität
- Sehr steife und robuste Felgen
- Lieferumfang sehr benutzerorientiert
Nachteile:
- Keine Version mit Center Lock Bremsscheibenaufnahme
- Für moderate Fahrweise evtl. „too much“
Technischer Exkurs: Die Felge
Die FR 471 Felge, die im FR 1500 Laufradsatz zum Einsatz kommt, ist am Felgenhorn mit etwas mehr Material ausgestattet, so wölbt sich die sichtbare Außenseite des Horns etwas nach außen. Dies soll der Felge mehr Resistenz gegen das Verbiegen bei Durchschlägen geben, was in dem angedachten Einsatzbereich sehr wichtig ist.
Die Maulweite von 30mm ist mittlerweile Im Enduro-Bereich zum Standard geworden, da Sie die optimale Balance aus Steifigkeit, akzeptablem Gewicht und resultierender Reifen-Aufstandsfläche bietet. DT Swiss verwendet hier erstmals unterschiedliche Speichenzahlen für das Vorder- und Hinterrad (28 vorne, 32 hinten) und schafft so ein perfektes Verhältnis aus Gewicht und Stabilität.
Beim Enduro- und Downhilleinsatz ergibt das absolut Sinn, da die Belastung auf das Hinterrad grundsätzlich höher ist.
Die Speichen
DT Swiss setzt für diesen Laufradsatz ausschließlich die Classic-Version der legendären 240 Nabe ein, also die Nabe mit Flansch. Es werden hier J-Bend Speichen verbaut; eine Straight Pull-Version ist nicht erhältlich.
Die Laufradspezialist:innen verwenden beim FR 1500 die bewährten Competition-Speichen und machen keine Experimente mit leichteren Vertretern, um ein paar Gramm heraus zu kitzeln. Sehr löblich! Die Nippel sind, wie bei den meisten Laufrädern aus der Oberklasse, aus Aluminium, welches gegenüber Messing in der Praxis keinen Nachteil bei der Stabilität darstellt.
Nabe und Freilauf
DT setzt die Allzweckwaffe 240 Classic ein, die sich jahrelang bewährt hat. Leicht, langlebig, stabil und vor allem unanfällig, gehört sie zu den besten Naben der Welt, soviel ist sicher. Beim Freilauf setzen die Ingenieur:innen von DT auf die moderne EXP-Variante mit 36 Eingriffen innerhalb einer kompletten Umdrehung. So entsteht ein Eingriffswinkel von 10°, welcher für eine direkte Kraftübertragung mit kaum spürbarem Leerlauf im Antritt sorgt.
Weitere Laufrad-Optionen
Neben den genannten Modellen gibt es eine Vielzahl weiterer 26-Zoll-Laufräder und Laufradsätze auf dem Markt. Diese umfassen verschiedene Merkmale wie Hohlkammerfelgen, Kastenfelgen, Naben mit Nabendynamo oder Disc Naben, sowie Optionen für Nabenschaltung oder Kettenschaltung. Die Laufräder sind in verschiedenen Farben wie Schwarz, Silber oder Kombinationen davon erhältlich.
Die Größenangabe von 26 Zoll ist ein Richtwert. Die genaue Bestimmung der Laufradgröße erfolgt mit Hilfe der ETRTO Dimension. In unserem Online Shop stehen 26 Zoll Laufräder mit einem Innenmaß von 559 Millimeter und 590 Millimeter zur Auswahl.
