Die Frage, ob und wie man Ducati Aufnäher auf einer Lederkombi anbringen sollte, ist ein Thema, das viele Motorradfahrer beschäftigt. Hierbei spielen sowohl ästhetische Präferenzen als auch sicherheitstechnische Überlegungen eine Rolle. Grundsätzlich dient Schutzkleidung dazu, die Folgen eines Motorradunfalls erträglich zu halten.
Motorradbekleidung: Leder vs. Textil
Wer es gern sehr sportlich angeht und sich gelegentlich auf die Rennstrecke begibt, kommt um eine sportliche Lederkombi nicht herum. In puncto Abriebfestigkeit und Schutzwirkung gibt es nichts Besseres. Der enge Sitz verhindert zudem, dass die Protektoren verrutschen.
Die Kehrseite: Leder ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Schönwetter-Spezialist und auf dem Motorrad weniger komfortabel zu tragen als Textilkleidung. Mit einer vernünftigen Membran ausgestattet übersteht diese auch mal einen handelsüblichen Sommerregen. Sie schränkt den Fahrer außerdem weniger in seinen Bewegungen ein und trägt so zur aktiven Sicherheit bei.
Das Anbringen von Aufnähern: Kleben oder Nähen?
Die Meinungen darüber, wie man Aufnäher am besten auf einer Lederkombi befestigt, gehen auseinander. Einige Motorradfahrer bevorzugen das Aufkleben, während andere auf das Vernähen setzen. Kövulfix wird oft als Kleber empfohlen, aber Fehler beim Verkleben können auftreten. Es wurde angemerkt, dass das Vernähen der Patches die bessere Lösung wäre.
Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass Textilkleber vorwiegend zum Versiegeln von Nähten dient. Bei einer vorhandenen Membran sollte man vorsichtig sein. Ein Schneider, Näher oder Kunststopfer kann hier eventuell weiterhelfen.
Logos auf der Kombi: Eine Frage des Stils
Davon abgesehen halten einige von Logos auf Kombis nicht viel. Rennfahrer haben die nur drauf, weil sie dafür bezahlt werden. Bei Freizeitfahrern wirkt das ihrer Meinung nach eher aufgesetzt.
Wer eine 48-PS-Allerweltsmaschine fährt und wenigstens den Klamotten nach wie ein Doppelweltmeister wirken will, dafür in einen maßgeschneiderten Leder-Einteiler, 200-Euro-Rennhandschuhe sowie Helm und Stiefel aus der GP-Replika-Kollektion investiert - bitte sehr, dagegen ist nichts einzu-wenden.
Sicherheitsaspekte beachten
Unabhängig davon, für welche Methode man sich entscheidet, sollte man die Sicherheitsaspekte nicht außer Acht lassen. Die Motorradkombi soll im Falle eines Sturzes bestmöglichen Schutz bieten. Daher ist es wichtig, dass die Aufnäher sicher und fest angebracht sind, um die Schutzfunktion der Kombi nicht zu beeinträchtigen. Verzicht auf Sicherheitsfeatures ist eine Sache, das vorsätzliche Anbringen von Unfug (und dazu gehört der Stiefelabsatz rechts) ist eine ganz andere. Finger und Füße weg.
Materialien und Werkzeuge
Für das Anbringen von Ducati Aufnähern auf einer Lederkombi werden folgende Materialien und Werkzeuge benötigt:
- Ducati Aufnäher
- Lederkombi
- Kövulfix Kleber (oder ein anderer geeigneter Lederkleber)
- Nähmaschine (optional)
- Nadel und Faden (optional)
- Schere
- Bleistift oder Schneiderkreide
Anleitung zum Anbringen von Aufnähern
- Positionierung: Zuerst sollte man die gewünschte Position der Aufnäher auf der Lederkombi festlegen. Mit einem Bleistift oder Schneiderkreide kann man die Position markieren.
- Kleben: Wenn man sich für das Kleben entscheidet, sollte man den Kleber gleichmäßig auf der Rückseite des Aufnähers verteilen. Anschließend den Aufnäher auf die markierte Position auf der Lederkombi kleben und gut andrücken.
- Nähen: Für zusätzlichen Halt kann man den Aufnäher auch vernähen. Hierfür entweder eine Nähmaschine verwenden oder den Aufnäher per Hand vernähen.
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