Test: Alu- und Carbonlaufräder ab 600 Euro
Laufräder gelten als das beste Tuning fürs MTB. Doch stimmt das wirklich? Und was bieten aktuelle Nachrüstsätze? Hier eine Übersicht von 13 getesteten Modellen ab 430 Euro:
Testsieger und Kauftipps
- Alu-Laufräder Testsieger: Veltec ETR Extradrei
- Carbon-Laufräder Testsieger: Acros Enduro-Carbon-LSR 29"
- Alu-Laufräder Kauftipp: Race Face Aeffect R
- Carbon-Laufräder Kauftipp: Newmen Advanced SL A.30
Übersicht der getesteten Laufräder
Die folgende Tabelle bietet eine detaillierte Übersicht der getesteten Alu- und Carbonlaufräder mit ihren jeweiligen Eigenschaften und Testergebnissen:
| Modell | Preis pro Paar | Gewicht v./h. | Material Felge/Speiche | Maulweite v./h. | max. Systemgewicht | Testfazit | Testurteil |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy | 600 Euro | 913.5 g /111 g | Alu/Stahl | 31/29 mm | keine Angabe | Die Crank-Räder gehören zu den seiten- und torsionssteifsten im Test. | Gut |
| DT Swiss XM 1700 Spline | 719 Euro | 897 g/993 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | 120 kg | Die beliebten Mittelklasse-Laufräder der Schweizer sind - für Alu-Felgen - leicht und prima zu beschleunigen. | Sehr gut |
| Mavic Crossmax XL S 29 | 750 Euro | 881 g/1010 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | 120 kg | Das neue Crossmax- Laufrad kommt dezenter daher als früher - und ist rundum eine solide Wahl. | Gut |
| Newmen Evolution SL A.30 | 680 Euro | 831 g/971 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | 125 kg | Leicht und flott! Die Newmen-Alu-Räder sind nur minimal schwerer als die von Testsieger Veltec. | Sehr gut |
| Race Face Aeffect R | 600 Euro | 923,5 g/1070 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | keine Beschränkung | Auf der Habenseite der Alu-Laufräder aus Kanada steht ein grundsolider Laufradaufbau samt sehr guter Steifigkeitswerte. | Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp) |
| Shimano Deore XT WH-M8120 | 430 Euro | 933 g/1079 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | keine Angabe | Günstig, aber gut! Shimanos XT-Laufradsatz schlägt sich trotz preislichem Respektabstand zur Konkurrenz wacker. | Gut |
| Spank 350 Vibrocore | 699 Euro | 917 g/1119 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | keine Angabe | Die Spank-Räder besitzen eine Schaumstoff-Schicht in der Felge, die Vibrationen dämpfen soll. | Gut |
| Veltec ETR Extradrei | 549 Euro | 827,5 g/964,5 g | Alu/Stahl | 30/30 mm | keine Angabe | Veltecs Satz ist perfekt aufgebaut und zeigt das geringste Gesamtgewicht im Alu-Testfeld. | Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger) |
| Acros Enduro-Carbon-LRS 29" | 1199 Euro | 731 g/819 g | Carbon/Stahl | 29/29 mm | keine Beschränkung | Acros liefert mit dem Enduro-Laufradsatz ein mit 1550 g superleichtes und klasse aufgebautes Paar Carbon-Rundlinge. | Überragend (MOUNTAINBIKE-Testsieger) |
| Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon | 1699 Euro | 829 g/1017 g | Carbon/Stahl | 31/29 mm | keine Angabe | Die Synthesis sind die schwersten und "langsamsten" Kohlefaser-Räder im Test. | Sehr gut |
| DT Swiss XMC 1501 Spline One | 1599 Euro | 766 g/ 863 g | Carbon/Stahl | 30/30 mm | 120 g | Die Schweizer punkten bei ihrem Carbon-Modell mit perfektem Aufbau und niedrigem, wenn auch nicht superleichtem Set-Gewicht. | Überragend |
| Newmen Advanced SL A.30 | 1450 Euro | 715 g/864,5 g | Carbon/Stahl | 29/29 mm | 125 g | Optisch macht Newmens superleichter Carbon-Satz mit den silbern glänzenden Naben eine Menge her. | Überragend (MOUNTAINBIKE-Kauftipp) |
| Race Face Next R31 | 1699 Euro | 816 g/912 g | Carbon/Stahl | 31/31 mm | keine Beschränkung | Wie Crankbrothers setzt auch Race Face eher auf Stabilität denn auf ausgewiesenen Leichtbau. | Sehr gut |
Die Wahl des richtigen Laufradsatzes hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Fahrstils, des Gewichts des Fahrers und des beabsichtigten Einsatzbereichs. Es ist ratsam, verschiedene Optionen zu prüfen und gegebenenfalls eine Probefahrt zu machen, um die beste Wahl für die individuellen Bedürfnisse zu treffen.
Verwandte Beiträge:
- DT Swiss Alu Laufräder: Test, Kaufberatung & Modelle
- DT Swiss Alu Laufräder Rennrad: Qualität & Leistung
- DT Swiss Laufräder Felgenbremse: Test, Modelle & Kaufberatung
- DT Swiss Carbon Laufräder im Test: Unglaubliche Aerodynamik & Leichtgewicht-Performance enthüllt!
- Unglaubliche MotoGP Ergebnisse Heute: Aktuelle Resultate & Spannende Tabellen Enthüllt!
- Unschlagbares Shimano XT M8100 12-fach Schaltwerk im Test – Die ultimative Analyse für Profis und Hobbybiker!
Kommentar schreiben